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Hundeforum Der Hund
DerOlleHansen

Joggen und Radfahren mit einem jungen Hund

Empfohlene Beiträge

Danke erst mal für die Antworten.

Also noch ein Jahr warten und dann mit dem Jogging beginnen. ;)

 

Die asphaltierten Wege hier haben fast alle einen Gras-Randstreifen. Den wählt auch Pavel, wenn ich dort mit ihm normal Gassi gehe.

"Trainingsanfang" beim Joggen geht auch prima hier im Park, da kann man die Strecke durch Varianten und Wiederholungen beliebig verlängern, also auch von kurz bis lang gut steigern. Auf dem Luftbild sieht man das Wegenetz:

 

Park.jpg.f7ea83e47e8fc0ee846c8a71bcbb68a2.jpg

 

Die typischen Familen-Fahradstrecken hier sind 5-10 km lang, entweder als Runde durch den Wald oder als Ausflug zum Ostseestrand mit Hundestränden oder an die Trave mit mehreren Badestellen für Hunde und Picknickplätzen für Familien. (Sonnenbad für die Großen und im Sand buddeln für die Kleinen und die Hunde. ;)

 

Ist halt sehr praktisch, wenn man dort wohnt, wo andere Urlaub machen:

2102778540_bersicht.thumb.jpg.0f47fd1eecba1a5b1a7987f6dfadce32.jpg

 

Ich vermute mal, nach dem Anfangstraining im Park wird das Joggen im roten Rechteck stattfinden.

 

vor 2 Stunden schrieb Fricco:

- Gibt es Körpermerkmale, an denen man erkennen kann, dass der junge Hund den Anstrengungen gewachsen ist?

Er sollte gesund sein und vor allem keine Atemprobleme haben.

 

Das ist ja klar. Ich dachte an andere Merkmale, die das Wachtum zum ausgewachsenen Körper erkennen lassen.

Im Moment sieht der Hund noch sehr nach Welpe aus (auch noch viel "Kindchen-Schema" im Gesicht) und hat noch seine Milchzähne.

Vor allem die Vorderläufe sehen verhältnismäßig dick und "plüschig" aus, die Pfoten sind total weich.

Das muss doch sicher erst einen kräftigeren Eindruck machen, oder?

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Wie lange wird den normalerweise gejoggt und was für eine Rasse ist er?

 

Mit Joggen kann man man durchaus schon ( je nach Rasse) mit 4-5 Monaten anfangen, wenn der Hund im Freilauf laufen kann.

 

Waldwege sind im übrigen nicht gelenkschonender als Asphalt. Das Ammenmärchen hält sich leider noch immer. Asphalt ist wesentlich stoßdämfender als harter, ausgetrockneter Waldboden. 

 

Beim Fahrradfahren würde ich je nach Rasse und Laufeigenschaft des Hundes mindestens bis zum 8 Monat warten. Dann allerdings nur  leichten Trab neben dem Fahrrad und kurze Strecken ( 2-3 km). 

 

Laufen entspricht der natürlichen Bewegung von Hunden, d ist nicht viel mit Überlastung. Da sind die Trainingseinheiten auf Hundeplätzen in dem Alter mit abrupten Stopps, Sprüngen und Hindernissen oder Agility wesentlich gelenkbelastender. 

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Was man bei einem jungen Hund auch überlegen könnte ist, ihn an einen Fahrradanhänger zu gewöhnen. Merkt man dann, dass er schwächelt, kann man ihn sich dort eine Weile ausruhen lassen. Das ist außerdem auch eine gute Alternative für warmes Wetter. Und wo man in jedem Fall immer drauf achten sollte ist, dass der Hund vor der Fahrradtour genügend Zeit hat, sich zu lösen. Außerdem würde ich ihn auch nicht zu lange angeleint am Fahrrad führen, in der ersten Zeit, sondern, wenn das möglich ist, ihn frei laufen lassen. Dann kann er sich erst mal austoben, seinen Schnüffelgeschäften nachgehen und ist dann später, wenn er wieder an das Fahrrad geht, entsprechend lockerer. 

