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Hundeforum Der Hund
Whysosad

Schlimmer Welpelblues?

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Hallo liebe Hundefreunde und -freundinnen,

 

ich habe mich eben in diesem Forum angemeldet, um diesen Beitrag zu schreiben. Ich bin gerade sehr traurig und verzweifelt (daher auch mein Nickname). Seit gestern haben wir, mein Mann und ich, einen Hund. Es handelt sich um einen alten Hund aus dem Tierheim, 12 Jahre alt und mit einigen Erkrankungen und gesundheitlichen Problemen. Das Tierheim hat dringend einen Platz für den Senior gesucht, der seit über einem Jahr im Heim war, und der doch einfach nur einen schönen Lebensabend haben sollte. Mein Mann und ich spielen schon länger mit dem Gedanken, uns einen Hund anzuschaffen. Ich hatte auch als Kind / Jugendliche (8 Jahre bis 22 Jahre) schon einen Hund, was aber der Hund der ganzen Familie, nicht mein eigener war. Wir mögen beide Hunde sehr gern. Eigentlich war es für mich immer klar, seitdem damals vor 8 Jahren mein Hund gestorben ist, dass ich irgendwann wieder einen Hund haben werde.. Also ihr wisst, worauf ich hinaus will: Mein bzw. unser Leben mit einem Hund zu gestalten, war irgendwie immer ein Ziel und Plan. Wir hätten uns zum aktuellen Zeitpunkt keinen Welpen angeschafft, weil in 1-2 Jahren möglicherweise berufliche Veränderungen anstehen. Da der Hund jetzt aber schon so alt ist (Lebenserwartung 8-13 Jahre) und so dringend einen Platz gebraucht hat, für den sich so lange niemand gefunden hat, dachten wir, dass die Situation für uns jetzt gut passt. Durch die ganze Corona-Geschichte, so dumm das klingt, bin ich im Moment sowieso den ganzen Tag zu Hause, was für die Eingewöhnung des Hundes bei uns ja sehr gut passt. Und auch wenn der Alltag wieder regulär läuft, nach Corona, haben wir uns überlegt, ob und wie wir das mit Hund managen können. Er muss definitiv lernen , einige Stunden allein in der Wohnung zu bleiben, aber das ist ja nichts, was man nicht üben könnte. So viel zu der Theorie. Wir kannten den Hund schon ein wenig, waren ein paar mal mit ihm spazieren, und von Anfang an fanden wir den Hund toll (damals wussten wir natürlich nicht, dass wir ihn tatsächlich adoptieren würden).... Nun haben wir den alten Herrn gestern abgeholt. Und ich bin einfach nur noch in Tränen aufgelöst. Ich habe mich schon etwas informiert und stoße immer wieder auf das Stichwort "Welpenblues".... Dennoch möchte ich meine Gedanken mit euch teilen. Ich fühle mich sehr überfordert und auch in meinen Freiheiten eingeschränkt. Sagt bitte nicht, das hätte ich mir vorher überlegen müssen.. ich habe mir NATÜRLICH wieder und wieder überlegt, ob ich das alles will und kann. Und ich war auch fest davon überzeugt, dass es so ist. Jetzt allerdings fühlt sich alles an wie eine tonnenschwere Last. Bitte sagt nicht, wer sich einen alten und kranken Hund ins Haus holt, ist selbst Schuld. Mir war NATÜRLICH klar, dass es viel Arbeit ist... aber dass es so wird, habe ich nicht vorhergesehen.. leider verliert sie Urin, macht auch Pfützen in die Wohnung, ich kann nicht einschätzen, ob aufgrund von Inkontinenz, Angst, Ärger, oder weil sie raus muss und ich Signale nicht verstehe... ich fühle mich von der Verantwortung, die so plötzlich über mich "hereingebrochen" ist, erschlagen und überwältigt - obwohl es ja eine ganz freie Entscheidung war. Ich verstehe nicht, warum dieses Gefühl von vorher, die Freude, einen Hund zu haben, die Freude, einem alten Hund einen schönen Lebensabend verschaffen zu können, so plötzlich weg sind... ich fühle mich sehr schlecht deswegen. Gerade habe ich an meinem Schreibtisch  angefangen zu weinen ... und sie kam sofort und hat mich angesehen, als ob sie mich trösten wollte. Es tut mir so leid, dass ich mich nicht freuen kann?! Ich will ihr ein wirklich schönes zu Hause geben und ein Mensch sein, dem sie vertrauen kann und der sie uneingeschränkt liebt. Im Moment habe ich aber Angst und fühle mich unsicher und überfordert und eingeengt, sodass es mir manchmal die Luft abschnüft :(
Kann wer helfen?
Danke und Grüße,

A.

