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Reißzahn abgebrochen - Zahn ziehen lassen, oder abwarten?

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Hallo, 

 

gleich vorneweg, wir waren beim Tierarzt, der will den Zahn direkt ziehen, am Dienstag die kommende Woche. 

 

Wir fragen uns nun, muss das sein?! 

Es handelt sich um einen reißzahn oben links. 

Er frisst noch, er frisst auch Kauartikel auf dieser Seite. Das einzige, weshalb wir überhaupt drauf kamen war, dass er seine Rinderkopfhautplatte nicht mehr wollte. Alles andere nimmt er an. 

 

Meine Frage an euch, was würdet ihr machen? 

Die 2 Tierärzte die auf Zähne spezialisiert sind, haben Aufnahmestopp aktuell. Deshalb kommt das nicht in Frage und uns bleiben nur die normalen Tierärzte. 

 

Anbei ein Bild des zahnes. Gesehen diesen Freitag. 

 

Ich weiß halt nicht, wie man feststellen könnte, ob er jetzt starke Schmerzen hat. Leider. 

Weil ich bei einigen nun schon gehört habe, die solche Zähne so belassen und nichts machen daran, bis dann irgendwas sich entzündet oder sonstiges. 

 

Bin am hin und herüberlegen. Der Hund um den es geht ist 5 1/2 Jahre alt. Sowas wie Wurzelbehandlung würde für uns nicht in Frage kommen. Also entweder nur belassen, oder ziehen lassen. Wir sind uns sehr unschlüssig, weil es ja ausgerechnet der reißzahn ist. 

IMG_20191214_141144.jpg

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Ich bin kein Spezialist,  würde ihn aber vermutlich ziehen lassen,  da ja so der Wurzelkanal und der Nerv offen liegt. Aber vielleicht bekommst du hier noch fundiertere Antworten. 

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Ich würde ihn ehrlich gesagt ziehen lassen, wenn ihr keinen anderen Experten auftreiben könnt. Er muss ja für sein Überleben nicht jagen, und ich entnehme dem Nicht-Gesagtem, dass alle anderen Zähne da und in Ordnung sind. Zähne sind ja eh wahnsinnig empfindlich und ein kaputter Zahn ist auch ein toller Einfallspunkt für Bakterien. 

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Danke für eure Antworten. 

Die anderen Zähne sind soweit in Ordnung. 

Die Fangzähne etwas abgeschliffen, durch unwissendes Tennisball spielen ganz am Anfang der Zeit mit ihm. Da sieht es aber nicht so schlimm aus, wie der Reißzahn nun. 

 

Jagen muss er nicht. Er wird aber gepreyt. Muss also reißen und zerren um sein Futter zu bekommen. Ich hoffe das funktioniert dann noch?!

 

Bin ganz ehrlich, ist seine erste Vollnarkose und ich habe etwas Angst um ihn. 

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Ich würde mit ihm zu einem Zahnspezialisten gehen und versuchen den Zahn zu erhalten. Wenn die Spezialisten in der Nähe alle ausgelastet sind, kann man doch auch einmal im Hundeleben einen oder zwei Tage Urlaub nehmen und mit Auto oder Zug weiter weg fahren. Werden vermutlich zwei Tage - einmal Untersuchung und einmal Behandlung.

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Schon mal Zahnschmerzen gehabt? Dann erübrigt sich jede Frage...
Das gehört behandelt und zwar schnell!

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vor 15 Minuten schrieb Laikas:

Ich würde mit ihm zu einem Zahnspezialisten gehen und versuchen den Zahn zu erhalten. Wenn die Spezialisten in der Nähe alle ausgelastet sind, kann man doch auch einmal im Hundeleben einen oder zwei Tage Urlaub nehmen und mit Auto oder Zug weiter weg fahren. Werden vermutlich zwei Tage - einmal Untersuchung und einmal Behandlung.

 

Das wird nicht mehr so leicht gehen. Wir haben seit Montag einen 8 Wochen alten Welpen hier. 

 

Und wie gesagt, Wurzelbehandlung würde ich nicht machen lassen, weil ich es von mir kenne. Falsch gemacht, hat man die Schmerzen seines Lebens und das Mute ich einem Hund, der mir keine Schmerzen anzeigt, nicht zu. Zumal es trotzdem sich immer noch entzünden kann. 

Rein preislich wäre dies auch nicht wirklich machbar. Nachgefragt hatten wir das hier bereits. 2000€ sollten wir mit rechnen, wenn dann würde es erst nächstes Jahr klappen hier vor Ort, besser gesagt, hier im Bundesland. 

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Ich wüsste gerne, was denn gegen einfaches Ziehen des Zahnes spricht?

 

Es sieht doch so aus, als ob das Innere des Zahnes offen liegt, das kann nur weh tun. Zahnerhaltung kommt nicht in Frage, also raus damit.

 

Habt ihr Angst, dass er seinen Job nicht mehr richtig machen könnte oder hat es Gründe, die medizinisch mit dem Kiefer zu tun haben?

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Ich habe Angst vor der Vollnarkose, gerade weil erst bei der Züchterin wo wir unsren Welpen her haben, die eine Mutterhündin an der Vollnarkose gestorben ist. Davor habe ich Angst. 

 

Man macht sich Gedanken entschuldigung. Ich selbst hatte noch nie eine Vollnarkose. Buddy ist 5 1/2 Jahre alt, keine Ahnung, ob bei ihm alles gut ablaufen wird. Das er raus kommt, ist doch schon eigentlich beschlossene Sache. Der Termin am Dienstag um 8 Uhr steht ja schon. 

 

 

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Dann noch eine Frage. Wie lange dauert so etwas, bis es anfängt zu verheilen? 

 

Den Tierarzt wo wir es machen lassen, kann leider nur gebrochenes Deutsch, mein Mann sowie ich, tun uns da etwas schwer ihn zu verstehen. 

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