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Hundeforum Der Hund
Bithya

Erster Hund in Sicht... und jetzt ist da die Panik...

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Ich denke ja, was die meisten am Border unterschätzen ist nicht die Auslastung sondern die Reizoffenheit. Ich würde keinen Hund wolle den man fast nirgendwo mit hin nehmen kann weil er damit überfordert ist.

Nun weiß ich nicht wie es mit den Bordern ist, die so als bekannte "Showhunde" gezüchtet werden. Der Border/Terrier Mix einer Freundin zeigt aber auch die klassischen Verhaltensweisen. Allen voran das fixieren und nichts anderes wollen als Stöckchen hinterher jagen.

Deswegen glaube ich auch dass der Border nicht unbedingt als Schulhund geeignet ist.

 

Zu deiner Frage, ich glaube dass ist typabhängig. Ich hab nie Zweifel an den Entscheidungen gehabt einen Hund aufzunehmen. Aber es gibt halt verkopfte Menschen. Da ist ja erst Mal nichts schlimmes dran. Wenn der Hund erstmal da ist kommt vieles von selbst. Aufs Bauchgefühl hören hilft

 

 

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am Morgen eine kleine Runde, sprich 15-20 min.?

Mittags eine größere Runde, ca 1h?

Und abens wieder eine kleine Runde.

 

Immer rechts rum, sorry, machen hier Nachbarn von mir, mit ihrem Dobermann.

 

Ich finde es einfach traurig, Hunde, die 6 Tage lang immer die gleiche langweilige Runde latschen.

Und wenn das Wochendende verregnet, kalt oder zu warm oder sonst wie nicht zur Abwechslung des Hundedasein dient, bleibt es bei den langweiligen Runden.

Und das für den Bordercolli.

 

Und ich glaube nicht, dass im Büro rum liegen da hilft.

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Hallo und erstmal herzlich willkommen hier im Forum.

 

Ich mag eine ähnliche Rasse auch sehr gern. Altdeutscher Hütehund. Ich kann nur sagen wir haben uns derzeit sehr bewusst für eine andere Rasse entschieden, weil ich weiß das wir diesem Arbeitstier nicht das bieten können was er braucht. Ich hab nun schon einige davon am Vieh gesehen und da geht mein Herz auf, aber ich hab halt keins.

 

Ich finde aber wenn man sich genug mit der Rasse beschäftigt hat und wirklich sich bewusst ist das es kein „normalo“ Hund ist, man sich Gedanken über die Beschäftigung macht, ist es auch als ersthundehalter durchaus möglich einen glücklichen Hund zu haben. Ich glaube auch nicht das eine Züchterin die gut ist einfach so einen ihrer Welpen verkauft, gerade wenn sie weiß wie die Lebensumstände für den Hund sein werden.

Züchter sehen schon sehr früh welcher Hund wohin am besten passen kann.

 

Ich will dir einfach ein bisschen Mut machen. Ja es sind keine einfach so mitlauf Hunde, sie können extrem reizoffen sein, das bedeutet dann Schule ist evtl. zuviel. Usw. Ich würde schauen was dem Hund Spaß macht, vielleicht treibball oder eben was anderes. Man muss nur im Hinterkopf haben, das ein bisschen Büro und evtl. Mal 1 std gassi da echt nicht reichen könnten.

Es ist aber alles ein Können und kein das wird auf jeden Fall so.

 

Ihr hört euch so an als ob ihr euch wirklich Gedanken dazu gemacht habt, wenn du alles mögliche gelesen hast, weißt du auch um diese Probleme die da kommen könnten.

 

Wichtig wäre, einen Hundetrainer zu finden der Kompetent ist und vor allem der sich mit Hüterlis auskennt. Besser noch, sogar selber welche hält. Die wissen oft um die speziellen Eigenschaften dieser Hunde.

 

Arbeiten die Eltern eigentlich? 
 

Ach und zu der Panik kann ich dir nur sagen, hab ich bei jedem neuen Hund erstmal. Bis sich alles eingespielt hat dauert es meist 1-2 Wochen und dann ist das alles vergessen. Geht einem bei Kindern auch oft so, da denkt man sich manchmal in der Schwangerschaft  „oh Gott, bekomme ich das überhaupt hin“😁

 

 

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Vielen Dank allen, die sich die Zeit nehmen auch wirklich Antworten zu geben :-).