Ich fahre z. B. etwa fünf Minuten bis zum Kanal, wo Minos dann laufen kann. 

 

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Wichtig finde ich, dass der Hund locker trabt. Das belastet die Gelenke weniger als jede andere Bewegung.

Ich sehe Asphalt auch nicht negativ, die Waldwege sind bei uns mit Kies ebenso hart wie Asphalt und holprig

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Trab ist eine Gangart, die nur bestimmte Muskeln und Gelenkbereiche belastet. Das schont aber nicht die Gelenke,nur den energiehaushalt.

Gelenke und Muskeln profitieren von wechselnden Gangarten in denen sie vollumfänglich belastetet werden (ein gelenk muss in jede Richtung bewegt werden um funktional zu bleiben, auch deshalb ist Freilauf so wichtig), am besten ist der Schritt in unwegsamen Gelände, weil dort alle Muskeln beansprucht werden. Die Ansicht, dass am Fahrradlaufen gut für den Bewegungsapparat sein soll, ist veraltet. Gelenkschonend ist weicher Boden (besonders Waldboden), Trampolin, Unterwassertreten, Schwimmen.

Das hören die Leute nicht gerne , weil Radfahren so praktisch ist. Für den Bewegungsapparat rät unsere Orthopädiepraxis ab.

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Es heisst ja nicht, dass man ausschliesslich joggen oder Rad fahren geht. Weiche Waldwege tönt gut, gibt es hier aber zb nicht, die sind pickelhart.

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Beim Wald gibt es große Unterschiede, das stimmt. Ein Waldweg im Hochgebirge dürfte viel härter sein, allein schon durch den Nadelwald und die geringen humösen Anteile.

Dagegen ist so ein Auen-Laubwaldpfad, der nicht ständig plattgetrampelt wird, ein wirklich elastisch weicher Boden.

 

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vor 4 Minuten schrieb Nebelfrei:

Weiche Waldwege tönt gut, gibt es hier aber zb nicht, die sind pickelhart.

 

Ist zum Glück hier nicht so, fast alle Wege hier sind weich - vor allem jetzt bei dem vielen Regen ... ;)

 

Den Freilauf finde ich auch wichtig. Bin gerade dabei, die Halter zu überzeugen, dass ein junger Hund ohne Leine nicht nach Russland zurück laufen wird, sondern sich an seinen Menschen orientieren wird. 

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vor 4 Stunden schrieb Eifelkater:

 

 

Mit Joggen kann man man durchaus schon ( je nach Rasse) mit 4-5 Monaten anfangen, wenn der Hund im Freilauf laufen kann.

 

Waldwege sind im übrigen nicht gelenkschonender als Asphalt. Das Ammenmärchen hält sich leider noch immer. Asphalt ist wesentlich stoßdämfender als harter, ausgetrockneter Waldboden. 

 

 

 

Banksy darf auch schon mit auf Herrchens Joggingrunde, die führt durch den Wald und er läuft die meiste Zeit frei. Wird nur kurz rangenommen, wenn andere entgegen kommen. Selten mal stückweise an der 8 m flexi. Er läuft als nicht die ganze Zeit im Trab, sondern ähnlich wie bei einem normalen Spaziergang. Da wüsste ich auch nicht, was dagegen sprechen könnte ... 

@DerOlleHansen ... aber bei deinem Beispiel ist wahrscheinlich mehr los in der Umgebung, hier ist es eher einsam im Wald ☺️

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vor 4 Stunden schrieb Eifelkater:

Waldwege sind im übrigen nicht gelenkschonender als Asphalt. Das Ammenmärchen hält sich leider noch immer. Asphalt ist wesentlich stoßdämfender als harter, ausgetrockneter Waldboden. 

Wir haben hier keinen harten ausgetrockneten Waldboden, sondern weiche Humusschicht und nein das ist kein Märchen und wurde auch genauso von Orthopädin und Physiotherapeutin bestätigt . Da wo wir trockenen Waldboden haben, haben wir Sand und der ist auch nicht hart.

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