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Hundeforum Der Hund
Ariston

Welpe schnappt. Und das nicht aus Spaß

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vor 9 Stunden schrieb Ariston:

Das Schnappen kam dann aber, als unser Sohn ihr die Hand hinhalten wollte, damit die Lütte gucken/ schnuppern konnte, woher die Bewegung kam und von wem.

 

Vielleicht war das Hand hinhalten zu kurz nach dem Signal vom Hund, dass er das nicht mag (Angst davor hatte, Unsicherheit etc.) oder die Handbewegung war zu schnell. Oder der 10 Wochen junge Hund sah das tatsächlich als Spiel an. 

 

Wir haben unsere Hündin am Strand gefunden. Sie ging rückwärts auf eine Klippe zu. Damit sie nicht abstürzte, hat mein Mann sie gepackt - und sie hat mächtig in seine Hände gebissen. Auch als ich sie übernahm, waren  meine Hände anschließend blutig. Die Hündin war damals 6 Wochen jung. Sie war aber nicht aggressiv. Sie hatte einfach Angst. Das war das erste und letzte Mal, dass sie zugebissen hat. 

 

Falls dein Hund schon irgendwas Negatives in Bezug auf Menschen gelernt hat - dann kann es gut sein, dass er schnappt, aber nicht aus Böswilligkeit, sondern eher aus Unsicherheit oder Angst. Das bekommt man meiner Meinung nach nur wieder hingebogen, wenn der Hund lernt, dass er Vertrauen zum Menschen haben kann. 

 

vor 9 Stunden schrieb Ariston:

Dennoch gibt es Regeln, die von Anfang an gelten und die ich nicht erst durchlassen gehen kann, um es anschließend wieder abtrainieren zu müssen. Dazu gehört u.a. bestimmt nicht das Zerreißen von Kleidung.

 

Wir haben nun seit fast 2 Wochen auch wieder einen jungen Hund - 3-4 Monate jung. Natürlich ist sein Zerreiß-Zerbeiß-Drang noch groß - die Zähne kommen durch und das juckt und schmerzt. 

Und natürlich sind wir nicht erfreut, dass er sich dazu auch unsere Schuhe aussucht. Die Lösung: Wir werden ordentlicher und packen unsere Schuhe in den Schrank :D 

Anfangs hat er sich nicht auf Tauschgeschäfte eingelassen. Mittlerweile nimmt er aber Sachen an, die wir ihm für seinen Knabberzwang geben. Heißt: Er knabbert z.B. am Stuhlbein, wir sprechen ein freundliches Nein aus (das geht, man kann es freundlich sagen) und geben ihm ein Spielzeug oder ein Tuch (das wir von uns aussortiert haben) oder oder oder. Also irgendwas, das er zerkauen und zerreißen kann. Von dem Zeug liegt hier so viel rum, dass er immer was zum Beknabbern findet. 

 

Und ganz ehrlich: Wenn er doch mal etwas von uns zerknabbert - dann hilft auch keine Strenge, Schimpfen oder ähnliches. Es kann zwar für uns Menschen ärgerlich sein, je nachdem was zerknabbert wurde, aber wir Menschen wissen auch, dass junge Hunde so was tun. Meistens hört es eh auf, wenn alle Zähne durch sind. Und bis dahin gilt: Auge sei wachsam.

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Guten Abend,

ich wollte mal kurz berichten: die kleine Maus hat sich relativ gut eingelebt. Ich finde nach einer guten weiteren Woche kann man noch nicht vom 100%igen Einleben sprechen. Deshalb die Wortwahl „relativ“.

 Die Kleine findet Kinder absolut klasse, Erwachsenen gegenüber ist sie eher zurückhaltend und skeptisch. So wird es den Besuchern hier auch vermittelt. Die kleine Motte hat auch ihren ersten Kennlernbesuch beim Tierarzt überstanden. Als nächstes steht eine erneute Kotprobe an, da ihr Output sehr dunkel, fast schwarz, ist.

 Das Eis zwischen meiner Ersthündin und der Kleinen ist nach zwei Tagen über ein gemeinsames Spiel gebrochen. Wobei meine Ersthündin der Lütten wirklich viel durchgehen lässt, bevor sie maßregelt.

 

Die Nächte sind noch eine absolute Katastrophe. Wir hatten die Motte erst mit im Bett - das hat ihr absolut nicht gefallen, da zu warm. 
Auf ihrer Decke neben dem Bett oder anderswo im Raum schläft sie auch nicht-sie geht dann die komplette Nacht wandern. 
Die Box findet sie nachts doof. Egal ob mit Hand drin, getragenem t Shirt. Tagsüber ist es ihr Rückzugsort und sie nutzt sie freiwillig. Wir werden sicherlich eine Lösung finden.

Am Freitag geht die Hundeschule bei einem Trainer und gleichzeitig Therapeuten los. Ich bin sehr gespannt, da die Kleine sich oftmals bei Körperkontakt in die Rückenlage gleiten lässt. Ich kann bei ihr nicht erkennen, ob es Unterwerfung oder eine Art Demut ist.

Aber da sind wir ja an der richtigen Adresse.

LG

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vor 7 Minuten schrieb Ariston:

Ich bin sehr gespannt, da die Kleine sich oftmals bei Körperkontakt in die Rückenlage gleiten lässt

Vielleicht mag sie einfach den zu nahen Körperkontakt nicht, fühlt sich eingeengt, und 'windet' sich so elegant raus.

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Na ja, die Rückenlage als Zeichen von Unterwerfung oder Demut einzunehmen, fällt glaube ich eher in die Rubrik Ammenmärchen. Im Gegenteil kann es völlige Entspannung und Wohlfühlen zum Ausdruck bringen. Zwei meiner Hunde rollen sich z.B. auf den Rücken, wenn sie am Bauch gekrault werden wollen, oder um sich wohlig zu räkeln. 

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Klar gibt es das, aber -  wirklich krankhaftes Demutsverhalten gibt es genauso, schon getroffen. Da gehört dringend Selbstbewusstsein aufgebaut. Da ja hier in Abgrenzung zu Kindern geschildert wurde, ist es schon möglich, dass der Hund verunsichert is-. also: Selbstbewusstsein stärken.

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