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Hundeforum Der Hund
FummelPee

Nächtliche Probleme

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vor 16 Stunden schrieb Sommerregen:

Wenn dein Hund ohne Box alles zerkaut, dann behandelst du mit der Box das Symptom, nicht die Ursache. Deinem Hund geht es nicht gut, das lässt sich nicht schönreden. Ja, Welpen kauen auch mal was an, aber auch ein Welpe sollte nachts schlafen. Jetzt kann man diskutieren, ob euer Programm nicht passt oder ob der Hund die Trennung von euch über die ganze Nacht hinweg nicht verkraftet, aber jedenfalls ist es kein haltbarer Zustand. 

 

Pack den Hund zu euch ins Schlafzimmer und gut ist es, zum Treppenargument wurde ja schon genug gesagt. Und dann würde ich darüber hinaus im Auge behalten, ob euer Hund über Tag genug ruht und darauf achten, dass er langsam lernt, nicht an euch zu kleben (falls er es denn nicht schon kann). 

Mal davon ab, dass es mittlerweile ein Junghund ist, verstehe ich bei der ganzen Thematik nicht, warum dieses Verhalten ohne jegliche Veränderung aufgetreten ist.

Sie schläft ja nicht erst seit drei Wochen in der Box oder auf ihrem Platz. 
Das an uns kleben gibt es hier nicht mehr. 
Das ist mit fünf Monaten eher zur Kontrolle geworden.

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vor 8 Minuten schrieb FummelPee:

Wenn wir aufgestanden sind gehen wir grundsätzlich erstmal in den Garten, die Hunde können nach Lust und Laune zusammen toben, was sie lieben. Es macht richtig Spaß ihnen zuzusehen.

 

Kannst ja mal ein Video davon hier zeigen, vielleicht erkennt man da, ob die Beiden wirklich Spaß miteinander haben. Manchmal stressen sich Hunde auch gegenseitig und die Besitzer interpretieren das falsch.

 

vor 10 Minuten schrieb FummelPee:

Entweder ich bin dann arbeiten (2,5 Std) oder ich erledige den Haushalt.

 

Wenn sie alleine ist, wird die Boxentür wieder geschlossen oder klappt das offen? Wenn du sie schließt, was ist dein Plan das abbzubauen oder soll das immer so bleiben?

 

vor 11 Minuten schrieb FummelPee:

Wenn ich zurück bin gehen wir spazieren (ca 40 Minuten), es gibt Fressen in Form von Barf oder einmal die Woche gibt es etwas, das die Hunde sich erarbeiten müssen.

 

 

40 Minuten finde ich viel zu wenig! Du hast einen Powerhund, der ausreichend Gelenheit braucht ohne Leine durch die Welt zu streifen. Sie sollte Erkundungsverhalten zeigen, schnüffeln, sich entspannen. 40 Minuten sind zu kurz, so lange braucht es, bis überhaupt die Entspannungsphase eintritt. Gehst du nicht gerne spazieren? Für mich ist das die schönste Zeit des Tages.
Wie ist die Barfration zusammen gestellt? Sehr fleischlastig oder achtest du auf eine ausgewogene Verteilung von Gemüse und Kohlenhydraten?

 

 

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Ihr wisst, was ihr tut. Und direkte Fehler kann ich auch nicht auf Anhieb finden.

 

Aber der Drang des Hundes, zu Zerstören und Zernagen, dient in erster Linie dem Stressabbau. Daraus folgere ich, ohne euch und den Hund zu kennen, dass er überfordert ist.

Wenn du von den schlechten Erfahrungen in der frühesten Zeit sprichst, vielleicht ist sie ja sehr abgeschlossen aufgewachsen, niemand hat sich gekümmert (Parasiten), und eine Deprivation ist da bereits vorhanden. Das würde die Überforderung auch bei normalem, altersgemäßen Umgang erklären.

 

 

Achtet bei der "Behandlung" der Ressourcenverteidigung sehr darauf, nicht zu üben, ihr was wegnehmen zu können. Das kann u.U. alles nur schlimmer machen. Gebt ihr was Besseres dazu, wenn sie etwas verteidigen will. Das ist hier im Forum auch schon mehrfach erklärt.

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vor 2 Minuten schrieb gatil:

Ihr wisst, was ihr tut. Und direkte Fehler kann ich auch nicht auf Anhieb finden.

 

Aber der Drang des Hundes, zu Zerstören und Zernagen, dient in erster Linie dem Stressabbau. Daraus folgere ich, ohne euch und den Hund zu kennen, dass er überfordert ist.

Wenn du von den schlechten Erfahrungen in der frühesten Zeit sprichst, vielleicht ist sie ja sehr abgeschlossen aufgewachsen, niemand hat sich gekümmert (Parasiten), und eine Deprivation ist da bereits vorhanden. Das würde die Überforderung auch bei normalem, altersgemäßen Umgang erklären.

