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Hundeforum Der Hund
ralhan

Labrador bellt sobald jemand das Grundstück betritt oder klingelt

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Hallo zusammen,

 

ich schreibe eigentlich viel zu spät, aber vielleicht hat ja noch jemand eine Idee. Wir haben einen 7 Jahre alten Labrador.

 

Frage 1:

Er verbringt viel Zeit im Flur auf seinem Platz. Er hat da direkten Blick auf die Eingangstür. Sobald jemand mit dem Auto auf unser Grundstück fährt, auch wenn er das Auto noch nicht sieht, schießt er hoch wie eine Rakete, rennt zur Tür und bellt ohne Pause. Ebenfalls wenn jemand an der Eingangstür steht oder klingelt.

Er ist dann total aufgeregt und lässt sich mit Worten und auch nicht mit Leckerlies beruhigen. Selbst wenn er im Wohnzimmer ist, wo er nicht auf die Eingangstür gucken kann, bellt er los und hört nicht auf. Nur mit ganz intensivem Zureden bleibt er auf seinem Platz, aber er ist total aufgeregt und jault, weil er unbedingt zur Tür will.

Das Bellen hört generell erst auf, wenn er den Besucher begrüßt hat oder wenn der Besucher direkt wieder wegfährt.

 

Hat jemand Möglichkeiten zur Erziehung? Ich möchte gerne, dass er entspannter wird, wenn jemand auf das Grundstück fährt oder wenn jemand klingelt. Dass er kurz bellt ist dann in Ordnung, aber er soll dann auch aufhören wenn man es ihm sagt und auf seinem Platz bleiben.

 

 

Frage 2:

Eine andere Sache ist sein "jaulen". Wenn er in einem Raum ist, wo wir nicht sind, fängt er an zu jaulen. Er ist dann auch ganz aufgeregt und möchte unbedingt auch dahin, wo alle anderen sind. Dabei ist es noch nichtmal bei jeder Situation. Es gibt auch Tage, da bleibt er ganz entspannt. Oftmals passiert das, wenn Besuch da ist. Dann möchte er da unbedingt hin und jault dann.

Wie kann man ihm das "jaulen" abgewöhnt.

 

Unser Labrador bellt wie ein großer, aber sofort nach dem öffnen der Tür hört das Bellen auf und er freut sich wie ein Welpe und beschnuppert den Besuch. Er reagiert also nicht agressiv oder bissig, sondern bleibt trotz des Bellens freundlich.

Hat jemand eine Idee??

 

Viele Grüße

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Erste Maßnahme wäre den Platz (Kissen/Korb) des Hundes aus dem Eingangsbereich zu entfernen und dorthin zu verlegen

wo er nicht direkten "Zugriff" und Sicht auf die Tür hat.

 

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Schon probiert. Ist sein Platz in einem anderen Raum, wo er keine Sicht auf die Eingangstür hat, passiert dasselbe. Sobald es klingelt, oder er ein Auto auf unserem Grundstück hört, schießt er hoch wie eine Rakete und bellt und lässt sich nicht beruhigen. Lässt man ihn in dem Raum und geht alleine zur Tür und öffnet dem Besuch, bellt und jault er.

 

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Mein Ramse scheint Besuch zu "erahnen".

Und wenn dann erst die Tür  geht, .....

 

Und wenn Ramse im Garten darf, wie er will..

Er wäre auch ein Beller , arme Nachbarschaft.

 

das Training ist super kleinschrittig und anstrengend konsequent.

 

Erst mal habe ich die Pfeife antrainiert,  für draußen.

Pfiff, super Leckerlie.

Da ich nicht pfeifen kann,trägt Ramse ein Halsband, das auf Fernbedienung  piept.

(diese Hundepeife ,da reagiert er nicht,wenn er zu weit weg ist)

 

Im Hause habe ich trainiert:

1.wenn ich komme, muss Hund von der Tür weg.

Ja,sorry,ich habe gedrängelt, ihn verschoben und mir deutlich Platz an der Tür verschafft.

Da wurde er auch mal laut angerufen.

Meine Tür,geh hinter mir. ----Hinter mir--- hilft .

 

2. Sitz, Bleib , kleinschrittig trainiert. Mit viel Leckerli.

ImMoment festige ich das mit dem Ball.

Sitz, Bleib,dann Ball geworfen.und hol.

 

3. Bleib, ein ewiges Training.

Beim Füttern,bleib, bis der Napf steht.

Bleib, wenn ich mir meine Jacke anziehe.

Bleib, wenn ich die Außentür öffne.

 

Bleib hinter mir, wenn ich raus  gehe.

