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Hundeforum Der Hund
Caramela

Husten trotz Herz- und Entwässerungstabletten

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Hallo liebe Hundefreunde,

 

unser Hündin hat seit einiger Zeit einen stärkeren Husten mit Würgereiz. Laut Arzt handelte es sich dabei zunächst um einen Zwingerhusten, welcher aber trotz Antibiotika und Hustensaft nicht besser wurde. Nach einem erneuten Arztbesuch wurde das Problem dann mit dem Herzen in Verbindung gebracht, und somit nimmt sie seit ein paar Wochen Herz- und Entwässerungstabletten ein.

In den ersten Wochen schienen die Mittel zu wirken, der Husten war nahezu komplett verschwunden und sie wurde deutlich mobiler. Aber seit ca. zwei Wochen ist der Husten und der Würgereiz wieder da. Trotz allem scheint es ihr ansonsten gut zu gehen.

 

Jetzt bin ich mir unsicher, ob ich erneut mit ihr zum Arzt fahren, oder vielleicht sogar einen anderen Arzt aufsuchen soll?

Hat jemand damit schon mal Erfahrungen gemacht?

 

Vielen Dank im Voraus!

 

 

Liebe Grüße

Caramela

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Wie ist das denn diagnostiziert worden? Ich würde mit ihr in die Tierklinik fahren und sie gründlich durchchecken lassen. 

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Unbedingt wieder zum Tierarzt!

Ultraschall machen lassen , EKG, geriatrisches Blutbild + kardio Werte am besten. 

 

Evtl muss die Tabletten Dosis verändert werden oder es besteht noch ein zusätzliches Problem. 

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Wie wurde denn das Problem mit dem Herzen diagnostiziert? Wart ihr hierfür bei einem Spezialisten? 

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Wurde denn ein Herzultraschall gemacht ? Herz geröntgt ? großes Blutbild ?
Wenn das alles NICHT Fachmännisch untersucht wurde, würde ich nicht einfach Herz-Entwässerungstabletten geben.
Damit kann man mehr kaputt machen als zu helfen, spreche leider aus Erfahrung...
Und nur weil es Herzgeräusche gab einfach Tabletten geben ? Bloß nicht....
Unser Calvin wurde auch falsch behandelt (AB und Hustensaft, etc.), als er dann geröntgt wurde und Herzultraschall hatte, kam der Schock.
Das sein Herz so groß war das Lunge an die Wirbelsäule gedrückt wurde, etc...
Oder seine Schwester, die bekam auch Tabletten, weil Calvin ja Herzprobleme hatte und als es ihr nicht gut ging war das so...heute würde mir diese grobe Fehler nicht mehr passieren. :(

Auch wenn es teuer werden kann, lasse bitte RICHTIG untersuchen !!!

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Ich rate auch IMMER einen Kardiologen aufzusuchen. Hat eigentlich jede Tierklinik.

 

Wir haben eine wirklich famose Tierärztin, der ich auch sehr vertraue. Trotzdem ist meine Hündin in der Tierklinik bei einem Kardiologen eingestellt worden und wird auch da regelmäßig gecheckt.

 

So ein Tierarzt muss sooo viel können: Maus, Hamster, Kanarienvögel, Katze, Hund, Schildkröte usw.

Da finde ich es völlig legitim, wenn für spezielle "Fälle" Fachärzte aufgesucht werden.

 

Ist in der Humanmedizin ja auch nicht anders.

 

Alles Gute für euch :)

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Hallo,

 

selbst wenn Deine Hündin ein Herzproblem hat, heißt es nicht, dass der Husten durch Wasser in der Lunge verursacht wird.
Das sie auf die Medikamente zunächst angeschlagen lässt es zwar vermuten, dennoch kann hinter dem Husten auch noch eine andere Ursachen stecken.


Nicht selten haben z.B. Hunde mit einer Mitralklappenendokardiose auch Probleme mit einem Trachealkollaps (Atemwegskollaps), das ist eine Erkrankung, bei der die Luftröhre zusammen klappt, wodurch es zum Husten kommt. (https://de.wikipedia.org/wiki/Trachealkollaps_des_Hundes)

 

Auch kann z.B. eine vergrößerung des Herzens, was folge einer Herzerkrankung ist, auf die Stammbronchus drücken und so Husten auslösen.

