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Hundeforum Der Hund
neongolden

Spezielle Leine gesucht

Empfohlene Beiträge

vor 20 Minuten schrieb neongolden:

Ich möchte auch keine Leine mehr mit diesem verschiebbaren Knubbel, denn genau der ist jedes Mal kaputt gegangen.

 

Du meinst Bolzenkarabiner? https://www.lennie24.de/bolzenkarabiner-edelstahl-gerader-wirbel/material/karabiner-wirbel/bolzenkarabiner/299

Damit hatten wir noch nie ein Problem. Es gibt auch bei den fertigen Leinen wenig m.M.n. überzeugende Alternativen.

 

Wir haben eine Leine mit Scherenkarabinern (d.h. jetzt nur noch einem, weil einer davon eben gebrochen ist -das sind die, die angeblich aus Edelstahl sein sollten). Da würde ich auf gar keinen Fall Zinkdruckguss nehmen, weil das Material da, wo sich die Schenkel überschneiden, echt dünn ist. Bolzenkarabiner sind einfach wesentlich sicherer, weil der Zug nicht auf dem Verschluss lastet.

Außerdem finde ich die unerträglich in der Handhabung, weil sie so kurz sind, dass man beim Öffnen keinen richtigen Hebel zum Gegenhalten hat. Es gibt die Scherenkarabiner aber auch mit etwas längerem Schaft (zwischen Wirbel und Gelenk), die sind wesentlich angenehmer. Sollte man also ausprobieren können.

 

Ansonsten gibt es gängigerweise ja nur noch die verschiedenen Jagdhaken (zu denen ich jetzt auch mal die Zangenhaken zähle), die dafür gedacht sind, schnell und unter Zug geöffnet werden zu können. Die würde ich an einer normalen Führleine nicht unbedingt haben wollen (außer ich hätte Spaß daran, den Hund auf die Nachbarskinder zu hetzen... :ph34r:).

(Unser Lütter hat es allerdings auch mal geschafft, sich von einem Bolzenkarabiner "loszuwälzen". Trotzdem sind die wesentlich sicherer vor versehentlichem Lösen.)

 

In der Exoten-Abteilung gibt es aber auch Kletterkarabiner-Artige mit Wirbel:

https://www.lennie24.de/sicherheitskarabiner-aluminium/material/karabiner-wirbel/sonstige-karabiner/36

An fertigen Leinen findet man sowas bei der Fressnapf-Marke "Dog's Creek". Aber ich glaube da gibt es keine Leine, die Eurer Vorstellung entspricht. Und recht teuer sind die Dinger auch...

 

Unsere erste Leine für Kelvin war (und ist) die verstellbare "Comfort"-Führleine von AniOne (ebenfalls eine FN-Marke, gibt es in 2m und 3m und zwei Stärken). Die ist nach bald fünf Jahren noch wie neu -im Gegensatz zu der nur halb so alten Führleine, die wir für Kasi gekauft haben (Hunter Maui -geiles Material aber dämlich verarbeitet und bei den Metallteilen ist größtenteils schon die Galvanisierung abgewetzt).

Die AniOne-Leine ist aus Schlauch-Gurt, was ich sehr empfehlen kann. Viel angenehmer im Griff als der ganze Neopren-gepolsterte Quatsch und außerdem haltbarer (noch angenehmer ist tatsächlich das Maui-Zeug von Hunter, aber wie gesagt...). Die Karabiner sind da auch nur aus Zink, aber in üppiger Materialstärke (am Hunde-Ende nochmal dicker als an der Schlaufe, wo der Haken weniger aushalten muss). Bei unserem Exemplar offenbar auch üppig galvanisiert, aber die aktuellen Leinen haben andere Karabiner. So einen haben wir aber auch im Einsatz: um nicht wegen eines Karabiners mit breitem Wirbel online kaufen zu müssen, habe ich den gebrochenen Scherenkarabiner von o.g. Leine nämlich durch einen von einer AniOne-Koppel ersetzt (9€ für zwei Karabiner war die günstigste Lösung). Der ist täglich mehrere Stunden im Einsatz (unser Lütter ist nicht zimperlich, wenn der irgendwo hin oder durch will...) und sieht immer noch top aus. Anscheinend legen die mehr Wert auf gute Materialien als so manche bekannte Marke...

