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Hundeforum Der Hund
Katze

"Trennungshund" - wie bringe ich ihm das Alleinsein bei?

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...das mit der Stimme ist ganz wichtig - ja! Ganz oft denk ich dran und das hilft - uns beiden. Aber der Gute schaut mir mit seinem feinen Gespür auch in die Karten, da hilft dann manchmal auch die juchhu-Stimme nicht viel.

Und sonst? Was mir gerade auffällt ist, dass Diego auf Arbeit der ruhigste Hund ist, selbst wenn ich mal ne halbe Stunde ausm Zimmer bin und er allein da liegt (ich nehm ihn auch erst seit letzter Woche mit, d.h. so sehr vertraut ist ihm die Umgebung nicht). Zuhause wiederum gehts gar nicht mit dem Allein lassen. - Vielleicht liegts daran, dass er daheim im Kennel liegt bzw. liegen soll. Das kennt er eigentlich, zumindest vom Autofahren und findet es toll. Nur im neuen Zuhause gehts nicht - also werde ich das ändern und ausprobieren, was geht.

In diesem Zusammenhang suche ich noch nach sinnvollen Beschäftigungen... also wenn da jemand nen Tipp hat?

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Was macht er denn, wenn er zu Hause allein ist?

Zerlegt er die Einrichtung, oder jault er rum?

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Ich befülle den Futterball bevor ich auf arbeit gehe oder ich hab in eine Colaflasche zwei Löcher geschnitten und da kann er mit durch die Wohnung rollen wenn er an sei Futter will.

Das macht müde und satt. ;):P;)

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Was macht er denn, wenn er zu Hause allein ist?

Zerlegt er die Einrichtung, oder jault er rum?

...er "singt", wie meine Nachbarin sagte. Zum Zerlegen der Wohnung kam er nicht, weil er ja in der Transportbox lag. Im Auto findet er die Box auch toll, selbst wenn er darin mal allein bleiben muss, doch zu Hause gehts gar nicht :??? (das Auto gehört übrigens nicht mehr zu meinem "Hausstand", drum kommt es als mögliche Hilfe nicht mehr in Betracht).

Also, ich fasse eure hilfreichen Tipps mal zusammen:

- das Alleinsein wie bei einem Welpen ganz langsam trainieren,

- sein Futter kann sich mein Hund in meiner Abwesenheit erarbeiten (z.b. Futter im Kong)

- meine Stimme nicht vor Trennungsschmerz triefen lassen,

- möglichst viel Gewohntes weitermachen

- und wenn mal was schiefgeht nicht meckern, sondern loben, wenns gut geht...

Hab ich was vergessen? - kuscheln kuscheln kuscheln :knuddel

:Oo Jetzt will ich nochmal fragen, ob jemand Erfahrung mit Bachblüten o.ä. gemacht hat? So als Unterstützung stell ich's mir ganz hilfreich vor.

:danke sagen Katze+Diego

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Ich muss jetzt mal dazwischen fragen.

Du lässt ihn in der Transportbox, wenn du arbeiten gehst? Und die ist dabei geschlossen? Wenn ja, warum und wie lange?

Liebe Grüße

Sandra + Benni

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Hallo Katze,

also mit Bachblüten hab ich die besten Erfahrungen gemacht.

Ich hab sie meinem Hund gegeben, als sie letztes Jahr zu uns kam. Sie war total ängstlich und hat alles angebellt. Kurz gesagt : sie war einfach schrecklich. a020.gif

Auf Anraten einer Bekannten, die sich mit den Bachblüten sehr gut auskennt, hat sie mir dann eine Mischung gemacht, die ich Pepples dann 3xtäglich gab und nach ein paar Wochen, mit dem entsprechendem Training natürlich, war sie schon etwas "leiser".

Ich muss dazu sagen, die Bachblüten sind es natürlich nicht allein. Man muss schon auch am fehlverhalten des Hundes arbeiten, aber ich bilde mir ein, dass sie sehr gut unterstützend geholfen haben.

Ich werde mir auch für Silvester welche Mischen lassen, sind schon in Arbeit ;)

Ich kann also nur sagen, versuch es, vielleicht hilft es Dir bei Deinem Problem auch.

