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Hundeforum Der Hund
Shyruka

Hilfe beim letzten Gang

Empfohlene Beiträge

@gebemeinensenfdazu 

vor 45 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

@AnjaBlaDafür gibt es nicht nur ein Mittel.

@fritzthecat

https://www.tagesschau.de/inland/bundestag-verbot-sterbehilfe-organisationen-101.html

Diese Vereine gibt es leider, die auch körperlich gesunden, auch wenn sie jung waren oder Leute, die nur nur alt waren, dazu verhalfen- gegen tausende von Euro Gebühr. Und die haben es nun leider leichter.

welcher Mensch hat mal so 7000 ,ooEuro    mal so übrig, um mal so  sterben zu wollen??

 

Und da gehört eine lange Warte zeit dazu.

Und  wer ,bitte will gerade am27.x .2020   ,genau an diesem   Tag sterben?

 

Du schreibst wieder mal von  Dingen, die Du nicht kennst.

 

 

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Ich muss gestehen, dass ich schon seit längerem die Kirchen nicht mehr als moralische Instanz (auf welchem Gebiet auch immer) anerkennen kann.

Heute ist meiner Ansicht nach der Mensch, zumindest in Deutschland, gebildet und aufgeklärt genug, dass er auch in dieser Frage für sich selbst entscheiden kann.

Wie bitte, ist der Begriff der Krankheit definiert? Einer Krankheit, die als so unheilbar und Leiden verursachend gesehen wird, dass man es dem Kranken erlauben kann, einen Freitod in Betracht zu ziehen. Damit können ja wohl nicht nur rein körperliche Schmerzen gemeint sein.

Meiner Ansicht nach sollten die Kirchen sich dafür stark machen, dass zumindest die kirchlich geführten Alten- und Pflegeheime eine Qualität erreichen, dass die alten und /oder pflegebedürftigen Leute nicht einen Riesenhorror davor verspüren, dort mal ihre letzten Tage verbringen zu müssen.

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vor 42 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

@AnjaBlaDafür gibt es nicht nur ein Mittel.

@fritzthecat

https://www.tagesschau.de/inland/bundestag-verbot-sterbehilfe-organisationen-101.html

Diese Vereine gibt es leider, die auch körperlich gesunden, auch wenn sie jung waren oder Leute, die nur nur alt waren, dazu verhalfen- gegen tausende von Euro Gebühr. Und die haben es nun leider leichter.

Es könnte ja immer noch möglich sein, solche Vereine zu verbieten bzw. das Ganze so zu reglementieren, dass möglichst kein Schindluder damit getrieben werden kann. Erste Kommentare sprachen heute von einer möglichen Beratungspflicht, ähnlich wie beim Schwangerschaftsabbruch, oder ähnlichem. Das Verfassungsgericht hat wohl ausdrücklich dem Gesetzgeber eine große Regulierungsmöglichkeit zugesprochen, die nur nicht die Möglichkeit der Hilfe zur Selbsttötung gänzlich unterbinden darf. Denn das Selbstbestimmungsrecht darf auch am Lebensende nicht ausgehebelt werden, und wer sich nicht mehr selbst helfen kann, muss sich Hilfe holen dürfen.

 

Nur, der jetzt gekippte §217 war de facto ein Verbot an Ärzte, ihren Patienten zur Selbsttötung zu verhelfen. Denn solch ein Ansinnen wird an einen Arzt ja vermutlich nicht nur ein Mal in seiner Berufslaufbahn herangetragen. Und voilà, schon haben wir einen Wiederholungstäter, der sich strafbar macht. Insofern war der von dir verlinkte Bericht aus 2015 wohl ein wenig zu optimistisch, gemessen an der Praxis der Umsetzung, die sich dann entwickelt hat. Heute jedenfalls war in allen Kommentaren, die ich dazu gehört habe, die Rede davon, dass dieser § die ärztliche Hilfe über die Wiederholungsklausel unter Strafe gestellt hat. Ich gehe davon aus, dass die wissen, was sie da allesamt sagen. Und auch davon, dass das Verfassungsgericht die Regelung nicht gekippt hätte, wenn sie nicht faktisch Hilfe unmöglich gemacht hätte.

