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Hundeforum Der Hund
Pilodon

Hund macht plötzlich wieder in die Wohnung

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Hallo und guten Morgen,

 

ich habe mich hier angemeldet, weil ich echt etwas verzweifelt bin mit meinem Hund. Habe eine französische Bulldogge die seit August letzten Jahres bei mir lebt. Er ist im Oktober 3 geworden und echt ein klasse Hund.

 

Als ich ihn bekam war er - mit fast 3 Jahren - natürlich schon stubenrein. Ich bin berufstätig und muss ihn 6 Stunden am Tag alleine lassen, wobei mir die Vorbesitzer sagten, das wäre kein Problem. Obwohl ich das nach einem kurzen Eingewöhnungswochenende auch durchziehen musste, hat es super funktioniert. Er jault nicht, bellt nicht und hat auch prima "gehalten", wobei ich sogar manchmal erst 2 Stunden nach Feierabend mit ihm ging, weil sich da eh unsere Hundegruppe getroffen hatte.

 

Wenn ich weg bin darf er in die ganze Wohnung, und ich sehe zwar dass er überall rumläuft wenn ich nicht da bin, aber er macht ja nichts kaputt. Er darf eigentlich nicht ins Bett, aber wenn ich weg bin hat er sich auch mal gerne ins Bett gekuschelt, auf die Tagesdecke. Wenn ich heim kam lag er natürlich immer brav in seinem Körbchen. Ich hab geschmunzelt, aber ihm das jetzt auch nicht übel genommen.

 

Noch zur Vorgeschichte, ich habe ihm ein leichtes Körbchen gekauft habe, falls ich mal zu Freunden gehe, das ich dann mitnehmen kann, dass er auch dort "seinen Platz" hat. Wenn wir zu Hause sind liegt das Körbchen auf der Couch, aber er nutzt es nicht, liegt immer bei mir auf der Decke. Außerdem liegt im Wohnzimmer noch ein Teppich und auf dem Teppich ein zweites Körbchen. Den Teppich nutzt er gerne zum kuscheln, schubbert sich drüber oder wenn er ein Leckerli bekommt legt er sich auf den Teppich.

 

So, nun wollte ich irgendwann eine Freundin besuchen und das neue Körbchen mitnehmen. Ich hebe es hoch, es war unten nass... erkannte ein gelbes Tröpfchen. Ich nahm sein anderes Körbchen mit, wir fuhren zur Freundin. Dort musste ich ihn für 2 Stunden mit der Freundin alleine lassen (ihre Wohnung kannte er schon, wir sind öfter dort). Als ich zurück kam hatte er, obwohl ich vorher Gassi war, wieder ins Körbchen gemacht. Ich dachte mir aber, es war wahrscheinlich der Schreck, das erste Mal alleine, er wurde wohl auch früher sehr viel "rumgereicht"... wurde aus schlechter Haltung geholt, bla...

 

Danach war mehrere Wochen lang Ruhe. Irgendwann kam ich nach Hause und erkannte im Schlafzimmer auf der Tagesdecke leichte Pipistrietzler mitten im Bett...??? Ich habe alles gewaschen, aber mich dann entschieden, wenn ich gehe die Schlafzimmertür zuzumachen, denn ins Bett strunzen lassen möchte ich mir natürlich nicht.

 

Wieder Ruhe.. irgendwann kam ich heim und mitten im Wohnzimmer eine Pfütze..? Ein paar Tage später neben dem Teppich ein paar Tropfen. Ich hob den Teppich hoch und auf der Unterseite des Teppichs mehrere kreisrunde Flecken zu erkennen. Das war also nicht das erste Mal dass er sich auf dem Teppich erleichtert hatte.

 

Nun musste ich eh zum Tierarzt und hab ihn gleich checken lassen (Blasenentzündung etc). Er ist kerngesund.

 

Zur Info: Ich habe nichts an seinem Rythmus verändert. Ich geh nach wie vor vor der Arbeit Gassi, nach der Arbeit Gassi und vorm Schlafen gehen nochmal. Er bekommt 2x am Tag Trockenfutter, nachmittags mit Lachsöl, und gegen Abend oft noch ein Kauleckerli. Er hat rund um die Uhr Zugang zu frischem Wasser. Es hat sich an meinen Arbeitszeiten oder an seinem Rhythmus oder sonst etwas NICHTS geändert...