 

 

Achtet bei der "Behandlung" der Ressourcenverteidigung sehr darauf, nicht zu üben, ihr was wegnehmen zu können. Das kann u.U. alles nur schlimmer machen. Gebt ihr was Besseres dazu, wenn sie etwas verteidigen will. Das ist hier im Forum auch schon mehrfach erklärt.

Vielen Dank für deine Antwort.

Ja, normal ist das Verhalten mit dem Zerkauen nicht. Die Dinge, die wir ihr zum Kauen anbieten sind auch einfach uninteressant, sobald sie an anderes gelangen kann. Sie hat hier verschiedene Materialien und Formen von uns geboten bekommen.

Selbst wenn wir alles zurückfahren, also kein Training, nur Spaziergang und butschern im Garten, wo die Hunde selber entscheiden können ob spielen, ob schlafen, ob zurück ins Haus, ändert sich an dem Verhalten nachts oder dem Zerkauen nichts. Wir achten auch wirklich sehr darauf, Ruhephasen für beide Hunde zu ermöglichen. Überdrehte Hunde sind ein Graus.

 

Die Ressourcen verteidigt sie uns gegenüber zum Glück nicht mehr. Das haben wir aufgebaut, bzw abgebaut.


Ich zerbreche mir wirklich den Kopf, was sich verändert haben und wie ich ihr helfen kann.

Die Option mit dem Schlafzimmer ist definitiv raus.

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vor 37 Minuten schrieb Estray:

 

Kannst ja mal ein Video davon hier zeigen, vielleicht erkennt man da, ob die Beiden wirklich Spaß miteinander haben. Manchmal stressen sich Hunde auch gegenseitig und die Besitzer interpretieren das falsch.

 

 

Wenn sie alleine ist, wird die Boxentür wieder geschlossen oder klappt das offen? Wenn du sie schließt, was ist dein Plan das abbzubauen oder soll das immer so bleiben?

 

 

40 Minuten finde ich viel zu wenig! Du hast einen Powerhund, der ausreichend Gelenheit braucht ohne Leine durch die Welt zu streifen. Sie sollte Erkundungsverhalten zeigen, schnüffeln, sich entspannen. 40 Minuten sind zu kurz, so lange braucht es, bis überhaupt die Entspannungsphase eintritt. Gehst du nicht gerne spazieren? Für mich ist das die schönste Zeit des Tages.
Wie ist die Barfration zusammen gestellt? Sehr fleischlastig oder achtest du auf eine ausgewogene Verteilung von Gemüse und Kohlenhydraten?

 

 

Nimm es mir bitte nicht übel, aber so richtig überein kommen wir beide nicht. Ich kann nicht so ganz nachvollziehen, ob du mir, bzw meiner Hündin, helfen möchtest. Momentan scheint wirklich alles verkehrt zu sein und ich habe das Gefühl mich ständig rechtfertigen zu müssen. Aber seis drum:

40 Minuten Spaziergang reichen in unserem Fall absolut. Das ist abhängig von der Konstitution des Tieres. Wie bereits erwähnt hat unsere Hündin massive Probleme mit dem Gewicht und nicht vergleichbar viel Energie zu einem normal entwickelten Junghund.

Trotz Setz- und Brutzeit, in der Freilauf verboten ist, sind wir mit Schleppleine unterwegs. Die Kleine entspannt sich sehr gut und ja, dies erkenne ich.

Ebenso kann ich zum Glück beurteilen, ob  meine Hunde entspannt spielen oder einer zu dominant, einer unsicher, einer gestresst ist. Das soll nicht hochnäsig klingen, aber ich informiere mich doch vor der Anschaffung eines Hundes über Körpersprache usw. Und erst recht einen zweiten dazu aus nicht ganz so guter Haltung.

Gebarft wird ausgewogen mit Obst, Gemüse und bestimmte Kohlenhydrate. Nicht alle Kohlenhydrate kommen hier gleichgut an, müssen aber sein um Insulin ausschütten zu können.

Es gibt Geflügel, Fisch, Rind, grünen Pansen, Brustbein. Außerdem Kräuter, Bierhefe, Zistrose, verschiedene Öle.

Es ist kein Schlund- oder Stichfleisch enthalten.

Eher mehr Geflügel als Rind, da nicht geklärt ist ob zu viel Rind die Hunde überdrehen kann.

Andere Fleischsorten werden ggf getestet.

 

 Die Box ist antrainiert mit offener und geschlossener Tür.

 

Mein Hauptziel ist ein entspannter Hund, der sich frei bewegen kann, ohne sich zu gefährden! Und mein Ziel ist es etwas mehr Schlaf zu bekommen, was ja bis vor kurzem möglich war.

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@FummelPee Vielen Dank für deine Erklärung. Das ergibt natürlich ein ganz anderes Bild in meinem Kopf. 

