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Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

Alternativen zum Antischlingnapf und anderen Vorrichtungen

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Genussvolleres , weniger gestresstes Essen ist durch viele Maßnahmen erreichbar, ich würde hier gerne sammeln, wie es auch ohne Frust geht.

 

Und habe ja schon vorgeschlagen

  •  Soßenzubereitung/Suppenzubereitungen., gekocht, püriert und dann Stücke reingeschnitten (fördert Lecken und Geschmackswahrnehmung)
  •  Handfütterung/gemeinsam mit dem Hund essen (nimmt das Tempo heraus, fördert Oxytocinausschüttung) gerne auch mit Pusten von zu Heissem- Hund erkennt unmittelbar Sinn dahinter zu warten
  • unterschiedliche Geschmacksfraktionen Hund nimmt unterschiedliche geschmäcker bewusster wahr und wechselt gezielt untereinander ab
  • -Nachtisch im Napf: Ein Apfel oder eine große Rübe, die im Anschluss geknabbert werden können liegen mitten im Napf. der Hund kann sich aussuchen, ob er das wegräumt und dann abschleckt bzw. drumherum frisst. Das Fresshindernis ist beweglich, es wird sich weniger stark gestoßen und weniger Enge gefühlt
  • mehrere Gänge: man nimmt mehrere Näpfe und reicht die nacheinander, gerne mit unterschiedlichen Menüs
  • Futter Suchenlassen vorher: Nimmt den ersten Hunger und den Fokus vom Napf
  • Alleine fressen lassen nimmt den Konkurrenzdruck heraus
  • Konditionierte Entspannungsrituale in Verbindung mit Essen einführen

das sind ein paar Beispiele, es gibt noch viele mehr

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Amy ist ja auch so ein extremer "Schlinger". 
Wenn ich ihr das Futter einfach "trocken" im Napf geben frisst sie das so schnell, dass alles "auf dem Weg zum Magen" irgendwo hängen bleibt und sie so starke Schmerzen hat, dass sie sie krümmt, nicht mehr richtig atmen kann und nicht mehr richtig schlucken kann. Außerdem schlucke sie dabei so viel Luft, dass sie danach total aufgepustet ist. Ihr geht es dann erst besser wenn sie ganze Luft wieder rausgerülpst wird (manchmal kommt das ganze Futter dann auch direkt wieder mit raus, dann wird es halt noch mal runtergeschlungen :(
Antischlingnapf bringt bei ihr nichts.. da wird sie nur noch hektischer von. 


Handfütterung: Da dreht sie total ab von

"Nachtisch" - Apfel etc: wird genau so mit runtergeschlungen wie der Rest.. was da im Napf ist, ist ihr egal

Mehrere Gänge: dann schlingt sie mehrere Gänge schnell herunter 

Futter suchen lassen: dreht sie total von auf.. im Haus würde alles zu Bruch gehen (draußen mit dem Futterdummy machen wir öfter mal) 
Alleine fressen : wird bei ihr immer gemacht, ändert aber nichts 

Konditionierte Entspannung : weiß ich nicht wie das bei ihr funktionieren sollte weil sie  IMMER direkt total aufdreht wenn es um essbares für sie geht. 

Sie bekommt ihr Futter mit gaaaaaaanz viel Wasser. Das ist bisher das einzige was etwas bringt.. ändert aber nichts daran, dass sie ohne Wasser nicht sofort wieder so schlingt dass alles "stecken bliebt" . Darum bekommt sie es nicht so. Am besten mit viel Wasser und eine ganze Möhne der Länge nach geraspelt (wie halt wenn man eine Möhre schält ) dazu. Dann kaut sie auch mal ein kleines bisschen.. 
*seufz*

 

Ich lese in den Thema dann mal mit. Im Antischlingnapf- Thema habe ich noch gar nicht reingelesen. 

 

 

 

Bei anderen beiden sind hier total anders. Lumi frisst meistens nicht einmal die Hälfte von ihrem Futter und das recht langsam. Fluse nimmt sich ein Stück  nach dem anderen und geht jedes Mal auf ihrem Platz um es da genüsslich zu kauen. 
 

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vor 19 Minuten schrieb Regenmacher:

Handfütterung: Da dreht sie total ab von

Wie ist das zu verstehen? Wenn das im Sinne von "Futter erarbeiten" ist , ist das ja ziemlich typisch, macht meine auch.

Das habe ich aber nicht gemeint. Generell schwächt Verfügbarkeit und Routine Aufregung ab.