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Halli Hallo,

 

das klingt wirklich nach "Welpenblues" und der Hund ist ja auch erst einen Tag bei euch. Wegen des Verlierens von Urin würde ich mal zum Tierarzt gehen. Ist das in Corona-Zeiten in Deutschland möglich? Ich würde es einfach wichtig finden abchecken zu lassen, ob ein gesundheitliches Problem dahinter steckt oder nicht.

 

Für alles andere würde ich einfach die Zeit walten lassen. Es ist für dich/ euch ja eine Umstellung und alles Neue braucht eine gewisse Zeit, bis es sich wieder eingependelt hat. 

 

Eigentlich ist es fast egal, ob ein Welpe, Junghund oder ein älterer oder alter Hund einzieht. Menschen und Hund müssen sich immer erst kennenlernen und aufeinander einstellen. 

 

Was genau überfordert dich denn oder macht dir Angst? Die Frage musst du gar nicht hier beantworten. Beim Nachdenken über diese Frage wird dir vielleicht bewusst, wo du etwas ändern kannst - z.B. an deinen Erwartungen, Gedanken etc. 

 

Ich hoffe sehr, dass du dich bald besser fühlst. Finde es nämlich super toll, dass ihr einem Senior ein Zuhause gebt. 

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Hallo Emma,

vielen Dank für deine Antwort. Also der Hund ist aufgrund seiner Herz- und Hüftprobleme ohnehin Stammgast beim Tierarzt. Bisher war das "Auslaufen" wohl noch nicht aufgefallen. Ich werde auf jeden Fall darauf achten und es abklären lassen. Ich bin aktuell noch nicht sicher, woran es liegt - Stress, Rausmüssen und doofer Mensch erkennt es nicht, oder wirklich altersbedingte Inkontinenz - oder, wie du es ja schreibst, evt. noch eine Krankheit (Blutwerte wurden eben erst kontrolliert, evt. wäre da schon was aufgefallen).

 

vor einer Stunde schrieb KleinEmma:

Was genau überfordert dich denn oder macht dir Angst?

 

Das genau weiß ich eben nicht. Es ist ein sehr diffuses Gefühl.. auf jeden Fall spielt da die Angst vor dem Verlust von Freiheit mit, das Gefühl des "Angekettetseins" in der Wohnung, weil ich den Hund aktuell natürlich noch nicht alleine lassen will und werde, er ist ja noch ganz neu. Ich laufe immer sehr viel und gerne, und mit dem Senior sind nur mini-Gänge von 15-20 Minuten möglich. Dann überall das Pipi in der Wohnung, ich fühle mich machtlos - da werden alle erfahrenen Hundehalter, insbesondere von Welpen, nur müde drüber lächeln können, aber irgendwie macht es mir Angst, weil ich nicht weiß wo es hinführt... Ich habe Angst, irgendwie den Anforderungen nicht gerecht werden zu können, dem Hund kein guter Mensch zu sein. Durch Corona können wir aktuell leider keine Hundeschule wahrnehmen, und da die Entscheidung doch recht plötzlich und ohne Vorbereitung kam, konnten wir uns auch nicht viel mit Erziehung oder Umgang beschäftigen - abgesehen von dem, was wir halt von früheren Hunden kennen oder früher mal gelernt haben. Ich merke, dass ich viele Defizite habe und gerne lernen will, gut mit Hunden umzugehen, aber aktuell geht es ja nicht. Gleichzeitig will ich hier auch keine strenge Schule aufmachen, der Hund soll einfach schöne entspannte Monate haben. Das bringt mich zu meiner nächsten Sorge - ich habe aktuell noch kein Spielzeug besorgen können und habe Angst, dass er sich langweilt. Ich weiß gar niht, wie man einen so alten Hund gut auslasten kann, vom Kopf her, denn er ist durchaus noch fit und kann und will noch lernen, wie ich heute gemerkt habe. Ich möchte ihm das ermöglichen. Gleichzeitig will ich mich bei all dem irgendwie nicht zu sehr verbiegen und mein Leben zu sehr "auf den Kopf stellen" - ich glaube, in der Theorie war mir natürlich klar, dass alles anders wird, jetzt grade fühlt es sich nicht schön an :(

