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Hundeforum Der Hund
Kanae

Ist Schutzhundedienst etwas für Jedermann?

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also, Ich bin ja tatsächlich so „wahnsinnig“: ich lass Hund an den Arm (machte sich letztens bezahlt: suspekter Mensch nachts beim Gassi hinter mir >>> bellender, knurrender Hund attackiert - auf Aufforderung- meinen Arm >>> suspekter Mensch SEHR schnell an mir vorbei 😁). Unser Lieblingsspiel besteht übrigens darin, Arm oder Zergelspielzeug zu schnappen, festzuhalten (am Arm lass ich übrigens nicht die gleiche Kraft/Hartnäckigkeit zu wie bei Spielzeug >>> sonst Aua!) und auf Kommando lässt er los. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie er in einer Schutzhundausbildung tatsächlich reagieren würde - er ist ja schließlich auch gern mal ein Angsthase. 

 

Aber zur Ausgangsfrage: der Hund ist ein Multi-Mix. Zur rassespezifischen Eignung kann ich daher wenig sagen ... :) 

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vor 6 Stunden schrieb fritzthecat:

 

Du relativierst das in dem, was du anschließend schreibst, ja selbst. Ich interpretiere diesen Satz deswegen jetzt so, dass du meinst, man kann es grundsätzlich mit Hunden jeder Rasse und Größe machen, wenn sie sich individuell dafür eignen, also Spaß daran haben. Wenn du es so meinst, ist das für mich okay. Aber so, wie der Satz da steht, also "mit jedem Hund" - nö, kann man nicht. Weil es halt Hunde gibt, wie du auch selbst beschreibst, die nicht mal ansatzweise das tun würden, was da gefordert wird. Ich hatte und habe mehrere von der Sorte. 

 

 

 

Richtig interpretiert ;)
Der erste Satz war quasi nur die Antwort auf die Frage im Threadtitel.
Grundsätzlich erstmal: Ja .... und dann das ABER ;)

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vor 23 Stunden schrieb beowoelfchen:

Das Verbellen konnte ich mir mit Tito schenken - ich habe ihn nur einmal seit er bei uns lebt wirklich Bellen gehört, aber immerhin stand er singend und jodelnd vor dem Schutzdiensthelfer.

 

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Am 6.2.2020 um 19:54 schrieb saicdi:

Ich gehe jede Wette ein, dass kein Mensch Dimi zu Derartigem bringen könnte.

 

Er lässt sich weder im Spiel, auch nicht von Artgenossen, animieren irgendwo reinzubeissen, was nicht fressbar ist, noch irgendwelchen toten, fliegenden Gegenständen nachzujagen. Selbst wenn alle anderen Hunde begeistert damit beschäftigt sind, würdigt er sie nicht mal eines Blickes und geht in Ruhe seinen Dingen nach.

 

D.h. nicht, dass er nicht an Beute interessiert wäre. Er ist ein talentierter, blitzschneller Jäger und erlegt Mäuse selbst an der kurzen Leine im Vorbeigehen, wenn sich die Möglichkeit ergibt.

Und wie so viele Windhunde, klinkt er sich mental aus und reagiert einfach überhaupt nicht mehr, wenn der Ton, in dem er angesprochen wird zu rau oder unfreundlich wird.

 

Wenn also jemand behauptet, jeder Hund könne sich zum Schutzdienst bringen lassen, vermute ich mal stark, dass derjenige nicht das ganze Spektrum an Hundetypen kennt.

 

 

Am 12.2.2020 um 20:06 schrieb Kanae:

