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Hundeforum Der Hund
Laurawest

Einschläfern Ja oder Nein (Tierarzt)

Empfohlene Beiträge

Da sie sich leider nicht meldet, habe ich nochmal den Eintrag gefunden

https://www.polar-chat.de/hunde/topic/109173-mastzellentumor/?tab=comments#comment-2960956

Sie wurde ab 2009 palliativ behandelt und lebte noch 9 Jahre , bei ihrer Schwester ähnlich. Nur als Beispiel wie es auch laufen kann- sicher nicht oft, aber je nach Genetik nicht ausgeschlossen. Daumen sind gedrückt!

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@gebemeinensenfdazu Mastzelltumor ist nicht gleich Mastzelltumor. Sicher wird @pixelstall uns dazu noch etwas schreiben können, aber bei den "bulligen" ist es oft Grad I, womit ein Hund zum Glück noch lange leben kann. Der Hund, um den es hier geht, hat Grad III und er hat wirklich viel Glück, dass er damit noch ein Jahr gut gelebt hat. Das kann auch durchaus schneller gehen.

@Laurawest Beratet euch am besten noch einmal gut mit eurem Tierarzt, er kennt naben euch ja euren Hund am besten. Ihr könntet natürlich nochmal in eine Tierklinik fahren, die auf Onkologie spezialisiert ist. Vielleicht kann man euch da noch besser beraten, auch in Sachen Palliativmedizin.

 

Da Du aber auch nach unseren persönlichen Erfahrungen fragst: Ich würde bei so einer Diagnose nicht noch einmal eine umfassende Behandlung machen lassen, die für den Hund alles andere als schön ist. Keine großen OPs mehr, keine Chemo, nix. Bei mir würde der Hund Schmerzmittel und Kortison bekommen (das kann den Tumor noch eine Weile in Schach halten, aber die Wirkung ist auch endlich) und vor allem alles, was er toll findet. Spielen, oberleckeres Futter und, wenn er noch mag, auch Ausflüge. Es ist leider gut möglich, dass das mit den Entzündungen eher schlimmer als besser wird. Wenn sich abzeichnet, dass es ihm rapide schlechter geht und keine Erholung mehr in Aussicht ist, würde ich ihn gehen lassen. Ich habe persönlich kein Problem (mehr) damit, mich lieber ein paar Tage zu früh als zu spät zu entscheiden. Man muss bei aller Liebe für seine Hunde einfach sehen, dass Hunde keine Menschen sind. Man kann ihnen nicht erklären, wozu die ganze Behandlung gut ist, sie haben einfach Schmerzen (durch die Krankheit selbst und durch OPs), es geht ihnen schlecht (Chemo) und sie wissen nicht, warum. Ich persönlich denke, dass es ihnen egal ist, ob sie noch einen oder zwei Monate leben, solange es ihnen in der Zeit die sie haben gut geht. Ich bin sicher, dass für Hunde die Qualität mehr zählt als die Quantität.

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vor 7 Minuten schrieb Ivy:

hat Grad III und er hat wirklich viel Glück, dass er damit noch ein Jahr gut gelebt hat

Der Hund hatte noch nicht einmal Bestrahlung und hat keinen schlechten Allgemeinzustand. Pixelstalls Hündin hatte ebenfalls Grad III (mehrfach gestreut) und wirklich viel Glück.

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vor 32 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Der Hund hatte noch nicht einmal Bestrahlung und hat keinen schlechten Allgemeinzustand. Pixelstalls Hündin hatte ebenfalls Grad III (mehrfach gestreut) und wirklich viel Glück.

Pixelstalls Hund  war aber auch  noch recht jung.... Da  sind  die Abwehrkräfte ganz andere...

 

Meine Hündin  war  12  und  hatte in sämtlichen Organen Tumore, teilweise schon recht groß. Rausgefunden hat  das  erst  der Spezialist, obwohl  mein HausTa  damals  auch  geschallt  hatte.... und  uns  dann geraten dem Hund  noch ne  schöne Restzeit  zu machen.

Op  wäre  auch ne Option gewesen, aber dafür  hätte  man sie  komplett   aufmachen und   umstülpen müssen..Langwierige Heilung, Schmerzen ohne Ende. Lebenserwartung  aufgrund  weiterer Baustellen eh nicht allzu hoch.

 

Letzten Endes  muss jeder  für  sich und seinen Hund selbst entscheiden wie weit er geht...

Mir  persönlich hilft es  aber immer,  wenn ich halbwegs genau  weiss, was  Sache ist, was  für  Optionen wir haben und  wie hoch  die Lebenserwartung  noch  wäre.

Bei mir selbst  würde  ich  übrigens  genauso vorgehen...

 

 

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Ich melde mich auch mal (trotz Lebensmittelvergiftung) Uschi hatte Grad 2 aber angeschnitten, und dadurch gestreut, und Veranlagung Rasse und Familie - die Schwester z. B. krebste auch so. Uschi wurde fast 10 Jahre "nur pallativ" behandelt, und starb an Nierenversagen mit fast 13. In der Zeit habe ich 3Tumore (und eine nekrotische Zitze) und entfernen lassen,  weil sie störten oder Aufgebrochen waren. Sie bekam sonst nur kurweise Curcuma. 

 

Letztlich ist es halt so, daß man MCT kaum vergleichen und vorhersagen kann, diese aber im alter oft langsamer wachsen. Mastzelltumore stehen in Verbindung mit dem Immunsystem. (Cortison wäre z. B. ein Mittel der Wahl) 

 

Deswegen mag ich auch eigentlich keinen Rat geben, eine Zweite Meinung kann aber nicht schaden. Es gibt inzwischen auch neue Medikamente usw. 

 

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