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Palliativärzte wurden gekündigt,weil sie trotz Patientenverfügung das L eiden des Patienten verhindert haben und  damit das Leben verkürzt haben.

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vor einer Stunde schrieb agatha:

So geht das bisher !!!

 

Das müsste sich mit dem heutigen Tag schlagartig geändert haben. Das Bundesverfassungsgericht hat den §217 heute für nichtig erklärt. Das heißt, es gibt ihn nicht mehr. 

Somit macht sich ab sofort kein Arzt mehr strafbar, wenn er ein tödliches Medikament verordnet. Und schon gar kein Angehöriger, wenn er es verabreicht. 

 

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Gerade eben schrieb fritzthecat:

 

Das müsste sich mit dem heutigen Tag schlagartig geändert haben. Das Bundesverwaltungsgericht hat den §217 heute für nichtig erklärt. Das heißt, es gibt ihn nicht mehr. 

Somit macht sich ab sofort kein Arzt mehr strafbar, wenn er ein tödliches Medikament verordnet. 

 

Leider nicht, Ärtze haben Verträge,die das Verschreibenvon Sterbehilfemedi.verbieten.

Sie können  gekündigt werden.

Das Bundesgericht ist weisungspflichtig,   AAAABBBEERRR   wann die notwendigen  Verfügungen vom Gesundeitsmimisterium  ,Amt für Medikamente usw,durch sind, kann Jahre dauern.   Der Bundestag und  Gesetztgebung ,eine unendliche Geschichte.

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Das Verfassungsgericht sagt in seiner Begründung ganz deutlich, dass es absolut legitim ist, die Suizidhilfe per Gesetz zu regulieren. Ausdrücklich auch durch eine Regelung im Strafgesetzbuch. Der § 217 StGB in seiner jetzigen Form ist aber zu weitreichend (bzw. zu ungenau formuliert und damit zu weitreichend auslegbar) und schränkt damit das Grundrecht auf selbstbestimmtes sterben zu sehr ein bzw. höhlt dieses Recht zu sehr aus. 
 

Der Gesetzgeber muss also nun die Vorschrift nicht abschaffen, er muss sie aber nachbessern. Ziel soll es sein, gewerbliche Sterbehilfeorganisationen weiterhin zu verbieten, (Palliativ-)Ärzten die passive sterbehilfe unter bestimmten Umständen jedoch zu erlauben.

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Gerade eben schrieb agatha:

Leider nicht, Ärtze haben Verträge,die das Verschreibenvon Sterbehilfemedi.verbieten.

Sie können  gekündigt werden.

Nicht alle Ärzte sind angestellt. Es gibt niedergelassene Ärzte. gruebel.gif.8711326cc26d097a18ea2558d4b085a5.gif

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mein  Mann  sitzt heulend  vorm  Fernseher,  ermusseinfachweiterverhungern,so gehtdas.

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vor 2 Minuten schrieb Annali:

Das Verfassungsgericht sagt in seiner Begründung ganz deutlich, dass es absolut legitim ist, die Suizidhilfe per Gesetz zu regulieren. Ausdrücklich auch durch eine Regelung im Strafgesetzbuch. Der § 217 StGB in seiner jetzigen Form ist aber zu weitreichend (bzw. zu ungenau formuliert und damit zu weitreichend auslegbar) und schränkt damit das Grundrecht auf selbstbestimmtes sterben zu sehr ein bzw. höhlt dieses Recht zu sehr aus. 
 

Der Gesetzgeber muss also nun die Vorschrift nicht abschaffen, er muss sie aber nachbessern. Ziel soll es sein, gewerbliche Sterbehilfeorganisationen weiterhin zu verbieten, (Palliativ-)Ärzten die passive sterbehilfe unter bestimmten Umständen jedoch zu erlauben.

 

Die Juristische Person hat gesprochen 

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