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Hundeforum Der Hund
Jenny2009

Hund alleine lassen

Empfohlene Beiträge

vor 46 Minuten schrieb Holo:

Das man überhaupt Hunderassen mit solchen Problemen weiterzüchtet und kauft anstelle sich einfacher einer anderen Rasse zuzuwenden und diese nicht weiterzuführen.... 

 

Das kann ich schon verstehen, weil es eben bestimmte Wesenzüge gibt, diesich sonst nirgends finden und eben rassetypische Verhaltensweisen, die andere nicht mitbringen. Für andere ist das Aussehen nicht so egal wie mir, aber für die ist das wichtig...

OT

vor einer Stunde schrieb Annali:

„ein paar Userinnen“

ich nehme da immer die Likerinnen mit rein und eben auch andere Threadverläufe. Und ich unterscheide schon Affektpostings von gezielter Programmatik. Erstere habe ich selber . Streiten finde ich auch echt nicht unterhaltsam.

 

Ich hatte zu der Thematik Zucht/erbkrankheiten/Informationsmögloichkeiten schonmal einen thread aufgemacht, da steht eigentlich genug drinnen. Bei Züchtern reicht es, auf deren Website zu gucken ob das bei den Erbkrankheiten thematisiert wird und inwiefern der Züchter Gesundheits- und Sterbedaten veröffentlicht  . Es gibt auch immer mal welche, die einen Zwinger nur für einen Wurf aufmachen, es wäre doof da eine Liste zu machen, das ändert sich auch ständig.. Man muss halt auch Linien angucken, es gibt wie gesagt Hochrisikozuchten.

Man kann das Gesundheitsrisiko so beeinflussen, insbesondere für nächste Generationen. Ganz sicher kann man sich bei einem einzelnen Hund nicht sein, weil es halt auch passieren kann, dass sich genau die Gene zusammenfinden, die über Generationen nicht zusammenkamen und ein Hund aus derm sonst gesunden Wurf erkrankt. Aber mit mehr Daten lässt sich gezielter zpüchten und das Risiko sukkzessive verringern

Aber es macht einen Unterschied, ob ein Hund aus einem Wurf mit 7 Jahren noch behandelbar erkrankt oder ob bereits die Hälfte im ersten Jahr stirbt, nicht nur wenn auf Schönheit gezüchtet wird, es gab auch Leistungszwinger, die Krankheitsgene durch besonders enge Zucht über mehrere Generationen von ursprünglich langlebigen Hunden verdichtet haben.

Alte Deckrüden und gesunde Verwandtschaft senkt das Risiko. Mit mehr Daten lässt sich gezielter züchten und das Risiko sukkzessive verringern. Würde man aber während geforscht wird nicht weiterzüchten, würde es irgendwann mehr Forschungsergebnisse geben, aber eben keine Hunde mehr, die die desunden Gene tragen.

Hannover hat ursprünglich ebenfalls eine Dobi Datenbank gehabt. Die Institute haben da auch wohl nicht kooperiert. Scheint so, als wäre wissenschaftlicher Konkurrenzdruck  da für die Forschung abträglich. Es gibt auch Veröffentlichungen aus dem Ausland.

Mit einem 24h EKG jährlich und einem Herz US kann man auch frühe Veränderungen erkennen, Je besser die Medikamente anschlagen, desto größer die Lebenserwartung. Es gibt einige DCM Fälle die noch Jahre lebten und nicht daran gestorben sind, es gibt auch andere mit schnellen Verläufen, man muss sich die Mühe machen und gesunheitsdaten vergleichen.

 

 

 

Wieder zum Thema:

Generell finde ich für das Alleinebleiben SEHR wichtig, dass man weiss, was dem hund zustossen kann und dass man deswegen Vorkehrungen trifft. Wenn man weiss, dass  mit fortschreitendem Alter weitere Probleme auftreten können, dann gehört das in so einen Thread, ganz besonders bei Rassen, bei denen die Käufer statistisch auffällig die Risiken herunterspielen jedenfalls finde ich das wichtig. Auch in Hinblick darauf, dass eine frühe Operation die risiken minimieren kann.

Nicht nur wegen der psychischen Komponente lohnt es diese Phasen soweit zu verkürzen wie möglich.

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vor 2 Stunden schrieb Renegade:

Besonders albern finde ich es, wenn im Zusammenhang mit dem stundenlangen Alleinlassen auf das Problem der Atemprobleme bei den frz. Bulldoggen hingewiesen wird, auf der Hunderasse von gebemeinen.... herumzureiten.

