Jump to content
Hundeforum Der Hund
Gast

Hund lässt sich beeindrucken, aber was ist wenn nicht?

Empfohlene Beiträge

vor 40 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

 Wenn der Hund dann nicht stoppt, habe ich auch kenne Hemmungen ihn am Halsband oder Geschirr zu nehmen.

 

 

Jetzt wo du es sagst..

das habe ich einmal gemacht, endete mit einem Hundemaul in meinem Arm. Zum Glück hat er nur abgeschnappt und nicht richtig gebissen.

 

Sowas kann man nur machen wenn der Hund es nicht ernst meint.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 47 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

 Wenn der Hund dann nicht stoppt, habe ich auch kenne Hemmungen ihn am Halsband oder Geschirr zu nehmen.

Hierzu muss ich Wilde Meute hier:

 

vor 4 Minuten schrieb Wilde Meute:

 

Sowas kann man nur machen wenn der Hund es nicht ernst meint.

 

zustimmen. Und es tut verflucht weh, wenn deine Hand in im Hundemaul ist, man kann also wirklich froh sein wenn es nicht passiert. Ich hatte einmal einen Ridgeback "gefunden", den seine Besitzerin ein paar Minuten vorher gesucht hatte. Wollte ihn anleinen um ihn ihr zurück zu bringen - ein freundlicher Hund, nach Ridgi-Art nicht gerade ein Kuschler mit Fremden - und als ich nach dem Halsband griff, nahm er meine Hand ins Maul.

 

Das ging erstens sehr schnell, und zweitens war er sehr freundlich und nahm sie wirklich nur als Hinweis zwischen die Zähne. Ein wütender, gereizter Hund in einer stressigen situation hätte richtig zulangen können.

So schnell mach ich das nicht nochmal, und ich war wirklich freundlich, hab ihn angesprochen gehabt, ihm einen Hundekeks hingehalten, vorsichtig (nicht ruckartig) nach dem HB gegriffen...  Der Herr wollte eindeutig nicht, dass ich das mache. Also hab ich es gelassen und mir gedacht "soll die HH doch ihren Hund selber finden" und bin gegangen :D (Als ich sie wieder sah, hab ich ihr natürlich gesagt wo er gewesen ist ;)

 

@BVBTom: In einer Situation in der nur reagiert werden kann weil, wie du schreibst, zum Planen und planvollen Handeln keine Zeit ist, hat man mMn wirklich nur die zwei Möglichkeiten:

zwischenstellen/verjagen probieren, oder es laufen lassen.

 

Aber: in dem Moment wo du merkst dass der Hund sich nicht beeindrucken lässt hast du ja wieder ein wenig mehr Zeit. Und da wäre dann ein Rückzug eben durchaus möglich, sofern es angebracht ist.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was tun wenn nicht? Den geordneten Rückzug antreten. ;)

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Lemmy so war die Situation ja auch, kurzer Moment, dann ausweichen vom Hund, dann schauen, dann habe ich ihn eingeladen, waren ja beide ohne Leine, sie kam und die beiden haben sich dann langsam angenähert. Wie gesagt standen wir dann ja noch eine Zeit alle zusammen, die Situation war schnell Geschichte.

 

Vielleicht noch mal zu meinem Gedanken. Der Hund lässt sich halt nicht beeindruckend, ich würde meine Dame dennoch schützen, schwenkt ein Hund dann wirklich um und ändert sein Ziel auf den anderen Hund und würde mich attackieren? Ich kenne das wirklich nicht, hab nun täglich auch Hunde um mich rum, aber ich kenne das nicht ansatzweise. 

 

Oder sollte man doch viel mehr dann laufen lassen, im Normalfall ist es ja dann viel Getöse und es passiert nichts.

 

Ganz ehrlich, ich bin recht Unsicher gerade. Denke ich zu sehr durch die Menschenbrillle? Aus dem Gefühl und Effekt gehe ich dazwischen, aber wie gesagt, ist es korrekt? 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Minuten schrieb BVBTom:

schwenkt ein Hund dann wirklich um und ändert sein Ziel auf den anderen Hund und würde mich attackieren? Ich kenne das wirklich nicht, hab nun täglich auch Hunde um mich rum, aber ich kenne das nicht ansatzweise. 

 

Sagen wir mal so: es ist vermutlich nicht der Normalfall, aber nun auch nicht komplett unwahrscheinlich.

 

Mal angenommen du gehst zwischen zwei sich kloppende Hunde, und die Lage ist so angespannt dass der Hund nicht mehr "klar denkt". Dann packt der, was er packen kann. Und wenn es dein Bein/Arm/Bauch ist, dann eben den. Ich hatte vor Jahren mit unserem ersten Hund eine Situation, in der ihm ein Hovawart am Ohr hing. Weil Marlowe (unserer) geschrien hat wie am Spieß bin ich dazwischen und hab dem Hovi das Maul aufgemacht um Marlowe da rauszuholen. Wusste da ja noch nicht, dass es "nur" das Ohr war - dachte er stirbt gleich.

Marlowe hatte durch die Position des anderen Hundes keine Chance den Hovi zu packen, als ich aber dazwischen war, packte er meinen Arm und biss zu.