Viele liebe Grüße Muck und Pepples

e015.gif

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Meine Erfahrungen mit Hunde-Notfall-Drops (Bachblüten) sind die, dass sie teuer sind und in der Dose schnell zerbröseln. Ich bekam sie aus der Tierklinik. Sie haben meiner Hündin geschmeckt. Nicht mehr und nicht weniger. Da ich selbst nicht an die Wirkung von Bachblüten glaube, habe ich sie immer von meinem Mann verabreichen lassen, der sehr wohl daran glaubt. Man will ja keine ungünstigen Voraussetzungen schaffen. Nützte aber auch nichts.

Meine Meinung dazu ist, wenn es für das Leben immer eine Rettungspille gäbe, wäre vielen von uns geholfen. Nehmen wir die passenden Tropfen und hängen uns den passenden Stein um den Hals, kaufen wir das passende Equipment und schon ist alles gut und alles läuft wieder reibungslos.

Wär doch schön oder? Ich fürchte nur so funktioniert das Leben nicht.

Die Tipps waren schon ganz gut. Alleinsein trainieren, trainieren, trainieren. Geh zig mal am Tag für wenige Minuten (am Anfang vielleicht sogar nur Sekunden) raus.

Anziehen, Schlüssel nehmen, auf die Couch setzen. Anziehen Schlüssel nehmen, wieder ausziehen. Anziehen, Schlüssel nehmen, in den Keller gehen. Anziehen Schlüssel nehmen und wieder auf die Couch setzen. Rein und raus, rein raus. Anziehen, ausziehen.

Auch in der Wohnung konsequent jede Tür hinter Dir schließen. Den Hund dabei nicht beachten. Nicht verabschieden, nicht begrüßen!!! Wenn Du wieder rein kommst mach erst was anderes. Wenn es Dir schwer fällt den Hund nicht zu beachten, geh in die Küche und trink erst mal ein Glas Wasser. Dann natürlich ran rufen und ausgiebig loben und beknuddeln und begrüßen.

Die meisten Hunde die ich aus dem Tierschutz hatte, waren natürlich die erste Zeit sehr "klebrig" und hatten große Verlassensängste. Aber so hat das immer geklappt. Bei dem einen bisserl schneller, bei dem anderen langsamer.

Nur darauf achten, den Hund nicht zu überfordern. Oft aber am Anfang immer ganz kurz alleine lassen und warte bis er aufhört zu fiepen, bevor Du wieder ins Zimmer gehst.

Das ist richtig harte Arbeit. Aber wenn Du das konsequent durchziehst klappt das. Ich drücke Euch ganz feste die Daumen. Habe auch gerade so einen kleinen singenden Kameraden hier, weiß also wovon ich rede.

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Hallo Sandra,

nee, ich hab ihn auf Arbeit dabei, das kann aber nicht immer so bleiben. Und in der Box war er für zwei Stunden, damit ich einkaufen gehn kann.

Mein Ziel ist, dass er daheim ist, wenn ich arbeiten gehe und, wie gesagt, wenns in der Box nicht geht, dann ohne. Ich hab das Glück, dass ich (inzwischen) nen kurzen Arbeitsweg habe - da kann ich in der Mittagspause zu ihm. Doch daran muss ich ihn erst gewöhnen.

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:klatsch: suuuuper Tipps - danke an Pabli!!

Und Muck - ich werds ausprobieren mit den Tropfen - die richtige Mischung ist, wie so oft im Leben, das A und O :)

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Und in der Box war er für zwei Stunden, damit ich einkaufen gehn kann.

Solange in einer kleinen Box eingesperrt zu sein, find ich ehrlich nicht so toll. :Oo

Mein Ziel ist, dass er daheim ist, wenn ich arbeiten gehe und, wie gesagt, wenns in der Box nicht geht, dann ohne.

Lass doch die Box offen, damit er sie als Rückzugsort sehen kann in der er freiwillig reingeht, wenn er seine Ruh will oder schlafen möchte.

Ich hab das Glück, dass ich (inzwischen) nen kurzen Arbeitsweg habe

Ich auch. :)

Liebe Grüße

Sandra + Benni

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