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Hundeforum Der Hund
Lupin

Gute Tierklinik/Tierarzt in Berlin oder Nähe Berlin gesucht

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr lieben,

 

vielleicht kann mir einer von euch einen Tip geben welche Tierklinik/Tierarzt in und um Berlin gut ist.

 

Bei meinem Hund steht der Verdacht auf einen Peripherer Nervenscheidentumor.

Jetzt suche ich eine gute Klinik oder Tierarzt wo ich ein CT und die OP machen lassen kann.

Da meinem Hund, bei bestätigem Nervenscheidentumor, das Bein amputiert werden muss hätte ich ganz gerne eine Klinik die sich auch mit Amputationen auskennen.

Eigentlich wollte ich die OP bei Dr. Sörensen machen lassen aber die haben erst wieder in 2 Wochen einen Termin frei, da mein Hund kaum noch laufen kann möchte ich nicht so lange warten.

 

Kann mir einer eine Klinik empfehlen?

 

 

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https://www.kleintierspezialisten.de/ 

 

Da war ich vor Jahren mal mit meiner Schäfi zu einer TPLO (Kreuzband-OP),

lief fachlich top (Dr. Schmerbach).

 

Alle Gute für Deinen Hund!! 😘

 

 

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https://www.vetmed.fu-berlin.de/einrichtungen/kliniken/we20/index.html

Mit der Klinik, die zur FU-Berlin gehört, habe ich immer die besten Erfahrungen gemacht.

Genau die gleiche Diagnose hatte meine Edda. Ihr wurde im Dezember ein Vorderbein amputiert .

Ich habe mich dort richtig gut aufgehoben gefühlt ( Nach einer Odyssee durch andere Tierkliniken)

Du musst , bei der Anmeldung sagen, dass es ein Notfall ist und das kostet dann 35, 00 Euro extra. Sonst bekommst du dort auch erst einen späteren Termin.

 

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Danke euch beiden für eure Antwort.

 

Luise darf ich fragen welche Anzeichen dein Hund hatte und ob der Tumor schon in der Wirbelsäule reingewachsen war?

Bisher ist es ja nur ein Verdacht aber es sieht wohl ganz danach aus.

Wie ist das bei euch abgelaufen, CT und dann gleich operiert, wie viele Tage musste deine Maus da bleiben?

Deine Edda, wenn es die auf deinem Profilbild ist, scheint ja ein großer Hund zu sein, kommt sie gut damit zu recht?

Wie alt ist deine Maus?

 

Meiner wird ja nu im August schon geschätzt 12 Jahre, ist ein großer und leider seit der Krankheit ein zu dicker Hund.

Wenn er nicht so ein Lebenswille ausstrahlen würde und ich ihm das nicht zutrauen würde würde ich es gar nicht machen lassen.

Seit Januar läuft er jetzt schon nur noch auf drei Bein und er ist so tapfer.

 

Wie du siehst habe ich viele offene Fragen und es ist schön jemanden zu treffen der damit Erfahrung hat. 

 

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Edda hatte, von heute auf morgen, plötzlich einen dicken Knubbel am rechten Vorderbein. Meine TÄ meinte, wenn wir Glück haben , ist es nur eine verkapselte kleine Verletzung und gab mir Zugsalbe mit. Nach einigen Tagen war klar, dass sich mit der Salbe gar nichts ändert und meine TÄ wollte sich das Teil unter Vollnarkose ansehen und gegebenenfalls entfernen.

Der Knubbel lag aber so dicht an einer Hauptschlagader, dass sie davon abstand nahm und nur etwas Hautgeschabsel  entnahm und an Laboklin schickte. 

Dort wurden Zellen gefunden, die auf ein Sarkom hindeuteten.

Auf jeden Fall war klar, dass dieser Tumor nicht gutartig war. 

Meine TÄ sagte mir dann ganz deutlich, dass die einzige Möglichkeit die Amputation des Beines wäre, denn es müssen mindestens drei Zentimeter gesundes Gewebe um den Tumor herum mit weggeschnitten werden und das ist am Bein nun mal nicht möglich. Der Tumor saß genau auf dem Knochen.

Das war Ende September 2019. Edda war zu diesem Zeitpunkt 5 Jahre alt und putzmunter. Sie interessierte sich überhaupt nicht für diesen Knubbel, beachtete ihn gar nicht.

Ich war hin- und hergerissen. Ich konnte doch einem fröhlichen  Hund, der es liebt herumzutoben, nicht ein Bein amputieren lassen. Noch dazu ein Vorderbein. Edda ist ein Kurzhaarcollie-Mix, ca. kniehoch und wiegt 16 kg.

Ich habe dann erstmal ihre Ernährung umgestellt, nur noch frisch, keine Kohlehydrate, viel Omega3 , nichts, was Krebszellen mögen etc.

An dem Knubbel änderte sich nichts. Er wurde weder grösser noch kleiner.

