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ChingChime

Juckreiz an den Pfoten

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Hallo zusammen,

vielleicht kann mir jemand helfen:

Seit vier Monaten haben wir Paula, eine 3 Jahre alte Französische Bulldogge. Von Anfang an kratzt und leckt sie sich ständig an den Pfoten und hat entzündete Ohren. Die Züchterin, die sie abgegeben hat, sagte, als mir das am zweiten Tag aufgefallen ist, dass dieser Juckreiz immer nur in den Schwangerschaften aufgetreten und kurz danach wieder verschwunden sei (wegen der Hormonumstellung). Das letzte Mal hat sie wohl vor ca. neun Monaten Junge bekommen, inzwischen ist sie auch kastriert - aber es juckt noch immer...

Unser Tierarzt vermutete als erstes eine Futtermittelallergie/-unverträglichkeit. Deshalb hat sie sechs Wochen ausschließlich hypoallergenes Futter (Ziege und Quinoa) bekommen. Als dann keinerlei Besserung eingetreten ist, meinte der Tierarzt, evtl. solle noch eine zweite Ausschlussdiät gemacht werden, beim ersten "Versuch" würde sich nur bei 70 % aller Hunde eine Besserung einstellen. Ich glaube allerdings nicht, dass es am Futter liegt.

Als nächstes hat er ihr Blut abgenommen, um eine evtl. Umweltallergie festzustellen. Aber der Test war durchweg negativ. Weder auf Pollen, noch auf Hausstaubmilben, Schimmel oder Gräser ist sie allergisch.

 

Ich habe ihn angesprochen, ob es nicht Milben (z.B. Demodex) sein könnten und ob er das nicht vielleicht mit einem Hautgeschabsel feststellen könnte. Darauf meinte er, das Hautgeschabsel an den Pfoten zu nehmen (sonst juckt sie es ja nirgends), sei sehr schmerzhaft und er würde das nicht empfehlen. Besser sei es, eine oder zwei Biopsieproben unter Vollnarkose zu entnehmen und diese von einem Pathologen untersuchen zu lassen. 

 

Macht das Sinn?

 

Ich weiß langsam leider nicht mehr weiter, möchte ihr aber diesen Juckreiz auf Dauer unbedingt ersparen...

 

Vielleicht hat jemand einen Tipp dazu...

 

Liebe Grüße und schon mal vielen Dank!

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Bekommt sie Medikamente?

An sowas kann es auch liegen.

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Hallo!

Nein, sie bekommt gar keine Medikamente. Nur die Impfungen, und vor drei Monaten die Entwurmung und eine Floh-/Zeckentablette.

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Ich würde nochmal eine Ausschluss Diät machen aber halt richtig. 

 

Erstmal nur ein Protein.. Nach ein paar Wochen dann ein Kohlenhydrat dazu usw

 

Von der Symptomatik her klingt es schon sehr nach Allergie. 

 

Bitte einen so empfindlichen Hund nicht prophylaktisch entwurmen!

Der Darm ist ausgesprochen wichtig für das Immunsystem!

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Danke für den Hinweis. Mit wurde gesagt, ich muss sie alle drei Monate entwurmen... Dann mache ich das natürlich nicht mehr.

 

Paula hat sechs Wochen ausschließlich hypoallergenes Futter (deklariert als geeignet für eine Ausschlussdiät) mit Ziegenfleisch als einzige Proteinquelle bekommen. Was war daran nicht richtig?

 

Viele Grüße

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Du weißt nicht, ob sie vielleicht auf einen Bestandteil oder Zusatz im Futter reagiert. Deswegen gibt man bei einer Ausschlussdiät immer eine Komponente nach der anderen. So weißt du dann ganz genau worauf sie reagiert.

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Hallo,

 

also unser Hund hat die gleiche Symptomatik . Er ist allergisch gegen Hausstaub- , Baustaub- und Futtermilben ( getestet) . 

Könnte mir also schon vorstellen, dass es bei euch auch irgendwas allergisches ist - aber was ist natürlich die Frage :( . 

 

Wir haben es mit erhöhter Hygiene, Barf & phasenweise niedrigdosiertes Apoquel recht gut unter Kontrolle .... :) 

 

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Ursachensuche ! Sowas bei seinem Hund zu sehen & die Ursache nicht zu kennen ist schrecklich.... :( 

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vor 11 Minuten schrieb Sam1984:

Du weißt nicht, ob sie vielleicht auf einen Bestandteil oder Zusatz im Futter reagiert. Deswegen gibt man bei einer Ausschlussdiät immer eine Komponente nach der anderen. So weißt du dann ganz genau worauf sie reagiert.

 

Ich habe es so verstanden, dass man mehrere Wochen ausschließlich eine dem Hund bisher unbekannte Kohlenhydrat- und eine Proteinquelle geben darf, weil eine Allergie nur auf bekannte Lebensmittel entstanden sein kann. Wenn der Juckreiz o.Ä. durch die Futterumstellung dann besser wird, kann man nach und nach einen bereits bekannten Futterbestandteil dazugeben, um zu sehen, ob der Juckreiz damit wieder schlimmer wird.

Allerdings ist es bei uns soweit nicht gekommen, weil sich durch die Umstellung rein gar nichts verbessert hat.

 

Vielleicht sollte ich das Ganze jetzt nochmal mit einem anderen Futter versuchen (hydrolisiert??)

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vor 14 Minuten schrieb BastisWunderland:

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Ursachensuche ! Sowas bei seinem Hund zu sehen & die Ursache nicht zu kennen ist schrecklich.... :(

 

Vielen Dank!

Ja, das ist echt ziemlich zermürbend. Jetzt ist sie erst vier Monate bei uns - und ich bin schon Dauergast beim Tierarzt... Ich möchte ihr gerne helfen können.

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Ich kenne es so, daß man gar kein fertiges Futter gibt, sondern erstmal wirklich nur z.B. Pferdefleisch. Gar nix anderes, auch nicht als Leckerlies. Klappt das, nimmt man zum Beispiel Kartoffeln dazu. Und so weiter. Ist sehr mühsam und langwierig, und ja, anfangs ist die Ernährung natürlich nicht ausgewogen, aber nur so kann man einzelne Komponenten ausschließen. 
 

Euch viel Erfolg!

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