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Hundeforum Der Hund
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Panik/Angst-Trauma nach Silvester

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Rückschlag: Hund weigert sich, das Treppenhaus auch nur mit einer Pfote zu verlassen (von Panik ist allerdings wenig zu bemerken: der setzt sich einfach hin und bewegt sich keinen Millimeter - wie ein Welpe - nimmt aber Leckerli an, zittert nicht, züngelt nicht, gähnt nicht). Einzige Möglichkeit ist momentan, auswärts zu fahren. Und genau da hat es uns dann heute wieder erwischt: Baumschnitt >>> poltern des landwirtschaftlichen Geräts.
 

Ich werd noch verrückt, egal wohin ich seit Tagen mit dem Hund gehe, hab ich das Pech, dass was passiert und wir wieder ein negatives statt positives Erlebnis haben :( nicht mal mitten im Wald wurden wir letzte Woche verschont. 

 

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Ich kann dich nur zu gut verstehen.

Je nach Situation und Richtung, setzt sich Zyra momentan hin und will keinen Schritt weiter, zittert dabei aber wie Espenlaub.

Wir versuchen nun auch die Zusammenhänge und "die Situation" raus zu finden. Ist es das Geschirr; dass sie mit all den doofen Geräuschen und Zusammenhänge verbindet? Schließlich muss sie zur "Sicherheit um Silvester" da dran. Gab es da mal einen blöden Knaller? Ich kann mich nicht erinnern. Liegt es an mir? 

Es gibt so viele Möglichkeiten, welche wir vermuten. Nun läuft sie öfter im Geschirr, um das positiv zu verstärken. Spiel, Spass, Leckerlie und gute Laune. Dabei muss mein Mann nun öfter mit ihr laufen.

Wenn Sie auch kurz vorher blockiert und gezittert hat, war es nach wenigen Minuten allerdings wie weg geblasen, s. meinen letzten Threadeintrag, da geht allerdings nicht bei hervor, dass ich sie zitternd aus dem Kofferraum geholt habe. Aber was glaubst du, was ich unterwegs Schiss hatte, irgendein blödes Geräusch zu hören.

Zyra ist nun sechs Jahre alt; ich muss ständig, auch im Wald darauf achten, dass Zyra extrem auf Geräusche, aber nicht auf jede, reagiert; auf den einen mehr oder weniger. Da musst du lernen, deinen Hund "zu lesen". Und wenn "es passiert", den Hund einigermassen "ruhig" nach Hause bringen. Tränen von "Wut und Trauer" weg wischen und weiter machen. Dein Hund und du können nichts dafür, umso wichtiger ist Vertrauen, dass dein Hund beim ersten blöden Geräusch auf Rückruf zu dir kommt und du ihn sichern kannst.

 

Ich wünsche euch alles Gute. Ihr schafft das.

 

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@Zyramaus Ohje, das klingt auch ziemlich doof :( tut mir sehr leid für euch! Momentan lasse ich meinen noch gar nicht wieder frei laufen: Sein Abruf sitzt ja nicht perfekt - und seit ein paar Wochen  ist eh gern mal „Trotzphase“ ;) (zb. muss ich wirklich Sitz machen? Sicher?) 

 

Grundsätzlich komm ich noch nicht dahinter: mal geht Gassi ohne Probleme (Triggergeräusche werden nur kurz zur Kenntnis genommen und das wars), dann wieder ist Drama pur angesagt (auch ohne Triggergeräusch). Mal entsteht Panik, dann wieder nichts. Ich versuche jetzt, MICH mehr zu reflektieren.

 

 Zudem denke ich wie so oft quer und habe mir mal die Pfoten angeschaut, da er nach dem letzten Gassigang für ein paar Sekunden kaum merklich humpelte (hatte ja schon mal monatelang am Verhalten rumgedoktert und dann wars ein Zahn): tatsächlich ist an einer Vorderpfote ein Ballen etwas eingerissen (und an der anderen bildet sich gerade ein Riss), wenn auch nicht sonderlich tief. Mal sehen... 
 

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Wir haben hier ja auch eine kleine Schissbuchse...dieses Jahr wars bei uns mit der Knallerei richtig extrem, auch schon die Tage vor Silvester. Motte hatte zeitweise richtig Panik beim  Gassi gehen,darum haben wir wirklich  nur kleine Runden gedreht. Da gabs dann halt auch mal paar Tage keinen Freilauf, was Motte aber nicht weiter gestört hat. 

