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Hundeforum Der Hund
MarieLoster

Zweithund und Ersthund beißen sich ständig!!!

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Wenn sie läufig würde, dürfte der Rüde eher angetan sein. Nur wenn die Läufigkeit vorbei ist und sie fängt abzuwehren an, bzw in der Scheinmutterschaft (evtl. auch in der Scheinträchtigkeit) zeigt sich die Hündin eher reizbarer und energischer im Verhalten.

 

Auf jeden Fall muss sich das ein Trainer ansehen. Allein anhand von Forenmutmassungen gibt man keinen ab! Man denkt besser noch nicht einmal darüber- das macht evtl. noch mehr kaputt- sondern managt solange bis man einen Trainer hat, wenn man den Konflikt nicht deuten kann. Ich bin mir sicher, dass ihr die leisen Signale überseht. Daneben kann auch Tageszeit und Ort eine Rolle spielen, achtet einmal darauf.

 

Allgemeintipps zur Trainersuche

https://ibh-hundeschulen.de/hundeschulen

 

https://cumcane.de/team/

 

https://trainieren-statt-dominieren.de/trainer-umkreissuche

 

Wenn du den Wohnort mitteilst, kriegst du noch andere konkretere vorschläge.

 

 

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Was bestimmt nicht schaden, aber vielleicht helfen kann, sofern ihr sie bis zum Termin mit dem Trainer nicht räumlich trennt könnt oder wollt: Ein Wort überlegen und immer sagen, wenn sie sich nahe kommen. Dann direkt nach dem Wort, je schneller desto besser, beiden ein Leckerli geben. Nicht nur Trockenfutter, sondern was richtig leckeres. 

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Hallo Marie,

 

du schriebst sie beißen sich sehr oft. Das ist natürlich gar nicht gut, denn je öfter es passiert, desto mehr geht die Beziehung der Hunde zueinander in die Brüche. 

Das kann wenn es zu lange stattfindet mMn auch irreparable Schäden in der Beziehung entstehen lassen.

 

Wirklich schnell schauen das du einen guten Trainer findest und nicht noch länger warten. Die Wahrscheinlichkeit das die Hunde leise Signale zeigen kurz vor dem "Knall" ist sehr groß bzw. ich bin mir sicher das es welche geben müsste, aber wenn ich mir die Rassen ansehe, sind das auch welche die nicht immer lange fackeln. Ihr müsst also unbedingt lernen, sehr schnell zu reagieren und sehr früh die kleinen Signale schon zu sehen. Das kann euch ein guter Trainer auf jeden Fall beibringen und er/sie kann euch vermutlich auch sagen, welche Auslöser zum Streit führen. 

 

Liebe Grüße

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vor 23 Minuten schrieb HansMueller:

was richtig leckeres

Das sind eigentlich beides Rassen, die zur Ressourcenverteidigung neigen,  bei sehr hochwertigem Futter würde ich auf jeden Fall  eine große Sicherheitsdistanz zwischen beiden wählen und getrennt  gleichzeitig füttern,  was  alleine nur begrenzt funktioniert,

Das kann sicher klappen , aber es kann auch zu Konflikten um die Ressource führen,  wenn  das timing nicht passt und einer dem anderen was wegschnappen  will- deshalb wäre ein Trainer auch für so  etwas nicht verkehrt.

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vor 3 Stunden schrieb Carlotta48:

Ihr solltet Euch Gedanken darüber machen ob es nicht besser wäre den Junghund abzugeben.

 

So hart das klingt, aber das wäre für mich in der Situation auch eine der vorrangigen Überlegungen. :(

