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Hund mag seine Trockenfutter nicht mehr - ab wann wechseln?

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Nähr

stoffgehalte, Resorption, Regulation, Pufferung und Nährstoffmsetzung sind viel komplexere Prozesse, als dass man sie mit einem "soviel wie berechnet schütte ich hinein und wenn möglichst wenig wieder herauskommt und niemand zu dick wird, dann ist alles super " verkürzen könnte

 

Nur schnell reinlesen für den Einstieg, wieviel Darmflora allein bewirkt, deutlich mehr als Genetik, wie man mittlerweile weiss:

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_83969216/wie-die-darmflora-das-gewicht-beeinflusst.html

 

Je eintöniger die Darmflora, desto leichter wird zugenommen. Für bestimmte antikanzerogene Stoffe gibt es noch keine Angaben zur empfohlenen Verzehrmenge, hier geht man davon aus: je mehr desto besser.

Einige Bakterienart können z.B.auch eigentlich protektive unverdauliche Ballaststoffe zu Energieträgern umgewanden. Das bedeutet eine zusätzliche Energiequelle, die man gar nicht haben will. Da ist größtmöglichste verwertung kontraproduktiv (bei fettleibigen häufig)

Gleichzeitig werden im Verhältnis viel zuwenige sekundäre Pflanzenstoffe aufgenommen, mit entsprechend weniger protektiven Wirkungen auf den Organismus...

je nach Eigenregulationsfähigkeit (erblich und auch darmflora-gesteuert) wird nur nach Bedarf resorbiert. DAS ist das Optimum und eben nicht grötmöglichste Verwertung von Makronährstoffen. So wird verhindert, dass zuviel Körperfett angelegt wird, zuviele schädliche Abbauprodukte entstehen usw. Gleichzeitig kann mehr nahrung aufgenommen werden und damit z.B. eben mehr protektive sekundäre Pflanzenstoffe.Der Organismus, der sofort alle verfügbaren Proteine aufnimmt ist sofort satt und verhindert somit, dass mehr gesundheitsförderliche sekundäre Pflanzenstoffe aufgenommen werden.

Beispiel Eisen: Früher hat man auch angenommen, dass man mit jeder Nahrungsration oder wenigstens einer bestimmten Tagesmenge sicher keinen Mangel riskiert. heute weiss man, dass der Darm seine Resorptionsleistubng  erhöhen kann und Zwischenspeicher Versorgungsengässe gut puffern können.

Ähnlich wirken Darmbakterien, sie können aktiv regulieren, resorptionsraten beeinflussen, Enzymproduktion aktivieren.

 

Viel ist also relativ zu sehen und bedeutet manchmal viel zuwenig. Das lässt sich auch alles auf den Hund übertragen. Nicht nur Protein ist wichtig

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vor 8 Stunden schrieb Juline:

Ich frage mich gerade, was das für Nieren und Leber bedeutet, wenn ein Hund deutlich mehr Futter bekommt. Ein Überschuss an Proteinen, belastet das nicht diese Organe?

 

Ich kenne die Faustregel von Meyer/Zentek zum Rohprotein:

Quelle: Meyer/Zentek, Ernährung des Hundes, 5. Aufl., S. 62

 

VRP (verdauliches Rohprotein):

 

Die Faustregel besagt, dass ein kleiner Hund, hiermit sind Hunde mit einem Körpergewicht bis zu 15 kg gemeint, nicht mehr als 6 g, mittelgroße Hunde (bis 25 kg) nicht mehr als 5 g und große Hunde (bis 50 kg) nicht mehr als 4 g verdauliches Rohprotein pro Tag und kg Körpergewicht bekommen sollen.

 

Die optimale Zufuhr an Proteinen für einen erwachsenen Hund unter Normalbedingungen liegt aber noch deutlich darunter, und zwar zwischen 3,3 g für einen 5 kg schweren Hund, über 2,5 g für einen 15 kg schweren Hund, 2,2 g für einen 25 kg schweren Hund, 2,1 g für einen bis zu 35 kg schweren Hund und nur noch 1,8 g für einen 60 kg schweren Hund pro kg Körpergewicht und Tag.

 

Ich würde, wenn ich mit der Futtermenge weit oberhalb der Empfehlung läge, mir tatsächlich mal die Mühe machen, den Taschenrechner rauszukramen und auszurechnen, wie viel vRp mein Hund am Ende vom Tag im Leib hat.

 

Auch Kohlenhydrate und Bauchspeicheldrüse könnte hier ein Thema sein.

Ist halt die Frage wie man deutlich mehr definiert und ob der Rohproteingehalt tatsächlich auch VRP ist.

Zumal man mit Nassfutterdosen zumindest bei normaler Fütterungsempfehlung da durchaus auch drüberliegt. Eine 800g Dose Happy Dog hat zum Beispiel 12% Rohprotein. Jaro dürfte davon etwas mehr als 900 g (20kg). Er hat circa 23kg. wären also etwa 45g Rohprotein. 900 g haben aber 96g Rohprotein, also etwa das doppelte wie er haben dürfte. 

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vor 6 Stunden schrieb Eifelkater:

Ist halt die Frage wie man deutlich mehr definiert und ob der Rohproteingehalt tatsächlich auch VRP ist.

Zumal man mit Nassfutterdosen zumindest bei normaler Fütterungsempfehlung da durchaus auch drüberliegt. Eine 800g Dose Happy Dog hat zum Beispiel 12% Rohprotein. Jaro dürfte davon etwas mehr als 900 g (20kg). Er hat circa 23kg. wären also etwa 45g Rohprotein. 900 g haben aber 96g Rohprotein, also etwa das doppelte wie er haben dürfte. 

Reinfleischdosen sind zur alleinigen Fütterung ja auch nicht empfohlen. 

Ich finde es übrigens krass, dass er morgens 800g Fleisch frisst. 

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Am 2.3.2020 um 04:37 schrieb Eifelkater:

Ist halt die Frage wie man deutlich mehr definiert und ob der Rohproteingehalt tatsächlich auch VRP ist.

Zumal man mit Nassfutterdosen zumindest bei normaler Fütterungsempfehlung da durchaus auch drüberliegt. Eine 800g Dose Happy Dog hat zum Beispiel 12% Rohprotein. Jaro dürfte davon etwas mehr als 900 g (20kg). Er hat circa 23kg. wären also etwa 45g Rohprotein. 900 g haben aber 96g Rohprotein, also etwa das doppelte wie er haben dürfte. 

 

Diese Empfehlung halte ich für Wahnsinn und wenn das tatsächlich nötig ist, dann ist in dem Futter sehr viel unverdauliches Zeug.

 

(Ich kenne nur einen Hund, der ca 1kg Futter am Tag bekommt. Das ist ein Neufundländer. Bei einem 23kg-Hund würde ich von 300-500g Fleisch ausgehen, je nachdem wie leichtfuttrig er ist.)

 

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Ääähh, rechnet ihr für eure eigene Erfahrung auch den Proteingehalt und die Verstoffwechselung aus?

 

Ich esse und gut ist. Meine Hunde auch. Da achte ich schon ein bisschen drauf, was und wieviel sie bekommen. Das war es dann aber auch.

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