Bis Anfang Dezember. Plötzlich sah der Knubbel irgendwie durchsichtig aus. Am nächsten Tag wirkte er blutunterlaufen. Mir war klar, dass wir jetzt handeln müssen. Nach dem Mittagessen lies ich die Hunde nach draußen. Die Tür blieb offen, damit sie rein- und rausgehen können, wie sie möchten .Nach einer Stunde wollte ich die Hunde rein holen und die Tür zu machen. Als ich das Zimmer betrat fand ich ein Blutbad vor. Edda saß in ihrem Körbchen und aus ihrem Bein schoss Blut. Zum Glück war ich nicht allein zu hause. Wir verbanden ihr Bein und rasten mit Blaulicht zu unserer TÄ.

Sie meinte, sie könne gar nichts machen und wir sollten sofort in eine Tierklinik fahren. 

Weil es etwas näher war, sind wir nach Potsdam gefahren . War die absolut falsche Entscheidung!

Dort bekamen wir den teuersten Druckverband , AB Spritze und Schmerzspritze  von der unempatischsten TÄ, die mir jemals begegnet ist.

Am nächsten Tag habe ich dann in Düppel angerufen und konnte direkt zur Notfallsprechstunde kommen. 

Edda wurde von allen Seiten geröntgt , ihr Blut untersucht und dann besprachen einige TÄ gemeinsam das Ergebnis und machten verschiedene Vorschläge. 

Es wäre möglich gewesen ihr Bein zu erhalten, aber dann wäre es wahrscheinlicher gewesen, dass der Tumor wiederkommt und sie hätte Haut transplantiert bekommen müssen, um die Wunde zu verschließen. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Haut abgestoßen wird, liegt bei 50:50 und diese Variante war, ohne Hundekrankenversicherung, auch fast unbezahlbar.

12.000,- bis 15.000,- je nachdem wie viele Bestrahlungen nach der OP  nötig sind.

Ich hab mich dann für die Amputation entschieden und  das war die richtige Entscheidung.

Ich sollte sie am nächsten Morgen in die Tierklinik bringen und über Nacht da lassen. Der TA meinte, wenn sie morgen früh frisst und läuft könne ich sie mittags abholen.

Am Nachmittag bekam ich den erlösenden Anruf, dass die OP gut verlaufen und sie gut aus der Narkose gekommen ist und am nächsten morgen erfuhr ich dann auch, dass sie auf ihren eigenen drei Beinen steht und mit Appetit ihr Frühstück vedrückt hat.

Es hat etwa drei Wochen gedauert, bis die Wunde richtig verheilt war. Ihr wurde das Bein mit der Schulter abgenommen. 

Edda vermisst ihr Beinchen nicht . Sie ist genau so fröhlich und lebhaft wie vor der OP .

Das amputierte Bein wurde in der Pathologie untersucht und es wurden spindelförmige Zellen, die auf ein Fibrosarkom, ähnlich einem peripheren Nervenscheidentumor, entdeckt.

 

 

An deiner Stelle würde ich zu der Tierklinik Düppel gehen. Da die Klink dem Fachbereich Veterinärmedizin angegliedert ist, sind sie dort auf dem neuesten Stand.

Und was ich fast noch wichtiger finde ist, dass sie dort nicht gewinnorientiert arbeiten, sondern es in erster Linie um das Tier geht. 

Ich habe für die OP und alle Medikamente rund 1000,- bezahlt. 

 

Bitte berichte weiter.

 

Ich wünsche euch beiden alles Glück !

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mir fällt gerade ein: Wenn er schon so lange auf drei Beinen läuft, dann kann er das doch schon. Da ist die Amputation des Beins für ihn eine Erleichterung.

 

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Oh man was ein Horror, schön das es eurer Edda jetzt gut geht und sie ganz die alte ist.

 

Rusty kam 2015 mit 7 Jahren zu uns, Anfang 2016 fing er vorne rechts an zu lahmen der Tierarzt meinte ED und Arthrose, mit Traumeel und Zeel haben wir es dann aber gut in den Griff bekommen

