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Hundeforum Der Hund
gatil

Wolf im Bergischen Land nachgewiesen

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... und ich keine Lust über "Raubzeugschärfe" im Zusammenhang mit wildlebenden Wölfen zu diskutieren...

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Bei einer Nahbegegnung mit einem Wolf im Wald, waere die Frage, was mein Hund aus meinem Verhalten lernt und was ich ihm vorlebe und was nicht, nicht auf meiner Prioritaetenliste. Das waere doch keine Trainingssituation.  

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@Lique verstehe ich nicht. der Wolf ist doch immer im Wald und der Hund riecht ihn. Und dann sieht er ihn auf einmal (was bei meinem Hund eigentlich nicht viel Unterschied macht, der Geruchseindruck ist meist stärker) Dann nehme ich doch die Möglichkeit wahr und signalisiere, dass es keinen Grund zur Aufregung braucht.  Katze wurde z.B. erst richtig übel, nachdem ich sie verscheuchte um einen Vogel zu retten.

Das will ich nicht mit Wölfen anfangen, zumal sie die ja auch als hundeähnlich wahrnimmt und mit Artgenossen keine Probleme hat. Damit würde ich ein Problem schaffen, wo keines ist und ich wüsste nicht, wieso ich nicht wenigstens einen Deeskalationsversuch unternehmen sollte - gerade bei hochsozialen Caniden. Bei einem Skorpion sehe ich da geringere erfolgsmöglichkeiten...

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vor 16 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

@Lique verstehe ich nicht. der Wolf ist doch immer im Wald und der Hund riecht ihn. Und dann sieht er ihn auf einmal (was bei meinem Hund eigentlich nicht viel Unterschied macht, der Geruchseindruck ist meist stärker) Dann nehme ich doch die Möglichkeit wahr und signalisiere, dass es keinen Grund zur Aufregung braucht.  Katze wurde z.B. erst richtig übel, nachdem ich sie verscheuchte um einen Vogel zu retten.

Das will ich nicht mit Wölfen anfangen, zumal sie die ja auch als hundeähnlich wahrnimmt und mit Artgenossen keine Probleme hat. Damit würde ich ein Problem schaffen, wo keines ist und ich wüsste nicht, wieso ich nicht wenigstens einen Deeskalationsversuch unternehmen sollte - gerade bei hochsozialen Caniden. Bei einem Skorpion sehe ich da geringere erfolgsmöglichkeiten...

Vielleicht gehen wir hier von unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten aus. Ich halte es fuer ausgesprochen hoechstunwahrscheinlich, dass dein Hund in seinem Leben mehr als eine nahe Wolfsbegegnung haben wird, selbst wenn du in einer Wolfshochburg wohnst. Das wuerde ich schon deswegen niemals mit Katze vergleichen. Und da ich das hier diskutierte Szenario eben allenfalls als einmal im Hundeleben auftretende Extremsituation bewerte, waere mir voellig egal, was mein Hund wie verknuepft etc. Ich wuerde einfach nur den Weg waehlen, den ich als am effektivsten empfinden wuerde, um mit Hund heil heimzukommen. 

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Um Wolfssichtung ging es doch? Ob das jetzt olfaktorisch oder visuell ist, macht für das Erregungslevel des Hundes keinen großen Unterschied und das hat er dann immer, wenn er Wolfsgeruch wahrnimmt und von mir vorgelebt bekommen hat, dass es den zu vertreiben gilt (solche Eindrücke brennen sich sehr schnell ein bei ihr, ist auch rassetypisch). Ich glaube eben, dass der Wolf sich eher nähert bei einem keifenden Hund als bei einem desinteressierten.

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vor 3 Stunden schrieb Kibu:

Wildschweine flüchten vor Menschen solange sie die Möglichkeit haben und ihre jungen nicht ernsthaft bedroht sind.

(soviel zu Schweinen...) 

Nicht die, die in der Stadt leben. Und schon gar nicht die Überläufer, die neugierig tagsüber durch die Gegend ziehen.

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vor 19 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Um Wolfssichtung ging es doch?

Ja, aber doch eher einmalige als mehrmalige, realistisch betrachtet?

 

Der Wolf wird auch nicht den Hund isoliert betrachten bei seiner Entscheidungsfindung, sonder eher das Gespann "Mensch + Hund". Und wie dieses sich am besten Verhalten sollte, wuerde ich recherchieren, wenn ich in einer Wolfsgegend leben wuerde. Aber bei der Recherche waere eben mein primaeres Interesse, das bereits beschriebene. 

 

Wuerde ich wissen, dass sich in einem bestimmten Gebiet regelmaessig Woelfe gesichtet werden, wuerde ich das ehrlich gesagt lieber meiden, anstatt mit dem Hund Wolfbegegnungstraining zu machen. Dass nun ein ganzer Wald so nach Wolf riecht, dass Hund -wegen einer einmaligen tatsaechlichen Begegnung mit etwaiger negativer Verknuepfung- sobald er im Wald ist aufgeregt wird (oder was auch immer die etwaige negative Verknuepfung hervorrufen wuerde), halte ich eben auch fuer wenig realistisch. 

 

Das meinte ich mit "wir gehen vielleicht von unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten aus".

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So jetzt hab ich mir nochmal die Zeit genommen um den Vortrag durch zu arbeiten. Ich darf den natürlich hier nicht einstellen, aber vielleicht glaubt ihr mir ja trotzdem ;)

 

Die Zahlen beziehen sich nur auf Sachsen-Anhalt. Im den Monitorjahren 2017-19 wurden 18 von 22 Übergriffen nachweislich von Wölfen begangen, die nachher nicht mehr auffällig wurden. Nur ein Tier ist bei 3 Übergriffen erfasst worden. Und von den 22 Übergriffen waren 18 Wölfe auf Wanderschaft. In den Fällen wo die Wölfe mehr als einmal übergriffig wurden, sind sie fast immer auf die gleiche Herde gegangen, die NICHT Wolfsicher eingezäunt waren.

Die Referentin erzählte, dass es vermutlich nicht zu weiteren Übergriffen einzelner Individuen kommt, weil es unheimlich viel Stress für das Tier bedeutet. Es kommt aus dem Jagdmodus ja nicht mehr raus, weil die eingesperrten Tiere immer panisch umher rennen.

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vor 9 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

@Lique verstehe ich nicht. der Wolf ist doch immer im Wald und der Hund riecht ihn. Und dann sieht er ihn auf einmal (was bei meinem Hund eigentlich nicht viel Unterschied macht, der Geruchseindruck ist meist stärker)

 

Auch wenn du Lique anschreibst, hänge ich mich da jetzt noch mal kurz mit rein. :)

 

Bei Minos wäre es genau umgekehrt. Tagelang hat er den Geruch in der Nase und kann ihn bei einem Wolf, der hier noch nicht lebt, (wir haben noch keine bei uns) visuell noch gar nicht zuordnen. Wenn er den dann sehen würde, wäre das dann doch auch ein Verknüpfen mit dem Geruch. 

Und genau da hatte ich dann in der Vergangenheit und als er jung war das Problem, dass er mir als "Sichtjäger" genau dann noch mal hochfährt.  Wir vermuten durch seine Maske, die er trägt ja viel griechische Bracke in ihm: http://www.grumpi.de/haustiere/hunde/hunderassen/lauf-und-schweisshunde/hellinikos-ichnilatis , was mir sein Verhalten in der Vergangenheit auch immer wieder bestätigt hat.

Dann war er erst einmal komplett unansprechbar und wollte, also bei Rehen und Kaninchen, nur noch hinterher und hat mich komplett ausgeblendet.

 

 

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