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Hundeforum Der Hund
Hatschibuh31

Schleppleinentraining, wie vorgehen?

Empfohlene Beiträge

Hey ihr lieben ,

ich habe mal ein Anliegen , bzw. Fragen und bräuchte mal euer Wissen .

 

Ich besitze eine fast 12 Monate Australian Shepherd Hündin. Ich erzähle euch erstmal etwas von ihr und komme dann zu meinem Anliegen.

 

Pearly ist wie oben erwähnt noch nicht ganz 12 Monate. Wir waren in der Hundeschule, welpengruppe , und 2 Junghundekurse haben wir absolviert! Die kleine steht , für ihr Alter, sehr gut im Gehorsam . Rückruf mit Wort, Pfeife oder Mundpfiff klappt großartig ! Sie ist absolut sozial verträglich , leinenführig , und auch in Feld und Wiese verlässlich . Sie hält gut Kontakt zu mir , und ist auch so im Haus absolut brav und ruhig ! Sie ist zwar aussietypisch fremden und auch fremden Hunden etwas reservierter , aber ich mag es sehr und schätze dieses auch sehr ! Sie ist auch ohne Leine absolut brav , bleibt im Fuß , wir können an Hunde Radfahrer Jogger Walker usw ohne Probleme vorbei gehen . Also eigentlich für ihr Alter ein absolut toller Hund ! Und ich bin auch ganz stolz das ich mit ihr mit Fleiß und Konsequenz schon so viel erreicht habe . Sie ist schon sehr sehr clever und ich muss gut überlegt vorgehen, da sie unheimlich schnell Verhaltensketten aufbaut , was man ggf gar nicht so beabsichtigt ! 
 

ein Beispiel ! Pearly läuft auf ein Feld , ich persönlich möchte es aber gerade nicht und hole sie mit einem Pfiff aus der Pfeife zu mir , sie  reagiert sofort und kommt sofort und schnell zu mir !! Supi! Pfiff =Belohnung ! Nun sagt sich klein Pearly spätestens beim 2. mal , heyyyy supiiiiiii, ich laufe aufs Feld pfiff Belohnung - tolllllll!!!! Also geht das Spiel los wenn man nicht aufpasst - und die Lady nutzt jede Chance um irgendwo abzubiegen , weil ja dann der Pfiff kommt ! Kommt er dann nicht , bleibt sie verdaddert  stehen und schaut nach dem Motto heyyyyyy pfiff ???  Frauchen ruft sie mit einem hier lang ( einfach nur zurück und weiter gehen ohne Belohnung ) zurück ;)) was sie aber sofort befolgt ! Nur ein kleines Beispiel , das man sehr aufpassen muss !

 

Wie gesagt , sie ist wie ihr lesen könnt so eine megatolle Maus , die sonst keinerlei Probleme bereitet , weder draußen noch in Feld und Wiese !

 

Nun haben wir aber doch ein Problemchen an dem ich mit ihr arbeiten möchte und muss ! Pearly hat leider für sich am Waldrand entdeckt das ein 1-2 Min Sprint hinter wild toll ist . Bzw einfach das rein laufen in den Wald megaaaaaaa ist ! Leider hat sie 2x geschafft einmal einem Hasen der direkt vor ihr aufsprang und einmal einem reh hinterherzuhetzen. Es waren ca 1-3 min dann war sie wieder da ! Dennoch ist es für mich natürlich nicht akzeptabel.

 

zu erwähnen wäre auch , wenn Rehe auf der wiese stehen , und sie sieht sie , auch Reiher oder Ähnliches, kriege ich sie ohne Probleme zu mir zurück ins Fuß und wir gehen weiter vorbei . Am Waldrand wo sie in den Wald rein kann, und es für mich dann unübersichtlich wird gelingt es mir leider nicht . Es scheint ihr so eine Belohnung zu sein, das ich sie da nicht gestoppt bekomme. Nun will ich mit ihr Schleppleinentraining üben , distanzkontrolle , impulskontrolle ( üben wir sowieso schon) und ich bräuchte da mal euer Wissen und eure Tipps . Wie baue ich es auf, wie gehe ich am besten vor wenn sie an der Schleppi ist , und sie nimmt was wahr , bzw. es hüpft wirklich ein reh los. Würdet ihr sie dann versuchen zurückzurufen dann loben ? Oder wie würdet ihr das Händeln ?  distanzkontrolle Sitz und Platz oder Stopp fangen wir ja jetzt erst an umzusetzen . 
 

wenn nichts „ in der Luft liegt“ hält sie auch immer wieder Kontakt zu mir , kehrt auch um und kommt automatisch zu mir zurück . Aber diese Momente sind echt Mist ! Habt ihr ein paar Impulse für mich ? Sie steckt natürlich auch noch in der Pubertät , ich möchte nur nicht das sich das Verhalten noch mehr festigt .

 

Halsbänder mit Sprüh oder stromfunktion kommen für mich nicht in frage ! 
 

Ich bin für Tipps und Kniffs sehr dankbar 

 

lg hatschi mit Pearly :) 

 

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vor 9 Stunden schrieb Hatschibuh31:

Es waren ca 1-3 min dann war sie wieder da !

Das fällt für mich aber nicht unter gut abrufbar. Ohne Auslöser (mit Selbstbelohnung wie hetzen) ist ein Abruf leicht, das ist kein Maßstab...Dein Hund hetzt gerne und das wird eher mehr werden je älter sie wird. Deswegen würde ich mit Jagdersatztraining anfangen.

