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Hundeforum Der Hund
LisaSii

Tierschutzhund fühlt sich zuhause sichtlich unwohl

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Hi zusammen, 

 

unsere Mischlingshünding (2 Jahre alt, aus dem Tierschutz in Rumänien) ist nun seit 6 Wochen bei uns. Draußen machen wir mittlerweile riiiesen Fortschritte, wir können sie sogar Problemlos draußen frei laufen lassen, da sie sich zu 100% an uns orientiert und der Rückruf überraschend gut klappt. Das Problem ist ganz klar in der Wohnung. Sobald wir reingehen geht der schwanz runter und sie wirkt fast depressiv. Die erste Reaktion wäre natürlich zu sagen, wenn sie erst seit 6 Wochen kennt in einer geschlossenen Wohnung zu sein scheint, ist diese Reaktion vermutlich normal. Aaber sie war vorher schon ca. 4 Monate in einer Pflegestelle in der Wohnung. Heißt sie ist eigentlich schon eine kleine Weile daran gewöhnt. 

Das Tierschutzheim hat uns empfohlen mit einer Box zu arbeiten, was wir auch versuchen. Aber irgendwie basieren ja alle Trainingsarten darauf, dass sie wegen eines Leckerlis irgendetwas tut. Unsere Hündin verliert allerdings die Lust an jeder Art Leckerlis (selbst das gute Zeug wie, Leberwurst oder Käse) sobald sie irgendetwas dafür tun muss (sei es auch nur 2 Schritte in irgendeine Richtung zu gehen). Das ist ein wenig frustrierend, da so ziemlich alles was gegen Angst empfohlen wird mit Leckerlis zu tun hat. 

Zudem hat sie nachwievor Angst vor meinem Freund in der Wohnung und versteckt sich permanent hinter mir. Draußen ist sie allerdings fast schon ein bisschen fixierter auf ihn. Wir versuchen deshalb auch schon, dass sie alles positive mit ihm und alles negative mit mir verbindet, aber auch mit wenig Erfolg bisher. Wenn ich mit ihr alleine bin (was durch Homeoffice oft ist) folgt sie mir überall hin und legt sich direkt neben mich. 

 

Hat jemand Ideen wie wir anderweitig trainieren können, dass sie sich hier zuhause wohler fühlt? Bzw. noch irgendwelche Ideen was wir gegen die Angst vor meinem Freund machen können? 

 

Danke Euch!!!

Lisa 

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vor 2 Minuten schrieb LisaSii:

Das Tierschutzheim hat uns empfohlen mit einer Box zu arbeiten, was wir auch versuchen

 

Was heißt "mit Box arbeiten"? 

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vor 25 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Was heißt "mit Box arbeiten"? 

 

Sie an die Box zu gewöhnen und sie ihr als Rückzugsort in dem sie niemand stören darf in die Wohnung zu stellen. 

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vor 2 Minuten schrieb LisaSii:

 

Sie an die Box zu gewöhnen und sie ihr als Rückzugsort in dem sie niemand stören darf in die Wohnung zu stellen. 

 

Ok. Also mein Gedanke war: Vielleicht ist der Grund die Box für euer Problem bzw. für das Verhalten eurer Hündin. Ich kann natürlich komplett falsch liegen. 

 

Ich weiß nicht, wie ihr bei dieser Gewöhnung an die Box vorgeht.

 

Manche der von uns direkt von der Straße aufgenommenen Hunde haben eine offene! Box gerne als Rückzugsort angenommen. Die Box stand immer offen und die Hunde konnten selbst entscheiden, ob sie da hinein wollten oder nicht. In der Regel haben sie die Box anfangs genutzt, aber nach einiger Zeit wollten sie lieber einen anderen Platz haben.

 

Wir lassen die Hunde selbst entscheiden, wo sie sich gerne zurückziehen und schlafen möchten. Also natürlich im Rahmen des Möglichen. Wir schauen, wo sich der neue Hund gerne hinlegt und da platzieren wir seinen Korb. 

