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Hundeforum Der Hund
Kanae

Studie zur veganen Ernährung Kienzle und Engelhard 2001?

Empfohlene Beiträge

vor 8 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Würden alle Menschen sich vegan ernähren (was im Übrigen nicht funktionieren würde - diese Erde gibt das nicht her), hätte auch das ähnlich katastrophale Konsequenten für unseren Planeten, wie der zunehmende Fleischkonsum.

 

Wie meinen? Dazu hast du doch sicher Quellen?

 

vor 8 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Aber Veganismus ist nicht die Alternative. (Im Moment nur eine Marktlücke und eine unglaubliche Gelddruckmaschine.)

 

Sorry, aber du scheinst hier Veganismus mit dem Verzehr von veganen Spezialprodukten gleichzusetzen - oder?

Ich wüsste jedenfalls  nicht, wo Geld gedruckt wird, wenn jemand einfach auf den Verzehr tierischer Produkte verzichtet. 

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Wenn "jemand" einfach nur auf Fleisch verzichtet, verdient niemand daran. Aber es geht hier nicht um "jemand" (also Menschen), sondern um Hunde, die vegan ernährt werden sollen.

Die retten durch Fleischverzicht (das meiste davon sind "tierische Bestandteile", für deren Verzehr sich der Mensch schon lange zu fein ist ...) nicht die Welt, denn die Alternative wäre: Entsorgung der "tierischen Nebenprodukte" - was wäre das für eine Verschwendung!

 

Die zunehmende Anzahl an industriellen, veganen Lebensmitteln ist hingegen ein "Zukunftsmarkt" mit enormen Gewinnspannen. 

Ein Beispiel: https://www.ruegenwalder.de/vegetarische-und-vegane-produkte

Zitat daraus: "Statt Fleisch verwenden wir Soja, Weizen, Erbsen oder Eier aus Freilandhaltung und statt Speck Rapsöl"

Also wird dadurch die Monokultur z.B. von Weizen und Raps gefördert, die bereits jetzt zum großen Problem werden.

Gibt es weltweit noch Soja ohne Genmanipulation?

Es werden noch mehr Eier (hier für die vegetarischen Varianten) benötigt und "Freilandhaltung" ist immer noch "Hühner-KZ" und hat wenig mit Bio-Bauernhof-Idylle zu tun. Außerdem legen Hähne keine Eier und werden also weiterhin nach dem Schlüpfen geschreddert. (https://www.sachsen-fernsehen.de/schreddern-von-maennlichen-kueken-bleibt-erlaubt-625422/)

Wie ist die Klimabilanz der Herstellung solcher veganen Produkte, die herkömmliche Fleischprodukte in Aussehen und Geschmack nachahmen? Besser oder schlechter als "richtige" Wurst? Das scheint egal zu sein, weil allein das Wort "vegan" die Erbsenpaste zum Bestseller macht.

 

Eine gut verständliche Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=keEKlr2dG-I

Das Problem und die Lösungen sind erheblich vielschichtiger, Zitat aus dem Video: "gleichzeitig möglichst viele Wege verfolgen."

Da bin ich voll dabei. Aber wenn einer dieser Wege bedeuten soll, Hund vegan zu ernähren ... dann möchte ich erstmal den Nachweis haben, wie das im Rahmen einer gesunden Ernährung funktionieren soll, wie die Klimabilanz von veganem Hundefutter aussieht (unter Verzicht von "Milchmädchenrechnungen"), was statt dessen mit "tierischen Nebenprodukten" geschehen soll und welchen Effekt das auf die weltweite Klimabilanz haben soll. Welchen Sinn macht das also nachweislich? Sehr viel technischer und energetischer Aufwand für nichts, außer dass sich einige Menschen damit "besser fühlen"?

 

Die Welt retten geht anders. Verzicht (der eigentlich zum Gewinn wird) in sehr vielen Bereichen wäre ein Anfang. Verzicht auf Fleisch wird im Verhältnis zum Gesamtzusammenhang überbewertet. Das ist aber auch ganz praktisch, denn es lenkt von anderen Themen ab. (z.B.: Warum geht die Schere zwischen extremer Armut und extremem Reichtum immer schneller immer weiter auseinander? Wenn soziale Unruhen die Welt terrorisieren und Kriege um Trinkwasser den Alltag beherrschen, nützt vegane Ernährung herzlich wenig.)

 

Vegane Hundeernährung ist ein überflüssiges Luxusproblem - IMHO.

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Sojaproduktion Weltweit....Ich schon gar keine Lust mehr zu antworten. 

Schau es dir doch einfach an (oder lass es).

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@DerOlleHansen

Du wirfst fröhlich Dinge durcheinander. Das macht es ein wenig schwierig, seriös zu antworten.

Du hast z.B. in deinem ersten Beitrag, auf den ich reagiert habe, geschrieben "Würden alle Menschen sich vegan ernähren (was im Übrigen nicht funktionieren würde - diese Erde gibt das nicht her), hätte auch das ähnlich katastrophale Konsequenten für unseren Planeten, wie der zunehmende Fleischkonsum. " In deiner Antwort an mich geht es dann plötzlich nicht mehr um vegan lebende Menschen, sondern nur um vegan ernährte Hunde. Und dann springst du gleich wieder zu den Produkten für Menschen und führst z.B. Pseudowurst an, zu deren Herstellung Eier verwendet werden, die also nicht vegan sind. Ein Kessel Buntes sozusagen.

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Die Inhaltsstoffe von veganer Wurst von Ruegenwalder (!) als Argument gegen vegane Ernährung zu nehmen....geil!

Soja....schließe ich mich @black jack an.

 

Zum MaiLab-Video: 

 

Ich habe noch keinen Veganer getroffen, der denkt man könne damit allein die Welt retten. Gleichzeitig leben die meisten nicht nur für die Umwelt vegan. Einerseits zu sagen "es müssen viele Wege gegangen werden" (wo doch denke ich die meisten zustimmen würden), aber sich so gegen Veganismus einzuschießen, finde ich schwierig. 

 

 

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