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Ich finde das auch super und kann das völlig gut verstehen, wenn auf einmal die Zweifel packen. zur Inkontinenz: das kann sehr gut stressbedingt sein. Sie weiss noch nicht was von ihr erwartet wird und wie das alles läuft, außerdem sürt sie deine Angespanntheit.

das lässt sich mit ruhigen freundlichen Routinen und viel Belohnung trainieren. Wenn es was gesundheitliches sein sollte, dann gibt es Mittel (hormonelle, gegen Blasenentzündung usw.) Erstmal alle zwei Stunden raus neben den Spaziergängen und belohnen wenn sie sich an dieser Stelle löst. und Ruhe bewahren. Spazierengehen hilft, sich zu sortieren, knüpft einfach da an, wo ihr sie getroffen habt, eine gemeinsame Ebene ist da schon, das liest man ein bisschen mit.

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vor 13 Minuten schrieb Whysosad:

Hallo Emma,

vielen Dank für deine Antwort. Also der Hund ist aufgrund seiner Herz- und Hüftprobleme ohnehin Stammgast beim Tierarzt. Bisher war das "Auslaufen" wohl noch nicht aufgefallen. Ich werde auf jeden Fall darauf achten und es abklären lassen. Ich bin aktuell noch nicht sicher, woran es liegt - Stress, Rausmüssen und doofer Mensch erkennt es nicht, oder wirklich altersbedingte Inkontinenz - oder, wie du es ja schreibst, evt. noch eine Krankheit (Blutwerte wurden eben erst kontrolliert, evt. wäre da schon was aufgefallen).

 

 

Das genau weiß ich eben nicht. Es ist ein sehr diffuses Gefühl.. auf jeden Fall spielt da die Angst vor dem Verlust von Freiheit mit, das Gefühl des "Angekettetseins" in der Wohnung, weil ich den Hund aktuell natürlich noch nicht alleine lassen will und werde, er ist ja noch ganz neu. Ich laufe immer sehr viel und gerne, und mit dem Senior sind nur mini-Gänge von 15-20 Minuten möglich. Dann überall das Pipi in der Wohnung, ich fühle mich machtlos - da werden alle erfahrenen Hundehalter, insbesondere von Welpen, nur müde drüber lächeln können, aber irgendwie macht es mir Angst, weil ich nicht weiß wo es hinführt... Ich habe Angst, irgendwie den Anforderungen nicht gerecht werden zu können, dem Hund kein guter Mensch zu sein. Durch Corona können wir aktuell leider keine Hundeschule wahrnehmen, und da die Entscheidung doch recht plötzlich und ohne Vorbereitung kam, konnten wir uns auch nicht viel mit Erziehung oder Umgang beschäftigen - abgesehen von dem, was wir halt von früheren Hunden kennen oder früher mal gelernt haben. Ich merke, dass ich viele Defizite habe und gerne lernen will, gut mit Hunden umzugehen, aber aktuell geht es ja nicht. Gleichzeitig will ich hier auch keine strenge Schule aufmachen, der Hund soll einfach schöne entspannte Monate haben. Das bringt mich zu meiner nächsten Sorge - ich habe aktuell noch kein Spielzeug besorgen können und habe Angst, dass er sich langweilt. Ich weiß gar niht, wie man einen so alten Hund gut auslasten kann, vom Kopf her, denn er ist durchaus noch fit und kann und will noch lernen, wie ich heute gemerkt habe. Ich möchte ihm das ermöglichen. Gleichzeitig will ich mich bei all dem irgendwie nicht zu sehr verbiegen und mein Leben zu sehr "auf den Kopf stellen" - ich glaube, in der Theorie war mir natürlich klar, dass alles anders wird, jetzt grade fühlt es sich nicht schön an :(

 

Also, es gibt Windeln für Hunde. Glaube, die gibt es auch bei Zooplus und du könntest sie online bestellen. 