Meine Körperlichkeit,also Füßeund Hände, helfen sehr.

Kein Treten oder Schlagen, nein,eine Begrenzung mitHänden und Füßen.

Viel Lob, Gestreichel usw.

 

Mein DSH ,der auf dem Hundeplatz rauhe ,laute Anweisungen erfahren hat, liebt diese Hohe Stimme, dieses "Feiiiin gemacht.

Und Lucie rennt sofort bei "Feeeeeiiin" nach Leckerli.

 

Ich lasse aber auch meine Hunde nicht ewig vorm Zaun bellen.

Da leiste ich lieber viel Spaziergänge,Bewegung,Kopfarbeit zu Auslastung.

 

 

 

 

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Und zum Jaulen.

 

Besuch,das  Größte für meinen DSH.

Wir haben das Ritual:

 

Hund geht auf seinen Platz, Besuch wird begrüßt, setzt sich.

Dann darf Ramse alle begrüßen,anschnuppern...

(Ramse hat viel gestellt und soweiter)

 

Ich beruhige Ramse immer, wenn Besuch kommt, mit Knappersachen.

Wenn er auf seinen Platz liegt,darf er gefüllte Kongs oder Hirschgeweih oder anderes knabbern.

Ohne Training kein Erfolg.

Jahrelang!

 

 

 

 

 

 

 

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Danke für die Infos. Das sind sehr gute Ansätze, wie man die Situation in den Griff bekommt, dass er wie eine Rakete hochschießt und zur Tür rennt.

 

Nur bellt er dabei lautstark. Gibt es denn noch eine Idee für den Zeitraum: der Besuch fährt mit dem Pkw auf das Grundstück, steigt aus, läuft zur Tür und klingelt. Das kann ja durchaus 3 Minuten dauern. In diesen drei Minuten wird durchgehend gebellt. 3 Minuten durchgehendes lautes Bellen kann anstrengend sein...  Selbst wenn er dann auf seinen Platz geschickt wird, was er dann auch irgendwann macht, bellt er durchgehend weiter weil er so aufgeregt ist.

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Glaube ich nicht,dass Hund durchgehend bellt, wenn er auf seinen Platz geschickt wird.

Das auf den Platz schicken,Platz machen, Bleib,da muss er UO machen , auf Dich fixiert sein,sonst geht er eben nicht und macht   nicht Platz und bleibt nicht Platz.

 

Jaaa, trainieren ist eine langwiedrige Sache, da gibt es keine "Pille" für ----sofort aufhören zu bellen.----

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auch wenn man es nicht glauben kann, aber es ist ja nunmal so, dass er weiter bellt, obwohl er auf seinem Platz ist. Ich schreibe das ja nun nicht, um euch zu ärgern:) Er ist so aufgeregt, dass er nicht weiß wohin mit seiner Freude.

Er ist, wie jeder Labrador, immer hungrig auf alles. Aber in diesem Moment reagiert er noch nichtmal auf das leckerste Leckerlie.

 

ja, das trainieren ist eine langwierige Sache, aber ich möchte hier noch konkreter wissen: WIE ich am Besten trainieren kann. Die Ansätze, die bereits beschrieben wurden, sind super. aber das Bellen in diesen Situationen macht er trotzdem. Das Bellen würde ich gerne kontrollierter in den Griff bekommen. Damit meine ich, wie bereits geschrieben den Zeitraum wo er durchgehend bellt von: es kommt jemand auf den Hof gefahren, bis zum Zeitpunkt wo die Tür geöffnet wird.

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eben, er bellt, WENN er auf seinem Platz ist.

Nicht,wenn  abgelenkt wird.    ,ach,egal.

Alles gute.

 

 

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@ agatha, ich versuche hier nur die Problematik zu schildern und klar zu machen, wie intensiv für ihn diese Situationen sind. Vielleicht habe ich auch diesen Satz:

"Das auf den Platz schicken,Platz machen, Bleib,da muss er UO machen , auf Dich fixiert sein,sonst geht er eben nicht und macht   nicht Platz und bleibt nicht Platz." nicht verstanden.

 

aber genau da ist ja das Problem. In diesen Situationen, auch wenn er auf seinem Platz ist, hat er alles andere ausgeblendet. Er lässt sich nicht ablenken. Er reagiert nicht auf mich, reagiert nicht auf Leckerlies, reagiert nicht auf Kong und auch nicht auf Knochen oder seinen Ball. Er ist zu 100% fixiert auf den Eingangsbereich und auf den Besuch, der sich auf der Hofeinfahrt befindet und schafft es soeben, dass er auf seinem Kissen Platz macht. Selbst auf dem Weg zu seinem Körbchen wird gebellt.

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