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Hundeforum Der Hund
gatil

Wolf im Bergischen Land nachgewiesen

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https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/bergisches-land-neue-woelfe-100.html

 

Nun, Deutschland hat Wölfe und ich für meinen Teil begrüße sie.

 

Wenn aber einer neben der Schafweide bei meinem Bruder auftaucht (3 kastrierte Böcke) und meine Schwägerin ihn dort sieht, schluckt man doch.

 

Am Sonntag wollte ich dort Schafe füttern.

Wie stehen Wölfe eigentlich zu bellenden Kleinhunden?

(Ein bisschen Ironie, ein bisschen Ernst).

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vor 1 Minute schrieb gatil:

Wie stehen Wölfe eigentlich zu bellenden Kleinhunden?

(Ein bisschen Ironie, ein bisschen Ernst).

 

Kommt drauf an, wie nah der Kleinhund beim Halter ist. (Ganz im Ernst. )

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Die in dem von @gatilverlinkten Bericht erläuterte Politik zur Unterstützung der Schäfer ist so was von beknackt. Erst muss es mehrere Wolfsnachweise geben, bevor Schutzzäune gefördert werden. Klasse. Wenn's dumm läuft bedeutet das, mehrere Nachweise in Form mehrerer Risse. So füttert man die Wölfe auf Schafe an, und dann wundert man sich über "Problemwölfe".

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Tja - Phoebe wird ihn einfach für einen großen Hund halten und bellend auf ihn zustürmen....... da steh ich dann nicht mehr daneben. Vielleicht aber auch nicht, weil sie die Schafe auf der Weide einschüchternd findet. Carlos wird sich freuen und hinrennen, schwanzwedelnd. Wenn ihm ein Hund komisch vorkommt, dreht er wieder um. Gilt das auch für Wölfe? Kissy wird es nicht interessieren. Bei Duplo weiß ich es nicht.

Immer noch halb Ernst, halb Spass......

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Ich finde Wölfe toll!!!

Allerdings weiß ich nicht, ob ich wirklich toll finden soll, dass sie sich in unserem doch sehr dicht besidelten Deutschland verbreiten.

Sind sie weit weg, findet man sie toll - sind sie vor Ort und man hat geliebte Tiere, die ins Beuteschema passen ...

Wenn ich zwischen unserem Shetty und den Wölfen entscheiden müsste, würde ich mich definitiv ganz egoistisch für unser Shetty entscheiden!

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vor 7 Minuten schrieb Kibu:

Wenn ich zwischen unserem Shetty und den Wölfen entscheiden müsste, würde ich mich definitiv ganz egoistisch für unser Shetty entscheiden!

 

Logisch, wer nicht! Aber diese Entscheidung sollte so halt nicht entstehen. 

 

Wenn Weidetiere rechtzeitig durch wolfsichere Zäune geschützt wären, bevor Wölfe lernen, dass die leichte Beute sind, würden Wölfe sich an Wildtiere als Beute halten. 

Haben sie das erst mal gelernt, muss man leider damit rechnen, dass sie mehr oder weniger hartnäckig und erfindungsreich versuchen, die nachträglich aufgepimpten Zäune weiterhin zu überwinden. 

 

Dass Wölfe Hunde in ihrem Revier dulden, darf man dagegen nicht erwarten. Im Wolfsrevier mit freilaufenden Hunden, insbesondere natürlich kleinen, spazieren zu gehen, empfiehlt sich definitiv nicht. 

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Freut mich persönlich. Ich hätte auch nichts dagegen mal in der Ferne Wolfsgeheul zu, so weit ist das Bergische ja nicht weg.

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Bei uns werden die leider immer gleich überfahren, wenn sich schon einmal einer hierher verirrt.

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vor 2 Stunden schrieb fritzthecat:

Wenn Weidetiere rechtzeitig durch wolfsichere Zäune geschützt wären, bevor Wölfe lernen, dass die leichte Beute sind, würden Wölfe sich an Wildtiere als Beute halten. 

Haben sie das erst mal gelernt, muss man leider damit rechnen, dass sie mehr oder weniger hartnäckig und erfindungsreich versuchen, die nachträglich aufgepimpten Zäune weiterhin zu überwinden.

 

Ich weiß dass das überall noch so erzählt wird, aber tatsächlich gibt es selten Wiederholungstäter. Es gibt mittlerweile umfassende Untersuchungen dazu, dass es fast immer durchziehende Einzeltiere sind die sich an Weidetieren vergriffen haben. Und selbst diese steuern fast nie die gleiche Weide erneut an.

Aber selbst wenn, wer seine Tiere in einem Wolfsgebiet nicht vernünftig einzäunt ist selber Schuld.

In einem Nicht-Wolfsgebiet gebe ich dir Recht, hängt einfach die Politik hinterher. Und nicht nur da, Privathalter werden auch nicht in den Subventionen berücksichtigt und die sind genauso betroffen wie die Bauern.

 

Klassisches Beispiel dafür, dass das Leben mit dem Wolf einwandfrei funktioniert ist die Lausitz. Dort fragt einfach keiner mehr ob der Wolf dort sein darf, es hat sich jeder drauf eingestellt. Dort existieren teilweise Schafe und Wölfe direkt nebeneinander ohne Übergriffe. Geht alles wenn man (und die Politik) möchte

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Was ich mich jetzt frage ist, würden unsere Hunde Wölfe tatsächlich als Hund sehen oder spüren die nicht auch instinktiv, dass das Wildtiere sind? Ich meinen einen Terrier zu überzeugen, den dann womöglich nicht zu stellen, ist wieder eine Schiene, das meine ich auch nicht, aber so allgemein? Davon  abgesehen kommt natürlich auch noch dazu, wie der eigene Hund so veranlagt ist.

Hmmm, ich frage mich gerade, ob Minos mich dann  schützen wollen würde, oder wir Beide gleichzeitig wegrennen würden, hätten wir die Wahl und die Möglichkeit. Aber insgesamt sind Wölfe doch sowieso doch auch eher scheu und greifen nicht an, außer sie haben/hätten Nachwuchs. 

 

Wir haben  hier die Davert, ein großes Naturschutzgebiet. Bisher gibt es hier noch keine Wölfe. Wir haben aber anderes Wild und sehr sehr viele Wildschweine. Die sehe ich auch nicht, sie aber mich sehr wahrscheinlich. So ähnlich denke ich mir das bei einem  Wolf auch. Und wenn der dann hier Hunger bekäme, hätte er einen reich gedeckten Tisch.

Allerdings haben wir hier jede Menge Jagdpächter ... 

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