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Hundeforum Der Hund
Pilodon

Hund macht plötzlich wieder in die Wohnung

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Meine Idee wäre bei der Konstellation tatsächlich, dem Hund einen erlaubten Pipiplatz in der Wohnung einzurichten. Wie ein Katzenklo. Idealerweise natürlich ein Kasten mit Gras, aber grundsätzlich geht es auch mit anderen Materialien. Das wird er recht schnell lernen können und du musst keine Angst mehr haben, dass er deine Sachen vollpinkelt. Dann kannst du in Ruhe schauen, ob du durch Rhythmus oder Kommando den Pipiplatz wieder mehr und mehr nach draußen verlegen kannst, aber in der Zwischenzeit geht es eben nicht in die Wohnung, sondern ins Hundeklo. 

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Die Idee hatte ich tatsächlich gerade auch. Man könnte z.B. Krankenunterlagen in den Raum legen, wo dein Hund sich aufhält, wenn er alleine ist. 

Der Vorschlag ist jetzt nicht als Dauerlösung gedacht. Es wird aber vielleicht noch eine Zeit dauern, bis die Ursache gefunden ist. Da fände ich persönlich es besser, nur eine Stelle im Haus zu haben, die dein Hund zum lösen nutzt.

 

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vor 49 Minuten schrieb LeftGazeBias:

Meine Idee wäre bei der Konstellation tatsächlich, dem Hund einen erlaubten Pipiplatz in der Wohnung einzurichten. Wie ein Katzenklo. Idealerweise natürlich ein Kasten mit Gras, aber grundsätzlich geht es auch mit anderen Materialien. Das wird er recht schnell lernen können und du musst keine Angst mehr haben, dass er deine Sachen vollpinkelt. Dann kannst du in Ruhe schauen, ob du durch Rhythmus oder Kommando den Pipiplatz wieder mehr und mehr nach draußen verlegen kannst, aber in der Zwischenzeit geht es eben nicht in die Wohnung, sondern ins Hundeklo. 

 

Das wäre tatsächlich eine Option, hätte aber angst dass er sich da zu sehr dran gewöhnt.

 

Sagen wir mal, es ist wirklich Faulheit und Bequemheit des Hundes, vielleicht angefangen durch ein wirkliches "Nicht mehr halten können" und versehentlich irgendwo hingemacht, dann gemerkt "Oh cool, keiner hat schimpft, war auch total bequem nicht ins kalte raus zu müssen.. Bombe... machen wir beim nächsten Mal wieder"... dann würde ich ja durch einen speziellen Platz wo er hinmachen darf das noch unterstützen. Andererseits hast du schon Recht, einen Tot muss ich sterben, entweder ich habe im Teppich oder sonst wo böse Überraschungen oder eben einen Platz wo er hinmachen darf... Hmmm...

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vor einer Stunde schrieb Annali:

 

Dann sind die Zeiten vielleicht doch einfach zu lang. 🤷‍♀️ Die Dauer, die er aushalten kann, könnte auch hormonell beeinflusst sein. Wie lange ist denn die Kastration her? Vielleicht hat sich der Hormonhaushalt nach der Kastration jetzt neu eingependelt und dein Hund kann jetzt nicht mehr so lange einhalten. Auch Inkontinenz kommt nach Kastration vor, häufiger bei Hündinnen, kann aber auch Rüden treffen. Und muss auch nicht direkt nach der Kastration auftreten.

 

Die Zeiten zu lang ergibt keinen Sinn.. Ich weiß dass Sie nur beurteilen können was ich hier schreibe.. aber es gibt tausende Anzeichen dass nicht die Länge das Problem ist.

 

Kastriert ist er seit bestimmt einem Jahr, ich weiß es aber nicht genau, müsste die Vorbesitzer fragen... war für mich aber bisher total irrelevant und ich glaube auch nicht dass die Antwort nun eine Lösung auf das Problem gibt.

