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Hundeforum Der Hund
Shyruka

Leben & Tod: Ein gefühlvoller Text über diese Entscheidung

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Vorab: Hier geht es um den Kater des Autors und deren gemeinsame leider zu kurze Geschichte... Und die letzten Schritte. Wer aber mal vor der Entscheidung stand, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder wegen des Unfalls, kennt einige dieser Fragen und Gedanken die man in der schweren Situation hat. 

 

Mich hat der Text sehr bewegt und leider nur zu sehr an den Kampf um Flauschi letztes Jahr erinnert. Insbesondere beim letzten Part hat er noch nicht verheilte Wunden wieder erweckt. :(

Sehr sympathisch war mir, dass er die Entscheidung, die er in diesem Moment getroffen hat, oder eher der Kater, nicht ausformuliert hat. Man weiß was folgt.

 

Vielleicht hat ja jemand Lust, nicht zu diskutieren, sondern eigene persönliche Erfahrungen und Geschichten zu erzählen. Die Wissenschaft mag ich bei diesem sehr sensiblen Thema lieber hinten anstellen. Ebenso die Diskussion.

 

Der Text:

 

https://www.spiegel.de/panorama/wann-darf-ich-meine-katze-toeten-a-af837144-94cb-4ff7-93cc-54a075f36968?utm_source=dlvr.it&utm_medium=[facebook]&utm_campaign=[spontop]&fbclid=IwAR1-L2asozePAPgmEVEToU_BtP3s51dilb3H3w0UVXeRNNRtU4jRjZSImwk#ref=rss

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ich schlafe nun schon die fünfte Nacht kaum, Mann drehen, krampfende Beine bewegen, etwas Wasser in ihn rein bekommen, seine Wünsche,die er nur durch merkwürdige Gesten uns mitteilen will (er kann schon lange nicht mehr sprechen) deuten und erfüllen .......

Seit Tagen verweigert er das Essen, wie lange verhungert ein Mensch?

(Paliativarzt sagt, bis zu sechs Wochen)

 

Wäre mein Mann ein geliebtes Haustier, jetzt wäre höchste  Zeit,

ihn beim Sterben aktiv zu helfen.

So habe ich es auch bei all meinen Tieren gehalten.

Ich habe schon ewig Geld , jeden Monat eine kleine Summe, angespart, für teur e OPs.

Aber bisher konnte die eine OP (Milchleistenkrebs) nur das Leiden für kurze 2 Monate scheinbar beenden.

Dafür litt dieHündin dann doch länger an den Folgen der OP und der Krebs schlug weiter zu.

 

Den Übergang zum Regenbogen, dabei zu helfen, wenn es Zeit wird, ich empfinde es als einen sehr großen Liebesbeweis.

Und ich durfte es bei meinen Haustieren, dafür bin ich immer noch dankbar.

 

 

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@agatha Ich drücke dich mal ganz ganz fest, wenn du magst. :knuddel

Das kann man gar nicht in Worte fassen, was du und dein Mann da gerade durchmacht. 

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Ich finde immer wieder das es eine Einzelfallentscheidung ist.  Gerade bei Katzen ist es oft so, dass sie selbst schwerste Verletzungen durchaus durchstehen und hinterher durchaus noch ein erfülltes Leben haben. Die andere Seite ist aber gerade bei Beckenfrakturen oder ähnlichen, dass eine Katze mindestens 8 Wochen im Käfig ruhig gestellt werden muss, und die Behandlung tatsächlich den Wert eines Kleinwagens hat. Klar sollte man leben nicht in Geld aufrechnen, auf der anderen Seite muss man sich genau das aber auch leisten können. 

 

Bei Kleintieren habe ich die Erfahrung gemacht, je teurer eine Behandlung ist, desto unsinniger ist sie meistens.  Da habe ich zu meiner Zeit als Meerschweinchen-Mod auch sehr zwiespältige Geschichten gehört, wo man sich dann durchaus die Frage stellen konnte, wie man denn Lebensqualität überhaupt definiert. Oder ob das nicht genauso oft ein nicht loslassen können und eigentlich Quälerei ist. Aber da ist man dann wieder bei Einzelfallentscheidungen.....

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