 

@laraderdackel meintest du meine Eltern oder die Eltern des Hundes? Mein Vater arbeitet noch, aber wird bald Rentner und meine Mutter arbeitet nicht und widmet sich ihren Haustieren. Die Eltern der Hunde arbeiten beide nicht am Vieh, beide machen Obi.

 

Hundetrainer suchen, danke, mach ich..Hundeschule hab ich schon.

 

Und wegen der Panik..ich war ja nie schwanger, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das ähnlich sein könnte von wegen "krieg ich das überhaupt hin"..wäre ich jemals schwanger gewesen, wäre die Panik wohl bei einem Kind auch da gewesen..wahrscheinlich noch viel arger :-).

 

@agatha danke für deine Bedenken..so war das ja nicht gemeint..mal schnell ne Runde drehen, dann ist gut so. Wir wollen nicht einen Hund, weils grad ne Modeerscheinung ist oder was auch immer. Wir wollen einen tierischen Begleiter in unserem Leben, wollen mehr nach draussen, gefordert sein und fördern, eine neue Aufgabe übernehmen und einem Hund ein artgerechtes Leben bieten... ausserdem liegt der ja nicht nur im Büro rum, sondern darf mit auf Baustellenbesuche etc. und wird beschäftigt. Es würde mich interessieren, was du mit deinen Hunden machst, wie du dich organisierst und ob du Tipps hast..mal ganz abgesehen von der Hunderasse.

 

 

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Deckrüde und Zuchthündin leben im selben Haushalt? Falls ja, wäre das eher ein Gegenargument. Wie sieht es denn verwandtschaftlich mit Epilepsie aus?

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Vielen Dank für deinen Input @gebemeinensenfdazu Ich verstehe was du sagst und habe schon von vielen überdrehten Border gehört und gelesen...es ist mir ein grosses Anliegen ihm beizubringen runterzufahren. Auch die Züchterin meinte, dass dies eigentlich das Wichtigste sei im ersten Jahr...dem Hund beizubringen sich zu entspannen. Und nein, die beiden leben nicht im gleichen Haushalt...aber ich habe auch die Infos vom Rüden...

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@sampower Das wegen der Reaktionen auf äussere Reize und der Feinfühligkeit ist mir natürlich bewusst... da bin ich dem Border Collie wohl nicht unähnlich...wenn ich schon Menschenmengen nicht mag, käme es mir ja nicht in den Sinn einen Border Collie da reinzudrängen....

 

obwohl...es sind mir ja auch schon Hundehalter begegnet, die das Gegenteil sagen...🙄

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Reizoffenheit kommt ja auf den Reiz an. Beim Border Collie meist Bewegungs- und Geräuschreize. Nochmal: haben die auch von Epilepsie Verwandten erzählt? Darüber wird halt ungern geredet meist und es ist leider doch ziemlich verbreitet.

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Mit BCs kenne ich mich nicht aus, aber nur eine Woche Eingewöhnung für einen Welpen und dann mit ins Büro? Das ist jetzt nicht näher beschrieben,  wenn es ein leicht zu reinigendes Büro ist, ohne viel Ablenkung und dein Mann Zeit hat seine Arbeit zwischendurch immer mal wieder zu unterbrechen, dann geht es. Auch wenn Welpen insgesamt viel schlafen, sie tun es nicht am Stück und sind nicht stubenrein. Ist wie homeoffice mit Kindern 😜 Banksy war ca. 4 Monate alt, als er mit zur Arbeit konnte, also die 7 Wochen Eingewöhnung waren schon notwendig. Aber die Ansprüche waren evt. auch höher ( Kontakt mit Menschen, Teppiche 😉, Ortswechsel).

Ansonsten ist natürlich super, wenn der Hund auch mal mit zur Arbeit kommt.

 

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@Bithya Das Problem, das ich da durchaus sehe, ist "uns passiert das aber nicht". Was meinst du, wie viele Borderline Collie-Halter das auch gesagt haben?

Ich würde da auch zu einer weniger reizoffenen Rasse tendieren, Baustellenbesuche, mit in die Schule, etc. paßt für die meisten Rassevertreter wohl nicht wirklich gut. Sicher wird's da auch Ausnahmen geben, aber will man darauf hoffen? Und was, wenn nicht?

 

P.S.: "Borderline" war die Autokorrektur, da ich aber finde, daß das sehr gut paßt, lasse ich es so stehen. ;)

 

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