Jump to content
Hundeforum Der Hund
Jenny2009

Hund alleine lassen

Empfohlene Beiträge

Ein Gesellschaftshund sollte Gesellschaft haben dürfen, dazu wurde er gezüchtet. Ein Brachycephales Syndrom ist ohne hartnäckige Fremdrasseneinkreuzung (mit ebenfalls einigen atembehinderten Nachkommen) nicht wegzukriegen, beim Zuchtverband gibt es aber keinerlei Bestrebungen in die Richtung und bei den Züchtern auch nicht wirklich, mal abgesehen davon, dass der Großteil von Vermehrern stammt. Der Käufer unterstützt somit das Weiterzüchten von Qualzucht.

Und da findet ihr es verkehrt auf Probleme, die in Verbindung mit den Atemproblemen hinzuweisen, wenn keiner da ist, um sich um den Hund zu kümmern?

Das ist krass.

Ein brachycephales Syndrom trifft leider jeden Hund dieser Rasse. Da sollte man sich wenigstens schon  Gedanken um die gefahren und eine Operation machen, besser früher als später.

 

 

O  T  Man muss sich nicht durch sämtliche Papers zu Erbkrankheiten von Hunderassen (z.B.zur humanen und caninen DCM) wälzen , um den Unterschied zwischen "Alle" und "besonders betroffene Linien" zu erkennen. Aber es ist natürlich schon hilfreich zu wissen,  dass die humane DCM mit Herzrhythmusstörungen  der DDCM in sehr vielen Punkten gleicht. Beim Menschen sind insgesamt über 50 Genorte gefunden (bei der arrhythmogenen meines Wissens ca, 30), beim Dobermann bisher 2 Mutationen, die die Krankheit selber aber nicht auslösen und auch nicht zur Erkrankung vorliegen müssen. Erst in Verbindung mit anderen der vermutlich ebenfalls 30 , wenn nicht noch mehr Genen. Wer auf die Chromosomenanzahl von Caniden guckt, erkennt da gewisse zusätzliche Schwierigkeiten.

Und es gibt tatsächlich Züchter, die die Krankheit herauszüchten wollen, es gibt Gensequenzierungs- und forschungsprogramme, dabei hat man auch den Krebs im Auge, der sich ja in vielen Rassen herumtreibt. Das sind alles Sachen, die es bei der Französischen Bulldoggenzucht so leider nicht gibt. Als Käufer kann man bei denen annähernd gar nicht die Gesundheitszucht unterstützen, was bei anderen Rassen mit Erbkrankheiten  aber eben beim verantwortungsvollen Züchter wenigstens versucht wird. Das nur ganz grob zur Vergleichbarkeit.(wobei man noch hinzufügen muss dass ein SD oder eine DCM sehr wohl in Routine  24h Holter und  HerzUS untersuchungen im Vorfeld diagnostizierbar ist,und man entsprechende Vorkehrungen für den Notfall einrichten kann neben der medikamentösen Therapie)

Leider scheinen ja so ein paar Userinnen lieber ad hominem Beiträge zu schreiben als informativen Input zu liefern. Etliche sind deshalb schon gegangen. Das mobbing geht weiter und die Qualität sinkt. Es gab tatsächlich mal Leute die an Informationsaustausch interessiert waren aber es werden immer weniger.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 5 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Und es gibt tatsächlich Züchter, die die Krankheit herauszüchten wollen, es gibt Gensequenzierungs- und forschungsprogramme, dabei hat man auch den Krebs im Auge, der sich ja in vielen Rassen herumtreibt. Das sind alles Sachen, die es bei der Französischen Bulldoggenzucht so leider nicht gibt.


Hier sind mal die Vorgaben für die Zuchttauglichkeit beim Dobermann - da wird DCM gar nicht thematisiert...

https://dobermann.de/wp-content/uploads/ZTP_Bestimmungen.pdf  (Die Seite zu diesem Verein war verlinkt über den VDH).

 

Bestimmt gibt es Züchter, die die Krankheit herauszüchten wollen, aber die gibt es bei der französischen Bulldogge bestimmt auch. An den Erfolgsaussichten zweifel ich persönlich in beiden Fällen. 
 

