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Hundeforum Der Hund
Ginny1989

Warum kein Welpe zu Junghund

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mit welcher Rasse liebäugelt Ihr?

 

Mir persönlich wäre der Altersabstand auch zu wenig: wie andere schon geschrieben haben, ist es mit einem zweiten Hund (Welpe) einfacher wenn der erste Hund schon erwachsen ist und nicht mehr in der Pubertät steckt ....

 

Wie groß die Chancen sind, dass die beiden Hunde sich auch später miteinander verstehen, ist nach meiner Erfahrung (unter anderem) auch eine Frage der Rasse:

Ich habe zu meiner Schäfi damals ganz bewusst als Zweithund einen Meutehund ausgesucht (Beagle). Meutehunde bringen von Natur aus eine gute Bereitschaft mit sich in eine Mehrhundehaltung einzufügen.

Ebenso als einige Jahre später die Schäfi nicht mehr da war, kam zur 8-jährigen Beageline wieder ein Meutehund (kleiner Griffon) als Welpe dazu. 

Probleme mit zwei (zumeist unkastrierten) Hündinnen hier im Haus hatte ich bis jetzt noch nie, was ich nicht zuletzt auch auf die Rassewahl zurückführe.

 

Natürlich ist auch das nie eine Garantie für Harmonie im Haus,

aber es macht auf jeden Fall Sinn sich auch über die Rasseauswahl (oder Mix) Gedanken zu machen.

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Gerade bei Gebrauchshunden wie dem DSH, die erst im Laufe des zweiten Lebensjahres anfangen erwachsen zu werden, wäre mir das Risiko einfach zu groß.

Es ist toll, dass dein Hund aktuell gut zu hören scheint und verträglich ist. Das kann aber in vier Monaten ganz anders aussehen.

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie viele verzweifelte DSH Besitzer in den vergangenen Jahren bei uns im Training aufgeschlagen sind, weil ihr Hund (für ihre Wahrnehmung) aus dem Nichts zwischen 12 und 18 Monaten eine deutliche Artgenossenaggression entwickelt hat.

 

DEN richtigen Zeitpunkt gibt es nicht, aber man sollte den Ersthund in der Charakterentwicklung einfach an einen stabilen Punkt kommen lassen. Natürlich kann es gut gehen mit zwei Hunden mit sehr geringem Altersabstand. Meist geht es gut, wenn man Rassen hat, bei denen auf die Verträgklichkeit in der Zucht großen Wert gelegt wird und die nicht dazu tendieren Konflikte im fight Modus auszutragen.

Trifft auf den DSH aber alles nicht unbedingt zu. Natürlich gibt es auch da die Nehmercharaktere, die einstecken und auch noch die andere Wange hin halten. Aber wenn sich einer der Hunde das nicht gefallen lässt, brennt die Hütte. Auch ist der DSH im laufe des Erwachsenwerdens sehr gern ein sehr ressourcenaffiner Hund, was nochmals zusätzliches Konfliktpotential schafft.

 

Kann gut gehen, kann aber genau so kolossal in die Hose gehen, da kann man im Augenblick keine Prognose geben. Bei einem erwachsenen Hund von diesem Typus kann man da eine deutlich bessere Einschätzung machen, ob das gut gehen kann und wie er in Fall X reagieren würde.

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UI ich habe hier grade 9 Monate auseinander ("Musste" aus Gründen sein, würde es aber nicht nochmal machen)  - jetzt gut 2 und 1,5 Jahre alt ... TU. ES. NICHT! :D

 

Zum einen das sog. Littermate Problem, wenn der andere Hund mehr Bezugs"person" als der Mensch wird.

Dann 2x Quatsch ist eben auch Quatsch ².... denn dann hast du nicht nur einen Idioten mit einer Blödsinnsidee sondern zweimal soviele Blösinnsideen UND immer einem zweiten Idioten der begeistert dabei mitmacht direkt mit am Start, UND der auch noch wunderbar auf den anderen eingespielt ist.

Edit und gegenseitig unterstützen die sich ja auch nochmal! Man hat da schnell ein Mobbendes Duo.

 

Energielevel ist auch so ein Thema, wenn Idiot 1 Ruhe halten kann, heisst das nicht, daß die zu Zweit sich nicht trotzdem dauernd wieder gegenseitig anstacheln. (Wir trennen nach wie vor zu den Ruhezeiten deswegen, und das geht auch nur, weil die Hunde unterschiedliche Hauptbezugspersonen haben und wir ein großes Haus haben, und einen 2000qm Garten mit Hundespielplatz zum Austoben) 

 

Die Dynamik ist schon enorm, auch untereinander und grade auch bei Treffen auf andere. Hier sind halt beide bewusst sehr unterschiedlich, das macht aber auch grade Probleme, die ältere ist schissig und möchte Abstand zu allem und Jedem, die andere ein fröhöööhööliches Blumenkind (mit 45kg) die allen HALLLLOOOOOOOOOO sagen möchte- MIT ANLAUF !

Derzeit laufe ich mit den Hunden getrennt, weil es so einfach megaanstrengend und nervig ist, bzw. das reine Handling ansich - ein konkretes (hier: Begegnungen) Training extrem erschwert, bzw. situativ einfach verunmöglicht.

 

Wenn die z.B. sehr aufgeregt und ggf schon etwas über den Punkt sind, entläd (entlud) sich das in wildem Zocken miteinander (Bondageparty!) Da bist du schnell gezwungen, situativ  körperlich einzugreifen, denn soviel Energie ist mit keinem Keks der Welt zu "toppen" und ungefährlich ist das nunmal auch nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

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@pixelstall   Gib 5! ;)

Ich weiß so gut was du meinst!

 

 

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Guten Morgen, 

wir habe uns jetzt gegen einen 2. Hund entschieden. Aber nicht aus Angst es nicht zu schaffen sondern aus zwei anderen Gründen. 
Mein Vater ist krank (die Genesung wird dauern) geworden und wir müssen uns mit um seine beiden Hunde kümmern. Er wird in den nächsten Wochen,

vielleicht Monaten nicht in der Lage sein selbst mit seinen Hunden raus zu gehen. Da abgegeben für uns keine Option ist liegt dort jetzt erstmal unsere Priorität.

Zwei fast gleich alte Hunde möchten wir trotzdem nicht mehr. Selbst wenn man am Anfang keine Probleme hat, hat man hinterher ja trotzdem zwei „alte“ Hunde, die gegebenenfalls zeitgleich oder kurz nacheinander sterben. Denke dann wird die Trauer hier bei allen zu groß.

 

vielen Dank für eure schnellen und zahlreichen Antworten!!! 

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