 

Wir haben vor 2 Jahren auch einen alten und kranken Hund aufgenommen. Als sehr praktisch erwies sich ein Jogger, so ein Anhänger. Somit waren auch längere Spaziergänge möglich. Mit ein bisschen (oder auch viel :D ) Leckerli gewöhnen sich die Hunde schnell daran, durch die Gegend gefahren zu werden. 

 

Zur Auslastung: Das kommt ganz auf den Hund an und dazu müsst ihr euch erstmal genauer kennenlernen. Nach meinen Erfahrungen sind ältere Hunde ganz zufrieden damit, wenn sie mit ihren Menschen zusammen sein dürfen und ihre Spaziergänge bekommen. 

Wenn dein Hund noch gerne lernt, dann bieten sich vielleicht Schnüffelspiele an oder vielleicht lernt er ja auch gerne kleine Tricks. 

 

Lass es langsam angehen. Dein Hund muss sich an eure Abläufe, an eure Gewohnheiten gewöhnen. Und ihr müsst den Hund mit seinen Stärken und Macken kennenlernen. Das geht nicht von heute auf morgen.

 

Und vielleicht tut es dir gut, wenn du zwischendurch den Hund bei deinem Partner lässt und dir einfach mal eine Stunde Zeit für dich alleine nimmst. 

 

Ich kann dir nur von unseren Erfahrungen berichten. Dieser alte Hund, den wir aufnahmen, war schon sehr krank und dazu fast blind, taub und auch sein Geruchsinn war kaum noch vorhanden. Er war somit sozusagen ein Pflegefall. Aber er was so eine Bereicherung, dass wir diese Zeit nicht missen möchten.  Und es war schön zu erleben, wie er jeden Tag sein Leben genoss. 

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Ich kenne mich mit Welpenblues nicht aus, aber es kann schon sein, dass es so was ist.

 

Sei erst einmal nicht so streng mit dir. Irgendwie bist du gerade in erster Linie emotional überfordert und neigst dazu etwas zu dramatisieren. Aus deinen Texten wird aber deutlich klar, dass du dir eure Entscheidung wirklich gut überlegt hast und völlig rational und vernünftig diesen Entschluss gefasst hast. Daher lass es erst einmal laufen und nimm deine eigene Traurigkeit nicht zu ernst. Ich denke mal, die Hundedame wird sich sehr schnell (noch mehr) in dein Herz schleichen und sich schnell unentbehrlich machen. 😉

 

Bzgl. der Inkontinenz würde ich auch mal einen Tierarzt konsultieren. Ansonsten wirkten wohl Kürbiskerne sehr gut gegen Inkontinenz.Du findest bestimmt im Internet Tipps dazu, wieviele man ins Futter beimischen kann/soll.

 

Ich finde es total klasse, dass ihr bewusst und überlegt einen alten Hund aufgenommen habt. Ich hoffe, dass sie noch eine lange schöne Zeit  bei euch hat. Und dass es sehr bald auch eine schöne Zeit für dich ist. 😉

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Ist es nun ein alter Herr oder eine Sie??

 

Es ist vielleicht das Gefühl, plötzlich mit Hund ein anderes Leben zu haben, nicht mehr dasselbe und auch nicht "reicher", nur fremdbestimmter. Irgendwie.

Alles ist neu oder wird aus einem neuen Blickwinkel gesehen.

Nun, es gibt Menschen, die wirft das um. 

Aber auch dieses Leben mit Hund wird wieder DEIN Leben werden, wenn du es auf dich zukommen lässt.

Und es wird ein reicheres Leben sein.

 

Jeder hat mal angefangen. Ich habe nun seit 25 Jahren Hunde und ich denke nicht mehr darüber nach, es ist mein Leben und es hat die Hunde.

 

Lucky me!!!

 

Lass ein wenig Zeit vergehen, lebe dein Leben und nimm dabei den Hund mit, nicht nur bildlich gesprochen. Tu, was dir Freude macht und schau, wie der Hund dazupasst- nicht: hier ist der Hund, wo ist mein Leben.

Ihr werdet euch aufeinander einspielen, das braucht Zeit.

 

 

Ich habe hier eine fast 14 jährige Hündin, die seit fast 7 Jahren undicht ist. Vermutlich kastrationsbedingt.