Bolzen-Karabiner hin oder her, ich würde der AniOne-Leine mal eine Chance geben, zumal sie zu Euren Anforderungen passt.

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Eine grosse Auswahl unterschiedlichster Karabiner, die auch viel aushalten, gibt es im Segelbedarf. 

 

Ist bei einem Karabiner der Knubbel zum zurückschieben weg, schiebe ich einmal mit Schraubenzieher zurück und hake dann einen neuen Karabiner dort ein.

Hält wieder Jahre.

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vor 2 Stunden schrieb KuK:

Bolzenkarabiner sind einfach wesentlich sicherer, weil der Zug nicht auf dem Verschluss lastet.

 

Hm, aber Scherenkarabiner haben ja doch den Zug auf den beiden überlappenden Schenkeln. Dadurch - so empfinde ich es zumindest - sind sie eigentlich ziemlich sicher, sofern nicht der Hebel gedrückt wird. Das kann natürlich leicht mal passieren wenn der Hund sich verhakt - wobei gerade heute ein Bolzenkarabiner aufging, als der Hund sich wälzte. Würde die beiden bei gleichem Material eigentlich ähnlich sicher empfinden.

 

den Sicherheitskarabiner mit Drehwirbel finde ich ja mal cool! den kannte ich noch nicht!

 

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Ich hab sowas:

https://www.amazon.de/Embark-Sierra-Hunde-Leine-Bergklettern-Karabiner/dp/B078ZCLNN2/ref=mp_s_a_1_2?dchild=1&keywords=sicherheitskarabiner&qid=1588625730&s=pet-supplies&sr=1-2

in länger. Da kann nix reißen oder abknallen.

Die Scherenkarabiner hasse ich. Die gehen wahnsinnig schnell auf und kaputt. Kennen ich aber ausm Reitsport (Zügelsnaps) Würde ich niemals als Hundeleinenkarabiner verwenden!

Ansonsten normale Bolzenkarabiner. Bisher ist da noch nie was passiert. Allerdings achte ich sehr darauf, dass das "Wirbelgelenk" wenig Spiel hat. Ist es ausgeschlagen wird die Leine ersetzt.

 

Ansonsten noch eine Idee: (Leder-/Biothane-)Leine selber machen und statt Karabiner/Haken eine Stegschnalle benutzen..... ?!?!

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Mir ist noch nie ein Scherenkarabiner alleine durch Zug aufgegangen :o (uund auch niemandem von meinen Käufern) Hab ich vermutlich Glück gehabt. 

 

vor 23 Minuten schrieb Lyris:

 

Ansonsten noch eine Idee: (Leder-/Biothane-)Leine selber machen und statt Karabiner/Haken eine Stegschnalle benutzen..... ?!

 

Ich glaube neongolden hat BIothane und Leder als Material ausgeschlossen.

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Oh.... überlesen.... Danke.

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vor 3 Stunden schrieb Lemmy:

Hm, aber Scherenkarabiner haben ja doch den Zug auf den beiden überlappenden Schenkeln. Dadurch - so empfinde ich es zumindest - sind sie eigentlich ziemlich sicher, sofern nicht der Hebel gedrückt wird.


Ich meine auch nicht die Gefahr, dass sie sich versehentlich öffnen, sondern die, dass sie zerbrechen, weil die Schenkel ja doch sehr dünn sind. Am schlimmsten ist es, wenn der Übergang von dem dünnen überlappenden Teil zu dem dickeren Teil stufig ausgeführt ist, denn das ergibt eine regelrechte Sollbruchstelle (durch die Kerbwirkung).

