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Hundeforum Der Hund
Mikalara

Pflegehund bellt ständig

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Der Zeitraum ist erstmal der Schlüssel - eine Woche ist nichts für einen sehr jungen Hund, der vermutlich noch gar nichts - wirklich gar nichts, da lässt sein Verhalten evtl. drauf schließen -  kennengelernt hat. Dann kommt meiner Meinung nach die Bellerei durch eine völlige Überforderung des Tieres.

 

Ich würde alles zurückfahren mit ihm, alle Reize, egal ob nun Sicht, Geräusch oder Geruch so weit als möglich erstmal reduzieren. Ihm wenig Raum im Haus geben. Wenig spazieren gehen, kürzeste Strecken und immer dieselben.

Erst wenn er anfängt, zur Ruhe zu kommen, kann man sehr langsam mit allem beginnen.

 

Auch wenn er auf der Strasse gefunden wurde, kann es sein, dass er eine wichtige Prägungsphase im frühen Welpenalter in irgend einem Loch oder Schuppen verbracht hat und jetzt nicht fertig wird mit all dem, was über ihm hereinbricht.

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Ich würde ihn mit ins Schlafzimmer nehmen. Tür zu. Vielleicht ein kleines Nachtlicht an. Mein Hund hat das auch gemacht. Ich habe die Nachttischlampe brennen lassen und ihn auf dem Bett schlafen lassen. Immer wenn er hochgeschreckt ist, habe ich ihn kurz gestreichelt und gesagt “Alles gut. Das ist nur der Nachbar“ oder so. Nach drei Nächten war der Spuk vorbei. 

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Ist schon wirklich blöde, dass ein Hundchen bellt. Ich wäre da auch total überrascht und würde aber sowas von Maßnahmen ergreifen.

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vor 4 Stunden schrieb Gerhard:

Ist schon wirklich blöde, dass ein Hundchen bellt. Ich wäre da auch total überrascht und würde aber sowas von Maßnahmen ergreifen.

 

Wenn du schonmal einen Hund hattest der bei jeder Kleinigkeit bellt und du vielleicht auch noch in einer Mietswohnung bist bei der man raus fliegen kann dann würdest du vielleicht auch mal mehr als einen unqualifizierten Beitrag dazu schreiben.

 

Als erste Maßnahme würde ich gucken dass er nicht überall raus gucken kann. Bei uns hilft es Leckerchen zu schmeißen. Klingt erst mal komisch, aber wenn dein Hund einfach gerade alles gruselig findet, dann hilft es das Gruselige umkonditionieren indem immer was positives passiert.

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vor 4 Stunden schrieb sampower:
vor 9 Stunden schrieb Gerhard:

Ist schon wirklich blöde, dass ein Hundchen bellt. Ich wäre da auch total überrascht und würde aber sowas von Maßnahmen ergreifen.

 

Wenn du schonmal einen Hund hattest der bei jeder Kleinigkeit bellt und du vielleicht auch noch in einer Mietswohnung bist bei der man raus fliegen kann dann würdest du vielleicht auch mal mehr als einen unqualifizierten Beitrag dazu schreiben.

 

Wer in einer Mietwohnung wohnt, aus der er rausfliegen kann, braucht erstens die Zustimmung des Vermieters (hier im Haus sogar die schriftliche Zustimmung aller Nachbarn) zur Haltung eines Hundes und der sollte zweitens wissen, was bei der Aufnahme eines jungen Hundes aus dem Auslandstierschutz an Problemen zu erwarten ist und wie man damit umgehen kann!

Es wundert mich auch in diesem Fall, nach welchen Kriterien die Tierschutzorga diese Pflegestelle vermittelt hat. Ich war bisher davon ausgegangen, dass dazu Erfahrung im Umgang mit traumatisierten und/oder wenig sozialisierten Hunden erforderlich ist. Die Aussage "Davor hatte meine Familie auch schon Mal einen." ist nicht als Erfahrungsnachweis geeignet.

