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Hundeforum Der Hund
Carlotta48

Wenn nach 26 Jahren Hund kaum noch was bleibt...

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stellt sich die Frage was macht man dann??

26 lange Jahre habe ich zunächst mit Schlittenhunden und dann nochmal 20 Jahre mit Border-Collies verbracht- 3Hunde waren minimum da. Das ganze Leben ,die Arbeit,das Wohnen ,Urlaube und der Tagesablauf auf die Hunde abgestimmt. Damit war ich glücklich und Voll.

Dieses Jahr hat es Uns arg erwischt.Ins Jahr sind wir mit 3 Hunden gegenagen und nun stehe ich mit noch einer Seniorhündin (14 Jahre) hier.

Ironie des Schicksals...die Jüngste mit knappen 3 Jahren ging ,im Frühjahr ,mit Hirntumor und die mittlere mit 10 Jahren ist plötzlich mit geplatztem Leberabszess und daraus resultierenden Komplikationen (Bauchfellentzündung,schwere Sepsis,Magen und Darmverschluss) vor 3 Wochen gegangen.

Wir sind völlig traumatisiert.

Der Tag ist faktisch jetzt schon vorbei.Spazieren war ich schon.Unser Ömchen ist 14 hat Demenz und Spondylosen.

Nun sitze ich vorm Rechner und hab Zeit hier zu schreiben und über die Zukunft nachzudenken.

Fange ich nochmal von Vorne an oder war es das mit den Hunden?? Ich hoffe ja das wir das Ömchen noch eine Weile bei Uns haben...sie findet das Leben als Einzelprinzessin zumindest nicht schlecht.

Aber ich-ich bin unterfordert.

                                                      Traurige Grüße Carlotta

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Es gibt irgendwo immer einen Rums, vielleicht nicht mehr der Jüngste, der sich über ein schönes Zuhause freut. 

 

so weit

Maico

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Ich glaube man findet sicher immer eine Beschäftigung.

Ehrenamtlich mit Tieren vielleicht? Ehrenamtlich in Vereinen oder mit Kindern. 

Wohnmobil kaufen und Länder bereisen sie man Mal sehen wollte.

 

Neue Hobbies beginnen wie reiten, nähen, Kurse besuchen für Kunst/Handwerk, am Zuhause renovieren, Walken mit Freunden, Sportverein beitreten, ...

 

Für mich klingt es ein bisschen so, vielleicht irre ich mich auch, das dir die Vorstellung "von vorne anzufangen mit den Hunden" momentan nicht gefällt. Oder dir der Gedanke zu schaffen macht. 

 

Manchmal braucht man vielleicht auch Mal Abstand, gerade wenn man viele schmerzhafte Verluste verarbeiten muss. 

 

Tu das was sich richtig anfühlt und wenn es eine Pause von der Hundehaltung ist, dann wirst du das schon merken. Wenn es aber ein Zuwachs sein soll, auch. 

 

Nur weil etwas bisher so war, muss es nicht so bleiben aber es kann auch richtig sein es beizubehalten.

 

Wie du dich auch entscheidest ich wünsche dir alles Gute.

 

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Da hat Dir das Schicksal in diesem Jahr wirklich viel zugemutet,

und das tut mir arg leid für Dich.

Fühl Dich von hier ganz doll gedrückt!

 

Ich an Deiner Stelle würde mich neuen (hundlichen) Herausforderungen stellen.

 

Du hast so viel Erfahrung und so viel zu geben,

und irgendwo wartet der, oder es warten sogar die, Vierbeiner auf Dich und das Ömchen.

 

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Wahrheitsfindung

und halte uns doch bitte auf dem Laufenden!!

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Wenn dir ein neuer Hund zu schmerzhaft ist, könntest du einen Gassigänger-Service anbieten oder nur als Nachbarschaftshilfe für einen bestimmten Hund in der Nähe, eine Hundepension öffnen oder im Tierschutz mitarbeiten (Homepages aktualisieren, Pflegehunde aufnehmen und vermitteln ...). Erfahrungen mit Hunden hast du ja. Sinnvolle Hobbys ganz ohne Hund gibt es ja auch zuhauf.

 

Was Hundehaltung angeht, würde ich die Tür nie so ganz zuschlagen, solange man die Ressourcen dafür und Freude daran hat. Wenn gehäuft Schlimmes geschehen ist, braucht man halt Zeit, um Abstand zu gewinnen. Also einfach keine endgültige Schicksalsfrage aus der Auszeit machen. Mir sind auch schon Hunde von heut auf morgen ohne Vorplanung in den Schoß gefallen, obwohl ich die Hundehaltung wegen Trauma auch schon irgendwie abgeschrieben hatte. Da ist man auch sofort wieder drin und man ist wieder "voll" und viel glücklicher. Ich glaube, wenn die Zeit wirklich reif ist, nähert man sich instinktiv wieder an Hundedinge an und es geschehen "Zufälle". :)

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Wenn es Dir (auch) ganz konkret um die aktuelle Situation geht, dass Du mehr zu tun, mehr Bewegung und frische Luft brauchst, als das mit Deinem Ömchen möglich ist, dann hab kein schlechtes Gewissen, wenn Du auch mal was ohne sie unternimmst. Ich hoffe, Du weißt sie irgendwo in guten Händen, so dass Du mal für ein paar Stunden allein losziehen kannst.

