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Hundeforum Der Hund
Caro73

Hilfe!! Plötzlich nachts keine Ruhe!!

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Hallo ihr Lieben,

 

seit einiger Zeit, ich würde sagen ca. 3 - 4 Wochen, haben wir das Problem, dass unsere Hündin (fast 2) nachts randaliert. Sie hat von kleinauf ihr Bett im Wohnzimmer und durfte noch nie ins Schlafzimmer oder gar Bett. Wenn wir ins Bett gehen, pennt sie meist eh schon. Die Türen sind zu und kurz später, grade bin ich eingeschlafen, gehts los. Sie fiept, winselt und jammert an der WZ Tür. Sie scharrt und kratzt an der Tür usw. Das Holz ist schon im Eimer. Ich würde es ignorieren, aber meine Tochter wacht davon regelmäßig auf.. ;-(  Erst dachten wir, nochmal Pipi, oder Hunger (da sie Magensäure Probleme hatte), oder Angst wg. Sturm (haben wir leider ständig), oder oder oder. Sobald sich jemand ins WZ setzt ist Ruhe. Aber so gehts nicht weiter, wir müssen schlafen.. seit 1 Woche ist sie läufig und ich hab den Eindruck, sie mag einfach ned allein sein, oder hat Schiss vor irgendwas. Hund im Schlafzimmer ist für uns eigentlich ein NoGo. Ich dreh noch durch.. Tagsüber fehlt ihr nix. Gesundheitlich ist alles i.O. WAS SOLLEN WIR MACHEN??? 

Lieben Dank für Tipps!!

 

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vor 2 Stunden schrieb Caro73:

WAS SOLLEN WIR MACHEN??? 

  • Hund ins Schlafzimmer lassen
  • Eine/r schläft im Wohnzimmer beim Hund

Hunde sind soziale Wesen.

vor 2 Stunden schrieb Caro73:

Sie scharrt und kratzt an der Tür usw. Das Holz ist schon im Eimer.

Wäre leicht vermeidbar gewesen.

Das macht ein Hund nicht freiwillig, weil ihm grad nichts anderes einfallt - dazu gehört schon einiges an Verzweiflung.

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@DerOlleHansen 

 

Deinem Rat gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

 

In ihrer Entwicklung verändern sich Hunde. Sie ist jetzt 2, sie ist läufig.

Ihr Verhalten zeigt Sie fühlt sich alleingelassen und ausgesetzt.

 

 

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Villeicht könnt ihr ein Hundegitter an die Tür machen und die Tür auf lassen. Das wäre ein Kompromiss für den Hund und euch. Wenn ihr das aber nicht hilft, würde ich ihr unbedingt einen Schlafplatz im Schlafzimmer anbieten. Ihr müsst sie ja nicht ins Bett lassen.

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vor 5 Stunden schrieb Caro73:

Die Türen sind zu


Vielleicht genügt es ja schon, diese Mehrzahl zu reduzieren...

 Das klingt, als gäbe es dazwischen noch einen Flur. Sonst wäre ja auch nicht die Wohnzimmertür beschädigt. Unsere Hunde kämen vermutlich gut damit klar, wenn sie nicht ins Schlafzimmer dürften. Aber wenn sie auch nicht in den Flur, zwischen Schlafzimmer- und Wohnungstür, dürften, wäre das für sie Stress pur. 

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Danke für eure Antworten! Ok, dann führt wohl kein Weg daran vorbei. Sie hatte nur noch nie ein Problem damit - also plötzlich neues Problem... wir wollten jetzt eben nicht Dinge machen, die wir ihr dann so angewöhnen und bei jedem Quängeln gleich nachgeben. Sonst wird das doch zur Methode, oder? Gutes Verhalten belohnen, schlechtes ignorieren hatte man uns mal beigebracht... aber wenn ihr tatsächlich alle der Meinung seid, das ist jetzt nötig, dann probieren wir das gerne.. Ich muss schlafen... egal wie ;-)

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Es ist kein Quengeln, es ist Not. Auch der Hund würde nachts lieber schlafen.

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vor 2 Stunden schrieb Caro73:

Sie hatte nur noch nie ein Problem damit -


Sicher?

Vielleicht hat sie es nur nie so deutlich gezeigt. Oder habt Ihr sie mal per Kamera beobachtet?


 

vor 2 Stunden schrieb Caro73:

Gutes Verhalten belohnen, schlechtes ignorieren hatte man uns mal beigebracht...


Emotionen sind kein Verhalten. 
Wenn unerwünschtes Verhalten eine Ursache hat, ignoriert man es nicht weg, sondern beseitigt die Ursache. 