Weißt du, du solltest dich vielleicht mal entscheiden - entweder du willst diskutieren oder nicht. Aber erst die Diskussion mangels „gewisser Expertise“ als sinnlos ablehnen, um dann später doch deinen Senf dazuzugeben und gleichzeitig die anderen abzuurteilen wie hier:

vor 13 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Leider scheinen ja so ein paar Userinnen lieber ad hominem iBeiträge zu schreiben als informativen Input zu liefern. Etliche sind deshalb schon gegangen. Das mobbing geht weiter und die Qualität sinkt. Es gab tatsächlich mal Leute die an Informationsaustausch interessiert waren aber es werden immer weniger.


das finde echt traurig. Aber wenigstens hast du noch mal ein schönes anschauliches Beispiel für ad hominem Beiträge geliefert... 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Senf, du diskutiertst  nicht, du belehrst. Und wer nicht deiner Meinung ist, hat Unrecht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Simona1711 na, Du scheinst es wirklich nötig zu haben.

Stänkern kann scheinbar bei einigen Menscen zum Lebensinhalt werden.

Da fällt mir immer der Gartenzaun mit seinem, was war das noch für ein Strauch ? , ein.

Achja, die Erzählungen über meinen Mann waren ja auch wohl nur Märchen von mir, da war doch was.

ich wünschte , in dem Falle hättest Du mal recht.

 

 

Sorry, mußt jetzt sein.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

OT Dann fasse ich nochmal zusammen:

Wo  habe  ich  erwähnt,  dass der  Rassezuchtverein   dabei  hilft, den  Dobi  gesund  zu  kriegen ?  Richtig:Nirgends.

Das ,macht es  für die gesundheitsbewussten  Züchter  umso  schwerer und umso  leichter  für die,  denen   es  zul etzt um die  Gesundheit geht und das sind  die  mit den hohen  Wurfszahlen und das ist  der weit überwiegende  Teil (in Deutschland und bis auf wenige Ausnahmen erst recht im  Ausland). Wäre es  anders,  müsste man   nicht  die  Verantwortungsvolle  Zucht  unterstützen   sondern könnte getrost einen  Dobi  aus  dem   Tierschutz  nehmen, weil  der Fortbestand  und die  Langlebigkeit gesichert wäre.  .  Wenn man  den Durchschnittswert daher  betrachtet, noch dazu einer Forschungsinstution in München, die ein bestimmtes Einzugsgebiet für ihre Untersuchungen hat und genausowenig die Daten zusammenfliessen lässt wie z.B. Hannover- dann kann nur ein verzerrtes Bild herauskommen. Es gibt Zuchten, da fallen fast ganze Welpenwürfe tot um und es wird weitergezüchtet, zur Not in Zuchtmiete. Die Publikationen sind übrigens auch auffällig weniger geworden.

Von einer definitiven Falschempfehlung der LMU in Bezug auf Züchtung mit einer Hündin aus einer wirklich sehr verantwortungsvollen Zucht weiss ich sogar, mit der Begründung, dass der  Vater spät betroffen war - ihre Mutterlinie allerdings war sehr gesund, deren Linie wäre für die Weiterzucht verloren gewesen. Die Entscheidung doch zu züchten erwies sich als mehr als richtig.- bislang ist kein Hund  aus der Nachzucht betroffen. Das zeigt, wie wenig Einblick diese ausschnitthafte   Betrachtung  bietet und  das zeigt, wie dringend es offen zugängliche  Datensammlungen (die übrigens durch privates fianzielles  Engagement einer Rasseliebhaberin  gegründet  wurde) braucht.

In Bezug auf die DCM anber auch andere Krankheiten wie Krebs lassen sich so ohne Tierversuche Erkenntnisse sammeln, die auch für andere Hunderassen und Mischlinge wertvoll sind.

Der  Unterschied  bei der französischen Bulldogge ist':  M an  kann   die B rachycephalie nicht  mehr  Wegzüchten auch mit Genforschung (bei denen wurde meines Wissens nicht eine globale Forschungsinitiative gestartet) nicht, da alle Tiere zu kleine Nasen haben. Das ist aus dem Pool gelöscht. Ohne  Fremdrasseneinkreuzung geht es nicht und die erlaubt der Rassezuchtverein nicht..,Rückert hat es ganz gut beschrieben, dass allein die Nachfrage etwas ändern könnte. Für Fremdrasseneinkreuzung läuft der Genpool nicht weg.

