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Hundeforum Der Hund
Kanae

Flexileine sinnvoll einsetzen?

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Hallo liebes Forum! 

Eigentlich komme ich aus der absoluten Flexi-Gegner-Ecke, besonders wegen Rentnern mit mürrischen Westies, die irgendwo hinschauen, während ihr Hund meinen schon böse fixert und während ich anfangs noch glaubte, sie hätten die Leine sicher auf kurz gestellt, wenn sie schon so unaufmerksam sind, weiß ich es heute besser und gehe gleich einen großen Bogen, besonders, da diese Leute dann meist auch total langsam reagieren, wenn ihr Hund schon nach vorne schießt und knurrt... 

 

Jetzt wurde mir zu Weihnachten eine Flexileine geschenkt und ich überlege, wie ich sie sinnvoll ins Training integrieren kann. Bisher habe ich sie noch nicht ausprobiert, da sie ja irgendwie über Ruck funktioniert und das will ich meinem Hund ersparen.. Auch denke ich, meine Finger frieren am Griff noch mehr ab als so schon mit der Leine. 

Meine bisherige Überlegung war, sie irgendwie als Schleppleinenersatz einzusetzen, da wüsste ich aber auch noch nicht, wie genau. Für den Alltag werd ich sie wohl nie benutzen. 

 

Kann mir jemand Tipps oder Berichte zum sinnvollen Umgang mit diesen Leinen geben? Könnte ich sie statt einer ja tatsächlich öfters mal am Boden im Dreck schleifenden Schleppleine verwenden? Wenn ja wie, ohne dass es durch die Rucke zu einer negativen Assoziation beim Hund kommt? Mein Hund reagiert sensibel auf sowas und geht sehr schön an der Leine, das will ich auf keinen Fall irgendwie versauen.

 

Einen guten Rutsch euch und liebe Grüße!

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Ja, die fiesen Rentner mit den mürrischen Westies :D

 

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vor 8 Minuten schrieb Kanae:

Bisher habe ich sie noch nicht ausprobiert, da sie ja irgendwie über Ruck funktioniert und das will ich meinem Hund ersparen..

 

Versteh ich nicht... smilie_denk_17.gif

 

so weit

Maico

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Ich persönlich liebe die Flexileine. Die funktioniert nicht über "ruck", wie kommst du denn darauf? Zu taktilen Reizen sollte es im Idealfall gar nicht kommen (lässt sich aber nicht ver,meiden, deshalb am besten mit Rückdämpfer und vor allem nur mit Geschirr verwenden), geführt wird mit Verbalsignalen

Sie ist so etwas wie abgesicherter Freilauf im 8 bzw. 10 m Radius und ermöglicht sehr schnelles Kurznehmen, was insbesoondere bei reaktiven Hunden einen echten Vorteil darstellt. Eine Schleppleine ist mir sehr oft zu schlammig oder verheddernd draußen und zu reaktionsträge für die Stadt.

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Ich glaube mit Ruck ist gemeint, wenn man die Flexileine stoppt, dass es dann eben ruckt. Nicht das was wir allgemein unter einem Ruck verstehen.

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vor 3 Minuten schrieb Naschkatze:

Ich glaube mit Ruck ist gemeint, wenn man die Flexileine stoppt, dass es dann eben ruckt. Nicht das was wir allgemein unter einem Ruck verstehen.

 

Ich finde es irgendwie befremdlich wenn man mit einem Karton an Vorurteilen an ein Thema ranstapft wie hier von der TE. (Für was dieser Knopf da oben ist, weiß ich allerdings auch nicht... ich leb nach dem Motto: "Don't press this button!")

 

so weit

Maico

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Ich gehörte immer schon zu den Flexileinengegnern.

Bis Effie alt wurde und aufgrund blind und taub, aber körperlich ansonsten fit uns doch davondüste. Nach dem Motto:"Ja wo seid ihr denn? Oh ich glaub da ganz hinten!" Da konnte man hinterherstochen und versuchen, den Hund wieder einzufangen.

 

Nach meinen Erfahrungen mit Kissy diese Woche hab ich schon überlegt, wo ich das Teil denn hingeräumt habe.

 

Wenn du es nicht jetzt brauchst, dann ganz sicher später.

 

Und rucken tut da nichts.

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Leinenrucke gibt es ja bei jeder Leine, wenn die zu Ende ist, die Geschwindigkeit vom Hund aber noch nicht. Prinzipiell ist eine Flexileine ja nichts anderes als eine in der Hand gehaltene Schleppleine mit Aufrollfunktion. Beide Leinen sind Mist, wenn das Zweibeinige Ende nicht vorausschauend arbeitet und mit der Leine umgehen kann. Allerdings trifft das eigentlich auf jede Leinenart zu....

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Zum Training wüsste ich nicht wie man sie einsetzen soll.

Bei mir kommt die Flexileine immer dann zum Einsatz wenn ich NICHT trainiere und einfach nur spazieren gehen will (also bei einem Hund der nicht ableinbar ist). Das ist abends, oder wenn ich nur ne kurze Runde drehe, oder wenn ich mit mehreren Leuten gehe und eine Schleppleine unpraktisch ist.

Ja der Hund hat einen leichten Zug hinten drauf, aber man macht eine Flexi eh nicht ans Halsband, da unterscheidet sie sich nicht von einer Schleppleine.

Und rucken kann es genauso wie bei der Schleppleine wenn der Hund rein knallt. Aber dafür übt man ja das Ende der Leine oder macht einen Ruckdämpfer dran.

Ich persönlich mag den fetten Griff und das Gewicht nicht, aber das ist ja eine persönliche Einstellung. Durch den Gummigriff friert die Hand auch nicht.

 

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Wenn man sie unbedingt im Training einsetzen will, dann zum "am Wegbiegungen warten, bis der Halter aufgeholt hat". Das ist aber auch eher etwas für reaktive Hunde oder reaktive Passanten...

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