Warum ich das schreibe: Ich habe mal in einer WG gewohnt, dort gab es schon einen großen jungen Rüden. Dazu kam dann mein ebenfalls großer aber schon sehr betagter Rüde. Die beiden gönnten sich wirklich die Butter auf dem Brot nicht und es war nonstop-Management zwischen den beiden angesagt. Bei den beiden ging es eigentlich immer nur um Ressourcen, da konnten wir zumindest die Auslöser ausmachen. Es gab aber auch Situationen, wo eine unserer Mitbewohnerinnen die Hunde "wild" gemacht hat (sie dachte, man spielt so mit Hunden) und obwohl sie gesehen hat, dass die Hunde dann anfangen, sich zu beißen, war sie völlig beratungsrestistent und hat es immer wieder gemacht (glücklicherweise ist sie bald ausgezogen und der neue Mitbewohner war sehr viel erfahrener und zuverlässiger im Umgang mit den Hunden). Wenn alle an einem Strang ziehen klappt das, aber wenn auch nur einer aus der Reihe tanzt, kann es immer wieder böse krachen, wenn die Hunde sich nicht grün sind. Unsere beiden mussten wegen so einer Aktion von der Mitbewohnerin zwei mal zum Tierarzt, einmal gab's ein Loch knapp über dem Auge und einmal eins in der Pfote, zwischen den Sehnen durch... War beides ganz unlustig und hätte sehr übel ausgehen können. Gerade wenn auch Kinder im Haushalt sind, auch wenn sie wirklich toll mit Hunden umgehen können, kann man ihnen diese Verantwortung einfach nicht auferlegen.

Bei Hunden, wo es offenbar bösartig untereinander kracht, wird immer Vorsicht geboten sein. Wir waren ja in der WG alle Erwachsene und wir haben auch nur etwas über ein Jahr zusammengewohnt. Das war schon relativ anstrengend mit den Hunden. Nun stell ich mir vor, ich hätte das 10, 12 Jahre lang so. Nein, danke. Das ist für euch nicht schön und auch nicht für die Hunde.

Jetzt ist die Hündin noch jung, ich denke, da kann man sie noch gut vermitteln. Zum einen werdet ihr mehr Interessenten finden als für einen älteren Hund und habt dann die Wahl, wer ihr das beste zu Hause bieten kann. Zum anderen können sich problematische Verhaltensweisen, gerade auch in dem Alter, schnell verfestigen und wenn ihr euch dann in zwei, drei Jahren doch dafür entscheidet, den Hund abzugeben, hat der potenzielle neue Besitzer ein viel größeres Problem, als wenn er einen jungen Hund übernimmt, der noch nicht so verinnerlicht hat, dass Beißen zum Erfolg führt.

 

Ich würde mir ein paar Sachen aufschreiben und ganz in Ruhe mit der Familie und auch für mich selbst überlegen und diskutieren:

Warum ein zweiter Hund? - Soll der erste Hund davon profitieren? Offenbar tut er das ja leider nicht, auch wenn es schön gewesen wäre.
Warum ein Welpe zum erwachsenen Hund? - Bei erwachsenen Hunden sieht man untereinander recht schnell, wie sie zueinander stehen, deshalb würde ich es mir immer sehr gut überlegen, einen Welpen zu einem erwachsenen Hund zu setzen - genau wegen der Situation, die ihr nun habt. Man weiß bei den Kleinen nie, wo die Reise hingeht und es kann gut sein, dass der erwachsene Hund und der Welpe sich nicht mehr verstehen, sobald der Kleine nicht mehr ganz so klein ist.

Wer profitiert davon, wenn ihr beide Hunde behaltet? - Die Familie? Die Hunde? - Auch eher nein.

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Was man hier aber auch berücksichtigen muss, ist , dass 8 Monate alte Hunde generell nicht besonders beliebt sind. Es kann sich genauso auch mit und nach Läufigkeiten und mehr Reife bessern- aber hier nur unter Anleitung.

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PS: Ich habe jetzt seit bald 7 Jahren immer zwei Hunde, die sehr harmonisch miteinander sind. Das ist wirklich schön zu sehen, wie sich sich gegenseitig unterstützen, zusammen Dinge machen und sich aneinander kuscheln. Sie haben beide was davon, dass sie sich haben und ich freue mich auch jeden Tag wieder darüber, dass ich so tolle kleine Damen habe. Aber dafür ist nicht jeder Hund gemacht. Wenn euer Jack Russel grundsätzlich schon gern anderen Hunde mag, würde ich es vielleicht später nochmal versuchen, ihm einen erwachsenen Hund in seiner Größe vorzustellen. Da könnt ihr besser abschätzen, wie sie miteinander umgehen. Wenn er aber sowieso eher einer ist, der von anderen Hunden nicht viel hält und z.B. Ressourcen gegen andere Hunde verteidigt, dann lasst es lieber mit einem zweiten Hund bleiben. Damit tut ihr niemandem einen Gefallen.

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Erstmal müsst ihr jetzt alles unterbinden. Leine an beide dran,eder kriegt seinenPlatz. Kontakt ist erstmal verboten, auch scheinbar netter.