Wie gesagt: in Messing oder Edelstahl hätte ich da keine Bauchschmerzen, aber ein Bolzenkarabiner hat halt mehr „Fleisch“.

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vor 13 Stunden schrieb Lyris:

Ich hab sowas:

https://www.amazon.de/Embark-Sierra-Hunde-Leine-Bergklettern-Karabiner/dp/B078ZCLNN2/ref=mp_s_a_1_2?dchild=1&keywords=sicherheitskarabiner&qid=1588625730&s=pet-supplies&sr=1-2

in länger. Da kann nix reißen oder abknallen.

Die Scherenkarabiner hasse ich. Die gehen wahnsinnig schnell auf und kaputt. Kennen ich aber ausm Reitsport (Zügelsnaps) Würde ich niemals als Hundeleinenkarabiner verwenden!

Ansonsten normale Bolzenkarabiner. Bisher ist da noch nie was passiert. Allerdings achte ich sehr darauf, dass das "Wirbelgelenk" wenig Spiel hat. Ist es ausgeschlagen wird die Leine ersetzt.

 

Ansonsten noch eine Idee: (Leder-/Biothane-)Leine selber machen und statt Karabiner/Haken eine Stegschnalle benutzen..... ?!?!

 

vor 13 Stunden schrieb Lemmy:

 

Hm, aber Scherenkarabiner haben ja doch den Zug auf den beiden überlappenden Schenkeln. Dadurch - so empfinde ich es zumindest - sind sie eigentlich ziemlich sicher, sofern nicht der Hebel gedrückt wird. Das kann natürlich leicht mal passieren wenn der Hund sich verhakt - wobei gerade heute ein Bolzenkarabiner aufging, als der Hund sich wälzte. Würde die beiden bei gleichem Material eigentlich ähnlich sicher empfinden.

 

den Sicherheitskarabiner mit Drehwirbel finde ich ja mal cool! den kannte ich noch nicht!

 

 

vor 16 Stunden schrieb KuK:

 

Du meinst Bolzenkarabiner? https://www.lennie24.de/bolzenkarabiner-edelstahl-gerader-wirbel/material/karabiner-wirbel/bolzenkarabiner/299

Damit hatten wir noch nie ein Problem. Es gibt auch bei den fertigen Leinen wenig m.M.n. überzeugende Alternativen.

 

Wir haben eine Leine mit Scherenkarabinern (d.h. jetzt nur noch einem, weil einer davon eben gebrochen ist -das sind die, die angeblich aus Edelstahl sein sollten). Da würde ich auf gar keinen Fall Zinkdruckguss nehmen, weil das Material da, wo sich die Schenkel überschneiden, echt dünn ist. Bolzenkarabiner sind einfach wesentlich sicherer, weil der Zug nicht auf dem Verschluss lastet.

Außerdem finde ich die unerträglich in der Handhabung, weil sie so kurz sind, dass man beim Öffnen keinen richtigen Hebel zum Gegenhalten hat. Es gibt die Scherenkarabiner aber auch mit etwas längerem Schaft (zwischen Wirbel und Gelenk), die sind wesentlich angenehmer. Sollte man also ausprobieren können.

 

Ansonsten gibt es gängigerweise ja nur noch die verschiedenen Jagdhaken (zu denen ich jetzt auch mal die Zangenhaken zähle), die dafür gedacht sind, schnell und unter Zug geöffnet werden zu können. Die würde ich an einer normalen Führleine nicht unbedingt haben wollen (außer ich hätte Spaß daran, den Hund auf die Nachbarskinder zu hetzen... :ph34r:).

(Unser Lütter hat es allerdings auch mal geschafft, sich von einem Bolzenkarabiner "loszuwälzen". Trotzdem sind die wesentlich sicherer vor versehentlichem Lösen.)