 

vor einer Stunde schrieb Annali:


Ansonsten: Es gibt immer ein „Signal“ - und wenn es das losmarschieren zum Pinkelplatz und Bein geben ist. Darum ja meine Empfehlung das ganze neu aufzuziehen wie bei einem Welpen, Urlaub nehmen, Kamera aufstellen - es gibt schon Tricks und Möglichkeiten. Ich habe schon verstanden, dass du das nicht willst bzw. nicht die Zeit/den Urlaub dafür hast - aber es ist ein Lebewesen, da kann man die Probleme nicht mit Knopfdruck lösen, sondern man muss halt auch mal Zeit, Geduld und Arbeit investieren.

 

Ja mag sein dass es immer ein Signal gibt. Kann ich aber nicht erkennen wenn ich schlafe oder nicht im Haus bin. Ich kann jedes Wochenende "Urlaub" simulieren und 24 Stunden bei ihm sein. Ich gehe im gleichen Abstand wie wenn ich arbeiten oder sogar länger.

 

vor einer Stunde schrieb Annali:

Vielleicht hat ja sonst noch jemand eine andere Idee, wie man einem Hund die Stubenreinheit „neu“ beibringt. Mir fällt leider nix anderes ein. Wobei ich auch eine Rasse habe, die richtig häufig bereits im Welpenalter von 5-6 Wochen „von allein“ stubenrein wird. Aber es gibt ja andere Rassen, die schwer und oft erst spät stubenrein werden, häufig sind das kleine Rassen. 

 

Ich denke, wenn er ständig wie ein Welpe hinstrietzt, kann man ihm das schnell beibringen in dem man ihn sofort nimmt und raus geht, lobt wenn er draußen macht, bla. Wenn er aber nur dann Pipi macht wenn ich arbeiten bin oder schlafe, was soll ich dann machen?? Wenn ich von der Arbeit komme und eine Pfütze sehe, soll ich ihn nehmen und rausgehen und dann versteht er dass er nicht reinpieseln darf? Wohl kaum. Mach ich ja eh, nach Arbeit mit ihm Gassi...

 

 

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Wenn es keinen medizinischen Grund gibt, kann es nach meinem Kenntnisstand nur mit einem gewissen Unbehagen deines Hundes zu tun haben. 

 

Ein Beispiel. Meine 10-jährige Hündin Luzie pinkelt fast immer zu Anfang in unsere Ferienwohnung. 

Ich war vor einigen Jahren über längere Zeit krank und da gab es viel Unruhe bei uns zu Hause. Luzie hat damals ein paar mal in ihr Körbchen gepinkelt, d.h., sie war in großer Not, weil sie sehr sensibel auf die Unruhe und teilweise damit einhergehenden Veränderungen nicht zurecht kam.

Bei Ortswechsel = Veränderung pinkelt sie dann in die Ferienunterkunft.

 

Vielleicht gibt es ja auch in deinem Leben eine vergleichbare Situation. 

Und zur Soforthilfe: Hund räumlich eingrenzen und Krankenunterlagen. 

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vor 15 Minuten schrieb Pilodon:

Ich weiß dass Sie nur beurteilen können


Wir duzen uns hier alle. :)

 

Ansonsten: Keine Ahnung... Ich weiß aber auch nicht so recht, was du hören willst. Bisher habe ich ein bisschen das Gefühl, dass alle Vorschläge und Ansätze abgewiegelt werden. Entweder mit „macht keinen Sinn“ oder halt mit „keine Zeit/kein Urlaub“. Mir fällt nix mehr ein - außer die schon vorgeschlagene eingerichtete „Hundetoilette“. Ist aber auch eigentlich eine „Welpenmaßnahme“ - ich weiß nicht ob/inwieweit es helfen kann, die Ursache in eurem Fall herauszufinden. Vielleicht mal einen guten Hundetrainer hinzuziehen, der sich den Hund bei euch daheim einmal anschaut?

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Ja, ich hatte ja auch überlegt was sich verändert haben könnte.. aber es ist alles wie immer.

Das was ich überlegt hatte, nachdem er mal in sein Körbchen auf der Couch gemacht hatte, was vielleicht wirklich ein Versehen oder dringende Not war, war "der Bann" gebrochen.

