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Hundeforum Der Hund
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Alter Hund möchte nicht mehr groß spazieren gehen

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Hallo,

meine Hündin (17kg, 52cm) wurde vom Tierarzt auf Baujahr 2006 geschätzt.

Vor ca. 3-4 Jahren fing es an, dass sie Probleme beim Laufen bekam. Außer einer leichten HD und sehr leichten ED konnten die Tierärzte aber nichts finden.

 

Im Laufe der Zeit musste ich die Gassi-Runden immer weiter verkürzen, da ihr das Laufen sichtbar schwerer fällt. Ich habe schon zahlreiche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel ausprobiert, aber geholfen hat davon eigentlich nichts so richtig.

 

Also verkürze ich die Gassirunden und versuche 4 kleinere Runden am Tag zu gehen. Aktuell gehen wir morgens 45-60min, aber ich merke, dass ihr das zu viel ist und sie dann Schmerzen bekommt, sodass ich da nun reduzieren werde. Die anderen Runden dauern 15-20min. Mit den Runden hat sie keine Probleme, wenn wir im gemäßigtem Tempo gehen. Allerdings riet uns der Tierarzt eher zu zügigem Gehen.

 

Ich bin nun immer hin- und hergerissen ob man weiter versuchen sollte mit Medikamenten oder ggf. Physiotherapie zu versuchen die Länge der Gassirunden zu steigern oder ob ich damit abfinden sollte, dass ich einfach einen alten Hund habe der eben keine Gewaltmärsche mehr schafft. Sie selber scheint keine Probleme damit zu haben, dass wir nicht mehr so viel laufen, sie schläft eh den ganzen Tag.

 

Wie viel schaffen eure Senioren noch so? Mein 13,5 Jahre alter Schäferhund ist noch deutlich fitter, aber vielleicht ist der auch einfach eine Ausnahme? Oder die Hündin ist doch älter. Sie ist mittlerweile auch taub geworden und momentan denke ich, dass sie langsam dement wird.

 

Wie handhabt ihr das im Alter? Wie denkt ihr darüber? Lieber nur noch kurze Runden oder weiter versuchen die Leistung zu erhöhen?

 

LG

 

 

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Ich habe einen 14 jährigen Schäferhundmix zu Hause, der noch sehr agil und lauffreudig ist.

 

Wenn ich allerdings andere Hunde in dem Alter sehe, kann ich sagen, dass er eher die Ausnahme ist.

 

Wie lange hast du die Hündin denn schon?

Alles zwischen 3 und 7 Jahren kann ja nur irgendwie geschätzt werden.

Wäre also gut möglich, dass sie eben doch schon älter ist.

 

Habt ihr auch mal testweise Schmerzmittel gegeben?

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Ich habe sie seit 12 Jahren. Ja ich habe bestimmt 7 oder 8 Schmerzmittel ausprobiert.

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Ich richte mich nach dem, was die Hunde anbieten.

Das habe ich von 2 grossen Pflegestellen gelernt, die ich kennenlernen durfte. Deren hochbetagte Senioren entscheiden grundsätzlich selbst, ob sie mit spazieren gehen.

Da gibt es dann alle möglichen Varianten von grundsätzlich immer, über nur alle 2-3 Tage bis irgendwann gar nicht mehr. Allerdings haben sie dort jederzeit über eine Hundeklappe freien Zugang zum Garten.

Dimi mit seinen 10 Jahren, allerdings leichter Gehbehinderung aufgrund alter Verletzungen, bleibt demonstrativ auf dem Sofa liegen, wenn er keinen Bock hat.

Würde Ice nicht im Traum einfallen. Mit ihren bald 15 Jahren ist sie unfassbar fit und rast immer noch jeden Tag, auch wenn sie mit dem Treppen steigen zunehmend Mühe hat.

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Ich würde es mit Physiotherapie probieren, allerdings  nicht  um unbedingt  die Spaziergänge zu verlängern, sondern weil   es insgesamt  ne  gute  Möglichkeit ist, dem Hund  etwas  Gutes  zu tun.

Vll findet der Physio auch noch etwas, was der Ta übersehen hat?

 

Ansonsten würde ich mich dem anpassen, was  sie schafft.  Wenn das nur  20 Minuten sind,  ist das halt so.

 

 

 

 

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vor 8 Minuten schrieb piper1981:

Vll findet der Physio auch noch etwas, was der Ta übersehen hat?

 

Bestimmt. Der will ja Geld verdienen.

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vor 24 Minuten schrieb PlanetX:

Ich habe sie seit 12 Jahren. Ja ich habe bestimmt 7 oder 8 Schmerzmittel ausprobiert.

 

Welche denn genau?

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vor 25 Minuten schrieb PlanetX:

 

Bestimmt. Der will ja Geld verdienen.

Lass dir da Übungen zeigen, die zuhause und unterwegs machen kannst vor allem auch passive Übungen:

je mehr dein Hund schont- und das macht er garantiert, wenn sowohl Vorder- als auch Hinterhand betroffen ist- desto unphysiologischer ist die Bewegung, desto leichter verkrampft er, desto unphysiologischer werden die Gelenke belastet und desto mehr schmerzen die Arthrosen. Du hilfst deinem Hund so Muskelmasse wieder aufzubauen, die er selbsttätig durch die Schonhaltung nicht mehr aufbauen kann. Diese Muskeln helfen dann die überbelasteten Muskeln zu entlasten, die Schmerzen lassen nach und Bewegung wird wieder positiver verknüpft. Schmerzmittel, Nahrungszusätze und evtl. auch Muskelaufbaupräparate (kurweise) unterstützen den Muskelaufbau.

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vor 3 Stunden schrieb PlanetX:

Vor ca. 3-4 Jahren fing es an, dass sie Probleme beim Laufen bekam. Außer einer leichten HD und sehr leichten ED konnten die Tierärzte aber nichts finden.

Inzwischen dürfte da Arthrose dazu gekommen sein - @gebemeinensenfdazu hat das ja schon angesprochen.

Schade, wenn Medikamente ihr nicht helfen. 

Ich würde, wie auch meine Vorschreiber, so lange und so schnell spazieren gehen, wie die Hündin kann. Wenn du merkst, dass es ihr zu viel wird und sie Schmerzen bekommt, ist es zu weit, dann verkürze diese große Runde. Wenn sie noch vier Mal am Tag mit geht, ist doch gut. So bekommt sie ihre Bewegung ohne Überforderung durch einen zu langen, zu anstrengenden Weg.

Ich hatte mal eine Hündin, die in ihren letzten Jahren nur noch morgens mit  ging. Bei den anderen beiden Runden blieb sie einfach liegen und ließ uns gehen, ohne auch nur den Kopf zu heben. Für mich war das in Ordnung. Sie hatte ja noch den Garten, durch eine Hundeklappe jederzeit zugänglich.

Alle anderen Hunde wollten immer dabei sein, auch wenn die Runden kleiner und langsamer wurden. 

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Ich würde mich auch nach dem Hund richten. Mein Lupus wird im Mai auch 14.

Der ist auch mehr am Schnüffeln interessiert und bummelt lieber. 

Wenn wir Strecken gehen die nicht ganz so üblich sind, ist er munterer. Manchmal lässt er sich von Wanti zu einem kurzen Spielchen verleiten. 

Treffen wir auf Bekannte mit ihren Hündinnen ist er schnell 2-3 Jahre jünger... 😍

In der Regel ist unser langer Spaziergang auch um die 1 bis 1 1/2 Stunden lang. 

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