 

In der Exoten-Abteilung gibt es aber auch Kletterkarabiner-Artige mit Wirbel:

https://www.lennie24.de/sicherheitskarabiner-aluminium/material/karabiner-wirbel/sonstige-karabiner/36

An fertigen Leinen findet man sowas bei der Fressnapf-Marke "Dog's Creek". Aber ich glaube da gibt es keine Leine, die Eurer Vorstellung entspricht. Und recht teuer sind die Dinger auch...

 

Unsere erste Leine für Kelvin war (und ist) die verstellbare "Comfort"-Führleine von AniOne (ebenfalls eine FN-Marke, gibt es in 2m und 3m und zwei Stärken). Die ist nach bald fünf Jahren noch wie neu -im Gegensatz zu der nur halb so alten Führleine, die wir für Kasi gekauft haben (Hunter Maui -geiles Material aber dämlich verarbeitet und bei den Metallteilen ist größtenteils schon die Galvanisierung abgewetzt).

Die AniOne-Leine ist aus Schlauch-Gurt, was ich sehr empfehlen kann. Viel angenehmer im Griff als der ganze Neopren-gepolsterte Quatsch und außerdem haltbarer (noch angenehmer ist tatsächlich das Maui-Zeug von Hunter, aber wie gesagt...). Die Karabiner sind da auch nur aus Zink, aber in üppiger Materialstärke (am Hunde-Ende nochmal dicker als an der Schlaufe, wo der Haken weniger aushalten muss). Bei unserem Exemplar offenbar auch üppig galvanisiert, aber die aktuellen Leinen haben andere Karabiner. So einen haben wir aber auch im Einsatz: um nicht wegen eines Karabiners mit breitem Wirbel online kaufen zu müssen, habe ich den gebrochenen Scherenkarabiner von o.g. Leine nämlich durch einen von einer AniOne-Koppel ersetzt (9€ für zwei Karabiner war die günstigste Lösung). Der ist täglich mehrere Stunden im Einsatz (unser Lütter ist nicht zimperlich, wenn der irgendwo hin oder durch will...) und sieht immer noch top aus. Anscheinend legen die mehr Wert auf gute Materialien als so manche bekannte Marke...

Bolzen-Karabiner hin oder her, ich würde der AniOne-Leine mal eine Chance geben, zumal sie zu Euren Anforderungen passt.

 

Die AniOne Comfort ist, bis auf den Karabiner, genau was ich suche. Danke dir für die ausführliche Antwort. Ich vertraue dann mal auf deine Erfahrung, dass der Karabiner schon seit fünf Jahren hält. Und sollte er dann mal kaputt gehen, ersetze ich ihn durch einen anderen, besseren. Vielleicht ist es gar nicht schlecht, mal ein, zwei extra Karabiner im Haus zu haben, für den Fall der Fälle.

 

vor 12 Stunden schrieb Lemmy:

Mir ist noch nie ein Scherenkarabiner alleine durch Zug aufgegangen :o (uund auch niemandem von meinen Käufern) Hab ich vermutlich Glück gehabt. 

 

 

Ich glaube neongolden hat BIothane und Leder als Material ausgeschlossen.

 

Genau. Biothane gefällt mir von der Haptik einfach nicht und bei Schmuddelwetter hat man den ganzen Nassen Dreck dann an den Händen, ist einfach nicht meins. Leder möchte ich aus ethischen Gründen nicht verwenden.

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vor 12 Stunden schrieb KuK:


Ich meine auch nicht die Gefahr, dass sie sich versehentlich öffnen, sondern die, dass sie zerbrechen, weil die Schenkel ja doch sehr dünn sind. Am schlimmsten ist es, wenn der Übergang von dem dünnen überlappenden Teil zu dem dickeren Teil stufig ausgeführt ist, denn das ergibt eine regelrechte Sollbruchstelle (durch die Kerbwirkung).

Wie gesagt: in Messing oder Edelstahl hätte ich da keine Bauchschmerzen, aber ein Bolzenkarabiner hat halt mehr „Fleisch“.

 

Ah, alles klar! Ich hab hier nur Edelstahl und Messing, daher meine Verwunderung :) 

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