Ich kenne das Gefühl sehr gut, mein Schnuffi war in seinem letzten Jahr auch sehr eingeschränkt und ich hatte oft das Gefühl, ich brauche einfach mehr Bewegung, sonst fällt mir die Decke auf den Kopf. Wir sind dann in eine WG umgezogen, wo fast immer irgendwer zu Hause war. Ich bin dann z.B. ohne Hund joggen gegangen, das hat mir geholfen. Am Anfang war es sehr seltsam, alleine im Wald herumzulaufen, nachdem einen 10 Jahre lang immer der Hund begleitet hat. Aber es tat mir gut und ich wusste ja eigentlich, dass der Schnuffi in der Zeit in bester Gesellschaft ist.

Ich habe mich auch schon gefragt, ob ich, wenn meine zwei mal nicht mehr da sind, noch mal komplett von vorn anfangen könnte und wollte. Ich habe inzwischen auch schon seit 20 Jahren Hunde und meine beiden jetzigen sind zum Teil recht schwierig, weshalb ich mich für sie bei wirklich vielen Dingen einschränken muss. Das war so nicht geplant, aber nun sind sie da und ich versuche natürlich, ihnen ein gutes Leben zu bieten. Aber noch einmal einen Hund, der einfach vor ALLEM Angst hat, werde ich mir nicht antun, dafür bin ich einfach nicht gemacht. Ich kann deutlich besser mit Hunden umgehen, die im Zweifel eher nach vorn gehen. Aber ich war in den 20 Jahren recht genau drei Monate komplett hundelos und habe mich sehr seltsam gefühlt, das ist also auch nix für mich. Dann habe mal in ganz andere Richtungen gedacht. Das wird bei mir hoffentlich alles noch lange hin sein, aber vielleicht wäre das ja für Dich auch eine Option? Einfach mal eine ganz andere Art von Hund in Betracht zu ziehen, als Du bisher hattest? Wenn Du bisher erwachsene Hunde hattest, dann vielleicht wirklich mal einen Welpen? Oder nach den Schlittenhunden und Bordercollies mal was ganz anderes, z.B. einen Jagdhund? Es gibt ja viele Möglichkeiten.

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Es bleibt auch nicht nichts, selbst ganz ohne Hunde daheim. Schreib ein Buch, mach einen Blog, halte Vorträge mit tollen Fotos und Geschichten. Egal, was du tust, all deine Hunde und das Leben mit ihnen bleiben dir.

 

Das Leben hat zwei extreme Seiten, pralles Leben mit viel Zukunft und das Ausruhen mit nur noch wenig Zeit, sich Beschränken und Sterben. Ich glaube, wenn man zuviel vom Sterben mitbekommen hat, dann kann das den Fokus zu sehr auf diese eine Seite und die Schwermütigkeit und Trauer lenken. Ich würde etwas von der anderen Seite bewusst wieder mit ins eigene Leben rein nehmen. (Ich hab das immer beim Tierarzt gemerkt, wenn ich Medizin für meinen sterbenden Hund gekauft habe. Da waren oft Welpen, die mich mit ihrer Freude begrüsst und fast umgeworfen haben. Ich war diese Power gar nicht mehr gewohnt. :D)

 

Ich fand es immer schön, wenn steinalte Leute (warum wurden die wohl so alt?) mit ihren "Stiefeln an den Füßen" aus dem Leben gingen, also während der Aktivitäten, die sie ihr Leben lang liebten, so wie es im Alter eben noch geht.

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das mit deinen Verlusten tut mir ganz krass leid.

 

vor einer Stunde schrieb Carlotta48:

oder war es das mit den Hunden?

Nein. Das klingt aus jedem deiner Worte heraus und du hättest das sonst nicht geschrieben:)

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vor einer Stunde schrieb Carlotta48:

Fange ich nochmal von Vorne an oder war es das mit den Hunden??

Wieso fragst du dich das? Welche Zweifel hast du bezüglich der weiteren Hundehaltung?

Weil die beiden letzten Abschiede dich so mitgenommen haben, oder gibt es da noch andere Aspekte?

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Nur nicht immer grübeln...

Du musst doch nicht jetzt oder im nächsten Jahr entscheiden, ob du wieder einen Hund haben willst. Lass dir Zeit und probier mal anders aus.

Handwerkliches? Kunst? Sport? Reisen? Soziales?

Vielkeicht merkst du dann, dass es auch anderes im Leben gibt, das dir Freude macht, oder auch dass du doch wieder einen Hund möchtest.

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