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Hundeforum Der Hund
Simona1711

blauer Weimaraner

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Weißt du was das für eine Züchterin  war?

Das klingt ja wirklich sehr dubios.

 

Ich kenne mehrere Weimarener, fast alle jagdlich geführt. 

Bei den anderen wird versucht dem Jagdtrieb über andere Sachen gerecht zu werden mit mehr oder weniger Erfolg. 

 

Früher wurden Weimarener nur an Jäger abgegeben und ich denke mal das hat schon seinen Grund. 

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Gerade blau ist nicht nur eine Farbe, sondern ein Hautproblem, deshalb! wird blau in den meisten seriösen Zuchten ausgeschlossen.

Kompletter Haarverlust zum Beispiel.

 

https://www.stern.de/familie/leben/dogs/dilute-gen--aussergewoehnliche-fellfaerbung---und-die-fatalen-folgen-8644564.html

 

Ich kenne einen silberlabby, der inzwischen so gut wie kahl ist und eine blaue Dogge,was die an Hautproblemen durchmacht, möchte man wirklich nicht, weder für das geliebte Tier, dem man beim leiden zukucken darf, noch für den Geldbeutel. Ja, man kann Glück haben, oder eben nicht.

 

Und ja, die Züchterin hat recht, in den meisten Bundesländern dürfen Hunde ohne Papiere nicht zu den Pfrüfungen zugelassen werden, das ändert nichts an den Eigenschaften, die der Hund mitbringt. Wobei der Jagdtrieb gar nicht mal soooo das Problem ist, wenn man arbeiten will mit dem Hund, sondern die Mannschärfe, die erst vor kurzem aus dem Standard genommen wurde. Das heißt es wurde mit Hunden gezüchtet, die Menschen ernsthaft angehen. Das ist nichts, was man als Familienhund haben möchte.

Ja, es gibt die total netten, aber ob du so einen wirklich erwischt hast, weißt du erst wenn Hundi in der Pubertät ist und dann geht man nicht umtauschen, sondern lebt mit der Katastrophe oder gibt dann halt ab, was nicht so einfach ist, wie einen süßen Welpen an Ahnungslose verkaufen. Die Welt ist voll schwieriger Hunde, die niemand will.

 

Letzlich lebt man nicht mit dem tollen Aussehen, sondern mit den Eigenschaften des Hundes.

 

Und wie beim Autokauf sollte man sich nicht auf die Aussagen desjenigen verlassen, der einem was verkaufen will, sondern mit Menschen reden, die einem klarmachen, was man sich da kauft. Bei Hunden ist es nicht der TÜV, sondern die Rasse in Not Vereine. Das sind die, die sich um die Hunde kümmern von Menschen, die auch mal gedacht haben, das wäre so einfach.

Da kann manumgekehrt dann auch die wirklich einfachen Exemplare finden, die erwachsen sind und immer noch gesund und gut zu händeln, wobei da auch immer eine Rolle spielt, ob sie in erfahrenen Händen gewesen sind oder nicht. Das ist auch etwas, dass Anfänger oft sehr unterschätzen,dass ein Hundder lieb und nett und einfach wirkt, vielleicht nur deshalb so ist, weil der Halter schon kleine Anzeichen deuten und lenken kann, so dass es so bleibt und unter Umständen sehr viel Arbeit in dem Hund steckt, die man selber so nicht geschafft hätte.

Und eben einfach die netten. Aber was wenn nicht? Das ist die Frage, die man sich stellen muss, wieviel Risiko für Eigenschaften will ich bewusst eingehen, bewusst damit umgehen?

 

https://www.graue-in-not.at/die-rasse-weimaraner/index.html

 

Ein Beispiel

 

https://www.facebook.com/groups/jagdhunde.in.liebhaberhand/permalink/3547464778613109/?__xts__[0]=68.ARDE20o4yINpBoC335k4QRVNi-27seFkFhVNGRilsYNtmRi8pQz6agg_oWD3OnC8Uh04pd6eD8QPbvjzWbAL1ZLZdvnL_qO40V8jVQHqSOB9Z2CV3A8iw0TEH3iteWR6LQbdL3rid6CG1i-R7R0FY39TFo56KoT8YVeCsis35ZnFl4WzQDuDm9PUBQikKI_2bxt3QOUjIR-DmE5guoa26ERtMXUfowqYoSi5UMt-gPREN60T2JUbG1S5cQpBsCvPedlUjoeYxNMCbS8Uptr1NzWjLH4prYZTXh32h6WvSNXRB4O1WsnTKgF-UkQaSpAguLOtQpd5Fc7t1Ia58PcrvszcOQ&__tn__=K-R

 

Ich wünsche eine vernünftige Entscheidung für ein gutes Leben mit Hund und für den Hund.

