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Hundeforum Der Hund
gatil

Wolf im Bergischen Land nachgewiesen

Empfohlene Beiträge

Google gerade mal, wie man sich verhalten sollte:

 

Radinger sagt: In die Hände klatschen und "Hau ab" rufen. Außerdem in Wolfgebieten nur mit angeleintem Hund spazierengehen: 

https://www.elli-radinger.de/verhalten-bei-einer-wolfsbegegnung/

 

Der BMU sagt: Hund anleinen und sich ruhig zurück ziehen. Sollte ein Wolf dennoch näher kommen: Rufen und Wolf gegebenenfalls mit Werfen von Gegenständen vertreiben:

https://www.bmu.de/themen/natur-biologische-vielfalt-arten/artenschutz/nationaler-artenschutz/der-wolf-in-deutschland/wolfsbegegnungen-in-der-kulturlandschaft/

 

Und die gleichen Tipps auf dieser Seite:

https://chwolf.org/woelfe-kennenlernen/mensch-wolf-beziehung/wenn-ich-einem-wolf-begegne

 

 

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vor 9 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

der Wolf ist doch immer im Wald und der Hund riecht ihn. Und dann sieht er ihn auf einmal (was bei meinem Hund eigentlich nicht viel Unterschied macht, der Geruchseindruck ist meist stärker)


Also hier macht das einen Riesenunterschied, ob ein Tier „nur“ über den Geruchssinn wahrgenommen wird per Sichtung. Das ist bei Wild so - da kann Linnie konzentriert, aber dennoch relativ entspannt und gut ansprechbar eine Spur verfolgen und bei Sichtung dann doch „austickend in der Leine hängen“. Genauso bei anderen Hunden, um mal bei den Caniden zu bleiben. Sie nimmt ja täglich und ständig Gerüche von anderen Hunden wahr. Ich bin sicher, ihren „Erzfeind“, Labbi Sam, der in unserer Straße wohnt, riecht sie ständig und trotzdem passiert gar nix. Begegnen wir ihm, ist sie schon beim ersten Blick angepisst.

 

Oder ein Wiesel - wir sind vor ein paar Monaten zum ersten Mal einem Wiesel begegnet und Linnie war regelrecht im Jagdrausch - letztlich habe ich sie ein paar hundert Meter weggetragen und kam mir vor, wir in unseren ersten Tagen. Ich vermute jetzt aber mal, dass das Wiesel nicht extra für diese eine Begegnung den Wald besucht hat. Sie wird dieses Wiesel also bestimmt schon mal davor und auch danach gerochen haben - aber eine solche Reaktion gab es nur bei Sichtung.

 

Auch die Nähe der Sichtung spielt hier durchaus eine Rolle und auch die Richtungen, die wir bzw. das andere Tier gerade haben. 
 

Mir geht es also wie @Lique - ich würde mir bei tatsächlicher Wolfssichtung Null Gedanken über spätere Begegnungen machen, weil ich eine Wiederholung einfach für extrem unwahrscheinlich halte (wir wohnen übrigens im Wolfsgebiet und sind sehr viel in Wäldern unterwegs, die zum Revier von bestätigten Wolfsrudeln gehören, das sind ja wirklich große Gebiete). Ich würde einfach zusehen, dass wir wegkommen und letztlich vermutlich - egal was ich mir jetzt vornehme - instinktiv und spontan reagieren. So wie bei der Begegnung mit dem Frischling im Wald, da habe ich nach einem ersten kleinen Aussetzer („Ooohh, ein Wildschweinbaby, wie süüüß!!!“) mit panischer Flucht reagiert („Oh Scheiße, ein verdammtes Wildschweinbaby! Linnie - LAAAUUUUFFF!!!!“).

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Potentiell beste Methode sich gegen ein blutrünstiges Wolfsrudel zu wehren:

 

Helene Fischer auf dem Smartphone abspielen.

 

(Und sich dann bei dem WWF für diesen unverhältnismässigen Einsatz von Massenvernichtungswaffen zu rechtfertigen.)

 

so weit

Maico

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Wildschweinbegegnungen (aus nächster Nähe) hatte ich bereits etliche. Passiert ist zum Glück nie etwas. Das lag oft auch an meinen intuitiv offenbar richtigen Reaktionen. 

So würde ich es auch bei Wolfsbegegnungen halten, sollte ich tatsächlich mal einen in freier Wildbahn treffen. 

Ein einzelner Wolf würde mich persönlich nicht ängstigen. Sorge um unser Pony hätte ich vielleicht schon, auch wenn es als Großshetty hoffentlich zu wehrhaft für ein einzelnes Tier ist. 

Bei einer Gruppe von Wölfen sähe das aber sicher anders aus. Da hätte ich schon Herzrasen.... 

 

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Ich würd vermutlich den Wolf beobachten, mich freuen einem Wolf in freier Wildbahn zu begegnen und in Ruhe meines Weges ziehen. Ich hab keine Angst vor Wölfen, allein schon, weil es keinen Grund dafür gibt. In der Regel sind das friedliche Gesellen. 

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Mir würde das auch so gehen, ich wäre überglücklich einen Wolf nur einmal im Leben in freier Wildbahn zu sehen.
Das ist schon wie ein Lottogewinn 🙂

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vor 4 Minuten schrieb benno0815:

Mir würde das auch so gehen, ich wäre überglücklich einen Wolf nur einmal im Leben in freier Wildbahn zu sehen.
Das ist schon wie ein Lottogewinn 🙂

 

vor 18 Minuten schrieb Zurimor:

Ich würd vermutlich den Wolf beobachten, mich freuen einem Wolf in freier Wildbahn zu begegnen und in Ruhe meines Weges ziehen. Ich hab keine Angst vor Wölfen, allein schon, weil es keinen Grund dafür gibt. In der Regel sind das friedliche Gesellen. 


Wäre ich allein unterwegs, ginge mir das auch so. Dann würde ich mich mucksmäuschenstill verhalten und den Wolf beobachten. Mit Linnie dabei würde ich mich eher zurückziehen.

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... und trotzdem die Bucks voll :D 

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@Annali Ich würde meine Doggies auch schön bei mir behalten, das  ist ja mal klar.
Wobei die sowieso einen Mörderrespekt hätten.
Ich war mal mit Lakoma in einem Tierpark mit Wolfsgehege, die hat auf dem Absatz kehrt gemacht :D

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Teddy hat in Olderdissen, wo es auch ein großes Wolfsgehege gibt, jeweils sehr angelegentlich die andere Seite des Weges beobachtet, egal, ob es da was zu sehen gab oder nicht. :D

 

Kalle hat am gleichen Ort ähnliches Verhalten gezeigt, allerdings dabei dann nicht unerheblich Hackengas gegeben, er wollte nur weg. Kalle hat allerdings dieses Verhalten (wegschauen und etwas schneller werden, um dran vorbei zu kommen) auch bei Hunden gezeigt, die ihm unheimlich waren beim entgegen kommen. Er hat da einen sehr guten Instinkt für eher unverträgliche Artgenossen gehabt. Der geht Teddy völlig ab, er findet alle Vierbeiner spannend und meint, das könnten potentielle Spielgefährten sein - außer den Wölfen halt.

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