Bei uns haben die kurzen Runden geholfen wieder sicherer im Alltag zu werden. Da wir nicht lange draußen waren, war die Möglichkeit ein negatives Erlebnis zu haben sehr gering. Und selbst wenn es eins gab, konnten wir schnell wieder heim in Sicherheit. 

Und auch wir Menschen waren einfach beruhigter mit dem Wissen, das wir nur ein paar Schritte bis zur Wohnung brauchen, was sich dann natürlich auch wieder auf Motte übertragen hat.

 

Motte ist ja nach wie vor unsicher bei großen Arbeitsgeräten ( LKW, Kran, Bagger,...). Wenn wir im Park unterwegs sind und dort wieder die Baumpflegearbeiten stattfinden, reagiert Motte da auch drauf. Zwar nicht mit Panik, aber doch schon etwas ängstlich/unsicher. Ich lass sie dann trotzdem an der Schleppi und sehe ja an ihrer Reaktion, was für ein Abstand für Motte ok ist. Ich lasse sie gucken und auch wenn sie sich mal erschrecken sollte und kurz davon huscht, hat sie 15m Radius und kommt dann meistens wieder näher ran und kann sich so selbst überzeugen, das nichts schlimmes passiert ist. Wenn sie nicht von alleine näher kommen mag, dann sorge ich für mehr Abstand bis sie sich wieder besser fühlt.

Das mach ich aber wirklich  nur dann, wenn ich sehe/merke das Motte nur unsicher ist und keine Angst/Panik hat. 

 

Nun weiß ich ja, das deine Fellnase einen sehr großen Radius im Freilauf hat, darum weiß ich nicht ob das vielleicht eine Überlegung für dich Wert ist.

 

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Leute, mir fällt es mal wieder wie Schuppen von den Augen >>> erste TW Impfung hatten wir letzte Woche (Hab das extra nach Silvester gelegt). Die Impfstelle (denke zumindest, dass sie es ist) ist auch angeschwollen. Auf die erste Grundimmunisierung im Welpenalter hatte er ja auch leicht „gaga“ reagiert, die Folgeimpfungen waren dann unproblematisch. 
 

Durch das ganze Silvester- und Böllerei-Thema hab ich nur noch die Panik gesehen und daran gar nicht mehr gedacht. Kann mir gut vorstellen, dass sich das beides gerade multipliziert. 
 

 

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Das mit dem   Knubbel  hatten  wir  auch, aber  keine  Verhaltensauffälligkeiten. Aber das lässt mich stutzen- wieso hat er in dem Alter schon so viele Impfungen? Macht ihr das nicht in drei Jahresintervallen? Falls nicht, würde ich den Tierarzt bzw. Hersteller wechseln.

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@gebemeinensenfdazu Hä? Wieso viele Impfungen? War vielleicht missverständlich ausgedrückt: mit Folgeimpfung meinte ich keine Auffrischung sondern Abschluss Grundimmunisierung.

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Du hattest "Folgeimpfungen" geschrieben, das klingt eben nach mehreren. Grundimmunisierung ist übrigens auch missverständlich, man impft SHP mit 8 und dann mit 12 Wochen wegen möglicher noch vorhandener maternaler Antikörper, die die Bildung eigener Antikörper verhindern. Würde man nur ab der 12. Woche impfen, würde eine Impfung ausreichen, die Immunisierung erfolgt nicht in mehreren Schritten. Da aber nicht alle Welpen bis zur zwölften Woche schützende Antikörper haben, überbrückt man mit zwei Impfungen, um durchgängig Impfschutz bei allen Welpen zu haben.

Es gibt allerdings Hersteller, die dreimalige Impfung vorschreiben. Das dient außer deren Einkünfte niemand, dem Hund am wenigsten. Es gibt außerden immer noch Ärzte, die jährlich impfen, deshalb hatte ich nachgefragt.

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@gebemeinensenfdazu danke für deine Beiträge (Bin übrigens auf ähnlichem Wissensstand und meinen TA müsste ich grundsätzlich zu Impfungen außerhalb der Vorschriften zwingen) aber ich denke, die Diskussion von Impfungen/Impfschemata gehört in eine andere Rubrik und nicht in dieses Thema :)

 

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Also jetzt werd ich echt blöd: kein Knallgeräusch hat den Hund heute Abend beim Gassi beeindruckt aber sobald es raus gehen soll (egal von wo) >>> Drama. 

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