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Hundeforum Der Hund
thewizard

Hilfe ich bin überfordert

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Hi, 

 

Wir haben auch mal eine sehr junge (4 Monate) alte Hündin aus dem Ausland geholt. Die sind oft ein bisschen ängstlich, einfach weil die Reize ganz anders sind und haben nicht zwangsläufig traumatische Erfahrungen. Junghunde sind dazu altersbedingt sehr anstrengend. Ich find die ehrlich gesagt schrecklich in dem Alter. Mit 7 Monaten hatte unsere zum Beispiel eine Phase, in der große Dinge (LKWs, Litfaßsäulen....) schrecklich gruselig waren. 

Ich würde dir dazu raten, Kontakt zu anderen Hundehaltern zu suchen und so ein paar Bekanntschaften zu machen, mit denen ihr gemeinsam spazieren gehen könnt. Dann kann er sich an dem anderen Hund orientieren. 

 

Freilauf in einem gesicherten Gelände wäre mir an deiner Stelle auch sehr wichtig, sonst ist er nicht nur ängstlich, sondern auch überdreht. 

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vor 12 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Der ist ja nicht alleine (Helfstynas Hündin läuft im Wald scheinbar auch nicht frei...)

Mir egal, ich schiebe es einfach auf den Husky.........😋

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vor 12 Stunden schrieb Zurimor:

Quatsch, das liegt am Retriever, der ist die Jagdsau. Huskys gehören vor den Schlitten. -_-

Das hat sich bei meinem noch nicht rumgesprochen, der findet ziehen als Beschäftigung äußert sinnfrei. 

Dabei fände ich es eigentlich mal ganz witzig auszuprobieren, inwieweit man Hunde zum Beispiel auch als Feuerwehr- oder THW-Helfer zum Ziehen von Schleifkörben in unwegsamen Gelände einsetzen kann. Da kommen wir als Zweibeiner doch schnell an unsere Grenzen und Seilwinden lassen sich ja je nach Bewuchs auch nicht so ohne weiteres einsetzen. 

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Ob Du den Hund zurückgeben solltest oder nicht liegt ein bißchen daran, wie sehr du dich von deinen romantischen Vorstellungen von zeitnahen langen entspannten Spaziergängen mit dem Hund lösen kannst. Irgendwann wird es die geben aber  nicht jetzt gleich. Es wäre aber auch keine Schande wenn Du zu dem Ergebnis kommen solltest Du bist dem nicht gewachsen.

Dann ist es für alle Beteiligten besser einen anderen Weg zu gehen. Wir haben einen Zweithund "geerbt"  (die Bracke)  die überhaupt nicht in unser Leben passt und in einer Situation zu uns gekommen ist, wo ich gerade einige Schicksalsschläge  zu verarbeiten hatte und dabei war mich davon zu erholen und mein Leben wieder zu ordnen. ich bin Reitlehrer und meine ErstHündin läuft perfekt am Pferd frei auch an der Straße und jetzt kommt da ein Hund dazu dessen Jagdtrieb so gezüchtet ist, das er ohne den Menschen klar kommt, gelernt hat für sich selbst zu sorgen, dem Menschen nicht traut. keine Bock auf Zusammenarbeit hat. An der Leine zieht, das ich heulend im Wald steh und nicht weiss wie ich nach Hause kommen soll. Ich wollte diesen Hund überhaupt nicht. Habe aber auch sofort begriffen, dass es wohl kaum jemanden geben wird, der mit ihm klar kommt nicht mal Jäger in unserem Revier wollen eine Bracke. Leo würde zum Wanderpokal, das war mir klar. Das wollte ich aber auch auf keine Fall. Also habe ich mich von meinem Zeitrahmen der Erziehung getrennt und langfristiger geplant. Eine Trainerin engagiert, die mit Bracken Erfahrung hat und mir Tipps geben konnte, wie ich sie gut beschäftigen kann. Und was soll ich sagen. Sie hat mich sehr gelobt und bestätigt, das ich in den ersten 8 Wochen diesem Hund mehr beigebracht habe wie viele Brackebesitzer in 5 Jahren. Das hat gut getan. Trotzdem muss ich dir sagen war ich in den ersten Wochen mehr als einmal nah dran den Hund wieder abzugeben. Aber Wenn Du diesen Hund behälst und ihn für dich händelbar machst, wird das ein Gefühl sein, das unbeschreiblich ist. Das kann ich dir versichern

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"Wer nichts weiß, muss alles glauben!" Wieder einmal bewahrheitet sich dieses Sprichwort.

