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Hundeforum Der Hund
Bithya

Erster Hund in Sicht... und jetzt ist da die Panik...

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Liebes Hundeforum

 

Wie toll, das sich euch gefunden habe... denn irgendwie bin ich grad sehr unsicher und vielleicht kann mir ja jemand von euch mit ein paar klaren Ansagen helfen :-).

 

Mal zu uns:

 

Wir sind seit beinahe 18 Jahren zusammen, mittlerweile auch verheiratet, mitte 30 mit eigenem Haus (und riesigem Garten). Keine Kinder (sind auch nicht geplant). Ich arbeite als Lehrerin von kleinen Kindern (und fühlt sich an, als wären sie ein Hunderudel, dh. ich muss ganz schön konsequent aber freundlich sein und mir immer genau überlegen ob ich dieses Verhalten dulden kann oder unterbinden muss) und mein Mann ist selbständig in einem kleinen Büro. Wir sind bereits viel gereist, haben uns aber seit einer Weile Gedanken darüber gemacht in den nächsten Jahren vornehmlich mit Camper im eigenen Land oder durch Europa zu verreisen und falls längere Reisen (z.B. durch Amerika, denn da waren wir noch nie) auch nur mit Campervan zu reisen.

 

Seit ein paar Jahren spielen wir nun mit dem Gedanken an einen Hund. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und der Hund meiner Eltern hat auch schon immer wieder mal ein paar Tage bei uns verbracht. Mein Mann hatte bisher keinen Hund, mag Hunde aber sehr. Der Hund könnte, wenn wird doch mal für ein paar Tage ohne Hund verreisen würden, problemlos zu meinen Eltern und deren Hund..aber nur falls wirklich nötig.

 

Da wir beide längere Zeit in Irland lebten, haben wir uns in die Border Collies verliebt. Und ja ich weiss, dass viele sagen, die eignen sich nicht als Ersthunde usw....ich hab ALLES gelesen, was dazu geschrieben wird, mit 2 Züchterinnen darüber gesprochen und viele Bücher gelesen und glaube grundsätzlich, dass ich mit dieser Rasse umgehen könnte.

 

Nun ist es auch tatsächlich so, dass wir eine tolle seriöse Züchterin gefunden haben, die uns einen Welpen geben würde....der würde auch schon bald einziehen und scheint vom Charakter her auch zu passen.

 

Grundsätzlich würde es so aussehen:

 

1. Woche kann ich unbezahlten Urlaub nehmen und wäre zuhause.

Ab der zweiten Woche würde der Hund an 4 von 5 Arbeitstagen mit ins Büro meines Mannes (da arbeite ich montags auch mit) und an dem Tag an dem ich zuhause bin, wäre er bei mir.

Wir planen (sobald er grösser ist) am Morgen eine kleine Runde machen zu können und über den Mittag/am Nachmittag eine längere, am Abend wieder eine kürzere. Am Wochenende oder an freien Tagen hätten wir sicher mehr Zeit für Spazieren/Wandern. Dazwischen würden wir auch die Welpen- und Hundeschule besuchen, liebäugeln (gerade weil das auch als Ersthundehalter in meinen Augen Sinn macht) allenfalls mal mit Obedience und ich könnte mir vorstellen den Hund - falls er sich eignet - als Begleithund auszubilden, so dass er mich in die Schule begleiten könnte.

 

Soweit so gut. Ich habe mich wirklich sehr informiert, viel gelesen, Videos geschaut. Wir haben erste Anschaffungen gemacht und freuen uns eigentlich sehr.

 

Jetzt da es aber echt langsam aktuell wird und der Moment immer näher rückt, bricht doch etwas Panik aus (und rationell betrachtet weiss ich, dass ich vor grösseren Veränderungen eigentlich immer so reagiere...aber trotzdem). Ich frage mich, ob wir dem Hund wirklich gerecht werden können, ob wir uns mehr streiten (was wir sozusagen nie tun im Moment) wegen dem Hund, ob wir wirklich bereit sind unser (schönes) Leben so komplett umzustellen. Was wenn ich der Erziehung doch nicht "Herr" werde? Was wenn es doch so was von falsch war einen Border als Ersthund zu wählen? usw.

