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Hundeforum Der Hund
Humpelpumpel

Atemprobleme durch ständig verstopfte Nase

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Unsere Yorkshire Hündin, 8 Jahre alt hat seit über 1 Jahr anfänglich nur nachts, inzwischen mehrmals täglich (auch beim Wechsel von drinnen nach draußen) eine komplett verstopfte Nase. Sie bekommt dann etwa 5 bis 10 Minuten kaum Luft. Kein Nasensekret, keine nasse & triefende Nase.

Wir haben sie von Kopf bis Fuß durchchecken lassen (Endoskopie, Biopsie, Röntgen,  ...)

Diagnose:

  • Bronchialmalaziose
  • Verhärtete Kehldeckel
  • Nase ohne Befund, alles völlig ok (???)

In der Tierklinik kann sich keiner erklären, warum ihre Nasenschleimhäute so oft und so extrem anschwellen.

Meine Frage:

Gibt es denn nicht irgendein Medikament (außer kontraproduktiven Nasentropfen), dass ich ihr geben kann?

Wir Menschen würden z.B. einen Mentholstift nehmen oder inhalieren. Menthol geht bei Hunden nicht und Kochsalzlösung zum Inhalieren hilft ihr nicht.

Aber was hilft denn dann???

Die Nasenschleimhäute sind doch kein neu entdecktes Organ?!? Menschen, Tiere - das ist doch ein bekanntes Problem!

Es muss doch irgendetwas geben, das die Nasenschleimhäute bei Tieren abschwellen lässt?!?

Wir sind für jeden Tipp mehr als dankbar...

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Ich würde da erstmal die Ursache versuchen zu finden. Es könnte ja auch eine Allergie gegen Hausstaubmilden oder oder oder sein...

Es gibt Allergietests für Umweltreize. Den würde ich einfach mal machen.

Ansonsten fiele mir im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen und abschwellen nur Cortison ein. Aber Allergien lassen sich auch anders behandeln, so dass man diese Keule nicht dauerhaft einsetzen müsste, wenn man die Ursache kennt.

Gute Besserung!

 

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Bei Mops und Co. Werden manchmal die Nasenlöcher operativ geweitet.

Kann es sein das bei deinem Hund einfach nicht genug Platz ist an der Nase und so ein Eingriff sinnvoll wäre.

 

Da ich kein Foto deines Hundes gesehen habe, kann diese Frage theoretisch natürlich ein Griff ins Klo sein. Es war lediglich das erste das mit einfiel.

 

Der Yorkie(Mix?) einer Bekannten hat eine relativ enge Nase. Daher mein Gedanke. 

Ich wünsche deinem Hund alles Gute.

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Hat sie schon lange Nasentropfen bekommen?

Wenn ja, kann ich mir vorstellen, daß es wie bei Menschen ist: Wenn man lange Nasentropfen verwendet, wird es immer schlimmer!

Und Mentholstift wäre ganz schlecht.

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Vorab: ganz, ganz lieben Dank für eure Antworten!

Zu "Michelle003":

Eine Weitung der Nasenlöcher kann meines Wissens nach nur vorne am Naseneingang vorgenommen werden und da ist eigentlich genug "Platz". Es hört sich (sowohl für mich, als auch die Tierärztin) so an, als ob die Nasenschleimhäute anschwellen - und seltsamerweise nach maximal 10 Minuten auch wieder abschwellen. Unsere Hündin hat also keine dauerhaft verstopfte Nase.

Wenn sie jedoch "verstopft"/"zugeschwollen" ist, bekommt sie kaum Luft ... und auf die Idee, durch den Mund zu atmen, kommt das Erbsenhirn leider auch nicht.

 

Zu "Simona1711":

Ich habe ihr bisher keine Nasentropfen gegeben. Genau aus dem von dir angesprochenen Grund. Das würde in einem Teufelskreis enden.

 

Ich kann absolut nicht nachvollziehen, dass es nicht irgendein Inhalat/Medikament gibt, dass man Tieren in der akuten Situation geben kann.

Für Menschen mit Heuschnupfen oder ähnlichen Problemen gibt es so viele Mittel. Auch Hausmittel. Ich habe extra einen Inhalator besorgt, aber das Inhalieren von Kochsalzlösung hilft nun mal überhaupt nicht.

 

Falls doch noch jemand eine Idee hat... bitte posten! Die letzte Nacht war für unsere Maus wieder ein Alptraum...

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Lebt dein Hund in einem Raucherhaushalt? Wenn ich mit Emma (Labrador) meine stark rauchende Freundin besuche, hat sie danach auch meist leichte Atemprobleme.

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An eine allergische Reaktion habe ich auch schon gedacht und dies in der Tierklinik angesprochen. Antwort: "Hunde reagieren meist mit Hautproblemen..."

Trotzdem, es gibt Ausnahmen. Ja, da muss ich dann doch nochmal nachhaken und auf einen Allergietest bestehen.

Und auch zu "sibylle49"... Ja. Tagsüber, wenn auch nur stundenweise, befindet sie sich in einem Raucherhaushalt. Das als Ursache, wäre natürlich wirklich heftig...

Und Cortison... ganz klar eine Keule, könnte aber bei akuten Problemen womöglich helfen... muss ich bei unserem nächsten Termin beim Doc auch ansprechen.

 

Ganz lieben Dank an alle, die sich Gedanken gemacht haben! Wirklich super!💕

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