So wie der Neurologe mir das gesagt hat waren die ersten Anzeichen des Tumors bei Rusty vor 2 Jahren, da fing es an das er alle 2-3 Monate mit dem rechten Vorderbein mal stolperte, ganz leicht so wie wir Menschen auch hin und wieder stolpern.
Seine Lahmheit wurde auch stärker so das Traumeel und Zeel nicht mehr viel brachte, nach einigen anderen Zusätze die es nicht wirklich besser machten haben wir uns dann entschieden Schmerztabletten zu geben.
Der Horror, er hat kein Medikament vertragen immer bekam er Bauchweh und Durchfall.
Zwischendurch hat er sich dann auch hin und wieder so vertreten das er dann das Bein gar nicht mehr belasten konnte.
Irgendwann haben wir dann ein Schmerzmittel gefunden was er vertragen hat und die Lahmheit zurück ging, aber länger als 45 min gassi konnten wir nicht mehr gehen.
November 2018 kam dann noch ein Kreuzbandriss - operiert, Februar 2019 andere Seite das Kreuzband gerissen, da er da schon 10 Jahre war haben wir uns gegen eine Operation entschieden und haben eine Orthese gekauft.
Sie hat wunderbar geholfen, muss aber dazu sagen das Rusty ein richtiger Muskelprotz ist was von Vorteil war.
Da er bei dem ersten Kreuzbandriss eh geröntgt werden musste haben ich das rechte Vorderbein gleich mit röntgen lassen, was soll ich sagen " Katastrophe ", er hat eine hochgradige Arthrose im Ellenbogen.
Mein Tierarzt sagte mir dann das ab April 2019 es ein neues Schmerzmittel raus kommen soll und ob wir es damit mal versuchen wollen.
Die beste Entscheidung die ich getroffen habe, er hat sie vertragen und konnte wieder richtig und lange laufen, 3-4 Stunden sind wir locker am Stück gelaufen. Ich hatte einen ganz neuen Hund.
Dann Anfang Juli wurde Rusty von einem anderen Hund angegriffen, so wie es aussah hat er dabei keinen Schaden bekommen.
3 Wochen später fing er wieder an zu lahmen, dann 1 Woche später dann ein Aufschrei nach jedem aufsetzen des rechten Vorderbeins, wir sind dann zum Tierarzt da hat er eine Spritze in den Ellenbogen bekommen, 
hat geholfen und alles war soweit wieder gut aber man sah das er das bein nicht mehr richtig belastete.
Im September sah man dann das die Muskulatur zurück ging, also sind wir zur Physio, brachte aber nicht viel.
Ende Oktober wollte wir ihn dann richtig durchchecken lassen.
Doch dann bekam er heftigen Durchfall 6 Wochen lang, also erst mal das behandeln lassen, wieso und wovon er Durchfall bekam haben wir nie raus bekommen.
Also haben wir das richtig Durchchecken lassen auf Januar 2020 verschoben.
Anfang Januar dann konnte er von heut auf Morgen nicht mehr auftreten auf der Vorderpfote, aber keine Schmerzäußerung.
Also Hund eingepackt und zum Tierarzt, wieder Spritze in den Ellenbogen, hat nichts gebracht, zusätzlich Novalgin, damit ging es ihm etwas besser Humpeln blieb aber und wir mussten sie dann absetzten weil er sie nicht vertrug.
Noch mal zum Tierarzt und geröntgt, er war der Meinung es liegt am Ellenbogen und das man da nichts mehr machen könnte und riet mir zur Einschläferung.
Hund eingepackt und zum anderen Tierarzt, bei der Untersuchung entdeckte sie einen kleinen Knubbel am Oberen Knochen und er zeigte Schmerzen, verdacht auf Knochenkrebs, geröntgt, zum Glück kein Knochenkrebs aber immer noch kein Befund.
Sie hatte dann die Vernutung das seine Nerven ihm weh taten also gab es Gabapentin für die Nervenschmerzen.
Zwischendurch hat sich Rusty noch einen schönen Faustgroßen Abszess am Ellenbogen eingefangen den wir zwischendurch dann aufschneiden lassen mussten.
nach über 2 Monat herumdoktern hat sie dann aufgegeben und meinte auch es könnte an der Arthrose im Ellenbogen liegen und deutete auch die Einschläferung an.
Mein Bauchgefühl sagte mir aber immer das es nicht die Arthrose ist.
Unser letzter Versuch zeigte es dann, das gGabapentin wurde abgesetzt und er erhielt ein Opiat um zu schauen ob davon die Schmerzen weg gehen.
Nach dem ich das Gabapentin ausgeschlichen habe sah man das das ganze Unterbein taub war er lief wie bei einer Radialislähmung https://pfafftier.de/?page_id=2265
Also Hund wieder eingepackt und Termin beim Neurologen gemacht. Und das kam bei der Untersuchung raus: DD: Peripherer Nervenscheidentumor, orthopädisch eher unwahrscheinlich.
Ist aber nur ein Verdacht genaueres kann man nur beim CT sagen.

 

Sry für den doch langen Text😌

 

 

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Hat der Neurologe zur Amputation geraten ?

12 Jahre ist nicht mehr jung, aber auch nicht so sehr alt. Wenn er schon so lange Schmerzen in dem Bein hat, dann ist es sicher eine Erleichterung für ihn das Bein los zu sein . Ein Hund denkt  nicht darüber nach, dass er mit drei Beinen auf andere vielleicht weniger attraktiv wirken könnte, oder bestimmte Sportarten nicht ausüben könnte.

Ich hab mir zweieinhalb Monate lang überlegt, ob ich Edda solch eine OP zumuten könne oder ob das nur eine schreckliche Quälerei wird, bis ich dann gezwungen war, das von jetzt auf gleich zu entscheiden.

Im Nachhinein kann ich sagen, selbst wenn der Krebs in wenigen Wochen wiedergekommen wäre, hätte sich die OP gelohnt.  

 

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