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Hundeforum Der Hund
Kanae

Hund als Blutspender?

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Hallo liebes Forum!

Eine Bekannte hat mich gefragt, ob ich meinen Hund nicht Blut spenden lassen wolle. Soweit ich weiß, geht das allein deswegen schon nicht, weil er aus dem russischen Tierschutz kommt und Blutspender keine Auslandsaufenthalte im Osten gehabt haben dürfen. Und ich würde mir das auch etwas anstrengend vorstellen, mit ihm zur Blutspende zu gehen, also in eine Klinik zu fahren, dann dort einen Beutel volllaufen zu lassen.. Oder wenn die einen dann nachts anrufen würden, damit man kommt und der Hund Blut spenden kann- wobei ich nicht weiß, ob es zu solchen Anrufen nachts kommen kann, ich stelle es mir jedenfalls belastend vor, obwohl es ja an sich eine gute Sache ist.

 

Hat jemand Erfahrungen  damit gemacht? Würdet ihr euren Hund Blut spenden lassen? 

Liebe Grüße!

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Wir hatten mal einen Hund der Blutspenden brauchte. Unsere Hundesitterin hat dann alle ihre anderen Kunden gefragt, ob die ihren Hund spenden lassen würden und am Ende gab es 5 große Hunde, die gespendet haben. Für die Tierklinik war es kein Problem, wenn die Hundesitterin die Hunde mit einem Zettel vorbei bringt.  Ich war dabei und  die Hunde wirkten nicht übermäßig gestresst. Einer der Hunde, ein Labrador, hat glaube ich nicht mal mitbekommen, dass ihm Blut abgenommen wurde, weil es gleichzeitig Kekse gab.

 

Die Anforderung der Klinik war mehr als 20 Kilo, zwischen 18 Monaten und 6 Jahren und keine Auslandsaufenthalte im Mittelmeerraum oder Osteuropa. 

 

Hätte ich einen geeigneten Hund ohne Tierarzt-Phobie, würde ich ihn spenden lassen.

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Ich wollte ja mit Nuka für eine befreundete Hündin spenden.

Mir sagte die Klinik dass es in der Tiermedizin keine Möglichkeit der Aufbewahrung von Blut gibt. Also wenn spenden, dann für einen aktuellen Notfall.

Der Hund muss mind. 20kg wiegen und darf nicht aus dem Ausland kommen.

Allerdings muss der Hund halt einige Zeit still liegen bleiben.

 

Hunde haben nicht die Blutgruppen wie Menschen. Es gibt zwei Blutgruppen, die werden wohl in negativ und positiv eingeteilt. Die meisten Hunde haben die positive Blutgruppe. Aber wenn der Hund das erste Mal Blut bekommt ist die Gruppe wohl egal.

 

Ich würde es für befreundete Hunde auch jederzeit wieder anbieten, auch wenn es für meinen Hund Stress bedeutet. Immerhin rettet man damit Leben

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Habe schon davon  gehört. Würde ess mit Khan aber nicht machen - auch wenn er dürfte - da solche Situationen für ihn extrem stressig und auch nicht immer ganz harmlos für Beteiligte sind.....

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Nein ich würde mit meinen Hunden nicht zur Blutspende gehen. Mir ist nicht bekannt wo man das hier überhaupt machen lassen kann, ich vermute die nächste Anlaufstelle wäre eine Tierklinik. Das sind 60min Fahrt im Stadtverkehr. Das tue ich weder mir noch meinem Hund an.

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Als Brienne so hohen Blutverlust hatte war ich froh über befreundete Hunde die auf Abruf zur Spende bereit waren. Das war dann zum Glück nicht nötig, aber nach dieser Erfahrung: ja, ich würde es tun. 

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Die Dobermannhündin und mein junger DSH sind bei unserem TA als Spender eingetragen.

Wieso?

Weil auch ich mir wünschen würde, dass wenn einer meiner Hunde auf Grund eines Unfalls, einer großen OP oder eines sonstigen Notfalls eine Spende benötigt, auch jemand anderes seinen Hund helfen lässt.

Meine Hündin hat bisher einmal gespendet.

 

So gut wie jeder TA hat eine Spenderkartei, einfach mal beim nächsten TA Besuch nachfragen, da gibt es auch ein Merkblatt, welche Hunde spenden dürfen, wie das abläuft, etc und meistens gibts für den Spender auch noch eine Entlohnung. Bei unserem TA gibt es zB bei jeder Spende ein großes Blutbild gratis.

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Unsere eine verstorbene Hündin hat auch eine Blutspende benötigt.

 

Die TA-Praxis hat eine Kartei die sie dann abtelefonieren. In unserem Fall hat der Hund einer Helferin gespendent.

Der wurde in die Praxis bestellt, das Blut entnommen und direkt an unsere Hündin gespendet.

 

Aufbewahren geht meines Erachtens nicht aber ich kann mich auch täuschen.

 

Ich werde meinen neuen Rüden auch als Spender eintragen lassen sofern er das vom Gewicht her darf.

Ein Hundeleben retten ist unbezahlbar, auch wenn es damals in unseren Fall leider nicht mehr geklappt hat.

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Unsere sind aufgrund ihrer Herkunft raus und der Lütte kommt auch nicht auf 20kg, aber ansonsten wäre es für mich selbstverständlich, zumindest Stumpfi-Kasi bei Bedarf Blut spenden zu lassen. Für Kelvin wäre das etwas stressig, da müssten dem TA schon sämtliche Alternativen ausgegangen sein.

 

Anekdote am Rande:

Ich selbst habe früher auch häufig gespendet -bis ich dann wegen Laborergebnissen einen Anruf vom Arzt bekam. An dem Tag war Blutspende und ich habe in Erwartung des Anrufs "zwischen 16 und 18 Uhr" extra bis 19h gewartet. Als das Telefon dann doch noch klingelte, lag ich gerade mit der Nadel im Arm auf dem Spendebett -kann man sich nicht ausdenken...!

- "Es ist soweit alles in Ordnung, nur der Eisenwert ist etwas zu niedrig."

Blick in meine Ellenbeuge: - "Dann sollte ich wohl lieber nicht so oft Blut spenden?"

- "Wäre besser, ja."

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Ich würde es auf jeden Fall machen. 

 

Gibt es eine  Altersbeschränkung ?

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