 

Lass mich das mal zusammenfassen und korrigiere mich falls ich etwas falsch habe: Ihr habt sie aus eher schlechteren Verhältnissen, also keinem Züchter. Für gewöhnlich habt ihr zwei Mal in der Woche Training (Staffel und Hundeschule), macht einen langen ca. 40 Min Spaziergang und ansonsten kurze Intervalle, mit Garten und auch mal gar nichts. 

 

Wie verhält sie sich sonst denn? 

Charakter? 

 

vor einer Stunde schrieb FummelPee:

Im Welpenalter muss sie schlechte Erfahrungen gemacht haben

Muss nicht sein. Wenn du ne Arschgeige hast, dann ist das würde ich sagen schon fast normal. Ich meine "Arschgeige" nicht böse falls du dich daran störst. 

Wie ich weiter unten lese, habt ihr das gut in den Griff bekommen. 👍  Wartet vor allem bei einem Rotti nicht zulange, wenn solche Probleme auftauchen und sucht euch auch bei 'kleinen' Dingen zeitnah Hilfe. Und ich meine mit Hilfe jemanden der sich mit Rottweiler oder ähnliche Rassen auskennt. Das hört sich jetzt so dramatisch an aber ich kenne die Rasse und ich kenne genug Trainer, die zwar gute Ideen haben und ihren Job in der Regel gut machen aber trotzdem beim Rotti nicht weiter kommen. Hast du so ein Lamm bekommen, kein Problem. Hast du so einen Blödkopf bekommen, dann lacht der dich höchstens aus, wenn du es nur freundlich versuchst. Die brauchen klare, faire Ansagen und Disziplin. Aber um das soll es ja gar nicht gehen. Ich denke ihr macht das ganz gut :)  

 

Das du sie nicht mit ins Schlafzimmer nehmen kannst, ist verständlich. 

 

Habt ihr das mit dem Abtrennen probiert?

 

Kannst du das Futter sicher ausschließen? Mh, anderer Seits hört sich eure Ernährung jetzt nicht falsch an. 

 

Wie schauen ihre Zähne aus? Wobei du hast ja schon geschrieben, das gesundheitlich alles in Ordnung ist. 

 

Schwer auf Entfernung. Zergelts du mit ihr?  

 

Was natürlich auch sein kann, ist, dass sie nicht gut mit der Veränderung klar kommt. Weil ja doch Virus bedingt alles von gleich auf jetzt eingestellt wurde. 

 

 

vor einer Stunde schrieb Estray:

40 Minuten finde ich viel zu wenig!

 

Finde ich persönlich nicht. Für einen Rotti der 7 Monate ist, mit Gewichtsproblemen wegen Parasiten. Der hat einen großen Garten, eine zweite Hündin und wird so wie ich das sehe im Kopf ausgelastet. Gymnastik gibt es auch noch. Das finde ich ehrlich gesagt, sogar recht gut an den Hund angepasst. Wenn du jetzt zu viel mit diesem Hund gehst, kannst du ihm sein ganzes Gestell kaputt machen. 

 

Wenn das jetzt ein Rotti aus einer guten Zucht, ohne körperlichen Probleme wäre, wäre ich voll bei dir. Und selbst dann wäre ich damit sehr sehr vorsichtig. 

 

 

 

 

 

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Ich habe das vielleicht überlesen, aber inwiefern habt ihr mit dem Gewicht zu kämpfen? Ist sie zu dünn oder zu dick?

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vor 2 Minuten schrieb Alanza:

Finde ich persönlich nicht. Für einen Rotti der 7 Monate ist, mit Gewichtsproblemen wegen Parasiten. Der hat einen großen Garten, eine zweite Hündin und wird so wie ich das sehe im Kopf ausgelastet. Gymnastik gibt es auch noch. Das finde ich ehrlich gesagt, sogar recht gut an den Hund angepasst. Wenn du jetzt zu viel mit diesem Hund gehst, kannst du ihm sein ganzes Gestell kaputt machen. 

 

 

Ohne zu wissen, ob der Hund zu dünn oder zu dick ist, wäre meine Empfehlung für "das Gestell" und den Kopf immer eher ausdauernde Bewegung in der Natur, statt toben im Garten. 40 Minuten ist nix, das ist zu kurz, vor allem, wenn es der einzige Spaziergang des Tages ist. 

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Gerade eben schrieb Estray:

Ohne zu wissen, ob der Hund zu dünn oder zu dick ist, wäre meine Empfehlung für "das Gestell" und den Kopf immer eher ausdauernde Bewegung in der Natur, statt toben im Garten. 40 Minuten ist nix, das ist zu kurz, vor allem, wenn es der einzige Spaziergang des Tages ist. 

 

Da bin ich auch in der Regel absolut deiner Meinung. 

 

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