Aus dem Hetzen abzurufen ist schwieriger und frustrierender für sie, deswegen ist es bessser, schon in der Ortungsphase gegenzulenken.

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Guten Morgen ,ja in diesem Moment wird es schwierig !

 

allerdings , wie auch beschrieben , klappt der Abruf wenn Rehe auf dem Feld stehen ja super , da hetzt sie nicht und ist noch nicht mal interessiert , das sie da sind !

 

am Waldrand schon . Ja , an Jagdersatztraining habe ich auch schon gedacht , sie liebt dummys , Futterdummy und felldummyball .. nutze ich zur impulskontrolle , aber zum ersatztraining habe ich große Angst nachher noch mehr „schlafende Löwen“ zu wecken ! Wenn sie danach auf jeden Reiz anspringt . Das tut sie so nämlich null ..

 
andpnsten kann ich sie von allem abrufen aus spielsituationen , nicht zu anderen Hunden rennen , von Enten , alles gar kein Problem . Es ist nur wenn wir am Waldrand lang gehen , und ja ich weiß , das reicht ja schon . Und ich will es ja auch von tiefsten Herzen ändern ! 
 

ixh wünsche allen einen ruhigen Tag :) 

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Am Waldrand anleinen und gerade da Gehorsamsübungen machen. Sie darf einfach keinen Erfolg mehr haben, auch nicht mit diesem reinlaufen und dafür ne Belohnung kassieren. Da wird halt nicht reingelaufen, wenn du ihr nun an der Schlepp erlaubst da weiter reinzurennen, übt sie nur das verkehrte. Schleppleine dient rein zur Absicherung, das der Hund keinen Erfolg hat, wenn das Training nicht funktioniert. Aber für sie wird schon ein kurzer Sprung die Belohnung sein für das Spiel.

Und wenn Rehe auf dem Feld stehen, kann es schlicht sein, dass sie sie nicht sieht. das Raubtierauge ist auf Bewegungssehen eingerichtet. solange die Rehe in der Landsschaft stehen und sich nicht bewegen, da sind sie quasi unsichtbar oder "was anderes". Das heißt nicht automatisch, das sie von Rehen abrufbar ist. Gerade in dem Alter hat sie vielleicht einfach noch nicht geschnallt, das das die tollen Renner sind.

Und Jagdersatztraining, ist Ersatz. auch ganz toll, es bringt Hunde nicht zum Jagen, eben weil das Eratztraining etwas ist, was sie mit dir macht! Muss ja kein Felldummy sein.

Viel spaß mit deiner Süßen, hab auch zwei Aussilinen.🥰 (und eine, die gerne Rehe hüten würde räusper. In dem alter war sie nicht ne Minute weg, sie kam mit den Rehen wieder, mein bis dahin perfektes Mäuschen .....)

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Ich hatte Hunde, die rannten hinter Wild hinterher und ich konnte es ihnen nie richtig abgewöhnen. Bei anderen hat es hervorragend funktioniert. Wenn Sie Glück haben, schaffen Sie es noch, obwohl der Hund schon Erfolg bei der Hatz hatte. Die Sache mit der Schleppleine kann klappen. Aber wenn der Hund zu sehr rennt, sollten Sie ein Geschirr für die Schleppleine nehmen und kein Halsband, damit sich der Hund nicht verletzt. Kurz bevor die Leine straff ist, einen Befehl (,,Nein" oder ähnliches) brüllen. Läuft der Hund irgendwann ohne Schleppleine, diesen Befehl geben, wenn er losrast. Haben Sie Pech, hat Ihr Hund ganz schnell heraus, wann er angeleint ist und wann nicht. Manchmal kann man das umgehen, indem man an die Schleppleine anleint und dann die normale Leine löst. So hat der Hund nicht das Gefühl, dass er wieder an einer Leine hängt. (Klappt nicht immer!) Der Vorgänger von meinem jetzigen Hund war ein verdammt intelligentes Vieh. Da hat das mit der Schleppleine überhaupt nicht funktioniert. Er wusste ganz genau, wann er angeleint war und wann nicht. Aber er rannte ,,nur" etwa einhundert Meter hinter das Wild hinterher und drehte dann ab, um zu mir zurück zu kommen. War er wieder da, habe ich ihn immer gelobt, denn er kam ja wieder zurück. Bei ihm habe ich es gelernt, vorausschauend spazieren zu gehen. Ich entwickelte nahezu einen siebten Sinn dafür, wann ein Reh oder ein Hase auftauchen würde und rief den Hund vorher ab. Das hat funktioniert, war aber am Anfang nervig, denn ein entspannter Spaziergang sieht anders aus. Bei diesem Hund musste ich eben damit leben, dass er nicht wildsicher war.

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Hey ihr lieben ,

danke für eure Antworten . Ich habe mich inzwischen entschlossen, nicht alleine dran rumzudoktorn, sondern habe mir eine Trainerin ( wurde mir wärmstens empfohlen) ins Boot geholt . Wir arbeiten nun alles zusammen aus, sie kommt auch zu mir direkt , nicht auf’n Hundehaltung oder so, und hilft mir vor Ort ,auch bei alternativen aufbauen ectr. Ich berichte gerne , wenn ihr mögt ...

 

liebe Grüße :) 

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