@thewizard, das ist nicht gegen dich gemünzt, im Gegenteil: Ich sehe dich als Opfer eine Tierschutzvermittlungsorganisation, der die Vermittlungsquote wichtiger ist, als Hund und neuer Halter. Deine jetzige Situation war vorherzusehen, sie wurde dir schöngeredet und du hast es gerne geglaubt.

 

Jetzt hilft nur Schadensbegrenzung bei Mensch und Tier. Also "Management" aller schwierigen Situationen und ein/e sehr guter Trainer/in; sehr schwer zu finden, sehr viele sind unfähig und verkorksen den Hund, ebenso wie die meisten sogenannten Hundeschulen. Sowieso braucht dein Hund Einzelunterricht, ebenso wie du. Ich hoffe, du findest fachkundige und fähige Unterstützung!

 

Die 2 Monate bis zum neuen Büro sind natürlich ein "Schlag ins Kontor", sehr kontraproduktiv.

Du hast im Moment keinen Hund sondern einen psychologischen Patienten im Schockzustand. Streßhormone bis "Oberkante Unterlippe" treiben deinen Hund zu Reaktionen, die gar nicht seinem wahren Charakter entsprechen.

Die gute Nachricht: Es ist fast immer möglich, einen Hund aus so einem "Tunnel" heraus zu holen. Aber ein Laie kann das in der Regel nicht (allein) und macht ständig Fehler, die im Extremfall dazu führen, dass man wieder bei Null anfängt.

 

So einen Hund ist in den ersten Monaten/Jahren eine Tagesaufgabe!

 

Daher halte ich es auch für eine der besten Lösungen, den Hund zurück zugeben!

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Ich finde einige Beiträge hier schon sehr übertrieben. Es handelt sich um einen jungen Hund, der zum zweiten Mal in kurzer Zeit sein Zuhause wechselt. In ein paar Wochen wird alles ganz anders sein. 

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Ich möchte mir nicht anmaßen zu sagen: Gib den Hund zurück oder behalte ihn auf jeden Fall!

 

Das musst Du alleine entscheiden.  Wichtig ist es, Dir klarzumachen:

 

- Möchtest Du DIESEN Hund haben? Was findest Du an ihm nett? Gibt es (kleine) Fortschritte, die Dir etwas Mut machen, dass es passen könnte?

- Bist Du bereit, (viel mehr) Zeit zu investieren? Haben ja schon andere gesagt, drei Wochen sind nichts... Bestimmt werden einige Dinge, die Du Dir wünschst, noch kommen: eine Beziehung zwischen Euch mit mehr (oder auch weniger) Kuscheleinheiten, wahrscheinlich auch Freilauf (jetzt bitte noch nicht!), mehr Entspanntheit des Hundes in der Stadt: Alles das braucht eben alles etwas länger..

- Kannst Du eventuell etwas mehr Geld in die Hand nehmen und Einzelunterricht nehmen? Vielleicht geht es dann etwas schneller mit den Fortschritten, weil man individuell mit dem Hund arbeiten kann.

- Hast Du für die zwei Monate Überbrückung bis zum Büroumzug schon einen guten Plan? Unterbringung vielleicht bei einem privaten Hundesitter? Möglichst nicht verschiedene Stellen, sondern eine zuverlässige, hundeerfahrene Stelle, die mit Dir zusammen an der weiteren Eingewöhnung arbeitet.