 

Jetzt kommt die Pointe: Ich dachte er pieselt hauptsächlich rein wenn er alleine ist. Heute Morgen stand ich wie immer auf und ging mit ihm Gassi. Er machte nur sein großes Geschäft? Also checkte ich natürlich zu Hause gleich wieder den Teppich, den ich am Abend davor gründlich gereinigt hatte. Eine noch warme Pfütze drunter. ich bin mir sogar sicher, dass ich noch gehört hatte wie er kurz bevor ich aufstehen musste aus dem Wohnzimmer angelaufen kam und sich wieder auf seinen Platz legte.

 

Es scheint für ihn also irgendwie normal zu sein aufzustehen und auf seine persönliche Teppichwiese zu gehen, hinzupieseln und wieder ins Bett zu gehen.

 

Aus Verzweiflung habe ich die Wohnzimmertür nun erstmal zugemacht, sowie eben auch die Schlafzimmertür. Eigentlich wollte ich diese Maßnahme auf Dauer aber vermeiden, er soll sich frei bewegen dürfen. Ich mag aber auch nicht jeden Tag nach der Arbeit eine böse Überraschung erleben, weil er plötzlich meint, in die Wohnung zu machen sei total normal.

 

Den Teppich könnte ich weg tun, aber er hatte ja auch bereits neben den Teppich gemacht. Ihn auf frischer Tat zu ertappen und auszuschimpfen wird auch schwierig... Ich weiß nicht was ich machen soll und wie ich ihm das wieder abgewöhnen kann. Hat jemand eine Idee?

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Hallo,

ich kann verstehen, dass dich das belastet. Was wurde beim Arzt alles untersucht? Wurde ein Blutbild gemacht?

 

Grundsätzlich musst du schauen, dass die Pipistellen für ihn nicht mehr riechen, damit er nicht immer wieder dorthin macht. Ich empfehle Biodor Animal. Einfach mal googeln. Da kann man mit putzen, aber auch in die Waschmaschine geben. Dann würde ich möglichst den ganzen Boden mal damit wischen (ins Putzwasser geben). 

 

Ich würde immer schauen, dass er draußen pinkelt. Sonst geht es nicht rein. Dann musst du zur Not eben was länger laufen. Trinkt er vielleicht sehr viel?

Ich würde ihn drinnen beobachten und wenn er zum Pinkeln ansetzt, ruhig Nein sagen und direkt wieder raus. Wie bei nem Welpen. Wie oft geht ihr raus und wie oft löst er sich draußen? Rüden markieren manchmal nur und müssen dann eigentlich noch. 

 

Und es kann sein, dass er eben doch nicht so gut allein bleiben kann. Er ist zwar nicht laut und macht nichts kaputt, aber er leidet still. Das wäre für eine Begleithunderasse nicht unüblich. 

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vor einer Stunde schrieb Pilodon:

Ihn auf frischer Tat zu ertappen und auszuschimpfen wird auch schwierig...


Das würde ich sowieso nicht machen. Selbst wenn du genau die richtige Sekunde triffst und er die Schimpfe mit dem Pinkeln verknüpft, ist die Gefahr riesengroß, dass er zugleich verknüpft „Wenn Frauchen das sieht, gibts Ärger“ und dann in Zukunft gezielt heimlich pinkelt oder Verstecke dafür sucht. Und das wäre dann erst richtig blöd. Lieber, wie @Freefalling schreibt - mit einem ruhigen „Nein“ unterbrechen und direkt raustragen, dort fürs pinkeln natürlich sofort belohnen und loben. Dafür musst du deinen Hund natürlich sehr gut beobachten - und zugleich unauffällig, denn Hunde fühlen sich schnell mal beobachtet und verhalten sich dann anders.

 

Ansonsten würde ich mal eine Kamera aufstellen und ihn filmen, wenn du nicht da bist. Schauen, ob er wirklich kein Problem damit hat oder ob es ihn vielleicht doch stresst. Oder vielleicht hat er einfach Langeweile. Dann könnte eine Betreuungsperson helfen.
 

Vielleicht hat er sich auch einfach „angewöhnt“ irgendwohin zu pinkeln, wenn er mal muss. Dann müsste man im Grunde wie bei einem Welpen komplett von vorne anfangen - sowohl mit der stubenreinheit als auch mit dem allein bleiben - und dann langsam steigern, quasi den Tagesrhythmus neu aufbauen, nur ohne pinkeln.

