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Hundeforum Der Hund
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Panik/Angst-Trauma nach Silvester

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Ähmja, nach einem anstrengenden gestrigen Morgen läuft Hund draußen an der Leine wieder normal (normal ist leider nicht vorbildlich: an der Leinenführigkeit arbeiten wir allerdings bereits wieder seit einigen Wochen unabhängig von Silvester & co ;) ). Keine Spur mehr von Angst, Panik etc. >>> da war Frauchen wohl auch einige Male etwas zu unsouverän bei Mr. Sensibel und hat es unabsichtlich schlimmer statt besser gemacht ;) 

 

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Na siehste...einfach mal durchatmen, Trainingsprogramm mal runter fahren bzw mal komplett weg lassen.

Wenn Motte draußen wegen irgendwas nervös/gestresst ist, dann lassen wir das Training auch unter den Tisch fallen...würde uns eh nichts bringen außer das Motte noch gestresster und ich genervt wäre.

 

Ich würde jetzt erstmal wieder Routine reinbringen und dann kannst in ein paar Tagen immer noch an der Leinenführigkeit weiter üben

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Bei meinem Hund hat Desensibilisierung geholfen.

Silvester 1:

Es knallte, krachte und zischte schon Tage vorher. Der Hund hat ca. 2 Tage lang "gekämpft", d.h. die unsichtbaren Feinde am Himmel verbellt, geknurrt usw., hatte dann einen regelrechten Nervenzusammenbruch. Er lag bewegungslos und starr am Gartenzaun und knurrte, wenn ich ihn angefasst habe. Den eigentlichen Silvestertag verbrachte er zusammengekauert und versteinert in einer Ecke unterm Waschbecken (wo er sonst nie liegt) und auf halber Höhe der Treppe. Er nahm noch nicht mal Leckerli oder Kausnacks an.

Silvester 2:

Er verkroch sich wieder wie im Jahr vorher und ging nur alle paar Stunden mal (mit mir als "Begleitschutz") für ein paar Sekunden zum Pinkeln nach draußen.

 

Dieses Jahr kam mir endlich mal die Idee, dass ich ihm die Angst vielleicht abtrainieren könnte.

Ich kaufte also eine Feuerwerks-CD, die ich dann einfach auf unseren Autofahrten zum Hundeplatz abgespielt habe.

Zuerst nur ganz kurz und ganz leise, dann peu-a-peu immer lauter und länger (zwischendurch wieder nur kurz oder leise). Dazu habe ich ihm anfangs ab und an ein Leckerli angereicht.

Ich war mir nicht sicher, ob der Hund diese komische "Musik", an die er jetzt gewöhnt war, auf das echte Feuerwerk übertragen würde.

Es hat tatsächlich wunderbar geklappt! Bis ca. 20:00 Uhr lief er (trotz mäßiger Knallerei) noch ganz entspannt im Garten herum, hat weder gebellt noch geknurrt. Als es nachher mit der Knallerei immer schlimmer wurde, verzog er sich zwar ins Haus, hat sich dort aber nicht mehr verkrochen, sondern nur seine gewohnten Liegeplätze aufgesucht und in aller Ruhe seinen Kausnack bearbeitet.

Ich kann diese Methode auf jeden Fall empfehlen.

 

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@hanninanni Die Leinenführigkeit macht mir auch wenig Sorgen  - da macht sich die Anfangszeit bezahlt und ich muss jetzt nur konsequent bleiben. Er ist immer noch ein junger Rüde in der zweiten Flegelphase ;) er zerrt ja zudem nicht dauerhaft sondern tappelt auch mal an lockerer Leine neben mir. 


Trainingsprogramm? gibt es bei uns ja eigentlich nicht, alles situativ im Alltag :) nur das Drama mit dem Rausgehen bin ich gezielt angegangen (Und tagelang falsch). Mein persönlicher AHA-Effekt aus den letzten zwei Wochen für Hund und mich: mehr Feedback geben durch „nichts-tun“, denn öfter als man denkt ist nichts-tun = viel-tun und plötzlich läuft etwas wie von selbst. 

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Ja Trainingsprogramm war das falsche Wort....und was das aktive nichts-tun angeht kann ich dich nur bestätigen. Ist bei uns genauso. 

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Bei uns wäre das verkehrt- ohne Rückmeldung oder Gegenreiz wird eine Gegeninitiative eingeleitet

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@hanninanni aktives nichts-tun drückt es aus - ist aber gar nicht so leicht ;) man hat nur einen Sekundenbruchteil Zeit dafür (zumindest ich bei meinem Hund). 
 

das mit dem Trainingsprogramm war nicht böse gemeint von mir :) viele gehen ja regelmäßig zur HS oder machen kurze Trainingseinheiten und wir halt im Prinzip gar nichts in der Hinsicht. Allerdings achte ich seit drei Tagen wieder darauf, dass ich auch banalste Dinge durchziehe und ich frage auch wieder regelmäßig „Kommandogehorsam“ in leichten Situationen ab. 


seit drei Tagen läuft hier also die Welt für Hund ein wenig anders und es scheint ihm gut zu tun: seine Rebellion lässt nach, er ist deutlich weniger „hartnäckig“ und kaum noch ängstlich. Ich hoffe, dass es so bleibt :) 

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@gebemeinensenfdazu es ist eine Form von Rückmeldung :) 

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Also meinst du nicht Ignorieren? Mit einer Beschreibung wird es deutlicher...

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@gebemeinensenfdazu jein, bewusstes Ignorieren (wenn der Hund meine Einschätzung der Situation abfragt und ich sie als harmlos einstufe) weil jede andere Reaktion ihn negativ bestätigt - selbst ein Blick in Richtung zb. eines suspekten Geräuschs reicht dann aus. Aber wie so oft: Funktioniert natürlich nicht generell in jeder Situation und wahrscheinlich auch nicht bei jedem Hund. 

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