Davinia/Simona liefert ein Beispiel für fast ausschließliche adhominem und Konfliktschürungspostings, erklärt wisseschaftsfeindlich.  Dem gegenüber Sympathie aufzubringen erfordert meines Erachtens eine gewisse Hasserfülltheit, die z.B. agatha grundsätzlich trifft, Das ist so auffällig, dass ich es für verkehrt halte, das nicht anzusprechen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ja @agathasowie du es nötig hast, dubiose Erziehungstipps zu geben und Märchen zu erzählen.

Ich bin ja schließlich nicht die Einzige, der das auffällt.

Hat erst kürzlich die Dame mit den Schäferhunden auch  geschrieben, wurde natürlich überlesen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hier ging es ums alleine bleiben, und nicht um Qualzucht. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

OT Dann fasse ich nochmal zusammen:

Wo  habe  ich  erwähnt,  dass der  Rassezuchtverein   dabei  hilft, den  Dobi  gesund  zu  kriegen ?  Richtig:Nirgends.

 

Ok, das stimmt, das hast du nirgends gesch. du hattest allerdings bemängelt, dass es beim Zuchtverband der französischen Bulldogge keine Bestrebungen gibt, etwas in Richtung freiatmend zu tun. Das ist halt beim Zuchtverband des Dobis auch nicht besser.

 

 

vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Das ,macht es  für die gesundheitsbewussten  Züchter  umso  schwerer und umso  leichter  für die,  denen   es  zul etzt um die  Gesundheit geht und das sind  die  mit den hohen  Wurfszahlen und das ist  der weit überwiegende  Teil (in Deutschland und bis auf wenige Ausnahmen erst recht im  Ausland). Wäre es  anders,  müsste man   nicht  die  Verantwortungsvolle  Zucht  unterstützen   sondern könnte getrost einen  Dobi  aus  dem   Tierschutz  nehmen, weil  der Fortbestand  und die  Langlebigkeit gesichert wäre.  .  Wenn man  den Durchschnittswert daher  betrachtet, noch dazu einer Forschungsinstution in München, die ein bestimmtes Einzugsgebiet für ihre Untersuchungen hat und genausowenig die Daten zusammenfliessen lässt wie z.B. Hannover- dann kann nur ein verzerrtes Bild herauskommen. Es gibt Zuchten, da fallen fast ganze Welpenwürfe tot um und es wird weitergezüchtet, zur Not in Zuchtmiete. Die Publikationen sind übrigens auch auffällig weniger geworden.

Von einer definitiven Falschempfehlung der LMU in Bezug auf Züchtung mit einer Hündin aus einer wirklich sehr verantwortungsvollen Zucht weiss ich sogar, mit der Begründung, dass der  Vater spät betroffen war - ihre Mutterlinie allerdings war sehr gesund, deren Linie wäre für die Weiterzucht verloren gewesen. Die Entscheidung doch zu züchten erwies sich als mehr als richtig.- bislang ist kein Hund  aus der Nachzucht betroffen. Das zeigt, wie wenig Einblick diese ausschnitthafte   Betrachtung  bietet und  das zeigt, wie dringend es offen zugängliche  Datensammlungen (die übrigens durch privates fianzielles  Engagement einer Rasseliebhaberin  gegründet  wurde) braucht.

In Bezug auf die DCM anber auch andere Krankheiten wie Krebs lassen sich so ohne Tierversuche Erkenntnisse sammeln, die auch für andere Hunderassen und Mischlinge wertvoll sind.

 

Danke für die sachlichen Infos. Ich kenne je Publikation der LMU. Die tiermedizinische Hochschule Hannover hat ja derzeit eine Studie laufen, die sich allerdings nicht auf den Dobi fokussiert, sondern mehr auf die weiteren von DCM betroffenen Rassen. Ich wünsche es dem Dobi sehr, dass diese Rasse gerettet werden kann, bin jedoch weiterhin sehr skeptisch _ auc weil der Zuchtverband komplett die Augen vor der DCM verschließt. Da fehlt mir auch die öffentliche Aufklärung möglicher Welpenkäufer - woher sollen die wissen, dass eine VDH-Zucht richtig sch... sein kann? Da ist ja das gleiche Problem bzw. ein ähnliches wie bei den kurzschnäuzigen. Hauptsache die Optik passt... Wieso machst du nicht mal hier im Forum einen Thread auf, der über den aktuellen Status der Forschung zu DCM informiert, vielleicht mit Tipps, worauf man bei der Züchterauswahl achten soll? Und auch, dass man Dobis regelmäßig untersuchen lassen muss - früh diagnostiziert ist die DCM ja behandelbar, aber sie ist zugleich nicht in jedem Stadium diagnostizierbar. Das wissen viele ja gar nicht.
 