Nur dank meiner sehr dicken Jacke + dickem Pulli war nichts blutig - die Stelle sieht man trotzdem immer noch, weil die Haut nachhaltig gequetscht wurde. Und Marlowe war eher ein zart gebauter Collie-Mix. Hätte ich stattdessen den Hovi im Arm gehabt, wäre das sicher nicht so lustig gewesen.

 

Das war jetzt nicht direkt deine Situation, aber sie zeigt eben auch, wie schnell etwas umkippen kann, besonders wenn die Lage unübersichtlich ist. Es kommt eben auf den Hudn und seine Intention an.

Will er dich vertreiben? Dann sollte man gehen sofern es geht.

Will er deinen Hund fressen? Sollte man zusehen, den Hund zu schützen - im Zweifel indem man ihn laufen lässt damit er weg kann.

Will er sich mit deinem Hund nur "messen" und rumprollen? Dann ist - je nach Größenverhältnissen - ein Laufenlassen der Situation vielleicht das Beste, wenn Verscheuchen nicht geht.

Will er "nur mal gucken", der eigene Hund aber nicht angeguckt werden und am liebsten den "Gucker" fressen? Tja... weiß nicht, bisher waren die MEISTEN Hunde bei uns so schlau, nicht freiwillig zu Higgins zu kommen ;):D 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 24 Minuten schrieb BVBTom:

Ganz ehrlich, ich bin recht Unsicher gerade. Denke ich zu sehr durch die Menschenbrillle? Aus dem Gefühl und Effekt gehe ich dazwischen, aber wie gesagt, ist es korrekt? 

..... vielleicht.....

Ich finde das kann man nicht pauschal sagen! Jeder Hund, jeder Mensch und jede Situation ist doch irgendwie anders! 

 

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: es gibt Hunde denen im Tunnel Alles egal ist, incl. Kollateralschäden! Ebenso wie es Hunde - wie auch Zweibeiner gibt - sie sich einfach nichts sagen lassen und die wenigen bei denen es dadurch gerade noch schlimmer wird ! Das macht sicherlich nicht die Mehrheit aus..... geben tuts sie trotzdem....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde schrieb Wilde Meute:

Sowas kann man nur machen wenn der Hund es nicht ernst meint.

Oder wenn  er  währendessen  zu    beschäftigt   i t   in  die    Kehle    deines     Hundes    nachzufassen. Gleichzeitig   HB  zudrehen  und  den    Kiefer  blockieren    - m it  etwas   besserem  als  dem   rechten   Arm . ..  Den  hatte ich beim Nachfassen  seitlich  ( Hand keilförmig gehalten )   in  d en  äußersten   Kieferwinkel  gesteckt  und  dann nach  hinten  hochgezogen (und wie gesagt mit der anderen Hand gleichzeitig das Halsband zugedreht) . Konnte mich mit einem Schritt von hinten über den Angreifer stellen, was auch nur ging, weil meine sich nicht bewegte, und hatte mich daran erinnert, dass sich eine gute Freundin eines lieben Bekannten daran erinnerte, dass man bei einem Hundeangriff den Arm möglichst weit reindrücken soll/Kiefersperre, als sie von einem Sexualstraftäter überfallen wurde. Bei dem hatte das funktioniert, ob das so generell bei Hunden stimmt, weiss ich nicht einmal, aber das Mechanikprinzip schien mir logisch.

Der Hund war jedenfalls für einen kurzen Moment irritiert und war es bisher wohl nur gewohnt in Hunde zu beissen. Das war übrigens der Mischling, die Schäferhunde liessen sich leicht durch das dazwischengehen beeindrucken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@agatha Was du schilderst ist Kampf (und eigene Hunde, die dazu motiviert waren), bei uns waren es aber ein einseitige Angriffe, Frauchen machte nix außer Schreien, also musste ich mich um den Fremdhundekiefer kümmern. Überhaupt reagierten die Angriffshundehalter bisher immer sehr lahm.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 41 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Oder wenn  er  währendessen  zu    beschäftigt   i t   in  die    Kehle    deines     Hundes    nachzufassen. Gleichzeitig   HB  zudrehen  und  den    Kiefer  blockieren   

 

Nee, ich sprach von Hund am Geschirr.

Halsband ist einfacher, wie du schon schreibst, einfach zudrehen. Damit bekommt man eine ganz gute Kontrolle hin. Am Geschirr ist das meist in der Form nicht möglich.

 

Übrigens, OT.. die Situation die du beschrieben hast, hatte ich auch schon. Ich war dabei dem Angreifer (der im Nacken meines Hundes hing) den Kiefer irgendwie aufzuhebeln und

dabei biss mir dann mein eigener Hund vor Schmerzen und Panik voll ins Bein, setzte immer wieder nach und biss sich ebenfalls fest.

 

Das ist alles so unglaublich situationsbedingt, pauschalisieren kann man da eigentlich nichts.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 7 Minuten schrieb Wilde Meute:

Nee, ich sprach von Hund am Geschirr.

Oh das stimmt natürlich, das galt nur für die aufdringlichen Rüden während der Läufigkeiten. Die hat ein Dazwischendrängen nicht groß interessiert....

 

Der Hund hatte sich nicht verbissen, sondern biss und schüttelte mehrmals nachfassend an der Kehle. Deshalb konnte ich während eines Nachfassens mit der Hand da rein und meine befreien.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...