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vor 3 Stunden schrieb Caro73:

Sonst wird das doch zur Methode, oder?

 

Quatsch!

Momentan geht es dem Hund - mindestens nachts - emotional schlecht. Und seine Bezugspersonen ignorieren das, anstatt Hilfe anzubieten. Versetz dich einfach in die Lage des Hundes. Wenn es dem Hund emotional besser geht, kann man das Alleineschlafen auch wieder einüben.

 

Viele Hunde wollen im Normalfall auch nicht ganz nah bei ihren Menschen schlafen, aber sie wollen sie riechen, hören, sehen .. Kindergitter wäre ein guter Kompromiss.

Man kann aber auch trainieren, dass der Hund trotz offener Schlafzimmertür nicht den Raum betritt. Wenn das gut eingeübt ist und der Hund nachts trotzdem ins Zimmer kommt, wird es einen triftigen Grund geben. (verdächtiges Geräusch gehört? Blase drückt? ...)

 

vor 3 Stunden schrieb Caro73:

Gutes Verhalten belohnen, schlechtes ignorieren hatte man uns mal beigebracht...

 

Wer hat euch das mal beigebracht? Eine sogenannte "Hundeschule", ein/e sogenannter "Hundetrainer/in"? Wenn ja. schlecht, denn es wurden stur irgendwelche "Regeln" an den Mann / die Frau gebracht. Es gibt beim Hund keine Regeln. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die Erziehung zu gestalten, man kann sich gerne alle anhören, sich zeigen lassen - aber dann muss man anhand des Charakters und des Wesens des eigenen Hundes schauen, was am besten zum eigenen Hund passt, was mit der höchsten Motivation und dem geringsten Widerstand. zum Ziel führt. Dabei kommt man um Kompromisse nicht herum! Auch bei deinem Lebenspartner wirst du bereit sein, Kompromisse zu machen, z.B. wirst du darauf verzichten, ein Gericht zu kochen, das dein Partner nicht mag, statt dessen gibt es etwas, das ihr beide mögt. Diese Kompromissbereitschaft ist auch im Zusammenleben mit dem Hund notwendig. Anders wird es nie ein "Dreamteam" geben, in dem Mensch und Hund glücklich sind. Es wird sonst immer einen Beziehung wie Herr und Knecht.

 

Ignorieren von Verhalten kann in Einzelfällen das eine oder andere Mal richtig sein, aber es ist keine "Methode", die man immer und überall anwenden kann.

 

Beispiel: Auf dem 50 m langen Wohnweg vom Haus zum Park ist Pinkeln verboten (meine Regel), denn hier spielen kleine Kinder - wenn es warm ist, auch am Boden. 50 m schafft jeder (gesunde) Hund, auch wenn die Blase noch so voll ist. Es ist aber schon vorgekommen, dass ich auf den 50 m jemanden getroffen habe, etwas zu lange gequatscht und mein Hund pinkelt doch auf den Rasen und ich merke es erst, wenn es zu spät ist: Der Drops ist gelutscht! "Schimpfen" ist sinnlos, Korrektur nicht möglich, also bleibt nur ignorieren, als hätte ich es nicht gesehen. Letztlich war es mein Fehler und nicht der des Hundes!

In den nächsten Tagen bin ich diesbezüglich aber besonders aufmerksam und verbiete auf den 50 m das Pinkeln bereits im Ansatz eines Versuches. Aber ich gehe dann auch besonders schnell oder laufe mit dem Hund die 50 m.

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Enya ist ein Hund, der normalerweise im Wohnzimmer schläft.

Das tut sie über Monate hinweg problemlos.

Dann wieder gibt es Zeiten, in denen sie schon auf dem Läufer vor unserem Bett liegt, kurz bevor wir schlafen gehen.

Mit uns im Bett zu schlafen ist tabu.

Nach kurzer oder längerer Zeit geht sie dann wieder ins WoZi um dort zu schlafen.

Das läuft völlig problemlos ab.

Warum sollten wir das Enya nicht gestatten?

So haben wir beide unsere Ruhe und der Hund offensichtlich auch.

Und sie kann sich bemerkbar machen, wenn sie mal 'raus muss.

Lasst eure Schlafzimmer Türe und die des WoZi doch offen, bietet dem Hund ein Bettchen oder einen Teppich im SZ an.

Und lasst ihn in Ruhe, wenn er sich im SZ niederlässt.

Es sollte mich wundern, wenn dann nicht Ruhe wäre.

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