Wir haben z.B. "Platz" am Tisch konditioniert, aber von Anfang an. Sie durfte mitessen, hat immer zwischendurch gekriegt, auch Sachen wie Cashews oder so, die kaut sie dann sogar. Sie kennt, dass da Wartepausen dazwuischen sind und dass sich das lohnt. Deshalb ist es bei gekochtem Hund mit Reis und Möhren auch möglich, sich mit ihr hinzuhocken und immer ein bisschen in die Hand zu nehmen, zu pusten, weil's noch heiss ist und ihr das zu geben. das hat sie dankbar angenommen und war eher ein gedehntes Ritual. Bei uns gibt es häufig Futtersuche drinnen und draußen. Sie bringt mir auch Essbares, wenn sie drinnen was gefunden hat.

Wie bei allen Trainings muss man halt langsam aufbauen, Routine braucht viele Wiederholungen und wie bei allem hat der Tag auch nur 24h in die auch noch noch andere Tätigkeiten passen müssen. Wenn das mit der Suppe bei euch klappt und sie sich nicht übergeben muss, dann ist doch viel erreicht. Es muss ja nicht zum langsamen geniesser erzogen werden, es soll nur keine Probleme machen.

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vor 9 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Deshalb ist es bei gekochtem Hund mit Reis und

:D

 

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Ich muss mehr in Hühner Foren schreiben!

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vor 25 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Wie ist das zu verstehen? Wenn das im Sinne von "Futter erarbeiten" ist , ist das ja ziemlich typisch, macht meine auch.

Das habe ich aber nicht gemeint. Generell schwächt Verfügbarkeit und Routine Aufregung ab.

Wir haben z.B. "Platz" am Tisch konditioniert, aber von Anfang an. Sie durfte mitessen, hat immer zwischendurch gekriegt, auch Sachen wie Cashews oder so, die kaut sie dann sogar. Sie kennt, dass da Wartepausen dazwuischen sind und dass sich das lohnt. Deshalb ist es bei gekochtem Hund mit Reis und Möhren auch möglich, sich mit ihr hinzuhocken und immer ein bisschen in die Hand zu nehmen, zu pusten, weil's noch heiss ist und ihr das zu geben. das hat sie dankbar angenommen und war eher ein gedehntes Ritual. Bei uns gibt es häufig Futtersuche drinnen und draußen. Sie bringt mir auch Essbares, wenn sie drinnen was gefunden hat.

Wie bei allen Trainings muss man halt langsam aufbauen, Routine braucht viele Wiederholungen und wie bei allem hat der Tag auch nur 24h in die auch noch noch andere Tätigkeiten passen müssen. Wenn das mit der Suppe bei euch klappt und sie sich nicht übergeben muss, dann ist doch viel erreicht. Es muss ja nicht zum langsamen geniesser erzogen werden, es soll nur keine Probleme machen.

 

Danke für die Erklärung. 
Wenn ich sie aus der Hand füttert (das habe ich früher viel gemacht) muss sie nichts erarbeiten. Trotzdem sind ihre Pupillen riesig, sie zittert, sabbert, fiebt, etc. Sie würde mir die Welt zu Füßen legen damit sie schneller, schneller immer mehr bekommt. Egal mit wie viel Ruhe ich ihr das dann gebe. Und an Futter kauen ist dann auch nicht zu denken. 

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Gesabbert wird auch bei uns, das ist halt so, wenn Appetit aufkommt. Gefiept nur bei zu langen Intervallen, wobei sich an die auch gewöhnt werden kann. Wie das bei drei Hunden mit ihr wäre, weiss ich natürlich nicht, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das bei ihr die Aufregung sehr steigert.

Als Juline versuchte, ein Foto von beiden Hunden zu machen, ging das auch gar nicht, wobei sie stark zwischen eigenem Futter und Futter von anderen unterscheidet.

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vor 11 Minuten schrieb Regenmacher:

 

Danke für die Erklärung. 
Wenn ich sie aus der Hand füttert (das habe ich früher viel gemacht) muss sie nichts erarbeiten. Trotzdem sind ihre Pupillen riesig, sie zittert, sabbert, fiebt, etc. Sie würde mir die Welt zu Füßen legen damit sie schneller, schneller immer mehr bekommt. Egal mit wie viel Ruhe ich ihr das dann gebe. Und an Futter kauen ist dann auch nicht zu denken. 

Wie viel bekommt sie denn? Ich finde es auffällig, dass sie so gierig ist, aber trotzdem so dünn.

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@Freefalling das hab ich mich auch gerade gefragt. 

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vor 1 Minute schrieb Freefalling:

Wie viel bekommt sie denn? Ich finde es auffällig, dass sie so gierig ist, aber trotzdem so dünn.

 Es ist egal wie viel sie bekommt und was sie bekommt, sie nimmt einfach nicht richtig zu. Ich hatte ja nun schon fast 9 Jahre Zeit da alles mögliche zu testen. 

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