 

Man könnte demgegenüber auch der Meinung sein, dass das Argument mit dem Rückwärtsniesen ziemlich weit hergeholt ist. Ich habe nirgends einen Hinweis darauf gefunden, dass Rückwärtsniesen gefährlich, gar tödlich wäre. Und wenn es doch so wäre, dann dürfte man, wie (ich glaube es war) @Annali richtig bemerkt hat, solche Hunde gar nie nicht alleine lassen, auch nicht duschen oder meinetwegen einkaufen gehen, denn diese Gefahr bestünde dann ja nicht nur beim Alleinsein für 5 oder mehr Stunden.

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vor 43 Minuten schrieb fritzthecat:

Ich habe nirgends einen Hinweis darauf gefunden, dass Rückwärtsniesen gefährlich, gar tödlich wäre.

 

Ich hatte den Einwurf so aufgefasst, dass das "Rückwärtsniesen" lediglich als Schönfärberei für ernstere Atemprobleme, die durch die Kurznasigkeit hervorgerufen werden können, dienen soll. Man will nicht zugeben, dass diese Atemprobleme bestehen, daher nennt man sie halt "Rückwärtsniesen".

Habe ich das falsch verstanden?

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vor 1 Minute schrieb Renegade:

Habe ich das falsch verstanden?

 

Das kann dir nur @gebemeinensenfdazu beantworten.

 

Ich sehe jedenfalls keinen Zusammenhang zwischen Kurznasigkeit und der Fähigkeit, alleine zu bleiben. Möpse und Frenchies haben Atemprobleme, aber ich habe noch nie gehört, dass man sie regelmäßig beatmen muss und deshalb besser nicht alleine lässt. Womit ich die Atemprobleme nicht schönreden will, aber für mich sind das zwei verschiedene Themen.

 

 

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vor 4 Minuten schrieb Renegade:

 

Ich hatte den Einwurf so aufgefasst, dass das "Rückwärtsniesen" lediglich als Schönfärberei für ernstere Atemprobleme, die durch die Kurznasigkeit hervorgerufen werden können, dienen soll. Man will nicht zugeben, dass diese Atemprobleme bestehen, daher nennt man sie halt "Rückwärtsniesen".

Habe ich das falsch verstanden?

 

Rückwärtniesen kann jeder Hund haben und hat nicht nur was Brachyzephalie zu tun. Wenn auch solche Hunde deutlich häufiger Rückwärtsniesen haben.

Nuka hat es auch sehr oft und den würde ich weniger unter die Kurznasen einordnen

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@Annali Dabei ging es allerdings in erster Linie um die extremen Größenunterschiede zwischen den einzelnen Rassen und damit verbundenen Probleme. Wenn ein normal großer Hund so einen Winzling spielerisch im Nacken faßt und der direkt kaputt ist, ist das halt echt Mist, irgendwo finde ich eine Begrenzung des Spektrums da echt sinnvoll, die 40cm waren da rein willkürlich.

Den Shiba habe ich aber ganz sicher nicht als Qualzucht bezeichnet.

 

 

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Sehr grosse Hunde dürfte man, wegen der Gefahr von Magendrehungen, auch nie allein lassen.

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vor 2 Minuten schrieb Zurimor:

@Annali Dabei ging es allerdings in erster Linie um die extremen Größenunterschiede zwischen den einzelnen Rassen und damit verbundenen Probleme. Wenn ein normal großer Hund so einen Winzling spielerisch im Nacken faßt und der direkt kaputt ist, ist das halt echt Mist, irgendwo finde ich eine Begrenzung des Spektrums da echt sinnvoll, die 40cm waren da rein willkürlich.

Den Shiba habe ich aber ganz sicher nicht als Qualzucht bezeichnet.

 

 


Alles gut, mir war schon klar dass du die Größe relativ willkürlich gewählt hast und worum es dir ging - bei irgendeiner Größe muss man ja auch ansetzen. Und selbst wenn du ganz konsequent sagen würdest, alles unter 40 cm gehört „ausgestorben“, und damit auch der Shiba - dann wäre das eben so. Das ist ja nix, was ich deshalb persönlich nehmen müsste, damit wäre auch mein Hund nicht als abgewertet oder so. Das war es, was ich verdeutlichen wollte. Ich bin ja selber gegen Kleinstzuchten, setze aber die Mindestgröße lockerer Zentimeter niedriger an, einfach weil ich einen Shiba habe und dessen rassestandard ist mir natürlich präsent - ist genauso willkürlich und natürlich will man den eigenen Hund eh „schützen“.

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@Nebelfrei

Und bevor man einen sehr kleinen Hund alleine lässt, muss man die Abläufe von bodengleichen Duschen sorgfältig verschliessen.

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Und Staubsaugerroboter ausschalten. 

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