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Hundeforum Der Hund
Renegade

Die Rüdin - Wer hat Erfahrungen?

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Nun im Wurf meiner Hündin waren deutlich mehr Hündinnen und diese wiedrum schon als Welpen wesentlich durchsetzungsfähiger als die Rüden. Territoriales verhalten hat auch nichts mit "Unhöflichkeit" zu tun. Wie gesagt, da sind Hündinnen oft ambitionierter, was auch Sinn macht so von wegen Nest verteidigen. Erhöhte Testosteronspiegel müssten doch eigentlich auch bei Hündinnen zu Zyklusunregelmäßigkeiten führen...die sind hier aber regelmäßig.

Ich glaube, es sind einfach Typenunterschiede- individuell bestimmte Charaktere, die sich nicht an Kategorien festmachen lassen, auch wenn das so gerne gemacht wird... So einfach ist es aber nicht.

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vor 2 Stunden schrieb Renegade:

UND - ganz wichtig - dass solche Hündinnen keinesfalls kastriert werden dürften, weil dann das Östrogen fehlt und sich das rüpelhafte Verhalten verschlimmern würde.

 

Genau das hat meine TÄ über Tschuli gesagt: die kastrieren wir auf gar keinen Fall! :D

Sie hat das auch mit einem hohen Testosteronspiegel erklärt und der Gefahr der stärkeren Unverträglichkeit, wenn das "mildernde" Östrogen wegfiele.

 

Das Rüdeste war ihr Verhalten in der Läufigkeit, da hat sie sich in einen liebestollen Kerl verwandelt, wollte alles besteigen. Ich brauchte mir um ungewollte Deckakte ihr Leben lang keine Gedanken zu machen, Tschuli sprang sofort auf und klammerte den Rüden fest, bis sein Besi kam, ich Tschuli abpflücken und der seinen Hund unter ihr herausziehen und festmachen konnte. Das waren ein paar urkomische Situationen.

 

Einmal, 2010, bei der Arbeit in den Streuobstwiesen, kam ein unkastrierter Border zu uns, Balou, oft alleine auf Tour. Tschuli in der Standhitze bestieg ihn so lange, bis er nicht mehr wusste was er bei uns eigentlich wollte, ich gemütlich seine Besitzer anrufen konnte. Von damals gibt es noch ein paar schlechte Fotos

 

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@Juline Sein Blick spricht Bände. 🤣

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vor 5 Minuten schrieb Ferun:

@Juline Sein Blick spricht Bände. 🤣

 

Ja, verzweifelt.

Sicherlich hat er sich sein Liebesabenteuer etwas anders vorgestellt.

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vor 3 Stunden schrieb Simona1711:

Vielleicht gibt es bei Hunden auch Zwitter?

 

 

Gibt es, ich kenne eine(n). 

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Das Aufspringen, wenn es unabhängig vom Zyklus auftaucht würde ich aber eher als STressanzeichen werten- ganz besonders, wenn sie Kommunikationsprobleme mit Artgenossen hat.

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Alle Wheaten- Terrier, die ich kenne, pinkeln mit erhobenem Bein. Nur im eigenen Garten nicht. Auch markiert wird sehr gerne und überall. Incl. Scharren. Trotzdem gab es nie ein "unweibliches" Verhalten bei denen, die ich gut kenne.

Effie mochte in ihrem Gebiet keine anderen Hündinnen. Ein sehr weibliches Verhalten finde ich. Sie war die Oberqueen, alle Kerle für sie.

Es gab bei keinem meiner Wheaten bisher ein auffälliges Verhalten rund um die Läufigkeit. Effie hielt ihren Hintern jedem Rüden vor die Nase, wenn es denn soweit war.

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das mit dem Schnüffeln macht meine auch und benimmt sich Rüden gegenüber nicht immer wie eine Dame muss ich gestehen.

Ich habe ja eine Ridge-Boxer Hündin, recht klein im Vergleich zum Ridge Rüden, vor ein paar Wochen kam ein junger 2 Jähriger Ridge Rüde, gut ein Kopf größer, der hat erst mal eine Ansage bekommen wie man sich benimmt.

 

Aber dann durfte er ausgiebig schnüffeln und dann toben 😉

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vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Das Aufspringen, wenn es unabhängig vom Zyklus auftaucht würde ich aber eher als STressanzeichen werten- ganz besonders, wenn sie Kommunikationsprobleme mit Artgenossen hat

 

In der Pubertät hat sie das bei verschiedenen Hunden versucht, ganz normales Junghundverhalten finde ich. Später hat sie nur noch gelegentlich Gretel bestiegen, wenn diese sich mit einem fremden Hund abgegeben hat. Ich habe das erst nicht und später als besitzanzeigende Geste verstanden.

 

Was ist in euren Augen eigentlich"rüdentypisches" Verhalten?

 

Nur Bein heben und markieren kann es nicht sein, das machen sehr sehr viele Mädels. Rauflust? Territorialverhalten (auch das ist hündinnentypisch, sie gelten gemeinhin als die besseren Wachhunde)?

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Kommentkämpfe finde ich sehr rüdentypisch.

Ansonsten glaube ich, dass ein höherer testosteronspiegel relevanter in der Wahrnehmung anderer Hunde ist. Wenn eine Hündin häufiger von intakten Rüden angegriffen wird, dann besteht die Möglichkeit, dass sie durch den höheren testosteronspiegel geruchlich mehr als Rüde wahrgenommen wird.

verändertes Verhalten wäre dann oft einfach nur Reaktion auf das veränderte Verhalten der Artgenossen und das wiederum durch das Testosteron mehr offensiv selbstbewusst.

Ich habe festgestellt, dass Hunde Geschlechtern sehr unterschiedlich Bedeutung zumessen. Eine Hündin ist regelrecht hormongesteuert, die andere ist viel rationaler und analysiert das gegenüber eingehender.

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