 

Und die Vorbesitzerin meinte, Hunde haben gerne etwas was nach Frauchen riecht.. dass er sich einfach gerne ins Bett gekuschelt hat wenn er "einsam" war.. Angenommen der Stritzler im Bett war auch ein Versehen, und ich hab ja daraufhin das Schlafzimmer zugemacht... dass das vielleicht die Veränderung ist? Vielleicht hat er dann auch ein drittes Mal versehentlich ins Wohnzimmer gepieselt und fand das ganz angenehm als Wiesenersatz. Ist ja praktisch wenn er nicht erst warten muss bis ich da bin, sondern eben auch einfach selbstständig gehen kann. Und nachdem ja erstmal alles nach Pipi gerochen hatte, war auch das zweite, dritte und vierte Pipi auf den Teppich oder in die Nähe keine Hürde mehr...

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vor 4 Minuten schrieb Annali:


Wir duzen uns hier alle. :)

 

Ansonsten: Keine Ahnung... Ich weiß aber auch nicht so recht, was du hören willst. Bisher habe ich ein bisschen das Gefühl, dass alle Vorschläge und Ansätze abgewiegelt werden. Entweder mit „macht keinen Sinn“ oder halt mit „keine Zeit/kein Urlaub“. Mir fällt nix mehr ein - außer die schon vorgeschlagene eingerichtete „Hundetoilette“. Ist aber auch eigentlich eine „Welpenmaßnahme“ - ich weiß nicht ob/inwieweit es helfen kann, die Ursache in eurem Fall herauszufinden. Vielleicht mal einen guten Hundetrainer hinzuziehen, der sich den Hund bei euch daheim einmal anschaut?

 

Ok 🙂

 

Ja, ich hatte gehofft noch die ein oder andere Idee zu hören, was die Ursache sein könnte. Vielleicht gibt es ja etwas, an das ich noch gar nicht gedacht habe. Ich finde die Vorschläge ja auch lieb gemeint, und ich verstehe auch dass man als Außenstehender nicht unbedingt beurteilen kann inwiefern diese möglich oder eher unwahrscheinlich sind. Ich nehme alle zur Kenntnis, und möchte aber auch erklären, warum das eher unwahrscheinlich ist, damit jemand, der sich jetzt in das Thema eingelesen hat vielleicht auch mit mir "weiterdenken" kann, oder vielleicht auch einfach nur zur Kenntnisnahme 🙂

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Fakt ist, wir haben Urlaubssperre, und sofern ich nicht arbeitslos werden will kann ich mir definitiv keinen Urlaub nehmen. Ich kann ja aber am Wochenende "simulieren" wie ich es im Urlaub handhaben könnte (nur halt eben nur 2 Tage, statt 7 Tage)... und ich weiß nicht inwiefern Urlaub bei der Problematik helfen könnte. Ich hab ja jetzt gerade ein Wochenende hinter mir, an dem er kein einziges Mal in die Wohnung gemacht hatte.. und auch am Wochenende brauche ich Schlaf, und wenn er genau in der Zeit aufsteht und hinpieselt würde mir das auch nicht helfen wenn ich Urlaub habe.

 

Aber trotz allem Danke ich dir für deine Mühe, und ich habe hier auch nochmal den ein oder anderen Denkanstoß erhalten und auch nochmal bestätigt bekommen, dass es am Geruch liegen kann, der immer wieder animiert. Auch mit der Raumbegrenzung war ich etwas unsicher, aber das habe ich hier ja auch nochmal von einem Mitglied gehört, dass es sinnvoll sein kann. Also keinen Kennel, sondern einfach eben Wohnzimmer und Schlafzimmer zu, dann hat er immernoch den kompletten Flur und die Küche, und da kann ein Malheur aufgrund von Fliesen und Laminat einfacher beseitigt werden als auf dem Teppich im Wohnzimmer...

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Ich werde auf jeden Fall nochmal mit diesem Geruchsentferner arbeiten und eventuell auch den Teppich einfach ganz rausnehmen, die Räume verschlossen lassen und wenn ich nach einer Zeit zum Beispiel nur kurze Zeit aus dem Haus bin die Türen mal testweise offen lassen... bis er es irgendwann nicht mehr als "normal" betrachtet dorthin zu pieseln...

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