Sie bekam und bekommt Caniphedrin, seitdem das nicht mehr gut wirkt Incurin dazu. Momentan ist sie staubtrocken! 

Ansonsten liegt sie im Haus auf ihren Decken, da kann sie ruhig undicht sein, das wird gewaschen. Und nicht täglich.

 

Wenn der Hund noch nicht auf seinen Plätzen bleibt bei euch, hilft vielleicht eine Windel - passende Kinderwindel mit eingeschnittenem Loch für den Schwanz. 

 

Ansonsten- 

Auslastung, Spielzeug, das braucht der Hund momentan noch nicht, er ist völlig ausgelastet mit dem Eingewöhnen. Alles andere ergibt sich später. Von selbst. Fast.

 

 

 

 

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Vielleicht verliert er wirklich nur Urin, weil er aufgeregt oder /und  ängstlich ist!

Als ich meinen letzten Hund übernahm, (er war 1 Jahr alt) war er so ängstlich und eingeschüchtert, daß er auch Urin verlor.

Hat sich dann natürlich wieder gelegt.

 

Ich kann schon verstehen, daß du plötzlich Angst vor der Verantwortung hast, das Leben mit einem Hund ist schon anders als ohne.

ABer wenn du es wirklich willst, wird es klappen.

Und vielleicht wirst du dir schon bald nicht mehr vorstellen können, den Text hier geschrieben zu haben!

Alles Gute!

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Ich finde es sehr schön, dass du eine ältere Hündin aufgenommen hast. Gib dir etwas Zeit dich an die Verantwortung als Hundehalter zu gewöhnen. Das wird schon. 

 

Bei mir leben einige Hunde die ich erst im Seniorenalter aufgenommen habe. Ich empfinde das Leben mit diesen Hunden als sehr schön da sie eigentlich alle unkompliziert sind. Eine Hundeschule würde ich mit keinem dieser besuchen. Mir reicht es wenn sie ein "hier" kennen, damit ich sie irgendwann ableinen kann.

 

Das Urin verlieren kann stressbeding sein aber natürlich auch aufgrund des Alters. Ich habe eine Hündin die hat das nach stressigen Situationen für einige Tage. Liegt es am Alter bzw. der Kastration gibt es Medikamente die gut helfen.  

 

Ich lasse meine Hunde, auch wenn sie neu sind, immer sofort für eine gewisse Zeit alleine z.B. wenn ich mit einer anderen Gruppe spazieren bin. Geht bei mir gar nicht anders, finde es aber auch gut so. Bei einem Welpen wäre das natürlich anders.  Keiner der älteren bzw. erwachsenen Hunde hatte da bisher ein Problem, auch wenn er ganz alleine, also ohne andere Hunde war. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass die Probleme mit dem alleine bleiben erst entstehen wenn der Hund gewöhnt ist dass für eine gewisse Zeit jemand 24 Std. bei ihm war. Das dann zu ändern ist oft schwierig. In deinem Fall würde ich vors Haus gehen und hören ob sie bellt oder jault oder du stellst eine Kamera auf. Sie muss ja künftig auch alleine bleiben wenn ihr wieder arbeiten geht.

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Ich kann dir nachfühlen. Mich hat der Welpenblues vor 5 Jahren volle Möhre erwischt. Ich habe 3 Tage geplärrt, konnte nicht schlafen und nicht essen. Eine schier unüberwindbare Last drückte mir die Luft ab. Mein unabhängiges freies Leben vorbei? So viel Verantwortung für ein anderes Lebewesen? Ich bin schier verrückt geworden vor Angst, wie das alles werden soll. Am 4. Tag wachte ich morgens auf und es war einfach vorbei. Mein kleiner Minihund wedelte mich zum ersten mal an als ich die Augen aufmachte und da wusste, dass ich es schaffe. Kurz darauf konnte ich mir ein Leben ohne meine Bodenlenkrakete nicht mehr vorstellen. Was ich damit sagen will: Gib euch Zeit. Klar wird sich dein Leben jetzt etwas umkrempeln. Du musst einiges neu organisieren und auch selbst erstmal schauen, was jetzt wie anders wird. Hab keine Angst, ich wette in einer Woche sieht die Welt schon ganz anders aus.

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