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Hundeforum Der Hund
Bable

Denkanstöße gesucht :)

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Hallo Zusammen, 

 

habe seit kurzem folgendes „Problem“: Hund will nicht mehr mit raus gehen WENN Herrchen da ist. Er verkriecht sich dann sogar manchmal zitternd bei diesem :( Sind wir allein, erfolgt eine gefühlte 180-Grad-Drehung. Ich stelle mich an die Tür, ruf ihn und er kommt freudig angelaufen. Es folgt ein unspektakuläres Anlegen des Geschirrs, Anleinen und los. Geht Herrchen mit ihm raus, ist er dagegen völlig aufgeregt (springt rum, bellt etc.). Herrchen wird daheim auch kaum noch aus den Augen gelassen. Steht er auf, steht Hund sofort parat. Bei mir wird dagegen maximal der Kopf gehoben. Sind wir allein, hör und seh ich teils stundenlang nichts von dem Hund sondern er schläft auf einem seiner diversen Lieblingsplätze. 
 

was könnte hier los sein? Gerne ein paar Denkanstöße in verschiedene Richtungen :) 

 

Achja: multimix, 2,5 Jahre alt, intakter Rüde. 

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vor 28 Minuten schrieb Bable:

habe seit kurzem folgendes „Problem“: Hund will nicht mehr mit raus gehen WENN Herrchen da ist. Er verkriecht sich dann sogar manchmal zitternd bei diesem :( Sind wir allein, erfolgt eine gefühlte 180-Grad-Drehung. Ich stelle mich an die Tür, ruf ihn und er kommt freudig angelaufen. Es folgt ein unspektakuläres Anlegen des Geschirrs, Anleinen und los. Geht Herrchen mit ihm raus, ist er dagegen völlig aufgeregt (springt rum, bellt etc.). Herrchen wird daheim auch kaum noch aus den Augen gelassen. Steht er auf, steht Hund sofort parat. Bei mir wird dagegen maximal der Kopf gehoben. Sind wir allein, hör und seh ich teils stundenlang nichts von dem Hund sondern er schläft auf einem seiner diversen Lieblingsplätze. 

Leider sehr leicht zu erklären: Dein Hund hat eine Lieblingsperson und das bist leider nicht du. Du beschreibst da gerade ziemlich eindeutig meine Hündin. Die ist auch so drauf. Mit Herrchen geht sie zwar mit, aber guckt halt auch zwanzig mal ob ich nicht doch aufstehe und mitkomme und "beschwert" sich dann auch wohl mal.

Wenn jetzt aber meine Betreuungsperson mit ihr raus gehen will, kommt er 500 Meter weit und dann ist Schluss. Dann dreht sie um, direkt zurück zu seinem Haus und bleibt vor der Tür liegen und wartet bis unser Auto wieder kommt. Darum hat sie da den vollen Garten udn die restlichen Läufe mache ich.

 

Was da hilft: Mach gaaaanz besodnere Sachen mit ihr, die NUR DU mit ihr machst. Mein Freund hatte damals das Joggen angefangen und sie dann mitgenommen. Er hatte dafür dann eine ganz eigene Leine und ein anderes Geschirr. Sie hatte sehr viel Spaß am joggen und immer wenn er dann das Geschirr genommen hat, stand (und steht sie auch heute noch) in den Startlöchern. Freudestrahlend.

Es ist auch nicht so, dass sie meinen Freund nicht liebt. Er wird genauso herzlich begrüßt wie ich, aber ich bin einfach die Bezugsperson. Wenn ich aufstehe, steht sie auch auf. (Witzigerweise nicht, wenn es nur ein Klogang oder ähnliches ist. Was ich dann anders mache, ist mir Schleierhaft.) Wenn ich wohin gehe, dann kommt sie mit. Wenn sie wo liegt, dann meistens in meiner Nähe oder mit Kontaktliegen bei mir.

Außer enn mein Freund im Bett liegt. Der kuschelt einfach besser und schläft länger. Da bevorzugt sie ihn. Vielleicht habt ihr auch solche Momente oder könnt diese einbauen? Erwarte aber nicht, dass du dadurch mehr in den Fokus rückst. Du kannst aber damit mehr "Qualitätszeit" gewinnen.

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An „Qualitätszeit“ mit dem Hund mangelt es mir eigentlich nicht :) ist ja nicht so, dass der Hund mich ständig ignoriert (auch daheim nicht). Sobald wir draußen sind, will er auch nicht zurück (stattdessen hatte ich schon Sitzstreik auf dem Heimweg. Wie passt das zusammen?).

 

ursprünglich dachte ich, dass es am Silvestertrauma liegt (nur mit mir verknüpft  und Motorradsaison hat ja begonnen >>> es gab die eine oder andere Schrecksekunde, in der Hund eindeutig Angst hatte - und natürlich wieder mal nur bei mir vorgefallen ;)) bis mir eben auffiel, dass es nur in Anwesenheit von Herrchen (und übrigens auch weiterer Bezugspersonen. Das hatte ich vorher nicht erwähnt. Sorry! Er geht praktisch mit jedem gerne aus der Wohnung, aber nicht mit mir - es sei denn, wir sind allein) ein Problem ist, mit mir die Wohnung zu verlassen.
 

wie schon gesagt fällt mir eben auch der seit kurzem extreme Unterschied beim anleinen auf: a) Herrchen und andere Bezugspersonen mit Hund >>> bellen, anspringen, rumrennen, halb knurrend in Hände und Schuhe zwicken (das ist echt nicht normal) b) ich allein mit Hund >>> ruhig und Körpersprache entspannt.

 

irgendwie ergibt das alles für mich kein schlüssiges Bild... 


