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Hundeforum Der Hund
PlanetX

Alter Hund frisst morgens schlecht

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Hallo,

meine 14 Jährige Hündin frisst seit 2-3 Wochen morgens relativ schlecht. Sie nimmt einen Brocken Trockenfutter, starrt dann ewig in die Luft, nimmt wieder einen Brocken, schnüffelt dann lange an ihrem Napf rum als wäre das auf einmal sonst was, nimmt dann wieder einen Brocken, kuckt dann erstmal 2 Minuten was Frauchen macht, nimmt dann wieder einen Brocken, starrt dann erstmal die Wand an, nimmt wieder einen Brocken, leckt ihre Pfote ab, nimmt wieder einen Brocken, kuckt in der Luft rum, nimmt wieder einen Brocken, etc.

 

Abends beim Füttern frisst sie besser und Nassfutter frisst sie auch besser.

 

Kann das eine normale Alterserscheinung sein?

 

LG Sandra

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Wie ist denn der Zahnstatus? Ältere Hunde haben öfters mal Probleme mit lockeren Zähnen/Zahnstein etc.

Durch die Schmerzen wird nur zögerlich gefressen und Nassfutter klappt natürlich besser.

Das wäre zumindest das Erste, was ich kontrollieren lassen würde.

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Bekommt sie abends auch Trockenfutter oder Nassfutter? Das kann ich leider nicht ganz heraus lesen. Wenn sie "nur" beim Trockenfutter schlechter frisst, würde ich es nicht als allgemeine Alterserscheinung ansehen. Mein erster Verdacht wären dann auch die Zähne bzw. irgendwelche Schmerzen die durch das Fressen vom Trockenfutter entstehen (sind die Brocken vllt zu groß oder hart für sie?) gewesen. 

Wenn sie abends auch Trockenfutter bekommt und es dann deutlich besser frisst, scheint es ihr morgens evtl. nicht so gut zu bekommen bzw. schwer im Magen zu liegen?! Könnte ihr vllt (von der Nacht her) übel sein und das sie dadurch nicht so gerne frisst? 

 

Kannst du vllt etwas zu euren Fütterungsgewohnheiten erzählen? 

 

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@beowölfchen:

Das kann ich nicht beurteilen wie gut die Zähne aussehen. Ich bin Laie.

 

@AbInsKörbchen:

Sie bekommt normalerweise nur Trockenfutter. Es sind kleine Brocken, die natürlich auch hart sind. Was meinst du damit, dass das Futter schwer im Magen liegen könnte? Wodurch sollte ihr nachts übel sein? Ich füttere 2x täglich.

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Gerade eben schrieb PlanetX:

@AbInsKörbchen:

Sie bekommt normalerweise nur Trockenfutter. Es sind kleine Brocken, die natürlich auch hart sind. Was meinst du damit, dass das Futter schwer im Magen liegen könnte? Wodurch sollte ihr nachts übel sein? Ich füttere 2x täglich.

 

Bei manchen Hunden kann es durchaus vorkommen, dass ihnen am Morgen übel ist, wenn zwischen den Fütterungen zu viel Zeit liegt. Manche erbrechen dann sogar gelblichen Schleim, weil der Magen übersäuert ist. 

 Habt ihr feste Fütterungszeiten, oder variiert das bei euch? Wie viele Stunden liegen zwischen den Mahlzeiten?

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Morgens füttere ich nach dem Aufstehen, das kann um 7 sein, aber auch erst um 11. Abends gibt es meist um 18 Uhr rum Futter. Da sie in letzter Zeit oft nachts gelben Schleim erbrochen hat gebe ich ihr zusätzlich was vor dem Schlafengehen, so zwischen 22 und 0 Uhr rum. Das Erbrechen ist jetzt auch weg.

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Bleibt doch mal im Denken normal. In jedem Restaurant gibt es "Seniorenportionen"
Alte Hunde brauchen ( wie auch alte Menschen ) kaum noch Nahrung. Es gibt kein Wachstum ( im Gegenteil eher Rückbildung ), weniger Bewegung und damit weniger Notwenigkeit für "Brennstoff". Fütter den Hund einmal pro Tag, fütter was der Hund gerne mag ( im Alter bekommen die bei mir "Narrenfreiheit" ) und freu dich wenn er überhaupt frisst.

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@Gerhard Den reduzierten Energiebedarf einfach über eine reduzierte Nahrungsmenge zu regeln halte ich für zu simpel gedacht.

Dazu kommt ein erhöhter Proteinbedarf.

Und erzähl mal meiner Frau Omahund, es gäbe nur noch eine Mahlzeit pro Tag - die würde sehr kreativ werden um an Nahrung zu kommen.

Im Gegenteil ist oft eine Aufteilung auf mehrere kleinere Mahlzeiten sinnvoll, da das Verdauungssysthem langsamer arbeitet.

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Wenn mein Hund auf einmal nicht mehr "richtig" frisst, würde ICH das nicht so einfach übergehen. Bei uns ist das ein sicheres Anzeichen, dass was nicht in Ordnung ist und in 14 Jahren genau einmal vorgekommen. Wäre es mein Hund und würde es von seinem normalen Verhalten abweichen, würde ich ein paar Dinge bei unserer TÄ überprüfen lassen (sie würde sich vermutlich ebenso wundern, da Joschi immer fleißig Leckerchen einfordert, wenn wir da sind). Das muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden, in wie weit die Situation für ihn in Ordnung ist, oder nicht.

Gerade wenn der Hund nachts öfters erbrochen hat, würde ich jedoch nicht empfehlen nur noch eine Mahlzeit zu füttern. Doch vermutlich denke ich da einfach zu "unnormal"...

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vor 2 Stunden schrieb Gerhard:

Bleibt doch mal im Denken normal. In jedem Restaurant gibt es "Seniorenportionen"
Alte Hunde brauchen ( wie auch alte Menschen ) kaum noch Nahrung. Es gibt kein Wachstum ( im Gegenteil eher Rückbildung ), weniger Bewegung und damit weniger Notwenigkeit für "Brennstoff". Fütter den Hund einmal pro Tag, fütter was der Hund gerne mag ( im Alter bekommen die bei mir "Narrenfreiheit" ) und freu dich wenn er überhaupt frisst.


Unsere Nonna hat bis zu ihrem  Tod mit 19 Jahren mehr als die doppelte Menge als ihre Tochter, die 7 Jahre jünger war, gefressen und benötigt. Soviel zu "Seniorenportion" 🙂 und "kaum noch Nahrung" 🙂

Pupa hingegen - sie wurde fast 18 - bekam im letzten Lebensjahr bei den Mahlzeiten quasi ein Buffet aufgebaut ,,, und ich habe alle Happen zusammenaddiert in der Hoffnung, sie kommt wenigstens auf den minimalen Tagesbedarf.

Ich würde mit dem betreffenden Hund einfach mal zum Tierarzt gehen und einen Alterscheck machen lassen: Zähne gucken und ggf. behandeln lassen, Blutbild mit Organwerten, Ultraschall. Und wenn nichts an den Zähnen festgestellt werden kann, einfach auf Nassfutter umstellen, wenn das lieber gefressen wird.

 

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