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Hundeforum Der Hund
Rapunzel987

Halti

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb black jack:

Wenn er so Schwierigkeiten hat  würde  ich  unbedingt  langsam  ein  Umgebungstraining machen  in kleinen  Schritten den Radius erweitern. 

Genau- langsame Gewöhnung. Nicht zuviel auf einmal. Entstressungsspiel und Freilauf zwischendurch einplanen- besser auch bevor man so etwas macht. Und am besten nicht an Tagen, an denen der Hund sowieso schon viel Stress hatte, sonst steigert er sich da nur hinein. Training wirkt nachhaltig, ein Haltimanagement nicht.

je temperamentvoller und je sicherheitsbewusster ein Hund ist, desto mehr läuft man Gefahr mit diesem Managementgerät zu verletzen und dann ist es ein Starkzwangmittel und hat mit erziehung nichts mehr zu tun..

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Ich persönlich halte nichts von Haltis.

Finde es aber gut, dass du dich genau informierst und um Ratschläge fragst.

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Ich habe dank der Hundeverordnung lange Haltis an Hunden gehabt ( gilt oder galt in NRW als Maulkorbersatz) und auch mit Halti ein Duales Führtraining gemacht (Methode :Lakoko) was bei dem Hund ein Durchbruch war sie aus der Verantwortlichkeit zu bekommen ohne bei ihr Druck zu erzeugen (der Hund war 3te Hand, traumatisiert  und Starkzwangerfahren) Da war es einfach "das neue" oder eine neue Form der Ansprache die von ihr noch nicht negativ oder traumatisch belegt war. Dies hatte aber mit Leinenführigkeit nichts zu tun, also da wurde nie dran gebremst sondern auf einem Erregungslevel auf dem sie noch ansprechbar war, ein Signal (leichtes zupfen) gegeben um sie wieder auf mich zu fixieren, dabei wurde sehr langsam ein Parcours abgelaufen. Die Ablenkung dann gesteigert.

 

Beim Thema Leinenführigkeit und Erregungslevel - um das es hier ja geht- halte ich es für zu symptomatisch gedacht, denn letztlich bremst du Energie -die nicht verschwindet - da reisst er sich vielleicht zusammen - bis er dann richtig Platzt. Im Alltag halte ich das nicht für Sinnvoll. Ausnahme:  Wenn du natürlich schon Muffensausen bekommst wenn er so aufgedreht ist, weil du weißt, das du ihn kaum halten kannst, verstärkt es seinen Stress - weil er deine Verfassung nicht mit seinem Verhalten in einen Kontext setzen kann (damit ist ein Hund kognitiv überfordert), sondern mit der Situation. Temorär! und angeleitet eingesetzt könnte es sinnvoll sein, um diese Spirale zu durchbrechen (sollte das die Hauptursache sein) . Aber niemals daran "festhalten". Es kann jedoch auch ganz gewaltig nach hinten losgehen, wenn du nicht zeitgleich an der eigentlichen Baustelle arbeitest.

 

Ich würde es vermeiden, ihn in solche Situationen zu bringen, bzw da die Dosis sehr sehr! runterschrauben, weniger ist mehr. Wenn er aufgeregt aber noch ansprechbar ist, macht Training sinn, nicht wenn der eh schon "drüber" ist. Wenn du es schaffst, ihn halbwegs gelassen -also noch ansprechbar, ggf Abstand vergrößern- 5 Minuten durch eine solche Situation zu bringen, ist das super, dann 6 Minuten dann 10 .. also in ganz kleinen Schritten die Anforderungen steigern und mit Lob nicht sparen. Dann brauchst du auch kein Hilfsmittel.

 

Du könntest z.B eure Bekannten Strecken mit Varianten laufen, nur ganz kurz eine Schleife in neues Terrain usw.

 

 

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Mein 14 Monate Alter RS Rüde würde sich genauso Verhalten und ich halte ihn quasi  für  hochbegabt 😍😁.

 

"Gras wächst nicht schneller wenn man dran zieht ..."

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Zum Halti kann ich nichts sagen, da ich damit keine Erfahrung habe. Dafür aber mit ziehendem Hund: unser vorheriger Hund (ca. 40kg) zog quasi IMMER als ich ihn kennen lernte und interessierte sich ABSOLUT NULL für das andere Leinenende. Teilweise ging der Hund wirklich mit MIR spazieren. Ein Halti kam mir aber niemals in den Sinn sondern ich versuchte es irgendwann mit Leckerli & co. Klappte nach einiger Zeit wenigstens abundzu (Der Hund zog zu dem Zeitpunkt bereits ein Jahrzehnt lang).

 

 Was ich damit sagen möchte: ich persönlich denke, dass man bei einem lernfähigen jungen Hund ohne lange Gewohnheit nicht voreilig auf ein Halti zurück greifen sollte sondern andere Möglichkeiten geduldig ausschöpfen sollte. 
 

übrigens: mein Hund läuft in gewohnter Umgebung locker an der Leine. Im unbekannter Gegend sieht das völlig anders aus und ich muss ihn viel daran erinnern, nicht zu ziehen. Halte das für kein total ungewöhnliches Verhalten gerade bei einem jungen Hund. 

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Halti und Training schließen sich ja nicht aus. 
Manchmal hat man eh der Hund es kann keine Zeit für große Umwege oder langsames Üben, sondern muß pünktlich irgendwo sein - dann ist bei einem Hund dieser Gewichtsklasse ein Halti (richtig genutzt) sinnvoller als sich wild durch die Gegend ziehen lassen. 

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Haltis sind genau so Mist wie Boxen.

Lass es sein und such dir einen vernünftigen Trainer der es ohne kann.

 

Und schau mal in Richtung Impulskontrolle-Training. 

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@black jack Riesenschnauzer sind wunderbare Hunde. Mein Wunschtraum wäre, ihn überall hin mitnehmen zu können. In Holland hab ich mal eine Familie gesehen,die ging mit 2 Riesen und 2 Welpen in ein Restaurant.😁 Man sagt ja, im ersten Jahr wachsen sie in die Höhe, im zweiten in die Breite und im dritten erst im Kopf. Dann hab ich ja noch Hoffnung.

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@Rapunzel987  mit Arvid  kann ich alles machen, er ist auch ein Sozialbegleithund ,erwarten kann man dass aber nicht sonst ist ein  RS die falsche Wahl.

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vor 2 Stunden schrieb Rapunzel987:

@black jack Riesenschnauzer sind wunderbare Hunde. Mein Wunschtraum wäre, ihn überall hin mitnehmen zu können.

 

Die Frage ist nur, ob das auch der Wunschtraum des Hundes wäre. Hunde ruhen sehr viel, wenn man z. B. von morgens bis abends unterwegs ist, wäre es gar nicht möglich, daß der Hund immer dabei ist. 

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