 

 

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Wenn ein Hund sich auf seinen Liegeplatz löst, kann er damit ausdrücken, dass er mit seiner Situation unglücklich ist. Das muss aber nicht zwingend damit zusammenhängen, dass er alleine ist.

 

Es gibt Hunde, die mit einem großen Umfeld nicht zurecht kommen, wenn sie alleine sind.

Du könntest also versuchen, deinen Hund in einem Raum zu lassen und ihm nicht die ganze Wohnung zur Verfügung stellst.

 

Ist dein Hund kastriert? Hunde kleiner Rassen können in diesem Alter anfangen, in die Wohnung zu markieren. 

 

Ich habe diese Situationen alle selbst mit meinen Hunden erlebt.

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vor 32 Minuten schrieb Freefalling:

Ich würde immer schauen, dass er draußen pinkelt. Sonst geht es nicht rein. Dann musst du zur Not eben was länger laufen.

 

Während mein Hund sich draußen entleert, habe ich ihm Worte dafür genannt (z.B. "Pipi machen") und habe ihn gelobt. Sehr schnell konnte er "auf Kommando". Habe ich bei 3 Hunden erfolgreich so gemacht und das Lernen ging sehr schnell. Ist praktisch, wenn ich mit Bus und Bahn unterwegs bin. Dann weiß ich, das mein Hund "leer" ist.  https://www.youtube.com/watch?v=J4v7anh8_YE :D

Wenn zu viel Ablenkung ist, "vergisst" mein Hund auch schon mal, sich zu leeren. Wenn ich ihn mit den gelernten Kommandos auffordere, habe ich den Eindruck, es "rattert" ein wenig in seinem Kopf, bis es ihm selber wieder einfällt: "Ach ja, ich wollte doch eigentlich pinkeln."

 

vor 29 Minuten schrieb Freefalling:

Und es kann sein, dass er eben doch nicht so gut allein bleiben kann. Er ist zwar nicht laut und macht nichts kaputt, aber er leidet still.

 

Den Verdacht hätte ich auch ...

 

Außerdem gibt es auch einen "Gewöhnungseffekt", wenn der Hund merkt, das es ja total praktisch ist, in die Wohnung zu pinkeln: Braucht man nicht einhalten und Frauchen ,macht später alles sauber ...

 

vor 44 Minuten schrieb Freefalling:

Grundsätzlich musst du schauen, dass die Pipistellen für ihn nicht mehr riechen,

 

Finde ich auch wichtig.

 

vor 17 Minuten schrieb Annali:

mit einem ruhigen „Nein“ unterbrechen und direkt raustragen,

 

Muss natürlich schnell gehen. Bei mir nicht durchführbar, da ich im 2. Stock wohne. Jacke an, Schuhe an, 2 Treppen runter ... dauert viel zu lange.

Daher habe ich meinen Hund schnell in die Badewanne gesetzt, als er bei seiner ersten Blasenentzündung zum Pinkeln ansetzte. Ebenso, als er mal anfing zu würgen.

Wenn ihm jetzt schlecht wird, springt er eigenständig in die Wanne und erbricht sich direkt über dem Ablauf. Sehr praktisch.

Er hatte auch mal bakteriellen Durchfall, dann geht alles viel zu schnell. Aber der schlaue Hund hat es einmal nachts noch ins Bad geschafft. (Tür ist immer offen oder nur angelehnt) Gefliester Fußboden ist erheblich leichter zu reinigen als Teppich ...

 

Aber bei allen Tipps, den "Flurschaden" so gering wie möglich zu halten ... ich denke auch, der Hund hat ein Problem mit dem Alleinbleiben.

 

Hast du eine Hilfsperson, die zunächst in kurzen Abständen nach dem Hund schauen kann? Sodass die Wartezeit in kleinere Abschnitte aufgeteilt ist. Später dann vielleicht nur noch 1-2 mal, dann wäre dein Hund 3 x 2 Stunden oder 2 x 3 Stunden allein.

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vor 2 Stunden schrieb Pilodon:

Ihn auf frischer Tat zu ertappen

Wenn du siehst, dass er dazu ansetzt: Ein freudiges "Komm, draußen Pippimachen", dort loben und Keks geben. Auch sonst unterwegs stets dafür belohnen und wie schon genannt mit einem Wort verknüpfen. Außerdem müsstest du das Alleinebleiben neu aufbauen,  Entspannungsmusik, Beschäftigungsmöglichkeiten und kürzere Dauer helfen.