Für mich bleibt der Dobi auf der Liste der „kommt für mich niemals in Frage“-Hunde und sorry, aber für mich weiterhin in der Qualzucht-Schublade. Ich sehe durchaus den Unterschied zu den Kurzschnäuzigen. Trotzdem. Wie auch sehr kleine Hunde, sehr große (und damit kurzlebige) Hunde, viele gesundheitlich stark vorbelastete Rassen aufgrund Körperbau (DSH, Dackel). Im weitesten Sinne zähle ich sogar die Listis dazu, weil ich die ganzen drohenden behördlichen Auflagen (Maulkorbpflicht, Wesenstest) als Qual ansehe und ihnen nicht zumuten wollen würde. Ich habe halt eine lange Liste von „nix-für-mich“-Hunden. Das muss aber auch erlaubt sein. Zurimor zum Beispiel hat mal geschrieben, dass alle Rassen, die kleiner als 40 cm groß sind, seiner Meinung nach abgeschafft gehören - damit hat er Linnie und den Shiba an sich zur Qualzuchten erklärt. Sehe ich zwar anders, aber ist halt seine Meinung...

 

vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Der  Unterschied  bei der französischen Bulldogge ist':  M an  kann   die B rachycephalie nicht  mehr  Wegzüchten auch mit Genforschung (bei denen wurde meines Wissens nicht eine globale Forschungsinitiative gestartet) nicht, da alle Tiere zu kleine Nasen haben. Das ist aus dem Pool gelöscht. Ohne  Fremdrasseneinkreuzung geht es nicht und die erlaubt der Rassezuchtverein nicht..,Rückert hat es ganz gut beschrieben, dass allein die Nachfrage etwas ändern könnte. Für Fremdrasseneinkreuzung läuft der Genpool nicht weg.

 

Das ist richtig. Ich fand es dennoch übertrieben, dass du geschrieben hast, man könne eine Französische Bulldogge nie allein lassen, weil Rückwärtsniesen auftreten könnte und ich fand auch deine Quelle, die du da gepostet hattest sehr zweifelhaft. Und ich bleibe dabei - es kann immer irgendwas blödes passieren, dann dürfte man nie einen Hund allein lassen. Aber wie schon gesagt - ich wollte dich nicht verletzen mit meinem Vergleich. 

 

vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Davinia/Simona liefert ein Beispiel für fast ausschließliche adhominem und Konfliktschürungspostings, erklärt wisseschaftsfeindlich.  Dem gegenüber Sympathie aufzubringen erfordert meines Erachtens eine gewisse Hasserfülltheit, die z.B. agatha grundsätzlich trifft, Das ist so auffällig, dass ich es für verkehrt halte, das nicht anzusprechen.


Ich stimme dir in Bezug aus Simona/Davinia zu - sie taucht eigentlich nur zum stänkern und sticheln auf. Aber dein vorheriger Post Jehovas sich auf „ein paar Userinnen“ und neben Simona war ich hier die einzige, die in diesem Thread mit dir aneinandergeraten war. Also im Grunde sowieso die einzige, Simona hat sich ja nur in den bestehenden Konflikt eingehakt. Also ist es vielleicht nicht ganz unverständlich, dass ich mich bei deinem vorherigen Post (auch) angesprochen gefühlt habe...  ;)

 

Aber vielleicht können wir es jetzt auch wirklich gut sein lassen? Mit der Streiterei meine ich? Diskutieren zum Thema tue ich gerne weiter.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das man überhaupt Hunderassen mit solchen Problemen weiterzüchtet und kauft anstelle sich einfacher einer anderen Rasse zuzuwenden und diese nicht weiterzuführen.... 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 48 Minuten schrieb Annali:

Aber dein vorheriger Post Jehovas sich auf

Sorry, aber ich muss schon wieder lachen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.