 

Ich kann Dir daher ebenfalls nur dringend raten, eine zweite Meinung einzuholen. Herztabletten und Entwässung, ohne dass das Herz geschallt oder zumindest geröntgt wurde, halte ich ehrlich gesagt schon fast für fahrlässig. Ich würde Dir empfehlen Deine Hündin in einer Tierklinik vorzustellen. Tierkliniken haben für die Diagnosefindung einfach mehr Möglichkeiten und sind nach meiner Erfahrung auch nicht teuer als die Tierarztpraxis nebenan.

 

Mein erster Hund hatte mit ca. 14 Jahren angefangen zu Husten. Ich stellte ihn bei verschiedenen Tierärzten vor und jeder stellte eine andere Diagnose, Zwingerhusten, Herz, Wasser in der Lunge, Lungenkrebs. Der erste Arzt verschrieb Antibiotika und Kortison, der andere Vetmedin und Dimazon, wieder ein anderer hatte direkt zur Euthanasie geraten. Letztendlich bin ich mit meinem Hund in die Tierklinik dort konnten alle vorhergehenden Diagnosen ausgeschlossen werden und als Ursache für den Husten ein Trachealkollaps diagnostiziert werden. Er bekam entsprechende Medikamente und sein Husten war nach ca. zwei Wochen verschwunden.

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OT

 

Huhu :winken:@Jaspi , schön Dich mal wieder zu lesen 🥰

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Hallo jaspi,

eine Frage. Welches Medikament hat dein Hund denn bekommen, was den Husten so gut bekämpft hat?

Unser 11- jähriger Charly ( Zwergpudel ) hat das auch, incl. Mitralklappenerkrankung. Er bekommt auch Dimazon, Vetmedin und Cardalis. Aber der Husten passte nicht so richtig ins Bild der Herzkrankheit. Deswegen wurde er nochmal geröngt und...siehe da, er hat eine Einengung der Luftröhre kurz vor der Aufzweigung. Obwohl die Ärzte ständig gesagt haben, das Husten käme KEINESFALLS von der Luftröhre.

Jetzt bekommt er zusätzlich Theophyllin. Aber so richtig gut wird der Husten damit nicht. Deshalb wollte ich fragen, was deiner bekommen hat?

 

LG,

Monja

 

 

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Hallo Monja,

 

mein Hund damals hatte für den Trachealkollaps dauerhaft Aminophyllin (Theophyllin) und ein oder zwei Wochen Antibiotika bekommen.

 

Leider kann der Husten so viele unterschiedliche, vielleicht auch eine Kombination an Ursachen haben. Gut möglich, dass ein Trachealkollaps vorliegt, aber aufgrund seiner geringen Ausprägung nicht die Ursache für den Husten ist. Eine sichere Diagnose kann dann vermutlich nur über eine Endoskopie erfolgen.

 

Mit meinem jetzigen Hund habe ich die letzten Monate leider eben diese leidvolle Erfahrung gemacht. Sein Husten wurde lange Zeit auf das Herz (hochgradige Mitralklappenendokardiose) bzw. Wasser in der Lunge geschoben. Erst nach Monaten brachte eine Endoskopie und eine Lungenspülung die Ursache ans Licht. Auch bei ihm konnte man auf den Röntgenbilder ein Trachealkollaps sehen und dieser konnte auch bei der Endoskopie bestätigt werden, ebenso wurde eine linksseitige Larynxparalyse festgestellt, doch beides war nicht die Ursache für den Husten. Als Ursache wurde eine chronische Bronchitis mit deutlichen Bronchialkollaps festgestellt. Bei der Lungenspülung konnten zwei Erreger gefunden und über ein Antibiogramm die passenden Antibiotika bestimmt werden. Heilbar ist es leider nicht mehr, durch das richtige Antibiotika konnte der weitere Verlauf aber zumindest für eine gewisse Zeit etwas aufgehalten werden. 

 

Alles Gute Eurem Charly 

 

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