 

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Ich glaube, dass Herrchen weniger verfügbar für den Hund ist und entsprechend seine Sorge größer, dass er wieder abhaut. Also werden die Absicherungen hochgefahren, damit er bleibt.

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Bist du auf den Spaziergängen vll strenger als die anderen? Jaro geht auch lieber mit meinem Mann und meiner Tochter als bei mir. Einfach, weil er bei denen mehr Freiheiten hat. 

Bei meinem Mann darf er zum Beispiel auf die Kuhweide, den Bauern begrüßen, Angler " ärgern" und Wanderer anbetteln.

Bei meiner Tochter darf er öfter ins Wasser und sie geht auch mal interessantere Weg oder fährt mit ihm mit einer Freundin weg.

 

Ich dagegen mach nur "doofe" Sachen. bei mir werden andere Leute in Ruhe gelassen, wir über mehr Unterordnung und machen "doofe" Bewegungsspiele. Oder wir fahren auf dem Hundeplatz, wo alles noch "doofer" ist. Kein markieren, kein Spielen mit anderen Hunden, sondern nur "hören" und warten. Doof......

 

Mein Hund hat schon ein grausames Leben bei mir........

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@gebemeinensenfdazu hmm, ja derzeit bin ich eigentlich immer für den Hund verfügbar. Und es kam in der letzten Zeit auch öfter mal vor, dass ich los bin zum Gassi und währenddessen mein Partner gegangen ist: wir kamen also in die leere Wohnung zurück. Hund suchte dann systematisch die Wohnung ab (das Absuchen macht er generell wieder verstärkt seit ein paar Wochen. Hab mir seit ein paar Tagen angewöhnt, den Hund zu „informieren“ beim Heimkommen). Vielleicht sollte ich ihn mal etwas öfter wieder dem Herrchen aufs Auge drücken und abwarten, was passiert.

 

@Eifelkater bin auch die Doofe und Böse hier ;) Die grundlegende Erziehung mache ich seit Beginn hier. Bin auch der Idiot bezüglich TA und Pfotenpflege. Auch passieren bei mir häufiger die blöden Sachen wie laute Autos etc. (Große Spaziergänge mach eh nur ich und die meisten kurzen Gassirunden auch ich). Hund läuft auch gern bekannte Strecken „selbstständig“ - und ich bring ihn da auch mal aus dem Konzept weil ich wo anders lang muss/möchte. Das kennt er von Herrchen nicht, der läuft brav den bekannten Weg. 

 

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Hm - auch wenn es altmodisch ist, könnte es nicht auch Kontrollverhalten sein ? Grade das enorme Aufdrehen lässt mich eher an Stress als als freudigen Stress denken.

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Mein erster Gedanke zu diesem Problem war auch Richtung Kontrollverhalten. Wie verhält sich euer Hund denn in anderen Situationen? habt ihr das Gefühl, dass wenn zB.  komische Gräusche sind oder so, auch Kontrolle gelaufen wird? wo liegt der Hund im Alltag? hat er sich strategisch wichtige Plätze einverleibt? oder liegt er gemütlich am Rand in seinem Körbchen?

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@Zaine Keine strategisch wichtigen Plätze. Es stresst ihn auch seit kurzem zunehmend, wenn Herrchen geht und er braucht etwas Zeit, sich zu beruhigen (Hund sitzt dann vor mir, quietscht mich an und ich muss streicheln). Manchmal nimmt er auch die Warteposition an der Tür ein. Früher oder später geht er dann auf einen seiner bevorzugten Plätze (tendenziell „geschützte“ Plätze wie zb. unter meinem Schreibtisch - übrigens einer der strategisch sinnlosesten dafür „sichersten“ Plätze). Andererseits sucht er sich auch mal Plätze, die beides sind: strategisch sinnvoll und geschützt. 

 

vor 1 Stunde schrieb Zaine:

habt ihr das Gefühl, dass wenn zB.  komische Gräusche sind oder so, auch Kontrolle gelaufen wird?
 

er meldet die meisten Auffälligkeiten und schlägt Alarm. Im Garten zb. wird alles (Ob Mensch oder Hund) an der Grundstücksgrenze wild verbellt, wenn man nicht rechtzeitig reagiert (rechtzeitig bedeutet so ungefähr bei Bewegung der Ohren ;)).  Tiefes, grollendes „Warnwuffen“ dagegen kommt sehr selten vor (die jeweiligen Gründe dafür entzogen sich bisher meinem menschlichen Wahrnehmungsvermögen)

 

Das Problem scheint irgendwie ein Mix aus Trennungsangst, Herrchen-Fixierung, Kontrolle und mit mir verknüpften Knall-Trauma zu sein. So kommt es mir zumindest momentan vor. Aber deshalb frage ich hier ja nach Denkanstößen :) 

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Also jetzt wird es echt kritisch: ich wurde sogar angeknurrt :( 

 

Grundsätzliche Angst draußen schließe ich weitestgehend aus: Hund nimmt Leckerli an bzw. spult Übungen ab, um Leckerli abzustauben. Eine neue Beobachtung ist allerdings, dass der Hund Herrchen auch mal mit mir allein lässt (geht zb in ein anderes Zimmer zum Schlafen). Wenn er dann feststellt, dass ich vermutlich längere Zeit oder immer wieder (Ich scheine hier sehr berechenbar zu sein für den Hund, denn er liegt jedes Mal richtig) nicht bei Herrchen bin...man darf raten: Hund sucht den gleichen Raum auf wie Herrchen und behält ihn im Blick. 
 

Ich hab jetzt Theorien zu „Lieblings-Mensch-Hund“, Trennungsangst, Bewachung/Kontrolle hin und her gewälzt. Ich finde nichts komplett schlüssig :( 

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