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Hundeforum Der Hund
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Buch- Millan, Rütter oder Bloch?

Empfohlene Beiträge

Eigentlich geht nur eine Methode: in eine gut sortierte Buchhandlung gehen und in den in Frage kommenden Büchern ein paar Seiten lesen.

Die empfohlenen "Klassiker" gibt es auch in der Bücherei, die muss man nicht kaufen.

Einige überkommene "Werke" lohnen sich zum schnellen Durchblättern, damit man die Entwicklung im Verständnis der Hunde nachvollziehen kann.

Einige Autoren taugen immer noch als abschreckendes Beispiel - kann auch hilfreich sein. ;)

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'Die Kunst, mit dem Hund zu reden' von Gudrun Feltmann. 

Frau Feltmann hat jahrelang wissenschaftlich mit Hunden, Dingos und Wölfen gearbeitet. Sie hatte Dingo - und Wolfswelpen bei sich zu Hause und hat mit ihnen so gearbeitet wie mit Hunden.

 

 

 

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Am 21.12.2019 um 10:06 schrieb Zurimor:

Bloch find ich ja in mancher Hinsicht durchaus interessant, seine Erziehungsmethoden aber längst nicht immer empfehlenswert. Dessen Ratschläge zum Jagdverhalten beinhalten Leine oder Wurfkette werfen und treffen, Stück Holz ans Halsband binden, daß der Hund im Maul tragen muß,  da es ihn sonst behindert und er zieht auch Elektroschockgeräte in Erwägung bevor der Hund zu "einem Leben an der Leine verdammt" ist. Mir persönlich stellenweise zu aversiv. 

Ich denke aber, dass man da auch Forschung und Training auseinanderhalten sollte, wenn er bestimmte Dinge gut erklären und darlegen kann, kann man zum Umgang mit diesen ja andere Autoren zu Rate ziehen

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Am 21.12.2019 um 15:56 schrieb Spiegelchen:

Martin Rütter schätze ich als sehr guten Comedian und Entertainer. Prinzipiell würdige ich sein Engagement uns aufzuklären, auf eine Art, die jeder gut verstehen kann.

Er bringt quasi auf Allgemeinisch den Hund näher, nutzt dafür sämtliche Medien.

Womit ich aber ein wenig strauchel, ist sein Konzept des "Partners Hund". Klingt erst einmal fair. Dann überlege ich mir, was einen Partner denn ausmacht.

Da fallen mir Begriffe wie Arbeitsteilung in Haushalt, Gespräche auf einer Augenhöhe, Entscheidungsfällen für die gesamte Familie und va Erziehung meiner Kinder ein.

 

Nun überlege ich mir, wie sich ein Hund wohl in solch einer Situation verhalten würde und komme unweigerlich zu der Erkenntnis, dass das Wort Partner sehr unglücklich gewählt wurde. Vermutlich soll es ein positives Geben und Nehmen versinnbildlichen, suggeriert aber, daß es eine Gleichwertigkeit gibt, die de facto nicht vorhanden ist. Wenn ein Part der Gleichung Führung benötigt, kann man nicht mehr von einer Partnerschaft im klassischen Sinne sprechen.

 

Dieses Partnerschaftsdings ist ja in den letzten Jahren sehr in die Pädagogik geschwappt, auch bei der Kindererziehung. Sehe ich kritisch, ehrlich gesagt.

Weder werde ich grundlegende Dinge mit meinem Kind, noch mit meinem Hund ausdiskutieren, wenn es unvermeidlich ist.

 

Aber das war jetzt ein wenig OffTopic.

Finde ich als Punkt aber wichtig, ich habe noch nichts von Rütter gelesen, kenne ihn nur aus dem Fernsehen und Interviews. Insgesamt finde ich, dass er humorvoll Grundlagen vermittelt und seine Ansätze sind auch nicht schlecht, mich würden allerdings als Lektüre weniger allgemeine Erziehungsgrundlagen interessieren, da kenne ich mich relativ gut aus, es ginge mir mehr darum, das Wissen zu vertiefen. Wenn seine Bücher auch alle eher oberflächlich gehalten sind, ist er vermutlich nichts für mich

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Ich schließe mich Hundeverstand von Bradshaw an. Wäre rückblickend das erste, was ich lesen würd.

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Generell gilt: Alle diese Bücher sind empfehlenswert, aber: auch in denen kommen teilweise  Halti und Schreckreize vor und sind deshalb genauso verkehrt wie sonst auch.

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