Ich weiß es auch nicht so genau, Schutzhundedienst habe ich noch nie in echt gesehen, aber ich war mal kurz auf dem Gelände eines Schäferhundvereins. Das mag nicht repräsentativ sein, sah aber nach so einem uralten "traditionellen" Verein aus, wo die Stammleute in einer kleinen Hütte saßen und kette rauchten, die Hunde waren in kleinen mit Draht umzäunten Verschlägen draußen und sollten wohl auf keinen Fall Kontakt zueinander haben, meinen Hund durfte ich aus Sicherheitsgründen auch nicht mit auf das Gelände nehmen. Alle Hunde bellten laut am Zaun, wurden angeschrien und ich ging nach wenigen Minuten, da dort nichts los zu sein schien in dem Moment und ich ja auch keinen Schäferhund habe. War mir etwas unheimlich da und weckte unangenehme Erinnerungen an manche Reitvereine, die ich in meiner früheren Jugend erleben durfte.. Allerdings gibt es bei Vereinen mit Sicherheit solche und solche und ich war nur sehr kurz da, kann nicht mal ausschließen, dass die da gerade mit schwierigen Hunden irgendetwas geübt haben und das der Grund für den Sicherheitshinweis und die unfreundlichen Hunde in den Verschlägen war... Aber insgesamt hat dieser Eindruck halt all meine negativen Vorurteile und Bilder im Kopf bestätigt, weshalb ich unbedingt irgendwann noch andere Vereine angucken will, wenn es sich ergibt und ich mal wieder zufällig auf einen stoße.

 

 

"Schutzdienst" bedeutet ja erstmal nicht zwangsläufig, dass der Hund irgendwo reinbeissen muss. Das ist ja quasi die Belohnung für das Finden und stellen einer Person. 

Natürlich wird man abhängig vom Hundetyp mehr oder weniger weit kommen und je nach Aggressionsverhalten ( ich würde mit Jaro z.B. eher keinen Schutzdienst machen wollen), ist es auch nicht wirklich sinnvoll. Aber jeden Hund dem man Grundkommandos beigebracht hat, kann man auch andere Kommandos beibringen. 

 

@Kanae: Bei uns liegen die Hunde auch in Boxen bzw. sind im Auto. Liegt tatsächlich daran, dass die Hunde lernen sollen, dass der Hundeplatz "Arbeit" und kein "Spielplatz" ist. Es fällt vielen Hunden einfach schwer mit mehreren Hunden gleichzeitig konzentriert auf den Platz zu arbeiten, wenn sie dort auch spielen dürfen. Selbst in den Rettungshundestaffeln wo ich bisher war, war Spielen auf vor oder nach dem Dienst mit ausreichend Abstand zum Suchgelände beschränkt. 

 

 

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Es würde bei meinen beiden schon am “sinnlosen“ und exakten Einfordern von Sitz, Platz und Fuss einfordern scheitern...

 

Es gibt sicher den ein oder anderen Whippet, dem man alles Notwendige für den Hundeplatz bzw. Schutzdienst beibringen könnte, aber spätestens bei den Orientalen steht man da weitgehend auf verlorenem Posten.

Ich habe einige Erfahrung aus jungen Jahren mit Schäferhunden. Meiner Meinung nach ist die Vorstellungswelt von Windhunden einfach eine vollkommen andere.

 

Und selbstverständlich können meine auch Sitz, Platz+Bleib. Bei Fuss mussten wir uns bereits auf Hier verständigen, d.h.: Es wird mit max. mit einem halben Meter Abstand an meinen Beinen gelaufen, egal ob vor, neben oder hinter mir.

 

Irgendwo auf der Wiese eine halbe Stunde irgendwelche Kommandos ausführen, hätte vmtl. ruck-zuck den Effekt, dass sie zu dem Schluss kommen, dass ich offensichtlich nicht weiss was ich will und somit als Orientierungsgeber völlig ungeeignet bin und sie in Zukunft lieber wieder vermehrt ihre eigenen Entscheidungen treffen.

 

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vor 11 Stunden schrieb Eifelkater:

"Schutzdienst" bedeutet ja erstmal nicht zwangsläufig, dass der Hund irgendwo reinbeissen muss. Das ist ja quasi die Belohnung für das Finden und stellen einer Person. 

Ohne korrekten Aufbau über die Beute macht man lieber keinen Schutzdienst.

Deshalb ist es zwingend notwendig, dass es zuerst wirklich nur um das reinbeissen in die Beute geht. Alles andere kann man danach aufbauen. Nur so kann man das überhaupt als Belohnung einsetzen. Wenn der Hund das nicht als Belohnung ansieht, lässt man es besser

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Am 13.2.2020 um 07:29 schrieb gebemeinensenfdazu:

Das würde auch zum Kangalmischling passen (und eine DSH Rute würde anders aussehen)-das ruhige bedächtige Verhalten und dass er nur auf potentiell gefährliches Wild reagiert.