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vor 5 Stunden schrieb Sockensucher:

sondern die Mannschärfe, die erst vor kurzem aus dem Standard genommen wurde.

Schade- noch mehr Sofahunde und Salonverschönerer- das ist hart.  Wer braucht denn dann noch einen Weimaraner?  Vielleicht wird das dann in jagdlichen Leistungszuchten noch gepflegt. Es hat einer Rasse noch nie gut getan, wenn man ein zentrales Wesensmerkmal versucht herauszuzüchten weder gesundheitlich noch wesenstechnisch .

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vor 8 Stunden schrieb Sockensucher:

Letzlich lebt man nicht mit dem tollen Aussehen, sondern mit den Eigenschaften des Hundes.

 

Ich hebe den Satz nochmal hervor. Das ist der Kern der Sache. Danke für die treffsichere Formulierung.

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Klar ist der blaue Weimaraner kein Jagdhund....er wird ja nicht zu Prüfungen zugelassen. 

Ob ein paar Zuchtgenerationen aber ausreichen um die Jagdhundgenen zu Sofagenen mutieren zu lassen, soll sich jeder mit genug Grips im Kopf mal selber überlegen.

Wobei selbst wenn das Möglich wäre, die genetische Farbvariante dann immer noch für mehr als unliebsame Überraschungen ( Tierarztkosten dürften da noch das kleinste Übel sein) gut ist.

Wer einen Weimaraner als Familienhund haben möchte sollte über eine gute Hundeschule mit Jagdhunderfahrung, joggende oder reitende Familienmitglieder und über die Möglichkeit zum Maintrainling verfügen.....dann kann auch ein Weimaraner durchaus ein zufriedener "Couchpotatoe" ( Achtung: Widerspruch! ) sein.....

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vor 13 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Schade- noch mehr Sofahunde und Salonverschönerer- das ist hart.  Wer braucht denn dann noch einen Weimaraner?  Vielleicht wird das dann in jagdlichen Leistungszuchten noch gepflegt. Es hat einer Rasse noch nie gut getan, wenn man ein zentrales Wesensmerkmal versucht herauszuzüchten weder gesundheitlich noch wesenstechnisch .


Naja. Bei der ZZL muss der Weimaraner seine Wachsamkeit durchaus noch unter Beweis stellen. Dabei soll und muss er einen Gegenstand den sein Besitzer ihm zu bewachen beauftragt gegen einen Menschen verteidigen - durch Bellen, Knurren, Drohen. Der Hund darf nicht zurückweichen wenn die Person auf ihn zugeht, auch nicht wenn sie selber droht, aber eben auch seinen Platz nicht verlassen und selber aktiv werden.

Aber wenn sein Besitzer zurück kommt und den Hund wieder "aufnimmt", darf der Hund die selbe Person die er eben noch angeknurrt hat nicht weiter bedrohen oder gar bedrängen oder versuchen zu beißen, sofern diese sich nun normal verhält.

 

Ängstliche oder aggressive Hunde werden zur Zucht nicht zugelassen.

 

Würde das nun nicht als Salonverschönerei bezeichnen. Nur weil er nicht beißt ("mannscharf") heißt das noch lange nicht, dass man einen weichen, zarten grauen Viszla vor sich hat! Und umgekehrt - wozu braucht man heute noch bei der Jagd einen Hund, der einen anderen Menschen aktiv angeht? Denn das war ja der Grund, warum die Weimaraner so gerne für die Förster und Berufsjäger verwendet wurden - sie waren aktive Hilfe gegen Wilddiebe, die auch vor Gewalt gegen die Förster vorgegangen sind. Das ist heute in Deutschland eher ein mini-kleines Randproblem, und daher ist vielleicht eine leichte Umschreibung im Rassestandard nicht verkehrt ;)  wer will denn schon riskieren, dass sein grauer Jagdpartner plötzlich einen Jogger beißt weil er glaubt sein Besitzer werde bedroht durch den auf-ihn-zulaufenden Fremden? ;) 

 

 

Und gezüchtet werden die Weimis ja offiziell nur in den Jagdverbänden - was die Dissidenten und Vermehrer tun ist ohnehin etwas fraglich. Bestes Beispiel: blaue Farbe ;) 

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Bewachen ist nicht Beschützen und Beschützen ist nicht Beissen.:)

Diese "Mannschärfe" ist doch nichts ANderes als Schutzverhalten, d.h dass sie ein Gespür für Verdächtige haben und dass sie die aufhalten würden. Dieser Begriff darf doch nicht mit Wildschärfe gleichgesetzt werden. Die metzelnden Weimaraner, die Menschen als Beute betrachten, muss man mir  erst zeigen. Ein Weimaraner stellt auch nur und hält fest und er ist anders als andere Rassen nicht dazu gezüchtet worden, das eigenverantwortlich zu tun.