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vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

Hallo,

ich kann verstehen, dass dich das belastet. Was wurde beim Arzt alles untersucht? Wurde ein Blutbild gemacht?

 

Blut und Urin, genereller Gesundheitscheck. Mein Tierarzt sagte, es gibt auch keinen Grund da nun wirklich ein gesundheitliches Problem dahinter zu vermuten und jetzt unnötig weiter zu untersuchen. Die wichtigsten Posten wurden durchgecheckt.
 

vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

 

Grundsätzlich musst du schauen, dass die Pipistellen für ihn nicht mehr riechen, damit er nicht immer wieder dorthin macht. Ich empfehle Biodor Animal. Einfach mal googeln. Da kann man mit putzen, aber auch in die Waschmaschine geben. Dann würde ich möglichst den ganzen Boden mal damit wischen (ins Putzwasser geben). 

 

Ja, das dachte ich mir, vielleicht hat er wirklich mal hinpinkeln müssen, weil er wirklich dringend musste und dann ist einfach so wie der Knoten geplatzt, da ich es ja anfangs auch gar nicht gemerkt habe und dementsprechend nicht weggemacht hatte.

vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

 

Ich würde immer schauen, dass er draußen pinkelt. Sonst geht es nicht rein. Dann musst du zur Not eben was länger laufen.

 

Er hatte ja 20 Minuten bevor ich Gassi ging auf den Teppich gepisst. Kein Wunder dass er dann nicht mehr musste. Er löst sich auch oft auf einmal. Es kann sein dass ein paar Tropfen beim großen Geschäft mit rauskamen.

 

vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

Trinkt er vielleicht sehr viel?

 

Nein er trinkt regelmäßig und in normaler Menge. Ein kleines Schälchen macht er über den Tag fast leer.

 

vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

Ich würde ihn drinnen beobachten und wenn er zum Pinkeln ansetzt, ruhig Nein sagen und direkt wieder raus. Wie bei nem Welpen.

 

> Naja.. das ist ja das Problem. Er hat ja noch nie vor meinen Augen gemacht. Entweder wenn ich nicht zu Hause bin oder wie heute Morgen, als ich noch geschlafen habe!! Ich kann ja dann nicht "nein" sagen und mit ihm rausgehen.

 

Wie oft geht ihr raus und wie oft löst er sich draußen? Rüden markieren manchmal nur und müssen dann eigentlich noch.

> Wie oft ich rausgehe hatte ich ja oben beschrieben. Er löst sich einmal groß, wenn ich dann eine kleine Runde mache (circa 15-20 Minuten) macht er sonst kein Pipi mehr. Bei einer großen Runde auf dem Feld (1 Stunde bis 1,5 h) "markiert" er manchmal noch 2, 3 x am Feldrand. Da kommen dann aber nur paar Tröpfchen raus.

 

vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

 

Und es kann sein, dass er eben doch nicht so gut allein bleiben kann. Er ist zwar nicht laut und macht nichts kaputt, aber er leidet still. Das wäre für eine Begleithunderasse nicht unüblich. 

 

Naja, das kann gut sein, aber sehr verwunderlich, dass es über 4 Monate einwandfrei geklappt hatte mit dem alleine bleiben und mit der Stubenreinheit und auch bei den Vorbesitzern hat es einwandfrei geklappt, und jetzt auf einmal fängt es an. Das ergibt nicht unbedingt Sinn. Die Ursache muss was anderes sein.

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vor 2 Stunden schrieb Annali:

Vielleicht hat er sich auch einfach „angewöhnt“ irgendwohin zu pinkeln, wenn er mal muss. Dann müsste man im Grunde wie bei einem Welpen komplett von vorne anfangen - sowohl mit der stubenreinheit als auch mit dem allein bleiben - und dann langsam steigern, quasi den Tagesrhythmus neu aufbauen, nur ohne pinkeln.

 

Ja, ich habe das Gefühl, dass er sich das wirklich angewöhnt hat und es normal und ok findet wenn er alleine ist oder morgens auf seine "Teppichwiese" zu laufen und sich zu erleichtern.

 

Das Problem ist, ich weiß nicht was ich dagegen tun soll. Es macht ja auch keinen Sinn wenn ich nun alle 2 Stunden mit ihm Gassi gehe und sich lösen lasse, wenn er dann überhaupt macht, und er dann nachts einfach wieder in die Wohnung pisst, oder eben wenn er alleine ist. Ich kann mir jetzt auch keinen Urlaub nehmen und wochenlang zu Hause bleiben. Ich kann ihn höchstens in einen Kennel sperren, da wird er nicht rein machen, und ihn dann abgesehen von der Arbeitszeit wieder wie einen Welpen behandeln. Habe aber das Gefühl, dass das nicht hilft.

