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Hundeforum Der Hund
Katze

"Trennungshund" - wie bringe ich ihm das Alleinsein bei?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

mein Hund und ich sind aus einer Trennung "übriggeblieben". Inzwischen wohne ich in einer neuen Stadt, einer neuen Wohnung und mein Hund (Husky-Windhund-Mix) hat sein Hunderudel nicht mehr :(

Nun merke ich, dass er recht verunsichert ist mit der ganzen Situation - wenn wir den Vierbeinern Emotionen zutrauen, dann möchte ich meinen, er ist traurig und hängt sich um so mehr an mich. Ganz sicher spürt er auch meine Gemütsverfassung, die auch nicht rosig ist nach der Trennung.

Gestern habe ich ihn das zweite mal für ca. 2 Stunden allein gelassen - er, der verfressene Hund, hat sich in dieser Zeit nicht mal über seinen lecker gefüllten Kong hergemacht (aber das Schweineohr war weg). Ansonsten habe ich das riesen Glück, dass ich ihn mit auf Arbeit nehmen kann - zumindest vorübergehend.

Die Situation ist komplex, mir ist irgendwie klar, dass ich meinem Hund erstmal Sicherheit und Vertrauen geben muss, das Nichtalleinseinwollen ist vermutlich nur eine Folgeerscheinung.

Wer hat Tipps für mich?

Sind Bach-Blüten eine sinnvolle Hilfe?

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Hallo und Herzlich Willkommen =)=)=)

Mit dem alleinesein würde ich vorgehen wie bei einem Welpen er es lernen muss: erst ein paar Minuten im Zimmer alleine lassen, wenn er das klaglos hin nimmt auf eine 1/4 Stunde steigern usw.

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Hallo und herzlich willkommen erstmal. =)

Wie du schon selber schreibst, die neue Stadt, neue Wohnung, deine Gemütsverfassung wegen der Trennung und das vorlorende Rudelmitgliede sind erstmal Sachen die dein Hund verarbeiten mus.

Er muss sich jetzt erstmal neu orientieren und hat vielleicht auch Angst dich noch zu verlieren, deshalb die Anhänglichkeit.

Das Alleinsein übt man am besten in kleinen Schritten. Erst fünf Minuten, dann zehn und immer so weiter. Und nur in den Raum bzw. die Wohnung kommen wenn der Hund ruhig ist. Wichtig ist auch keine große Begrüßungs- oder Abschieds-Szenen zu veranstalten: Alleine sein ist ganz normal! :)

Hoffe ihr könnt euch schnell an alles gewöhnen.

Wir wünschen dir viel Spaß hier im Forum.

Über Foto`s von deinem Huni würden wir uns auch freuen. :)

Liebe Grüße

Sandra + Benni

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:o) ...danke für die schnellen Tipps - freu mich auf weitere! Und Fotos laß ich bei Gelegenheit folgen

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Liebe Katze,

das tut mir sehr leid, die Situation ist bestimmt nicht einfach für Euch beide. Ich glaube im Moment tust Du Deinem Hund den größten Gefallen damit, dass Du schaust, dass es Dir so schnell wie möglich wieder besser geht. Denn ich denke, dass überträgt sich. Fühlst Du Dich denn wohl im neuen Zuhause? Mach es Dir kuschelig und gemütlich, mach Dinge die Dir gut tun. Dann entspannt sich auch Dein Hund ganz schnell und alles normalisiert sich.

Ich fürchte nur, das braucht ein wenig Zeit. Alles Gute Euch.

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Liebe Pabli,

danke für deine warmen Worte - bin gleich zu Tränen gerührt.

Ja, ich fühle mich wohl in der neuen Wohnung, ausserdem hat meine Nachbarin auch einen Hund und ist ganz begeistert von meinem Charmeur. Ich merke auch, wie Diego gerne zu Hause ist - jedenfalls, wenn ich da bin. Nun bin ich gerade erst am letzten Wochenende umgezogen, das mit dem gemütlich machen kommt jetzt nach und nach - genauso wie das Gewöhnen an die neue Situation...

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Hallo Und Herzlich Willkommen hier bei uns =)

Willkommen im Club :( Ich habe das ganze letztes Jahr mitgemacht. Die ersten zwei Monate wohnte ich mit meinem Hund bei meiner Schwester und dann kam die eigene Wohnung.

Im Anfang hatte ich noch keine Arbeit und hatte so die Gelegenheit Teddy langsam in die für ihn neue Situation einzugewöhnen. Ich bin Einkaufen gegangen und habe ihn zu Hause gelassen, das klappte ja schon immer aber jetzt in der fremden Umgebung?

Je weniger ich Teddy "verwöhnte" desto besser kam er mit der neuen Situation zurecht. Ich habe einfach versucht mein Leben so weiter zu führen wie vorher auch ( man muss sich selber in den Hintern treten ) ;) .

Unsicherheit bei Teddy tritt heute nur noch auf wenn ich mal wieder einen "Durchhänger" habe. Je Selbstbewusster ich bin desto weniger macht Teddy das alleine sein aus.

Mittlerweile gehe ich Full Time arbeiten und bis jetzt hat sich noch keiner im Haus beschwert das Teddy bellt oder sich sonst irgendwie bemerkbar macht. In meiner Freizeit gehe ich keinen Schritt mehr ohne meinen Hund ich beziehe ihn überall mit ein. Mich gibt es eben nur mit Hund.

Vielleich konnte ich dir damit helfen. Kopf hoch, das wird schon wieder. :)

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Liebes "rocky-Team",

das mit dem "Verwöhnen" ist ja so ne Sache. Natürlich darf er nach wie vor nicht aufs Sofa/Bett etc. und wir haben klare Benimmregeln (z.b. ist Betteln tabu), die bestimmt auch stabilisierend weil gewohnt sind.

Aber ich verwöhne ihn mit mehr Aufmerksamkeit - mehr kuscheln, mehr zusammensein (zwangsläufig sogar)...

Oder was meinst du mit "Verwöhnen"?

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Herzlich willkommen!

Gut, daß du wenigstens den Hund behalten konntest!

Man hört ja oft von "Scheidungshunden"!

Er wird dir sicher bei deinem Neuanfang helfen und sicher tut sich bald eine neue Tür für dich auf!

Alles Gute!

LG Maria

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Hallo Katze :)

Im Anfang habe ich immer irgendetwas vom Einkaufen mitgebracht und auch mehr gestreichelt und gekuschelt. Dann habe ich gemerkt das dabei meine Stimme trauriger klingt wie normal, brauchte halt jemanden zum Quatschen und Herzausschütten.

Das habe ich dann bewusst vermieden und nur mit ihm gekuschelt wenn mir nicht nach heulen war.( du verstehst? ;) )

Vorher hatte Teddy einen großen Balkon und einen großen Garten heute nur eine große Wohnung. Da kann man mehr machen als kuscheln. Leckerchen verstecken und Mama suchen macht großen Spaß.

Klar muss der dicke heute noch so das ein oder andere mal herhalten wenn mich was bedrückt aber ich achte darauf wie meine Stimme klingt.

Wenn der "Katzenjammer" zu groß wird hab ich ja hier die "beste Familie" wo gibt. Im Chat ist immer einer der zuhört =)

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