Ihr ennt beide,versteht jedoch nicht, was abläuft, das ist einfach ungünstig.

Erstmal müssenbeide jetzt die Sicherheit vermittelt bekommen, es wird sich nciht mehr gekloppt und das bedeutet, ihr managt total, nicht erst, wenn es kracht.

Sucht euch einen Hundetrainer, der selber mehrere Hunde hat, am besten zusammengewürfelt, damit er auch wirklich Erfahrung hat, wenn es mal nicht leicht läuft.

Durchdas totale managen wird hoffentlich der stress sinken, sie sicherheit bekommen und Ruhe reinkommen.

Nehmt die Hunde auf, beide,auch wenn sie keinen Kontakt haben,sondern nru angeleint in einem Zimmer sind und schaut euch die Videos an. Ohrenhaltung, Augen, wer kuckt hin, wer weg, wer wird steif, können sie noch tief schlafen wenn der andere anwesend ist ... was passiert, wenn sie eben nicht miteinander stunk anfangen können.

Trennen, wenn sie alleine bleiben müssen.

Durchatmen.

Die Hunde lernen dabei, dass ihr bestimmt, wann was passiert und in der Zusammenführung, schafft man dann viele kurze gute Erlebnisse nebeneinander. Übt viel spielerischen Gehorsam, damit ihr einfach wieder wichtiger werdet und trainiert erstmal ein nettes neben! einander. Und dann schaut ihr mit anderen Hunden viel Körpersprache, damit ihr lernt beide besser zu lesen. Wenn sie Kontakt zu anderen Hunden haben. filmen, immer wieder ankucken. Was halten andere Hunde von den beiden? Hat die Hündin Eigenschaften, die für andere Hunde auch schwierig sind? Mag der Rüde andere Hunde, was tun diese?

Wenn wirklichmindestens zwei Wochen nichts passiert ist, die in Ruhe in einem Raum pennen, kann man langsamdie zügel etwas lockerer lassen. Filmen!Genau beobachten.

 

timing, ist die Hündin vielleicht zu Zeiten aufgedreht, wo er halt Ruhe haben will, egal wer nervt. Belegt der Rüde subtil Ressourcen, wie wichtige Plätze, Durchgänge und wehrt sie sich dagegen? Drohen sie sich andurchstarren? Kann sein, dssder Rüde knurrt, weil die Hündin ihn körpersprachlich anpöbelt. Kannsien, dass er sie subtil wegschicken will und er erst knurrt, wenn sie nicht gehorcht.

Ihr müsst Regeln festlegen.

Wir teilen Futter zu. Das darf verteidigt werden Verbal mit Knurren, aber weder von einem anderen geklaut oder erpresst werden durch anstarren zum Beispiel. Genauso Plätze, vertreiben ist nicht okay, also knurren erlaubt. Aber eben nicht das ganze Sofa für Tabu erklären.

und das ihr regelt. Wird einer bedrängt ,wird der andere weggenommen, mögichst bevor er knurren muss. Aber knurren ist erlaubt. setzt der Knurrer  aber nach, wir er in die Schranken gewiesen. Sprich, man bremst ihn. ERmahnen ja, abern icht schimpfen oder brüllen, kein Öl ins Feuer gießen. Eher ein "Umel nö, komm lieber her". Übt das alleine. vom Futter wieder umdrehen, abrufen ausdem Rennen, einfach üben. Mensch sagt was, mach ich.

Also beim Zügel locker lassen, muss immer einer pro Hund da sein der eingreifen kann, Hausleinen dran, das ist eien Leine am Geschirr, die leicht ist und schleift, die man aber packen kann, wenns schwierig wird. Oder die eben in der Hand ist, während ihr so tut als seien sie nicht angeleint.

Experimente nur so lange, wie die Menschen sprit haben. Atmen! Entspannende Musik an. filmenfilmen filmen.Beide Hunde! nicht dasmanimmer nur einenTeil der Unterhaltung filmt. durch die Videos immer wieder kucken,werdet ihr mehr lernen, wer reagiert auf was, was passiert. Schüttelt alles ab an, die Spielen,die streiten sich, die sind eifersüchtig. Schaut hin, wer tut was und wie ist die Antwort. Feinste Körpersprache, rund werdende Augen. In welche Richtung neigen sich die Körper?