 

Wenn dann ein zur Pflege vermittelter Hund Probleme macht, sollte man doch meinen, dass die vermittelnde Tierschutzorga Ansprechpartner Nr.1 ist und sofort mit sach- und fachkundiger Unterstützung Hilfe leistet. Also: Was ist das für eine Organisation und was hat es mit der "Pflegestelle" auf sich?

 

Gerhards ironischer Seitenhieb ist hier absolut berechtigt!

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...leider gängige Praxis von gar nicht so wenigen unseriösen “Tierschutzvereinen“

Wo sollen die Tausende an Auslandshunden auch sonst hin ?

Wenn es so viele Fachkundige gäbe, wären unsere Tierheime sicher nicht so voll mit schwierigen Hunden.

An Leuten, die Hunden das Nötige beibringen oder korrigieren können, herrscht ein permanenter Mangel.

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vor 8 Stunden schrieb sampower:

Wenn du schonmal einen Hund hattest der bei jeder Kleinigkeit bellt

Soweit ich weiss hatte Gerhard wohl u.a. schon einige DSH und eine Menge Collies (eigene Zucht) , insofern kennt er das wahrscheinlich relativ gut.

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vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Soweit ich weiss hatte Gerhard wohl u.a. schon einige DSH und eine Menge Collies (eigene Zucht) , insofern kennt er das wahrscheinlich relativ gut.

 

Mag sein, ist mir auch egal. Wenn hier jemand nach Hilfe fragt weiß ich nicht warum man nur noch in die Wunde drücken muss anstatt zu helfen. Dann doch besser auf die Finger setzen.

Und was die Mietwohnung angeht, man kann trotz vorheriger Zustimmung raus fliegen wenn die Nachbarn sich beschweren. Außerdem möchte man mit denen ja auch noch friedlich unter einem Dach leben. Sowas stresst einen und deswegen ist es nur logisch zeitnah an dem Problem zu arbeiten. Es geht ja nicht um einen Hund der ab und an mal bellt

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vor 59 Minuten schrieb sampower:

Es geht ja nicht um einen Hund der ab und an mal bellt

 

... sondern um Menschen, die zunächst die eine oder andere Grundanleitung zum Verständnis von Hundeverhalten brauchen. Das kann ein Forum nicht leisten.

 

Ratschläge, wie man mit dem "Symptom" umgehen könnte, helfen ja nicht dabei, die Ursache zu erkennen, zu verstehen und dem Hund zu helfen, diese Gründe zu überwinden.

Es wird ein weiterer Hund, an dem irgendwie herumerzogen wird und der in seinem späteren Zuhause (hier ist er ja nur auf einer Pflegestelle) eine Verhaltensauffälligkeit zeigen wird. Dabei ist dann immer die Gefahr gegeben, dass der Hund letztendlich im Tierheim landet.

Das ganze Bemühen der seltsamen Tierschutzorga war dann also "für die Katz" ...

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vor 53 Minuten schrieb sampower:

Und was die Mietwohnung angeht, man kann trotz vorheriger Zustimmung raus fliegen wenn die Nachbarn sich beschweren.

 

So leicht geht es dann doch nicht. Man wird allerdings genötigt, die Ursache der Beschwerden zu beseitigen.

 

vor 54 Minuten schrieb sampower:

Wenn hier jemand nach Hilfe fragt weiß ich nicht warum man nur noch in die Wunde drücken muss anstatt zu helfen.

 

Damit Menschen den gleichen Fehler nicht zweimal machen. Das kann man auf zwei Wegen vermeiden:

  1. Man kann sich Wissen aneignen und langfristig Erfahrung aufbauen.
  2. Man kann zukünftig auf Hunde verzichten, denen man nicht gewachsen ist.

Beides setzt das Erkennen der eigenen Defizite voraus. Wenn man es selber nicht sieht, braucht man einen "Wink mit dem Zaunpfahl".

Ja, das kann man als unangenehm empfinden.

Aber: Wer leidet auf Dauer gesehen mehr, der Mensch oder der Hund?

 

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