Ist auf jeden Fall eine interessante Idee, da er so viel kleiner als ein Kangal ist, wäre ich darauf wahrscheinlich nie gekommen.. Wer weiß, vielleicht habe ich irgendwann mal so viel Geld für etwas an sich überflüssiges übrig, dass ich einen Gentest machen lasse :)

Aber falls es dazu nie kommt.. Raten macht ja auch Spaß :D 

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Ich denke wie viele andere auch, dass nicht jeder Hund dafür geeignet ist. Als ich noch jugendlich war, hatten wir eine Riesenschnauzerhündin, die hatte viel Energie und mit der bin ich zu so einem Verein gegangen. Dort habe ich auch Menschen gesehen, die ihre Hunde nicht gut behandelten. Andere schon und an die habe ich mich orientiert, denn ich habe immer an meine Tiere gehangen, wie die meisten hier. Es gab Hundesportler, die wollten nicht, dass ihre Tiere von einem Scheintäter geschlagen wurden (an die habe ich mich orientiert) und andere wollten, dass ihre Hunde hart behandelt wurden. Ich habe auch Hunde kennengelernt, die die Arbeit verweigerten oder einfach zu nett bzw. zu ängstlich waren. Die meisten Besitzer solcher Hunde waren vernünftig genug, diese Tiere in Ruhe zu lassen. Unsere Dame hat alles gut gemeistert, aber irgendwann wurde sie ruhiger und da habe ich es mit dieser Art von Beschäftigung gelassen. Sie hatte Spaß an dieser Arbeit, aber noch mehr gefiel ihr die Fährtenarbeit. Meine anderen Hunde, die ich besaß oder besitze, habe ich nie mit Schutz- oder Fährtenarbeit behelligt. Manchen hätte das nicht gefallen und die anderen konnte ich auch anders auslasten. Gerade weil ich das mit der Schutz- und Fährtenausbildung einmal mitgemacht habe, hat sich bei mir eine Meinung herausgebildet. Ich bin kein Polizist und brauche darum so einen Hund nicht. Außerdem war es immer so gewesen, dass meine Hunde sofort bereit standen, um mir oder meiner Familie zu helfen, wenn sie der Meinung waren, dass es notwendig ist und das ganz ohne Schutzausbildung. Dabei ist es aber zum Glück immer bei Drohgebärden geblieben. Ich konnte entweder rechtzeitig einschreiten, bevor es zu einem Beißvorfall kam oder die Drohgebärden reichten aus.

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ich finde Schutzhundeausbildung für jeden depp einfach dool-

Hier im Forum habe ich schon so einige Videos eingestellt, von derTischarbeit bis zur Teletakerziehung auf den Hundeplätzen.

 

ich habe nun wieder mal so einen Schutzhundeausbildunggeschädigten bei mir.

Fast zwei Jahre hat es gedauert, bis er die Familie liebte.

Dazwischen war die schutzhundeausbildungsgenaue Angriffsstrategie des Hundes.

Ich denke inzwischen, Schutzhundeausbildung gehört in die Hände von Profis, z.B. für die Polizei oder so-

350 tausend Euro hat der Verwandte von Yerom dem Züchter gebracht.

Was bitte zahlen Intressierte für den Weltweitgewinner des jahres 2016, Langhaarstock schäfer rüden?

 

Schlecht aufgebaute Schutzhundeangriffe sind gefährlich!

 

a

 

 

Und ja, die Züchter un d gleichzeitig Ausbilder von Ramse sind ohne Kontrolle Vermehrer im VDH mit vererblichen Folgen für die Hunde.

 

 

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Generell der Schutzhundausbildung Gefährlichkeit zu unterstellen ist nicht in Ordnung. Auch auf SV-Plätzen wird inzwischen mehrheitlich gewaltfrei trainiert, und Teletakt ist verboten. Wer es dennoch nutzt, muss mit Ausschluss rechnen.

 

Mein Hund hat auch Schutzhundausbildung, und er ist absolut nicht aggressiv. Übrigens sollte bei den Scheintäterangriffen der Hund nicht geschlagen werden. In unserer Ausbildung war das auch so, Die Schläge wurden angedeutet, waren ohne Berührung des Hundes.

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