 

Du hast jetzt leider viele Dinge zu regeln. Bist Du bereit dazu? Wenn ja, halte ich es für durchaus möglich, dass sich viele Deiner Wünsche erfüllen können.

Wenn nein, wäre es besser, den Hund so schnell wie möglich an eine passendere Stelle weiterzugeben, so traurig, aber eben auch verantwortungsvoll das auch wäre.

 

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vor 20 Minuten schrieb Holo:

Ich finde einige Beiträge hier schon sehr übertrieben. Es handelt sich um einen jungen Hund, der zum zweiten Mal in kurzer Zeit sein Zuhause wechselt. In ein paar Wochen wird alles ganz anders sein. 

 

Das würd ich so nicht unterschreiben.

Madame wird nie ein Hund sein, der total entspannt mitten in der Stadt spazieren geht, niemals. Muß sie auch nicht, wir haben hier den Wald direkt vor der Haustür. Linnie von @Annaliist den Beschreibungen nach wohl auch so ein Hund. Es gibt ganz sicher Hunde, für die mitten in der Stadt zu wohnen das absolut verkehrte Umfeld ist. Ob das hier der Fall ist muß der Halter entscheiden.

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vor 2 Minuten schrieb Zurimor:

Linnie von @Annaliist den Beschreibungen nach wohl auch so ein Hund. Es gibt ganz sicher Hunde, für die mitten in der Stadt zu wohnen das absolut verkehrte Umfeld ist. Ob das hier der Fall ist muß der Halter entscheiden.


Das stimmt, Stadtleben wäre niemals etwas für sie.
 

Trotzdem stimme ich @Holo zu - ich finde es auch problematisch, dass häufig aufgrund eines Beitrags in einem forum zur Abgabe geraten wird. Für meinen Geschmack zu häufig. Ohne den Hund kennengelernt und mal erlebt zu haben, kann man das nicht beurteilen - finde ich jedenfalls. Einen Hundetrainer, der aufgrund einer schriftlichen oder telefonischen Schilderung eines Problems, einen Trainingsplan aufstellt, würden die meisten hier wohl als nicht seriös empfinden..

 

Hier wäre ja die Frage, ob der Hund lernen kann halbwegs entspannt die paar Minuten zu einer ruhigen Gegend zu meistern. Linnie kann das mittlerweile zum Beispiel durchaus problemlos. Ich würde sogar behaupten, dass sie mittlerweile durchaus Spaß daran findet, mit mir auf dem Weg zum Büro ein paar Minuten durch die Innenstadt zu Stiefeln, wenn wir mal wieder nur einen „Am arsch der Welt“-Parkplatz bekommen haben. Schließlich gibt es da viel zu sehen und zu beobachten. Und interessante Gerüche natürlich. Das kann trotzdem niemals ein Ersatz für viel Natur sein, richtig entspannt ist sie nur „im grünen“, das wird immer so sein. Trotzdem - die Zeiten, wo ich direkt vor der Tür im Halteverbot gehalten, den rabauken ins Büro gebracht und dann erst den Parkplatz gesucht habe, sind lange vorbei. Und das hätte ich - ganz ehrlich - in den ersten 6 Monaten für komplett unmöglich gehalten. Irgendwann dachte ich „vielleicht doch, irgendwann mal“,... Es entwickelt sich halt viel. Und an vielem kann man arbeiten. Was möglich ist und was nicht, muss der Halter entscheiden, ggf. mit Unterstützung von mehr oder weniger sachkundigen Dritten, die den Hund persönlich erlebt haben. Just my two pence...

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vor 12 Minuten schrieb Annali:

ich finde es auch problematisch, dass häufig aufgrund eines Beitrags in einem forum zur Abgabe geraten wird.

 

Darum habe ich es etwas vorsichtiger formuliert ...

 

Aber in einer problembeladenen Situation hat man als Halter oft derartig "die Scheuklappen auf", dass man diese legitime Lösung gar nicht in Betracht zieht.

Daher finde ich, dass man es auch jeden Fall als eine von mehreren Lösungen ansprechen sollte.

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