 

Manche Tierschutzhunde mögen keine Box, weil sie zuvor im Tierheim/ Tierschutz eingesperrt waren. Für andere Hunde ist die Box eine bevorzugte Höhle - zumindest am Anfang.

 

 

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vor 38 Minuten schrieb LisaSii:

Das Tierschutzheim hat uns empfohlen mit einer Box zu arbeiten, was wir auch versuchen. Aber irgendwie basieren ja alle Trainingsarten darauf, dass sie wegen eines Leckerlis irgendetwas tut. Unsere Hündin verliert allerdings die Lust an jeder Art Leckerlis (selbst das gute Zeug wie, Leberwurst oder Käse) sobald sie irgendetwas dafür tun muss (sei es auch nur 2 Schritte in irgendeine Richtung zu gehen). Das ist ein wenig frustrierend, da so ziemlich alles was gegen Angst empfohlen wird mit Leckerlis zu tun hat. 

 

Also, so wie ich das verstehe, versucht ihr sie mit Leckerlis in die Box zu locken? 

 

Leckerli ist eine prima Belohnung - für viele Hunde, aber nicht für alle. Meine Hündin hat z.B. seeehr lange Zeit gar keine Leckerlis unterwegs angenommen. Also gab es für sie Belohnung in anderer Form (bei ihr war es meine Freude und/ oder Lobesworte, die natürlich freudig ausgesprochen wurden/ werden).

 

Erkläre doch mal, was ihr mit ihr übt. Warum soll sie z.B. 2 Schritte in eine Richtung gehen? 

 

Training sollte Spaß machen, vor allem dem Hund. Und mit der Belohnung sollte nicht gelockt werden, sondern damit wird ein Verhalten des Hundes belohnt, sodass der Hund weiß, dass er etwas richtig gemacht hat.

 

Zum Beispiel beim Rückruf: Ich rufe den Hund, der Hund kommt daraufhin zu mir und erhält dafür eine Belohnung. Oder, der Hund soll Sitz lernen. Ich nutze dafür einfach die Gelegenheit im Alltag: Hund setzt sich aus irgendeinem Grund hin und ich sage das Kommandowort, also z.B. Sitz und gebe ihm eine Belohnung. Das ist meine Herangehensweise. Der Hund merkt sich im Laufe der Zeit, was Sitz, Komm usw ist. Ich muss ihn somit nicht fürs Sitz extra ins Sitz bringen, um das zu trainieren. Und der Hund hat einfach Spaß daran (ich auch :D ). 

 

Wenn du mit das mit der Box übst und sie will da aber gar nicht hinein - warum sollte sie das Leckerli als etwas Tolles, Belohnendes ansehen? 

 

 

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Hatte sie auf der Pflegestelle den innen auch Angst? 

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Ich hatte bisher 3 eigene, bei mir lebende Hunde. In die Hundehütte ging bisher nur Wanti sehr gerne rein. Lupus geht ganz selten in seine Box (Terrasse) und Wannabe möchte das gar nicht. Lupus und Wannabe fanden es aber immer klasse oben AUF der Hütte zu liegen. Im Haus haben wir sowas nicht. 

Vielleicht hat dein Hund auch sehr schlechte Erfahrungen in geschlossenen Räumen gemacht.... 

Zur Motivation und Belohnung kann man auch super Spielzeug einsetzen (ZB. Ball) wenn der Hund darauf reagiert. Ist der Hund eher angespannt oder ängstlich halte ich Übungen in dieser Situation für nicht sinnvoll, da er diese dann wahrscheinlich mit einem negativen Gefühl verbindet. 

Spiele dagegen, die begeistern können die beklemmungen auch lösen... 

 

... Allerdings sind meine Erfahrungen mit Angsthunden nicht sehr umfangreich... 😉

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Danke euch! :)

Ich denke wir müssen mit sowas einfach noch warten.. aktuell ist sie einfach nicht aufnahmefähig.. hoffen wir das wird noch! 

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