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Na, dann ist ja gut dass du es besser weißt.

 

 

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Na dann ist ja gut, dass du so stichhaltig argumentierst...

Die ganze Jagd braucht es nicht, so darf man glaube ich gar nicht erst anfangen zu diskutieren von wegen nicht mehr zeitgemäß und so.

Ist halt der einzige Jagdhund, der nicht nur Jagen im Sinn hat und andere Vorstehhunde gibt es nun wirklich genug. Eine zentrale Verhaltensweise herauszuzüchten führt im allgemeinen zur Destabilisierung. Und so hast du eben auf einmal die Ängstlichen und Übernervösen, wenn du Mut, Härte und Schutzambitioniertheit herausnimmst, da kommt nicht automatisch der bequeme Begleithund heraus.

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vor 19 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Na dann ist ja gut, dass du so stichhaltig argumentierst...

Was ist denn an meinem Beitrag nicht "stichhaltig", wenn ich genau geschrieben habe, wie eine Zuchtzulassung beim Weimaraner von sich geht? Was abgefragt wird und wie der Hund reagieren soll?

Ich sehe da keineswegs einen bequemen Begleithund in dem Standard, sondern einen Jagdhund der zu seinen Aufgaben auch das Bewachen von Gegenständen und seinem Besitzer zählt. Ich habe nochmal nachgeschlagen - "mannscharf" heißt nicht automatisch dass er beisst, also da lag ich wohl etwas daneben. Aber vermutlich (!) wurde deswegen das Wort aus dem Standard entfernt, denn wenn es so schwammig ist dass man da ohne weiteres "beißt zu wenn er meint es sei nötig" reininterpretiert, dann ist das sicherlich nicht unbedingt positiv für einen Verband, der als Jagdverband ja eh schon mit viel negativer Kritik lebt und diese vielleicht minimieren will.

Zitat

Die ganze Jagd braucht es nicht, so darf man glaube ich gar nicht erst anfangen zu diskutieren von wegen nicht mehr zeitgemäß und so.

 

 - da wäre zB so eine negative Kritik ;)  Schön vereinfacht, was eigentlich viel komplexer ist. VIELES an der Jagd braucht es nicht. Einiges ist aber so wie es hier derzeit ist dennoch notwendig, wenn auch dringend Refrom-bedürftig.

 

Zitat

Ist halt der einzige Jagdhund, der nicht nur Jagen im Sinn hat und andere Vorstehhunde gibt es nun wirklich genug.

 

Ein Weimaraner ist ein Jagdhund durch und durch. Dass er seinen Menschen/seine "Dinge" verteidigt macht ihn nicht zu etwas anderem als einem Jagdhund (Jagdbegleithund). Einige andere Rassen haben ähnliche Ansprüche in das Wesen wie der Weimaraner, die typischen deutschen Vorstehhundrassen wie Kurzhaar und Drahthaar oder Stichelhaar oder vor allem Langhaar sind da nicht so viel anders. Der einzige Vorstehhund den ich kenne (Ich kenne bei weitem nicht alle) der nicht bewacht und eher überfreundlich ist ist der Viszla.

 

 

Zitat

 

Eine zentrale Verhaltensweise herauszuzüchten führt im allgemeinen zur Destabilisierung. Und so hast du eben auf einmal die Ängstlichen und Übernervösen, wenn du Mut, Härte und Schutzambitioniertheit herausnimmst, da kommt nicht automatisch der bequeme Begleithund heraus.

 

Natürlich nicht. Aber nochmal: aus dem Weimaraner wird die Mut, Härte und Schutzambition in den zugelassenen Zuchten (zumindest in Deutschland) NICHT herausgezüchtet. Dass nicht alles was "Weimaraner" auf dem Aufkleber hat von einer zugelassenen Zucht stammt muss ich ja doch nicht erwähnen, das ist in anderen Rassen auch nicht anders. 
 

 

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