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vor 2 Stunden schrieb denny:

Wenn ein Hund sich auf seinen Liegeplatz löst, kann er damit ausdrücken, dass er mit seiner Situation unglücklich ist. Das muss aber nicht zwingend damit zusammenhängen, dass er alleine ist.

 

Er löst sich ja nicht auf seinem Liegeplatz. Er liegt im Flur auf seinem Platz und hat Zugang zur ganzen Wohnung. Dann steht er auf, läuft ins Wohnzimmer und löst sich dort. Mal aufm Teppich, mal in der Mitte des Raumes.

 

vor 2 Stunden schrieb denny:

 

Es gibt Hunde, die mit einem großen Umfeld nicht zurecht kommen, wenn sie alleine sind.

Du könntest also versuchen, deinen Hund in einem Raum zu lassen und ihm nicht die ganze Wohnung zur Verfügung stellst.

 

Ja, es wundert mich nur, dass es mehrere Monate bei mir und auch bei den Vorbesitzern nie Probleme gab. Notfalls werde ich alle Türen zumachen, er schläft ja auch die Hauptzeit. Aber hatte halt gedacht, es ist schöner für ihn wenn er ab und an durch die Wohnung toben kann. Vielleicht wäre es aber wirklich keine "Strafe" für ihn, ihm den Platz bisschen einzuschränken, sondern ganz gut für ihn.

vor 2 Stunden schrieb denny:

 

Ist dein Hund kastriert? Hunde kleiner Rassen können in diesem Alter anfangen, in die Wohnung zu markieren. 

 

Ich habe diese Situationen alle selbst mit meinen Hunden erlebt.

 

Ja, er ist kastriert worden von den vorbesitzern. Es markiert kaum, er löst sich immer auf einmal. Und das ist auch definitiv kein Markieren von der Menge her, sondern richtig große Pisslachen...

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vor 2 Stunden schrieb DerOlleHansen:

Hast du eine Hilfsperson, die zunächst in kurzen Abständen nach dem Hund schauen kann? Sodass die Wartezeit in kleinere Abschnitte aufgeteilt ist. Später dann vielleicht nur noch 1-2 mal, dann wäre dein Hund 3 x 2 Stunden oder 2 x 3 Stunden allein.

 

Wenn ich morgens das Haus verlasse, kennt er das schon und bleibt extrem entspannt. Ich stehe auf, ziehe mich an und mache mich fertig, gehe mit ihm Gassi, füttere ihn, danach legt er sich auf seinen Platz und schläft. Wenn ich das Haus verlasse, bleibt er sogar auf seinem Platz liegen und ist ganz entspannt. Man merkt, dass das routiniert ist. Wenn ich heimkomme liegt er auch auf seinem Platz. Zwischendurch scheint er mal aufzustehen, eventuelle Reste zu fressen, zu trinken, durchs Wohnzimmer zu turnen und eben auch so "Nestbauspuren" im Bett oft, als das Schlafzimmer noch offen war.

 

Klar, kein Hund ist gerne alleine, aber für ihn ist das wie gesagt routiniert, und auch die Vorbesitzer, wo er teilweise bis zu 10 Stunden am Tag alleine war hatten keine Probleme mit ihm. Und bei mir ging es ja auch 4 Monate lang problemlos gut! Es hat sich ja nichts verändert seitdem!

 

Schlimmer für ihn ist es, wenn jemand mal kurz reinschneit, Gassi geht und ihn dann alleine lässt. Ich hatte mal nach der Arbeit einen Termin und zwischendurch nur eine halbe Stunde Luft. Ich kam heim, ging mit ihm Gassi, hab ihn zu Hause abgesetzt und musste dann los. Meine Nachbarin meinte, er hat zum ersten Mal gejault und gebellt.

 

Jetzt lege ich meine Termine immer so, dass ich nach der Arbeit mindestens zwei Stunden mit ihm zu Hause bin, in Ruhe Gassi kann und eben einfach noch bei ihm bin. Wenn ich dann das Haus verlasse (einkaufen, Training etc). dann legt er sich auch entspannt auf seinen Platz.

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