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Hundeforum Der Hund
piper1981

Wo kann man noch mit gutem Gewissen einen Hund kaufen ?

Empfohlene Beiträge

vor 18 Stunden schrieb fritzthecat:

Solche Tiere dürfen dann halt nur an Plätze vermittelt werden, wo die ungeklärten Dinge kein Ausschlussgrund sind. 

 

 

Oder wenigstens sagt man klar und deutlich: wir wissen es nicht. Auch das ist eine Information, die für den Interessenten deutlich hilfreicher ist als "der arme Hund hat xy durchgemacht und fühlt jetzt ganz schlimm yz".

 

Gerade bei Hunden, die direkt aus dem Ausland kommen, gibt es unglaublich viele solcher "kann sein, wissen wir nicht"-Punkte. Das finde ich nicht schlimm. Schlimm finde ich nicht mal, wenn es verbalen Zuckerguss gibt. Wenn da ein total kuscheliger, knuffiger Wuschel vor einem sitzt, dann darf man auch sagen bzw. schreiben, dass man den zuckersüß findet. Schlimm wird es nur dann, wenn man die  unbekannten möglichen Probleme unter dem verbalem Zuckerguss verbirgt.

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@SelkieDa bin ich vollständig deiner Ansicht.

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Bei dem Hund meines Bruders wurde klar formuliert: er hat ein Problem mit Männern und er schnappt ab, wenn ihm was nicht passt. Und er geht auch weiter, wenn man ihm dann blöd kommt. Sie haben ihn trotzdem genommen. Und es funktioniert, auch wenn es gewisse "Lernzeiten" gegeben hat. Und wie es so ist, lernt man nie aus.

 

Bei Carlos wurde mir durch die Pflegestelle deutlich gemacht, dass er ein Hund ist, der genau weiß, was er nicht will und worauf er meint, ein Anrecht zu haben. Dackelvater.....

Und sie hatte Angst, dass er nonstop unseren Geier anbellt und wir ihn dann wieder zurückbringen. Sie meinte, sie nimmt ihn dann wieder (er hat den Papagei völlig ignoriert, tut er noch heute).

 

Ich habe bisher in dieser Hinsicht - Problematik schildern, nicht unter den Teppich ehren - nur gute Erfahrungen mit Pflegestellen gemacht.

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Am 18.12.2019 um 23:42 schrieb segugiospinone:

Ebay Kleinanzeigen wäre bei mir eh raus, aber mit einem Baby oder Kleinkind erst recht. Viele der Leute wollen einfach ihre Hunde an den Mann bringen, sonst würden sie sie ja nicht auf diesen - für mich absolut negativ behafteten - Portal inserieren. Ehrlichkeit erwarte ich da bei den Hundehaltern nicht. Da bin ich vielleicht zu kritisch eingestellt.


Der traurige Beitrag des kleinen Welpenmädels Lina (https://www.polar-chat.de/hunde/topic/110787-parvovirose/) bestätigt mich in meiner Meinung, keinen Hund von Ebay oder sonstwie von Privat und schon gar keinen Welpen.

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vor 7 Stunden schrieb segugiospinone:

bestätigt mich in meiner Meinung, keinen Hund von Ebay oder sonstwie von Privat und schon gar keinen Welpen.

 

Für mich gilt eigentlich immer: keine Welpen oder sehr junge Hunde von Privat. Einen erwachsenen Hund via ebay wäre in meiner (!) Welt noch okay, aber Welpen garantiert nicht. Und ehrlich gesagt... auch nicht über TS-Vereine aus dem Ausland.


Wenn ich einen Welpen haben wollte (will ich nicht ;) ) dann aus gesicherter Quelle. Wie ich die "sichern" soll... naja, das wüsste ich nun echt nicht. Der Ups-Wurf von Nachbarn, die ich beim Aufwachsen beobachten kann, sollte ja nun wirklich nicht unterstützt werden, aber das wäre mir sicherer als ein Welpe von irgendwo.

Tierheim halt noch... Schwierig schwierig.

 

Also bleib ich bei erwachsenen Hunden, wo ich zumidnest den Gesundheitszustand halbwegs erkennen kann und eine gewisse Einschätzung des Charakters erkennbar ist.

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An deiner Stelle würde ich es wohl über Privatvermittlungen beim Tierheim versuchen.

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Da bin ich ganz klar der Meinung "wer suchet, der findet" 

pech haben kannst du immer und überall, hunde sind eben nicht programmierbar und du kannst einen aufmerksamkeitsbedürftigen Hund aus einer Zucht genauso wahrscheinlich wie aus dem Tierheim oder bei Ebay finden... Aber das ist ja eben das spannende, einem hund bei der entwicklung des charakters zuzusehen. 
Außerdem, wenn du schon jahrelange hundeerfahrung hast, dann solltest du nicht so schwarzseherisch sein.... :)

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vor 14 Minuten schrieb Pfötchen123:

du kannst einen aufmerksamkeitsbedürftigen Hund aus einer Zucht (...) finden...

 

Stimmt genau! So einen habe ich! Was ist denn verkehrt an einem "aufmerksamskeitsbedürftigem" Hund?

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ich würde meiner Tochter immer einen Hund von einer Pflegestelle

empfehlen.

Da vertraue ich sehr den Charaktereinschätzungen, zumal es ja die Rückgabeoption gibt.

Ansonsten gebe ich als Eingewöhnungszeit so mehr als 8 Monate.

 

 

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vor 33 Minuten schrieb Pfötchen123:

Da bin ich ganz klar der Meinung "wer suchet, der findet" 

pech haben kannst du immer und überall, hunde sind eben nicht programmierbar und du kannst einen aufmerksamkeitsbedürftigen Hund aus einer Zucht genauso wahrscheinlich wie aus dem Tierheim oder bei Ebay finden... Aber das ist ja eben das spannende, einem hund bei der entwicklung des charakters zuzusehen. 
Außerdem, wenn du schon jahrelange hundeerfahrung hast, dann solltest du nicht so schwarzseherisch sein.... :)

Hm, ich glaube  du hast nicht  ganz verstanden worum es  mir  hauptsächlich geht. 

Ich  möchte  auch die  "richtigen Leute"  unterstützen, zB  welche die   Tierschutz oder auch  Zucht aus meiner Sicht vernünftig betreiben.  

 

Um den Hund und  dessen Erziehung/Entwicklung ansich   mach  ich  mir  weniger Sorgen. Hier  war  schon alles:  von Angsthund- Aggrohund, aber  auch  ganz liebe "normale" Hunde. Iwie  sind  wir  immer  klargekommen 😉

Ich  denke  nur,  dass  ich  es mir,  vor allem später  mit Kind,  nicht  erlauben kann, jedem Hund  ne  Chance zu geben und  vor  allen nicht, mich  vom Vermittler/Privatleuten anlügen zu lassen.

Alles  hat  seine Grenzen... Ich fände  es  zb unfair meinem KleinKind Aufmerksamkeit zu entziehen, weil  hier  ein Problemhund deutlich mehr Aufmerksamkeit benötigt...und  einen kinderhassenden Pflegehund, den ich hier schon mal hatte, brauch ich da auch nicht unbedingt...

 

 

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