Sowas steht und fällt damit wie gut ihr lernt den Hunden zu zeigen. Ey, hast du mit dem ein Problem, ICH helf dir. Eigentlich wie eine Mutter bei streitenden Kleinkindern. Man ist auf der seite von beiden, man übt teilen, man regelt, man lebt gute Lösungen vor, man macht ne Pause bevor nach müde doof kommt.

Und ja, letztlich immer im Hinterkopf haben, ihr habt das zusammenleben entschieden. Sie nicht. Also müsst ihr letztlich dafür sorgen, dass sie eventuell trotz blödem "Geschwisterchen" ein gutes und entspanntes Leben haben.

Ich weiß,dass dasnicht leicht ist. Ich habe eine alte Granate aus Rumänien, zu einer kleinen Diva adoptiert. Für beide ist Menschen teilen total schwer. Das bedeutet sie müssen etwas lernen, das sie ganz schlecht können, weil ich ne Idee hatte. Im Kopf haben, was man verlangt, Pausen und Belohnungen schaffen. Und eben immer wieder genau beobachten, was passiert. Wie greife ich regelnd (nicht strafend) ein?

Wie vermittle ich, es ist doch super, dassderandere da ist.

Ichhab zwei malzusammengebastelt, indem  A das futter ausgesucht hat, wenn B hunger hatte. Großes Ding drasgemacht und B stellte fest, oh gar nicht so diif, dass A da ist. Die besorgt beim vergesslichen Frauchen das Futter.

Bekommt einer etwas, gibts für dne anderen natürlich auch was tolles. Kuck mal A, B hat Sitz gemacht. Auch Keks für A. Freude und Wohlwollen vermitteln. Aber eben auch dieeigenePräsenz, ich schütze euch beide, ich hab keineLust aufStress. Nö! Nö ist besser als nein oder Aus oder stopp. weil es was lässigeres hat. Nö Mäuse!

In der strikten Trennungsphase könnt ihr auch die Angst verarbeiten von den Auseinandersetzungen. wieder Vertrauen bekommen, in eure Fähigkeiten beide Hunde zu händeln. tut was, was euch einzeln Spaßmacht. Was ist eingeschlafen, seit der Zweithund da ist? Was fehlt dem Zweithund? Überlegen, was sich geändert hat, Kleinigkeiten, nicht so wichtige Dinge?Schläft woanders, kommt nicht mehr so oft, frisst mehr. Auch da gegensteuern.

Puh, hör erstmal auf, vielleicht ist da was für euch dabei.

Viel Glück mit euren beiden Mäusen!

 

 

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Sockensucher:

ist besser als nein oder Aus oder stopp. weil es was lässigeres hat

Oder Neeeeeee oder Nee,nee,nee...Das haben wir.:) Und ich finde das wirklich einen guten Ratschlag.

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Manchmal können sich auch Hunde untereinander nicht riechen. Dann ist der Besitzer gefragt. Wichtig ist, dass man die Oberhand behält, wenn sich die zwei Hunde, die man hält, in die Haare geraten. Man muss die Kämpfer auseinander kriegen. Ich hatte das auch einmal gehabt. Zum Glück spielte sich das Ganze auf dem Hof ab und ich hatte gerade einen vollen Wassereimer zur Hand. Das Wasser und mein gleichzeitiges Gebrüll (,,Hört auf!") sorgten für ein Ende. Beim nächsten Mal reichten diese lauten Worte. Damit hatte ich sie erst einmal soweit, dass sie in meiner Gegenwart nicht übereinander herfielen. Aber wenn ich nicht da war, konnte ich sie lange nicht zusammen lassen. Zum Glück gab sich das dann nach einem Jahr. Ich denke, dass eine Art Gewöhnungseffekt eintrat. Aber ob das auch bei Ihnen klappt, weiß ich natürlich nicht. Jedes Tier ist anders. Mein vorletzter Hund hätte nie einen anderen Hund in seinem Revier geduldet. Er war schon fast erwachsen, als er zu mir kam und war anderen Hunden gegenüber durchsetzungsstark. Ein zweiter Hund wäre von Anfang an das ständige Opfer gewesen, denn mein Justus hätte keine Ruhe gegeben. Darum schaffte ich mir auch in diesem speziellen Fall keinen weiteren Hund an.

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