 

Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht, wo mir der Kopf steht...im Moment klicke ich mich durch so viele Websiten die alle Horrorgeschichten beinhalten für Ersthundehalter und/oder Hundehalter von Border Collies ..und jetzt werde ich ganz kirre.

 

Was meine Frage ist? Hmm... wie ging es euch denn so, kurz bevor der Hund einzog? Sind das "normale" Gedanken oder bin ich ev. doch nicht bereit?

Versteht mich nicht falsch, das was mir zur Zeit am meisten Sorgen macht ist, ob wir dem Hund ein gutes Zuhause bieten können und ihn so auslasten können, wie er es verdient hat... oder ob wir uns da Illusionen machen.

 

Wer kann da ein bissl Licht ins Dunkle bringen für mich?

 

Danke schon mal ... und sorry für den langen Post..musste irgendwie grad mal alles kurz loswerden ....man sagt ja das helfe 🙂

 

Bithya

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Ich kann dir da leider nicht weiter helfen, ich kenne mich weder mit dem Welpenblues, noch mit Border Collies aus.

Ich rufe mal @Carlotta48 wegen der Border Collies. Weiß grade nicht wer da sonst noch "Spezialist" ist. @Brynja ?

 

 

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Ach, ich finde das normal.

 

Ich fände es sogar eher seltsam, so ganz ohne kleine Panikschübe auf den ersten Hund zu warten.

Diese Bedenken zeigen ja auch, dass du dir Gedanken machst und nicht denkt, du könntest ja sowieso schon alles perfekt, nur weil du Lehrerin bist. 

 

Freu dich :)

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Ich finde das auch normal, es verändert sich etwas in Euerm Leben und ihr wißt noch nicht genau wie es sein wird. Viele reagieren vorher unsicher, manche haben kurz nach Einzug des Zwergs den sogenannten „Welpenblues“. 
Ihr seid gut vorbereitet, jetzt nehmt für Euch den Druck raus. Ihr werdet schon gut zusammenwachsen! 

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@Bithya wenn du ihn langfristig mit in die Schule nehmen möchtest ,ist ein Border vermutlich nicht die beste Wahl. 

 

Erstmal großes Kompliment das du dir vorher Gedanken machst. 

 

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Vielen Dank euch allen schon mal... ich hab jetzt grad das erste Mal seit gestern tief durchgeatmet... !

 

@black jack könntest du das noch ausführen? Die Züchterin meinte, dass das möglich sei, je nach Charakter natürlich...aber wie gesagt..das war ja auch einfach ein Gedanke zur Auslastung des Hundes...muss nicht sein!

 

 

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Okay...ich schreib nur ganz kurz. Ein Border gehört ans Vieh.

Lies Dich durch die Seiten der ABCD e.V. oder befrage die Mitarbeiter von "Border-Collie in Not".

Man kauft sich doch keinen Porsche wenn man damit nur Brötchen holen möchte.

         Nix für Ungut.

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Also ich habe einen 3/4 Border. Kein Vieh, obwohl beide Eltern, auf dem Bauernhof gearbeitet haben. Ich glaube nicht dass sie unglücklich ist.

Mit Kindern hat sie es auch gut, allerdings sähe ich s7e a7ch nicht täglich in der Schule

 

Öhhhm, Porsches braucht man wahrscheinlich überhaupt nicht, werden dennoch gekauft, meistens zum einkaufen

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Sie neigen halt ganz stark zu Suchtkrankheiten, wenn sie ihrer Passion nicht nachkommen können. Das ist eigentlich bei allen Hunden mit stark genetischer Verankerung bestimmter Verhaltensmotivationen so und eine Schafherde lässt sich eben sauschlecht ersetzen.

Border Collies entwickeln dann aufgrund der Hirnstoffwechsellage leicht Stereotypien, "Ball,Ball,Ball,Ball,STöckchen, Stöckchen,STöckchen", außerdem haben sie verhältnismäßig häufig Probleme bei der artgenosseninternen Kommunikation. Das Geglotze mögen viele Hunde nicht.

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Dann gibt es natürlich noch die Showlinien. Da kriegt man dann evtl. weniger Arbeitsspezialisierung aber auch weniger Nerven.

Krass, fast alle BC Halter sind weg 2010, dann die Züchterin mit dem fernsehseriennamen, Michelle und KäptnKörk auch.

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